Erfahrungsbericht über

Sons of the Jackal (Ltd.Ed.) - Legion Of The Damned

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Sons of the Jackal (Ltd.Ed.) - Legion Of The Damned

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Old School Thrash Feuerwerk

5  11.06.2007 (12.06.2007)

Pro:
Songwriting, Fette Produktion, Bonus DVD (Ltd .  Ed . )

Kontra:
Das komische Instrumental, Mutet vielleicht etwas eintönig an

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

Häufigkeit der Nutzung

Dieser Tonträger ist:

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Foodmetal667

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:14

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 27 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Aus der Asche (wobei sie nie tot waren) der niederländischen Death-/Thrash Metal Band "Occult" erhob sich Ende 2005 der direkte Nachfolger mit gleicher Mannschaft "Legion of the Damned". Der Name wurde unter anderem geändert, weil der alte Sänger nach dem vorletzten Album unter "Occult" die Band verließ.

Die Band ist aktuell:

Maurice Swinkels - Gesang
Harold Gielen - Bass
Richard Ebisch - Gitarre
Erik Fleuren - Schlagzeug

Aber ein neuer Name bedeutet nicht von Grundauf ein neuer Ansatz, denn LotD releasten bereits am 6. Januar 2006 ihr Debut unter neuem Namen "Malevolent Rapture" welches nicht mit alten Tugenden brach sondern diese fortsetzte und sowohl von Fans als auch von der Presse umjubelt wurde.
Im Laufe des Jahres 2006 machten die niederländer Old-School Trasher dann sämtliche deutsche Festivals unsicher unter anderem das "No Mercy Festival" das "Rock Hard Festival", "Summerbreeze", "Up from the Ground" und das "Wacken Open Air" sowie eine Mini-Tour im September 2006 mit der deutschen Thrash-Größe "Destruction".

Und schon am 5. Januar 2007 legten Legion of the Damned nochmals nach mit ihrem Zweitwerk "Sons of the Jackal". Hier treten die Death Metal Elemente etwas in den Hintergrund zugunsten der Thrash Elemente. Produziert wurde die Scheibe von "Andy Classen", Ex-Holy Moses Gitarrist und heute Produzent (unter anderem für "Dew-Scented", "Tankard", "Graveworm", "Die Apokalyptischen Reiter" und "Belphegor").
Auf "Sons of the Jackal" merkt man mehr als zuvor, dass die Jungs eindeutig den deutschen "Ruhrpott-Thrash" mit Bands wie Sodom oder Destruction zum Vorbild haben.

Zu den Songs:

1. Son of the Jackal
Kein Intro oder anderer Schabernack wie eine akkustische Gitarre als Einleitung, der Hörer wird beim Titeltrack sofot mit der Kraft eines startenden Kampfjets in den Sitz gedrückt. Ein Up-Tempo Beat und schreddernde Thrash Gitarren, dazu Swinkels Shouts, perfekter als mit einem Song dieser Art kann eine Thrash Metal Scheibe gar nicht beginnen. Einer meiner Favouriten.

"Blasphemer, Irreverent, Heretic
Forever live in sin! Deliver us to Evil!"

2. Undead stillborn
Der zweite Song beginnt etwas langsamer allerdings ebenfalls mit schneller Double Bass, nimmt im Refrain aber in etwa das Tempo vom "Son of the Jackal" an um dann wieder in den stampfenden Beat zurückzufallen. Perfekt zum Haare rotieren lassen!

3. Avenging Archangel
Auch hier ist der Anfang zwar fett aber eher stampfend als wirklich schnell. Das Tempo steigert sich nach ca. 45 Sekunden im Refrain um einiges um dann in der Strophe wieder etwas "ruhiger" zu werden.

"Avenging Archangel... Wields the sword of Death
Avenging Archangel... Let the Reaper descend"

4. Death is my Master (Slay for Kali)
Nach einem (sehr) kurzen Schlagzeug Intro beginnt der Song sofot straight forward, in etwa wie der erste Song, fette Thrash Gitarren, schnelles Drumming...wiederhol' ich mich irgendwie?

5. Sepulchral Ghoul
So, nun ist es wirklich Zeit für einen ruhigeren Song...den man hier bestimmt nicht findet. Sepulchral Ghul schlägt Avenging Archangel an Intensität nochmals um Längen. Einfach ein ultimatives Massaker, mehr kann ich dazu nicht sagen!

6. Seven Heads they Slumber
Hmm, was ist denn nun auf einmal los? Ist das wirklich eine akkustische Gitarre? Ja allerdings, was dieses Instrumental aber auf dem Album soll weiß ich auch nicht ganz. Es besteht einfach aus ruhig gezupften Gitarrenklängen mit einigen geflüsterten Hintergrundgeräuschen und ein bisschen... Synthesizer? Wahrscheinlich wollten die Jungs die armen Hörer in Sicherheit wiegen oder einfach nur durchschnaufen lassen für das was noch folgen soll. (Den Song hätte man aber genausogut streichen können)

7. Infernal Wrath
Ein eher "ruhigeres" Lied, wenn man das im Zusammenhang mit LotD überhaupt so sagen kann. Ein stampfender Rythmus, schnelles Bass-Drumming, fette Gitarren...was, das hätten Sie erraten können? Ich hab' auch das Gefühl, dass der Sänger hier noch etwas fieser klingt als bei den Songs vorher.

8. Atomicide
Der (bis auf das seltsame Instrumental) kürzeste Song des Albums (3:18) knüppelt am Anfang richtig schön durch, flaut im Mittelteil etwas ab um am Schluss wieder richtig Gas zu geben. Alles so wie gehabt.

9. Ten Horns Arise
Mein persönlicher Favourit des Albums! Ein stampfendes Intro und dann eine ultimative Geschwindigkeitssteigerung. Der Song ist wirklich absolut Krieg! Und beim Refrain muss man einfach mitschrein bis sich die Stimme überschlägt. Spätestens hier reißen die letzten Genickmuskeln.

"Ten...horns...rise! TEN HORNS RISING!"

10. Diabolist
Jetzt vielleicht eine wunderschöne Ballade zum Abschluss? Nö, ganz und gar nicht. Ein klasse Song zum Mitsingen und ein schöner thrashiger Albumausklang.

"Son of Sin - Diabolist
Devil Skin - Diabolist
Serpent Tongue - Diabolist
Infernal Dawn - Diabolist"

Die Bonus DVD die bei der Limited Edition enthalten ist bietet außerdem noch Live Videos von den gespielten Festivals 2006 (Wie Wacken, Summerbreze und Rock Hard), allerdings ist die Soundqualität hier eher mäßig bis mies. Außerdem gibts einen netten "Hinter den Kulissen" Bericht auf dem "Eternity of Rock", sowie ein Musikvideo zum Song "Death's Head March" vom "Malevolent Rapture" Album.
Desweiteren enthält die DVD drei Fotogallerien (Backstage, European Tour 2006, Summer Open Airs), eine Übersicht der Merchandise Artikel und Steckbriefe der Bandmitglieder.


Fazit:
Wer auf guten Old-School 80er Thrash Metal a la Sodom steht wird mit diesem Album bestens bedient und kann sorglos zugreifen. Manchen mag es etwas eintönig vorkommen (immerhin hab ich fast immer die selben Bezeichnungen benutzt um die Songs zu beschreiben) aber was anderes als richtig fiesen Death-/Thrash kann man eben von Legion of the Damned nicht erwarten (vom seltsamen Instrumental mal abgesehen). Wer sich die Ltd. Ed. holt, bekommt für ein paar Euro mehr außerdem noch die DVD als nette Dreingabe. Von mir eine klare Kaufempfehlung!

Anspieltips: 1. Son of the Jackal, 5. Sepulchral Ghoul, 9. Ten Horns Arise



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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Foodmetal667

Foodmetal667

12.06.2007 21:56

Berechtiger Einwand von MetalAbu! Hab das mit der Bonus DVD hinzugefügt. Danke für eure netten Bewertungen! LG

Puenktchen3844

Puenktchen3844

11.06.2007 23:53

Ein super Bericht von Dir. ‹(•¿-)› Liebe Grüße aus Berlin, Wilfriede

MetalAbu

MetalAbu

11.06.2007 20:22

Und nicht zu vergessen: Fucking Thrash Metal ist Krieg ihr Wichser!

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