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Spiel mir das Lied vom Tod
Sergio Leones monumentales Werk, hier in seiner ursprünglichen Fassung, zählt zu seinen ... mehr
meistbewunderten Leistungen. In den letzten Tagen des Wilden Westens führt in einer staubigen Wüstenstadt der Kampf um die Kontrolle über Wasser drei hartgesottene Revolvermänner in einen epischen Konflikt, geprägt von Gier, Ehre und Vergeltung. Henry Fonda brilliert in seiner wohl finstersten Rolle als Frank, ein gedungener Mörder, der skrupellos eine ganze Familie umbringt. Jason Robards spielt Cheyenne, einen berüchtigten Banditen, dem dieser Mord angehängt wird. Charles Bronson ist der geheimnisvolle Einzelgänger Harmonica, fest entschlossen, Vergeltung für ein Verbrechen zu erzwingen, über das er sich weigert zu reden. Leones Meisterwerk, eine Inspiration für zahllose Regisseure, gilt als einer der bedeutendsten Western, die jemals gedreht wurden.
Geigentalent Judith Stapf. Sie ist zehn, als sie auf YouTube nach Videos von ihrem großen Vorbild Itzhak Perlman sucht - und dabei die Titelmelodie zu Steven Spielbergs Film »Schindlers Liste« findet. Judith beginnt sich für die Geschichte des Holocaust und seiner Überlebenden zu interessieren. Eines Tages treffen sich Judith und Herr Emge, der als Junge selbst Violine gespielt hat, bis er von den Nazis gezwungen wurde aufzuhören. Überleben konnte er nur, weil er als eines der wenigen Kinder auf Oskar Schindlers berühmter rettender Liste stand. Diese Begegnung ist der Beginn einer Geschichte, die beide verändern wird. Eine Geschichte voll Erinnerung, Schmerz, Hoffnung - voller Leben. Über diese bewegende Geschichte wurde eine Fernsehdokumentation für den WDR gedreht, die Produktion ist von Martin Buchholz, Mitarbeit Angela Krumpen, Redaktion Gudrun Wolter. Ausstrahlung am 3.11.2011 in 3sat und im wdr am 2.12.2011: www.martinbuchholz.de
Michael Emge ins Konzentrationslager kam war er noch ein Kind. Genauso wie das junge Geigentalent Judith Stapf. Sie ist zehn, als sie auf YouTube nach Videos von ihrem großen Vorbild Itzhak Perlman sucht - und dabei die Titelmelodie zu Steven Spielbergs Film »Schindlers Liste« findet. Judith beginnt sich für die Geschichte des Holocaust und seiner Überlebenden zu interessieren. Eines Tages treffen sich Judith und Herr Emge, der als Junge selbst Violine gespielt hat, bis er von den Nazis gezwungen wurde aufzuhören. Überleben konnte er nur, weil er als eines der wenigen Kinder auf Oskar Schindlers berühmter rettender Liste stand. Diese Begegnung ist der Beginn einer Geschichte, die beide verändern wird. Eine Geschichte voll Erinnerung, Schmerz, Hoffnung - voller Leben. Über diese bewegende Geschichte wurde eine Fernsehdokumentation für den WDR gedreht, die Produktion ist von Martin Buchholz, Mitarbeit Angela Krumpen, Redaktion Gudrun Wolter. Ausstrahlung am
mir das Lied vom Tod seinen Höhepunkt. Nach einer Reihe internationaler Film-Hits mit Clint Eastwood in den Hauptrollen, übertraf sich der Regisseur mit dieser spektakulären, überlebensgroßen Pferde-Oper über die Eroberung des amerikanischen Westens selbst. Die unheilige Dreifaltigkeit des italienischen Kinos -- Leone, Bernardo Bertolucci und Dario Argento -- brütete die Geschichte einer Frau (Claudia Cardinale) aus, die sich in der Hoffnung, dass die transkontinentale Eisenbahn sie erreicht, bevor es ein böser Killer mit stählernem Blick (Henry Fonda) tut, an ihren Grundbesitz klammert. Derweil filmt Leone die Gesichter seiner Stars, als wären sie ausgedehnte Western-Landschaften, und ihre aufragenden Körper, als wären sie die Felsformationen in John Fords Monument Valley. --Jim Emerson
mir das Lied vom Tod seinen Höhepunkt. Nach einer Reihe internationaler Film-Hits mit Clint Eastwood in den Hauptrollen, übertraf sich der Regisseur mit dieser spektakulären, überlebensgroßen Pferde-Oper über die Eroberung des amerikanischen Westens selbst. Die unheilige Dreifaltigkeit des italienischen Kinos -- Leone, Bernardo Bertolucci und Dario Argento -- brütete die Geschichte einer Frau (Claudia Cardinale) aus, die sich in der Hoffnung, dass die transkontinentale Eisenbahn sie erreicht, bevor es ein böser Killer mit stählernem Blick (Henry Fonda) tut, an ihren Grundbesitz klammert. Derweil filmt Leone die Gesichter seiner Stars, als wären sie ausgedehnte Western-Landschaften, und ihre aufragenden Körper, als wären sie die Felsformationen in John Fords Monument Valley. --Jim Emerson
vom Kriminalkommissariat Euskirchen weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Am Morgen liegt ein neuer Fall auf ihrem Schreibtisch: ein unbekannter, misshandelter, toter Mann, der in Gemünd in einem Müllcontainer gefunden wurde. Am Abend dann folgt ein Date mit dem deutlich jüngeren, unwiderstehlichen Harry Konelly aus Köln, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Aber das Glück ist nur von kurzer Dauer. Als seine Frau Melinda mitsamt Kleinkind und Unterhaltsforderungen in Sonjas Forsthaus am Ende der Stromleitung auftaucht, erfährt sie, dass Harry sie betrogen und belogen hat. Sie jagt ihn zum Teufel. Aber Harry bleibt in der Nähe. Auf der Suche nach einer neuen Geldquelle gerät er in Tondorf in einer Kneipe in eine hitzige Diskussion um Windkraftanlagen und lässt sich auf ein Spiel ein, bei dem er alles auf eine Karte setzt. Es ist der Wind, der Sonja einen knappen Monat später Harry erneut in die Hände sp
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Pro: sehr spannend und anspruchsvoll Kontra: absolut nichts
...Spiel mir das Lied vom Tod
Italien/USA 1967; Regie: Sergio Leone; Darsteller: Claudia Cardinale, Henry Fonda, Charles Bronson, Jason Robards, Frank Wolff
Die Story ist aus dem Stoff, aus dem Westernklassiker eben bestehen: sie handelt vom Eisenbahnbau irgendwo "in the middle of nowhere" auf dem Weg zu Pazifik, von Pionieren die ihre handfesten Machtinteressen mit Geld und dem Revolver durchsetzen, von symphatischen Killer, die gleichzeitig lokale Größen sind, von schönen Frauen und von Fehden zwischen "richtigen" Männern.
Nichts besonderes also. Hunderte male gesehen und noch öfter verfilmt. Was hebt also gerade diesen Film aus der Masse unsäglicher "Westernhymnen" heraus?
Zum Beispiel das, was unsere Eltern als spannend empfunden haben müssen: die fast schon an die Schmerzgrenze gehende Dehnung der Szenen...
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Pro: guter Humor für akademisch Bewanderte Kontra: lange Spieldauer, komplizierte Regeln
...wie mach ich das? Nun ja, im richtigen Leben holt man sich erst mal ein paar Doktoranden und Postdocs, die fleißig Veröffentlichungen für den Prof schreiben. Im Spiel hetzte ich meine wissenschaftlichen Kräfte über Projektbahnen, bei denen auf bestimmten Feldern Ereigniskarten gezogen werden müssen. Mit etwas Glück und den entsprechenden Geräten kann ich bald ein paar erste Veröffentlichungen vorweisen. Mit diesen Veröffentlichungen kann ich Forschungsgelder beantragen (Doktoranden und Postdocs unterhalten und wissenschaftliche Geräte kaufen verschlingen Unsummen!), oder versuchen einen meiner Leute ins Nobelkomittee zu befördern, auf dass das Gremium mir gewogen sei. Habe ich erst mal mindestens einen aus meinem Mitarbeiterstab im Nobelkomitee , kann mich nur noch ein von den Mitspielern ausgesprochener Datenfälschungsvorwurf von der St...
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...Zucht zu ihren Gunsten wenden - vordergündig zumindest und vielleicht mit ein klein wenig klug dosierter Hurerei hier und dort. Oder eben an der Seite Harmonicas. Und so würden ihre Kinder auch wieder ein wenig die Wahl haben ... oder vielleicht nicht?
Die Dekonstruktion, die Leone mit "Spiel mir das Lied vom Tod" am amerikanischen Mythos vornahm, hat einen ganz und gar europäischen Zuschnitt. Mit dem Ende der "Pionierzeit" (Der Euphemismus für den Genozid an der indianischen Kultur) ging der "amerikanische Traum" nicht seiner Verwirklichung entgegen, sagt Leones Geschichte, er endete mit ihr. Das ist eine Warte, ein Theorem, dessen Quellen gleichermaßen in frühsozialistischen Utopien, der europäischen Romantik, dem seit der Klassik schiefen Bild von einem "antiken" Menschen und den unter aller Klerikalität schlummernden Resten...
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sehr hilfreich 01.01.1970
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