Futuristisch
28.12.1999
Pro:
Kontra:
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 Legolas
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Erfahrungsberichte:43
Vertrauende:2
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An Kreativität beim Songwriting hat's Kai Hansen anscheinend sowieso noch nie gemangelt, und wenn man dann mit Dirk Schlächter, Henjo Richter und Dan Zimmermann auch noch weitere so hochklassige Musiker in der Band hat, die ebenfalls fleißig am Album mithelfen, dann muß das Ergebnis der Zusammenarbeit einfach gut werden. Wenn ich mir das neue Album "Powerplant" oder eben auch "Somewhere out in Space" anhöre, dann bin ich auf alle Fälle hochzufrieden damit. Wie das futuristische Album-Cover und der Titel "Somewhere out in Space" schon vermuten lassen, geht's in den Songs hauptsächlich um Science Fiction-Themen. So wird sich bei "Beyond the Black hole" mit der Faszination von schwarzen Löchern beschäftigt, der Titeltrack "Somewhere out in space" könnte glatt von Captain Kirk persönlich stammen, und "The winged horse" erzählt von einem - wer hätte das gedacht - weißen, geflügelten Pferd, dass sich am ewigen Kampf gegen das Böse versucht. Das Musikalische auf "Somewhere out in Space" ist typisch Gamma Ray, also schneller Power Metal, teilweise durch Keyboards untermalt. So gesehen bleiben für mich auf dem Album kaum Wünsche offen, denn die Songs gefallen mir alle in ihrem Stil wirklich sehr gut, wobei nur die Balladen "Pray" oder "Rising star" nicht unbedingt mein Fall sind. Die Länge des Albums ist mit fast 60min recht großzügig ausgefallen, wobei zwei tracks nur als so eine Art Intro dienen. "The landing" ist ein kurzer Vorlauf zu dem Kracher "Valley of the kings", und bei "Cosmic Chaos" gibt's eine Kostprobe von Dan Zimmermanns Drum-Künsten. Vielleicht noch erwähnenswert, dass mit "Watcher in the sky" auch ein Song auf dem Album ist, der zu der Iron Savior-Story gehört, und demnach auch auf dem Iron Savior-Debüt zu finden ist. Piet Sielck hätte damals wohl nicht im Traum daran gedacht, dass er später mit Freund Hansen eine eigenständige und erfolgreiche Band auf Basis der von ihm erdachten Story gründen würde.
Wer auf schnellen, melodischen Power Metal steht, dem sei "Somewhere out in Space" jedenfalls ruhigen Gewissens empfohlen.
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 Lord_Fubbes
 TomC
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