Der erste Streich der "Gewürzmädchen"
Die Spice Girls. Eine *der* Kultbands der 90er Jahre. Wenn man zu dem Begriff "Girlie-Power" gefragt wird, kommt man um diese Band nicht herum. Sie waren frech und sexy; und singen konnten sie auch noch.
An meine erste "Begegnung" mit den Girls ... Bericht lesen
Spice - Spice Girls
"Wannabe" ist die Girlpower-Hymne der 90er Jahre geworden und machte die Spice Girls fast ... mehr
über Nacht weltweit zu Superstars und zu Vorbildern einer ganzen Generation junger Mädchen. Der quirlige Dance-Pop der fünf Girls aus England ist kraftvoll, se...
Spice - Spice Girls
-Wannabe- ist die Girlpower-Hymne der 90er Jahre geworden und machte die Spice Girls fast ... mehr
über Nacht weltweit zu Superstars und zu Vorbildern einer ganzen Generation junger Mädchen. Der quirlige Dance-Pop der fünf Girls aus England ist kraftvoll, se...
Spiceworld - Spice Girls
-Spice up your life- raten uns die Spice Girls auf ihrer ersten Auskopplung aus ... mehr
Spiceworld, ihrem zweiten Album, das auf den Markt geworfen wurde, um aus dem gleichnamigen Film Kapital zu schlagen. Das klingt eher nach einem Werbeslogan als nach einem Aufruf zu mehr Vielfalt, Solidarität und Spaß; und es ist auch nicht das einzige Mal, daß auf dieser Scheibe die Sprache einer sorgfältig geplanten Kampagne anklingt: Der Refrain von -Move Over- ist auf dem Ausdruck -Generation Next- aufgebaut, den Schlachtruf des britischen Pepsi Spots. Wenn Sie jetzt denken, daß diese Platte lange nicht so viel Spaß macht wie die vorherige, dann haben Sie recht. Ob Scary, Posh, Baby, Ginger und Sporty einen kreativen Beitrag zu ihrer eigenen Musik geleistet haben ist fraglich; wie -Candle in the Wind 1997- wurde Spiceworld gemacht, damit die Leute sie kaufen und nicht anhören. Zugegeben, sie bringen ihre Stimmen diesmal mehr ein, verlassen sich weniger auf den Bananarama-mäßigen Ansatz ihres Debütalbums, und okay, das musikalische Zuckerl -Stop- -- Marke Motown-Light -- tut nicht gerade in den Ohren weh, aber das Album ist mit Sicherheit eine größere Beleidung, als sie sich selbst die ewigen Anarchos von Chumbawamba ausdenken könnten -- allerdings ohne den Kick von -Tubthumping-. Außerdem endet die Platte mit einer so schrill-schrägen Note, so als wollte sich die Band mit ihrem gekünstelten -Lady Is A Vamp- ihren festen Platz in der Avantgarde sichern. Sehr ungeschickt preist der Song Jackie O. und Marilyn Monroe in der selben Zeile und setzt dann noch eins drauf, indem er Sandy Denny als spiciges Vorbild ausruft. Und jetzt alle: Hmmmm... --Rickey Wright
Forever - Spice Girls
Girl Power! Lange mussten wir auf das dritte Album der weiterhin als Quartett operierenden ... mehr
Spice Girls warten. Schließlich widmeten sich Victoria, Mel B (kurzfristig mal Mrs. Mel G), Mel C und Emma längere Zeit diversen Babys, Ehemännern und Soloprojekten. So glänzte vor allem Mel -Sporty- C mit der grandiosen CD Northern Star, in der sie öfter ihre britische Zurückhaltung ablegt und stinkefingerzeigend die Rockerbraut loslässt. Glanzstück: -Never Be The Same Again-. Emma coverte aufs Reizendste den Edie-Brickell-Klassiker -What I Am-, poshy Victoria überrascht als 2Step-Ikone im Hit -Out Of My Mind- (gemeinsam mit den True Steppers) und Mel B chartete mit den Songs -I Want You Back- (mit Missy Elliot), dem Hit -Word Up- und ihrer 2000er LP Hot. Ganz bewusst machten sich die vier Spicies auf die Suche nach ihrer eigenen musikalischen Identität, um sie dann im neuen gemeinsamen Album zu verarbeiten. Ein guter Weg, denn Forever ist wirklich das beste Stück der Powergirlies und führt sie endgültig weg vom Girlgroup-Image hin zum weiblichen Vokal-Vierer, was ihrem unendlich hohen Glamour-Faktor bedeutend gerechter wird. Zwar basieren fast alle Songs auf der früheren Dualität zwischen stark rhythmischen, funky Parts und süßlich-sanften Frauenchor-Arrangements. Die Protagonistinnen jedoch werden als musikalische Einzelcharaktere, als Solostimmen viel stärker herausgestellt als zuvor. Ob in dancigen Tracks mit R'n'B-Background wie der Single -Holler-, dem sanft-groovigen -Tell Me Why- und -Wasting My Time-, das in der schönsten 70er-Disco-Tradition steht, oder in sanfteren Parts wie den Balladen -Let Love Lead The Way-, dem Kopfkissenbeißer -Time Goes By-, dem wattedicken -Oxygen- und dem bereits bekannten Geri-Tschüs-Song -Goodbye-. Eine wundervoll aufwändige Produktion mit vielfachen Stimm- aber wenigen Instrumental-Overdubs, über allem schwebt Mel Cs prägnante Stimme, die den Songs den letzten Kick Soul verleiht. Dazu die reifer und bedeutend besser gewordenen Einzel-Vokalparts der Girls: ein meisterhaftes Stückchen Edelpop. Die CD wird mit Sicherheit mindestens sechs Top-Ten-Hits abwerfen, und das bei gerade mal 10 neuen Songs. --Kati Hofacker
Spiceworld - Spice Girls
"Spice up your life" raten uns die Spice Girls auf ihrer ersten Auskopplung aus ... mehr
Spiceworld, ihrem zweiten Album, das auf den Markt geworfen wurde, um aus dem gleichnamigen Film Kapital zu schlagen. Das klingt eher nach einem Werbeslogan als nach einem Aufruf zu mehr Vielfalt, Solidarität und Spaß; und es ist auch nicht das einzige Mal, daß auf dieser Scheibe die Sprache einer sorgfältig geplanten Kampagne anklingt: Der Refrain von "Move Over" ist auf dem Ausdruck "Generation Next" aufgebaut, den Schlachtruf des britischen Pepsi Spots. Wenn Sie jetzt denken, daß diese Platte lange nicht so viel Spaß macht wie die vorherige, dann haben Sie recht. Ob Scary, Posh, Baby, Ginger und Sporty einen kreativen Beitrag zu ihrer eigenen Musik geleistet haben ist fraglich; wie "Candle in the Wind 1997" wurde Spiceworld gemacht, damit die Leute sie kaufen und nicht anhören. Zugegeben, sie bringen ihre Stimmen diesmal mehr ein, verlassen sich weniger auf den Bananarama-mäßigen Ansatz ihres Debütalbums, und okay, das musikalische Zuckerl "Stop" -- Marke Motown-Light -- tut nicht gerade in den Ohren weh, aber das Album ist mit Sicherheit eine größere Beleidung, als sie sich selbst die ewigen Anarchos von Chumbawamba ausdenken könnten -- allerdings ohne den Kick von "Tubthumping". Außerdem endet die Platte mit einer so schrill-schrägen Note, so als wollte sich die Band mit ihrem gekünstelten "Lady Is A Vamp" ihren festen Platz in der Avantgarde sichern. Sehr ungeschickt preist der Song Jackie O. und Marilyn Monroe in der selben Zeile und setzt dann noch eins drauf, indem er Sandy Denny als spiciges Vorbild ausruft. Und jetzt alle: Hmmmm... --Rickey Wright
Forever - Spice Girls
Girl Power! Lange mussten wir auf das dritte Album der weiterhin als Quartett operierenden ... mehr
Spice Girls warten. Schließlich widmeten sich Victoria, Mel B (kurzfristig mal Mrs. Mel G), Mel C und Emma längere Zeit diversen Babys, Ehemännern und Soloprojekten. So glänzte vor allem Mel "Sporty" C mit der grandiosen CD Northern Star, in der sie öfter ihre britische Zurückhaltung ablegt und stinkefingerzeigend die Rockerbraut loslässt. Glanzstück: "Never Be The Same Again". Emma coverte aufs Reizendste den Edie-Brickell-Klassiker "What I Am", poshy Victoria überrascht als 2Step-Ikone im Hit "Out Of My Mind" (gemeinsam mit den True Steppers) und Mel B chartete mit den Songs "I Want You Back" (mit Missy Elliot), dem Hit "Word Up" und ihrer 2000er LP Hot. Ganz bewusst machten sich die vier Spicies auf die Suche nach ihrer eigenen musikalischen Identität, um sie dann im neuen gemeinsamen Album zu verarbeiten. Ein guter Weg, denn Forever ist wirklich das beste Stück der Powergirlies und führt sie endgültig weg vom Girlgroup-Image hin zum weiblichen Vokal-Vierer, was ihrem unendlich hohen Glamour-Faktor bedeutend gerechter wird. Zwar basieren fast alle Songs auf der früheren Dualität zwischen stark rhythmischen, funky Parts und süßlich-sanften Frauenchor-Arrangements. Die Protagonistinnen jedoch werden als musikalische Einzelcharaktere, als Solostimmen viel stärker herausgestellt als zuvor. Ob in dancigen Tracks mit R'n'B-Background wie der Single "Holler", dem sanft-groovigen "Tell Me Why" und "Wasting My Time", das in der schönsten 70er-Disco-Tradition steht, oder in sanfteren Parts wie den Balladen "Let Love Lead The Way", dem Kopfkissenbeißer "Time Goes By", dem wattedicken "Oxygen" und dem bereits bekannten Geri-Tschüs-Song "Goodbye". Eine wundervoll aufwändige Produktion mit vielfachen Stimm- aber wenigen Instrumental-Overdubs, über allem schwebt Mel Cs prägnante Stimme, die den Songs den letzten Kick Soul verleiht. Dazu die reifer und bedeutend besser gewordenen Einzel-Vokalparts der Girls: ein meisterhaftes Stückchen Edelpop. Die CD wird mit Sicherheit mindestens sechs Top-Ten-Hits abwerfen, und das bei gerade mal 10 neuen Songs. --Kati Hofacker
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Erfahrungsbericht von himmelssurfer über Spice - Spice Girls 29. März 2004
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
annehmbar
Klangqualität:
annehmbar
Langzeithörspaß:
wird bald langweilig
Pro:
war eine kleine Revolution
Kontra:
eben : Vergangenheit
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Der erste Streich der "Gewürzmädchen"
Die Spice Girls. Eine *der* Kultbands der 90er Jahre. Wenn man zu dem Begriff "Girlie-Power" gefragt wird, kommt man um diese Band nicht herum. Sie waren frech und sexy; und singen konnten sie auch noch.
An meine erste "Begegnung" mit den Girls kann ich mich noch erinnern: Irgendwann wurde das Video zu "Wannabe" ausgestrahlt und ich dachte: Oh Mann, die haben ja überhaupt kein Benehmen! Denn in dem Video springen sie auf Tischen herum und provozieren alleine durch ihren Auftritt alte Leute. Gefiel mir also nicht besonders. Und der Titel gefällt mir auch heute nicht allzu gut. Aber so nach und nach hörte man dann das eine oder andere, was einem gefiel. Und so sind dann doch die ersten beiden CD´s irgendwann einmal in meinem Haushalt gelandet. Wie eine Begegnung meinerseits mit diesen Werken heute aussieht, werden dieser und der später nachfolgende Bericht beschreiben.
Aber zuerst einmal zur Band selber:
zusammengefunden haben sich die fünf jungen Damen im Jahre 1993. Wie das vonstatten gegangen sein soll, bzw. ob gecastet oder nicht, darüber gibt es verschiedene Aussagen. Von da an jedenfalls tingelten sie durch die Lande, bis sie 1996 mit dem besagten Lied "Wannabe" einen Riesenerfolg feiern konnten. Seitdem sind sie aus der Popgeschichte nicht mehr wegzudenken, auch wenn sich die Band inzwischen wieder aufgelöst hat.
Die Mitglieder der Band waren (in alphabetical order):
Emma, Geri, Mel B, Mel C und Victoria.
Später stieg Geri dann aus der Gruppe aus.
Erschienene Alben:
1996 "Spice" 1997 "Spiceworld" 2000 "Forever"
Desweiteren gibt es noch mindestens einen Kinofilm und ein Computerspiel mit den Damen. Waren aber nicht sonderlich erfolgreich, soweit ich weiß.
Das Album "Forever" konnte nicht mehr an den Erfolg der ersten beiden Alben anknüpfen und inzwischen gehen alle "Ex-Spices" ihren eigenen Weg:
=====
- Emma Bunton, "Baby Spice" - geb. 21.01.1978 als Emma Lee Bunton
==> 2001 Album "A girl like me" ==> 2003 (UK) /2005 Album "Free me"
==> 1999 Album "Northern Star" ==> 2003 Album "Reason" ==> 2005 Album "Beautiful Intensions"
wohl die einzige der "Spices", die auch nach der gemeinsamen Zeit noch musikalischen Erfolg gehabt hat. Das Album "Northern Star" war lange Zeit ein absoluter Renner. Und auch heute noch gut zu hören.
=====
- Victoria Adams, "Posh Spice" - geb. 17.01.1974 als Victoria Caroline Adams, - inzwischen Miss Victoria Beckham
Ich habe wohl gehört, daß auch Victoria Beckham noch solo etwas gemacht haben soll, was aber wohl auch nicht sonderlich erfolgreich war.
=====
Nun aber zu der CD selbst:
### Begleitheft/Inlay ###
Von einem Heft kann man hier eigentlich schwerlich sprechen, eher von einem Faltblatt. Hier haben wir eines dieser inlays, was man ewig auseinanderfalten kann und irgendwann hat man dann einen ziemlich langen Streifen Papier in der Hand. Nicht ganz mein Geschmack, aber naja. Was steht denn drin?
Die "äußeren" 6 Seiten enthalten einfach den riesigen Schriftsatz "Spice". Jeder Buchstabe verziert mit dem Konterfei eines der Bandmitglieder (Reihenfolge: Victoria, Emma, Mel C, Geri, Mel B) und das Deckblatt (gleicher Schriftzug, nur kleiner).
Auf den "inneren" 6 Seiten findet sich folgende Gestaltung: Die ersten 5 Seiten enthalten in der Mitte ein Foto von jeweils einer unserer Protagonistinnen (gleiche Reihenfolge) und rechts und links davon steht jeweils einer der insgesamt 10 Texte. Die letzte Seite folgt demselben Prinzip: in der Mitte ist ein Ring mit "Spice" zu sehen und rechts und links folgen die "Produktionsnotizen" für die einzelnen Titel, incl. der Instrumentierung (sofern man "all instruments by" als Instrumentierung bezeichnen kann). Die Schrift ist leider relativ klein gehalten.
Insgesamt also nichts besonderes, aber ok.
### Die Titel im Einzelnen ###
1. Wannabe (2:52)
Laufgeräusche. Gelächter. Text. Eher geschrien als gesungen. Eigentlich ein lauter Rapversuch:
"... So tell me what you want, what you really really want..."
Eine der Schlüsselszenen zum Erfolg der Girls. Hier kommt jemand, richtiger, hier kommen Frauen, die genau sagen, wo es für sie "lang gehen" soll. Die ihre Meinung laut und deutlich vertreten. Musikalisch nicht unbedingt gut zu hören, aber als Statement von den "Spice Girls" nicht mehr zu trennen.
Anschließend setzt "richtiger" Gesang ein. Nicht unbedingt schön, aber hörbar. Wenn auch mehr aus nostalgischen Gründen. Zumal das ganze immer von dem ziemlich unmelodischen Sprechgesang unterbrochen wird. Auch die Instrumentierung ist nicht sonderlich einfallsreich.
"If you want my future forget my past."
2. Say you'll be here (3:56)
Geräusch eines aufsetzenden Tonarms beim Plattenspieler. Leise Musik mit Gelächter im Hintergrund; "Kneipengeräusche". Chor, dann Leadstimme. Nicht besonders herausragend, aber klar. Begleitmusik etwas dumpf, klingt ein wenig nach Disco. Auf Dauer nicht besonders abwechslungsreich und damit langweilig.
Beschrieben wird die alte Geschichte der Freundschaft zwischen Mann und Frau. Einer von beiden meint dann doch, es wäre Liebe und damit endet (zwangsläufig) auch die Freundschaft.
Einerseits gut gemeint, daß "frau" es auch sagt, wie ihr zumute ist, anderseits bestätigt es das alte Vorurteil, daß eine Freundschaft zwischen Mann und Frau eben nicht möglich sei. Gleichzeitig wünscht es sich jede(r)...
3. 2 become 1 (4:00)
Ruhiger Beginn. Streichertöne. Sanfte, ruhige Stimme (Mel C). Schlagzeug. Chor setzt ein. Schöne ruhige einprägsame Melodie. Endlich mal Stimmen, denen man zuhören mag.
Gemeinsam mit den beiden vorangegangenen Titeln einer der drei Hits des Jahres 1996.
Hier kommt nun ein klassisches "Liebeslied" und der Titel ist ein Teil davon. ;-)
"Candle light and soul forever, a dream of you and me together, say you believe it, say you believe it, free your mind of doubt and danger, be for real don't be a stranger, ... ,cause tonight is the night when two become one."
4. Love thing (3:37)
Grundrhythmus per "drummachine". Stimme. Chor. Solostimme. Nett, plätschernd, nicht wichtig. Chor und Solostimme wechseln sich ab. Wieder Sprechgesang. Musikalisch eher langweilig und unbedeutend. Inhaltlich kommt die Aussage schon etwas härter: Junge, ich will Sex von Dir, das mit der Liebe kannst Du Dir schenken.
5. Last time lover (4:11)
Drummachine. Bass. Leicht jazzig angehaucht. Erinnert an TLC. Sprechgesang, diesmal aber durchaus melodisch. Musikalischer Hintergrund bleibt so. Nichts zum Tanzen, aber der Kopf wippt schon ein wenig mit. Das war's aber auch schon.
6. Mama (5:03)
Gitarrensound, untermalt mit einer wunderschönen Melodie. Einsetzen von Gesang. Ruhig und melodisch. Ebenso der Chor. Meiner Meinung nach einer der schönsten Titel der "Spice Girls", den ich immer wieder gerne höre. Letztlich sagt er "nur": "Mama I love you!" Aber so wunderschön vorgetragen, daß man ihn über weite Strecken mitsingen mag.
Alle sind wir "böse" auf unsere Eltern, wenn es darum geht, sie zu verlassen. Aber irgendwann kann (und sollte) es dann wieder besser werden.
7. Who do you think you are (3:59)
Funky. Drummachine. Discomäßig. Der Grundrhythmus ist bei vielen Stücken über weite Strecken gleich. Tanzen ist möglich. Das Stück selber aber nichts besonderes. Inhaltlich: Sei ruhig ein Star, aber benimm Dich weiterhin wie ein Mensch.
8. Something kinda funny (4:02)
Wieder discomäßiger Start, wenn auch relativ langsam. Chor und Einzelstimme. Auch hier wieder: Grundrhythmus ohne große Variationen.
Textlich wieder interessanter:
"Wherever you're going, high or low, remember to sure enjoy the show, so climb aboard my journey deep inside, better late than dead on time ... Happiness is just a state of your mind, keep searching who knows what you may find, rules are for fools, and fool's paradise is hard to find..."
9. Naked (4:26)
Tasteninstrument, Grundrhythmus, Gesang. Auch hier wieder relativ ruhig. Und leider nichts besonderes.
10. If u can't dance (3:50)
Chor. Fast ohne Instrumente. Wieder eine leichte Rapnummer. Diesmal aber mal mit ein wenig mehr Pep. Allerdings auch nichts, was als musikalische Glanzleistung durchgeht.
### Titelliste und persönliche Wertung ###
1. Wannabe (2:52) ==> geht so 2. Say you'll be here (3:56) ==> geht so 3. 2 become 1 (4:00) ==> gut 4. Love thing (3:37) ==> geht so 5. Last time lover (4:11) ==> geht so 6. Mama (5:03) ==> gut 7. Who do you think you are (3:59) ==> geht so 8. Something kinda funny (4:02) ==> geht so 9. Naked (4:26) ==> geht so 10. If u can't dance (3:50) ==> geht so
### Schluß und Fazit ###
Abschließend bleibt festzuhalten, daß der überragende Erfolg des Albums wohl eher "in der Person" der fünf Damen festzumachen ist. Deren (sexy) Präsenz in den Videos und ihr toughes Auftreten machten den großen Erfolg aus. Das klare Statement für die eigene Meinung der Frau, auch zur eigenen Meinung zu stehen. Es war neu, es war (gewollt) provokativ. Ein Phänomen ging um die Welt.
Musikalisch stellt dieses Album dagegen nicht gerade ein Meisterwerk dar. Hörbar ist es durchaus, aber eben nichts für die Ewigkeit.
Zwei Sterne für die Musik, einen für die (damals) mutigen Aussagen der Girls. Macht drei insgesamt.
Pro: Eine abwechslungsreiche und gute Songauswahl Kontra: Leider nur 10 Songs drauf
...das erste Album von den Spice Girls und man erkennt sie im Gegensatz zu heute nicht mehr wieder. Damals standen sie noch für pure Girlpower und diese Zeit scheint ja heute vorbei zu sein, da 2 von ihnen ja sogar schon Mütter sind.
Auf diesem Album sind sehr viele schnelle Nummern die häufig mit 70er Jahre Diskosound unterlegt sind. Das konnte man gut an dem Song "Who do you think you are" hören. Aber es sind auch noch schöne Balladen zu hören. Außerdem ... ...DM gekostet.
Wie schon gesagt steht dieses Album für pure Girlpower von den Songtexten bis zu den Melodien und es ist auch sehr abwechslungsreich gestaltet. Dieses Album ist nicht nur für Spice Girls Fans sondern auch für Leute die mal richtig abfeiern wollen und dafür sind diese Songs genau richtig. ...
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Pro: tolle CD, Lieder sind vielseitig Kontra: nur 10 Songs
...besonders für Fans von den Spice Girls. Es kommen schnelle Tanzlieder (z.B. "Wannabe"), aber auch langsamere, ruhige Lieder vor (z.B. "Two become one"). Der Stil der Lieder ist ungefähr der selbe (Strophe als Sologesang und weniger Melodie und Refrain singen alle zusammen und hat mehr Melodie). Das heißt, wer beispielsweise nur "Wannabe" kennt wird auch die anderen Lieder mögen. Der CD ist ein Heftchen mit den gesamten Songtexten zum Mitsingen beigelegt ...
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Pro: gute Songs (auch vom Inhalt) Kontra: schlechtes Cover
...Bericht über "Spiceworld" von den Spice Girls geschrieben und da hatte ich erwähnt, dass ich ja mal ein Fan war, und daraus ergibt sich, dass ich wohl auch das erste Album besitze. Da ich recht positive Kommentare bekam, dachte ich, ich schreibe einfach noch einen Bericht zu "Spice", das erste Album der "Girl"-Band.
-Cover-
Eins muss man den Spice Girls lasse: Die Cover sinbd irgendwie nicht sonderlich kreativ, zumindest auf den ersten zwei Alben. ... ...noch ein Ring, in dem SPICE GIRLS eingraviert ist, abgebildet.
Hinten drauf sind nicht mal die Künstler, dafür aber der eben beschriebene Ring in Übergröße, in dem Zwischenraum die 10 Titel mit Zeitangabe.
Das Inlay ist auch wenig kreativ, auf der einen Seite das Cover von vorne von den Buchstaben mit Inhalt übernommen, darüber und darunter noch eine lang gezogene Zeile Test. Auf der anderen Seite des Inlays sind die 5 Girls abgebildet, um jede ...
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Pro: gutes Aussehen Kontra: wenig Neues und Innovatives
Jahrelang propagierten die Spice Girls
Girl-Power; versprachen, nur sich selbst treu zu sein, sich nicht anzupassen. Rebellion, ja Anarchie machte sie zu Multimillionärinnen. Doch jetzt: Verrat! Zum Beispiel Mel B. Ich dachte, das Aussehen der Bruste interessiert nur am Rande - Hauptsache, frau hat welche und ist klug und selbstbewusst! ;-) Aber nein, seit es sich Mel B. leisten kann, geht es auch den besten Schönheits-Chirurgen Englands prima. ... ...Im aktuellen Video sind sie verzurrt, als wollte sie zu ei
ner Aufsichtsratssitzung, Schlimmer noch Victoria: Dem Modediktat verfallen, scheint sie sich langsam wegzuhungern. Oder war auch hier das Skalpell am Werk? Auf jeden Fall: Die Band, die einstmals angetreten war, Mädchen Mut zu machen, ja sogar Vorbild zu sein, gibt es nicht mehr, Gestorben, aus, vorbei! Dass dennoch - ganz nebenbei eine CD wie "Forever" produziert wurde, hat nichts zu sagen. ...
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Pro: gute Balladen und schnelle Titel Kontra: zu wenig Songs
Das Debutalbum der Spice Girls ist – mit einigen Einschränkungen – absolut hörenswert. Der erste Song der Spice Girls „Wannabe“ ist ebenso vertreten wie die Balladen „Two become one“ und „Mama“. Tja, eigentlich ein perfektes Album, wenn da nicht Songs wie „If u can’t dance“, denn diesen kann ich nun so gar nichts abgewinnen. Aber da die wenigen Fehltritte durch andere Songs wieder ausgeglichen und übertroffen werden, kann man sogar damit leben. Und ...
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...I Turn to You ist der neue Song von Mel C, Sporty Spice von den SpiceGirls. Nach Never be the same again ist I turn to you der zweite Hit, der in den Top Ten landet. Ein Erfolg den kein anderes SpiceGirl mit ihren Solo Auftritten erreicht hat. Als ich das Lied das erste Mal gehört habe, gefiel es mir gar nicht. Woran das lag weiß ich nicht. Aber umso öfter ich es höhre, umso besser gefällt es mir. Oft habe ich einen richtigen Ohrwurm davon. Und das Lied beweist, das Mel C nicht nur Schmuse Song singen kann....
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Pro: Rockiger und romantischer Kontra: Nix gefunden
...Ich finde mel C ist als Einzelkünstlerin besser als sie es bei den Spicegirls war. Die SpiceGirls haben sicher keine schlechte Musik gemacht, nur schlechte Filme, aberirgendwie ging mir dieses Girlpower auftreten immer auf die Nerven. Mel C hat in ihren Soloprojekten und auch in der zusammenarbeit mit Bryan Adams bewiesen das sie eine kraftvolle und auch schöne Stimme hat was bei den SpiceGirls nicht so möglich war. Während die Videos früher immer flippig waren kommt nun auch mal das ruhige und romantische zur Geltung was einem ja auch bei Geri Haliwell schon aufgefallen ist. Ich freue mich das Mel neben der Arbeit bei den SG auch weiter Einzelprojekte macht und bin mir sicher das wir noch viel von ihr hören werden....
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Pro: die beiden Singles sind wirklich klasse Kontra: ..aber der Rest??
...Nun ist es also auf dem Markt, das lang angekündigte und in Fan-Kreisen mehr als heiß erwartete Debüt von Melanie Chisholm, ihres Zeichens mehr oder weniger hauptberuflich das "Sporty Spice" der SpiceGirls. Freilich hatte sie sich schon seit einiger Zeit auch im Rahmen der Girl-Power-Vorzeige-Mädchen als "erwachsene Frau" emanzipiert, mit mehr im Kopf als Seilhüpfen und Sit-Ups, so daß einen der geringe Pop-Faktor von "Northern Star" zumindest nicht komplett vom Hocker haut. Mit Vom-Hocker-Hauen ist allerdings eh nicht viel, viel mehr enttäuschen die Songs beinahe auf der ganzen Linie - was mit Sicherheit nicht an der exzellenten Stimme von Mel C liegt, sondern einfach am unausgereiften Songwriting: ein bißchen hiervon, ein bißchen davon, macht halt selten ein gutes Album. Nachdem das leicht punk-rockige "Going Down" ein totaler Flop...
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