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Ich habe ja gewusst was auf mich zukommt, denn ich hatte STOMP bereits 1996 in Chicago und 1997 in Hamburg erleben dürfen und jedes Mal erhielten die Stomper Standing Ovations. Ob es auch diesmal so sein sollten ?!
Wer / Was ist STOMP
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Ganz im Urschleim ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von ela_309 über Stomp - Musicals 16.08.2006
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Pro:
die Power, immer wieder sehenswert, die Stimmung
Kontra:
Preis pro Karte
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Im April hatte ich erfahren, das STOMP wieder auf Tour ist und habe mich im Internet gleich mal schlau gemacht. Da Dortmund für uns die nächstliegende Show sein sollte, habe ich kurzerhand Karten direkt im Konzerthaus Dortmund bestellt. Diese trudelten dann ca. 2 Tage später mit Kassenbeleg bei mir ein und dann haben sie an meiner Pinnwand geschlummert bis zum 12.08.2006. Ich habe ja gewusst was auf mich zukommt, denn ich hatte STOMP bereits 1996 in Chicago und 1997 in Hamburg erleben dürfen und jedes Mal erhielten die Stomper Standing Ovations. Ob es auch diesmal so sein sollten ?!
Wer / Was ist STOMP ****************************** Ganz im Urschleim möchte ich nicht anfangen. Auf alle Fälle arbeiten die Urväter von STOMP Luke Cresswell und Steve McNicholas seit 1981 in der Straßenband "Pookiesnackenburger" und in der Theater Gruppe "Cliff Hanger". Im Sommer 1991 wurde STOMP als solches in Brighton / UK uraufgeführt und 1992 begann die Tour in N.Y.
Was ist denn nun eigentlich STOMP? Als ich das erste mal 1996 davon gehört habe, konnte ich mir absolut nichts drunter vorstellen und ich habe damals "nur" 10 Dollar für die Show bezahlt die ich nur gesehen habe, weil mich meine "Au Pair Mutter" für ein Wochenende auf andere Gedanken bringen wollte, was am Anfang meines Jahres nötig war.
STOMP ist das engl. Wort für "stampfen" und im Grunde macht die Show "STOMP" seinem Namen alle Ehre. Es wird gestampft und geschlagen, geraschelt und geklopft, gefegt und gespielt ohne auch nur ein Wort während der ca. 95 minütigen Show zu sagen, wenn man vom grüßen zu beginn mal absieht, was sich anhört wie "hoy" "hey" "ho" usw.
STOMP ist kein Konzert, aber auch kein Musical. Ich weiß nicht so recht in welche Kategorie es passt. Es ist halt eine Bühnenshow mit viel Power, wildes durcheinander und doch wieder nicht, ohne Melodie und Rhythmus im traditionellen Sinne.
Tourdaten & Preise *************************** Wer interessiert ist, der findet im Internet verschiede Ticketanbieter, aber am besten ist es sich an den entsprechenden Showorten nach den Preisen zu erkundigen, da diese z.T. günstiger sind als getgo & Co.
Da die Austragungsorte variieren, variieren denke ich mal auch die Preise. Wir haben für eine Karte in der Mitte der Reihe 6 ca. 60 EUR für Erwachsene und für Tim ca. 31 EUR bezahlt. Ist ne Menge Holz, aber es lohnt sich !!!
15.08. - 23.08.06 Frankfurt / Main - Alte Oper 25.08. - 27.08.06 Kassel - Kongress Palais 29.08. - 03.09.06 Basel - Musical Theater 05.09. - 10.09.06 Linz (A) - Intersportarena 12.09. - 24.09.06 München - Circus Krone 26.09. - 08.10.06 Wien (A) - Museumsquartier Halle E 31.10. - 19.11.06 Berlin - Admiralspalast
STOMP OUT LOUD **************************** Ich war erstaunt wie klein doch der Saal des Konzerthauses in Dortmund war, aber das tat der Show keinen Abbruch, eher im Gegenteil. Ich fühle mich in so kleinen Sälen wohler als in riesigen Hallen. Tim hat noch ein paar Keilkissen bekommen, so das er die Show nicht unbedingt im Stehen verfolgen muss..... und dann ging das Licht aus - ein Lichtkegel auf der Bühne erschien und dem folgte auch schon der erste Stomper mit dem Besen. Nach und nach kamen immer mehr hinzu, und ich fragte mich schon wann der "Zustrom" der Stomper endet. Insgesamt waren nun 8 Performer auf der Bühne und schwangen die Besen. Nein natürlich nicht nur schwingend sondern auch klopfend, schlagend und gaannnnz viel Staub aufwirbelnd, was besondern in den ersten beiden Reihen gut ankam ;-).
In der ca. 10 bis 15 Minuten Besenchoreographie haben etliche Besen ihren Geist aufgegeben und man sah nur wie ein neuer Besen zum jeweiligen Performer geflogen kam ohne den eigentlichen Rhythmus zu unterbrechen. Das hinter der ganzen Aufführung nicht nur einfaches klopfen und fegen stand sah man schon nach wenigen Minuten, denn der Schweiß lief und spritze nur so durch die Gegend und das sollte erst der Anfang sein.
Ich möchte nicht alles von der Show verraten, aber da ich nun schon zum dritten Mal diese Show sehe habe ich ein Vergleich zu den anderen. Die Performance, aber auch das Bühnenbild ist in etwa immer das gleiche gewesen, die Sache mit den Wasserspendern war mir neu, aber dennoch war bzw. ist es immer wieder faszinierend zu sehen, dass man gar nicht so viel brauch um Spaß zu haben. Da wurden mit Streichholzschachteln und Mülltonnen, aber auch mit Bananenschalen, unterschiedlich langen flexiblen Gummirohren, Bällen, Kehrschaufeln, Zeitung und Einkaufstüten rumprobiert, oder einfach nur in die Hände geklatscht. Klar wurde auch hier wieder das Publikum einbezogen.
Eine Szene möchte ich ebenfalls noch schildern und zwar die der Zippo Feuerzeuge. Das Licht wurde komplett gelöscht und auch hier traten wieder nach und nach die "Zippos" auf die Bühne und erzeugten mit ihren Feuerzeugen nicht nur kleine Lichtscheine, sondern auch eine Melodie. Der Kommentar des Mädchens hinter uns "... mit Feuer spielt man nicht..." ließ den ruhigen Saal kurz auflachen bevor die Aufmerksamkeit sich wieder auf die Bühne richtete.
Ich kann nicht sagen was das beste war, denn irgendwie war alles faszinierend und ineinander übergreifend perfekt abgestimmt, aber mein Favorit war, z. T. weil es auch genial aussah und ich Trommelrhythmen eh gern höre, drei Stomper in Skischuhen, die auf riesigen Blechtonnen verankert waren, auf die Bühne kamen. Schon alleine das Gewicht der Tonnen, noch dazu im Rhythmus stampfen war schon genial.
Natürlich gibt es in jeder Gruppe einen der den "Hansi" spielt und das war in dem Falle Paul Bend, der schon seit langer Zeit zum STOMP Team gehört. Meinem Zwerg hatte Paul am besten gefallen ... " der ist cool weil der die Mütze falsch rum aufhat ... " *lach* und natürlich Paul ihn am meisten zum lachen brachte.... man muss sich vorstellen ... der ganze Saal ist still und einer lacht ... na das hat doch Paul`s Blicke auf Tim gelenkt und daraufhin ein paar andere Lacher mit einbezogen.
Das große Finale kam leider viel zu schnell und hier wurde noch einmal alles gegeben. Es wurde laut und lauter und hier kamen dann die Mülldeckel dazu, die ebenfalls für mich ein Highlight waren.
Die Show war vorbei - SCHADE - aber da gab es so einige Kinder in unseren Reihen die ebenfalls restlos begeistert waren und nun unaufhörlich "ZUGABE" riefen bis die Performer nochmals auf die Bühne kamen und nun gab es auch die von mir bereits bekannten stehenden Overtionen. Tim auf die Schulter nehmend hatte er nun den vollen Überblick und war dementsprechend auch wie verrückt am Winken und er wurde ebenfalls durch zurückwinken belohnt.
Ein kleines HIGHLIGHT zum Abschluss war uns noch vergönnt. Tim weiterhin auf den Schultern, gingen wir nun ums Konzerthaus herum um zum Auto zurück zu kehren. Meine Cousine fing auf einmal ganz hysterisch an zu flüstern ... "guck ma da sind zweie..." Zwei andere Frauen haben sich gerade auf ihren Eintrittskarten Autogramme von den zwei Stompern geben lassen. Ich hatte meine auch schon fast gezückt, aber irgendwie bin ich da zu stolz, denn das sind doch auch nur Menschen und ich war froh drum denn wir hatten die Gelegenheit ein paar Worte zu quatschen. Ich musste zwar als Dolmetscher herhalten, worüber ich aber nicht unbedingt böse war, leider war ich auch erst mal blockiert, was sich allerdings schnell gegeben hat. Als allererstes wurde Tim wiedererkannt und der, ich sage mal erste Stomper der Bühne, hat uns gleich gefragt ob das nicht der kleine Junge aus dem Publikum war der ganz wild gewunken hatte.... *lach* Ich hatte mir in Hamburg damals ein STOMP T-Shirt gekauft und das hatte Jens zur Feier des Tages an und die beiden waren sichtlich begeistert als ich Ihnen sagte wie alt es schon war... na ja dann haben wir uns verabschiedet und Tim hat sich den beiden noch mal bemerkbar gemacht, denn er wollte den zweien unbedingt seinen Lutscher in Form eines Deorollers zeigen. Als Tim sich das Ding nun in den Mund schob, verschoben sich die Gesichter der zwei ... es war KÖSTLICH *fg* .... und dann zogen sie von dannen um sich vor der nächsten Show zu stärken ......
Resume **************** 1 ½ Sunden sind wirklich sehr schnell vorüber und man staunt das die Stomper noch die Kraft hatten das Finale so zu zaubern, dass das Publikum verzaubert und mitgerissen war, denn eine Pause gab es NICHT.
Allerdings sollten sich die Leute in der ersten Reihe nicht so sonderlich fein machen, denn sie könnten eingestaubt und nachgespritzt werden, denn hier werden die eventuell betroffenen Personen nicht wie bei der Blue Man Group mit Regencapes eingedeckt und außerdem passt ein todchices Outfit auch nicht zu STOMP.
Wie ich anfangs schon erwähnte, wirkte die Bühnenshow irgendwie durcheinander und doch wieder nicht und das ist es was STOMP auch ausmacht... nicht nach irgendeinem Schema und dann fasziniert auch wieder das doch super choreographierte, denn bei acht Stompern die gegenseitig hin und her und kreuz da quer mit den Besen fechten, Bälle zuwerfen und Stühle zu schoben passierte in meinen Augen nicht ein einziger Fehler, wenn man von den zerbrechenden Besen zu Beginn mal absah, aber das nennt man wohl eher Verschleiß ....
Alles in allem kann man hier nicht genug Empfehlung aussprechen und ich hatte in meinem Blue Man Group Bericht schon erwähnt, das mir STOMP doch am liebsten ist und nun kann ich es auch nach 10 Jahren noch immer bestätigen.
!!! Geht hin wenn ihr die Chance dazu habt !!! Nehmt eure Kinder mit, denn das kann ich ebenfalls absolut empfehlen. Tim war so begeistert, das auch wenn er die Lizenz zum lärmen und stompen nicht unbedingt hat, nun alles ausprobiert. Ihr solltet aber hier Ohrstöpsel mitnehmen, da es z.T. doch sehr laut werden kann.
Ich werde, auch wenn ich STOMP nun schon zum 3. Mal gesehen habe, auch ein viertes Mal sehen wenn ich die Gelegenheit habe.
Zum Schluss möchte ich mich herzlich für Euer Interesse, fürs evtl. Bewerten und Kommentieren bedanken und ich hoffe, dass ich den einen oder anderen von neugierig gemacht habe.
Pro: Unglaubliche Stimmung! Ich wusste nicht, dass man mit einigen der "Sachen" überhaupt Töne erzeugen kann! *ggg* Kontra: Der Kartenpreis!
Liebe Ciaoaner und -innen! Hat etwas länger gedauert bis ich was gefunden habe über das ich gerne berichte!
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Ich muß etwas ausholen bei diesem Bericht!
Wir sind ein Dut ...
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Ein Vorteil an München ist, daß man hier ein riesiges Kulturangebot hat.. Und ich meine damit nicht den längst verblichenen Kunstpark Ost und seinen Nachfolger oder aber die zwei Münchener Fußballvereine – auch wenn das bei manchen Menschen die einzige Ku ...
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Pro: mal etwas anderes - nie langweilig Kontra: oft laut und recht teuer
Gestern Abend waren wir in STOMP! Ich wusste bis vorgstern noch nichts davon, denn es war mein Geburtstagsgeschenk von meinem Mann. Prima dachte ich, er hat sich richtig Gedanken gemacht, kein Handy-Vibrations-Alarm, kein Bayern München Trikot!!! sondern ...
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Pro: Ein Rhythmus, dem man sich nicht entziehen kann Kontra: An das Konzept muß man sich erstmal gewöhnen
...Stell Dir vor, Du fragst jemanden, was er beruflich macht und dieser antwortet. "mit den Füssen trampeln und in die Hände klatschen". Wahrscheinlich würdest Du ihn für verrückt halten, doch genau das ist die Aufgabe des 8-köpfigen Ensembles von Stomp (z ...
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...Wow denkt man, wenn die Show zu Ende ist, wow denkt man mitten drin. STOMP ist voller Beat, Schwung und Action... ich will mich nicht wiederholen (wow!). Vom Besenrhythmus über Waschbecken- und Tassengeklimper bis zum Mülltonnentrommeln sind alle gegens ...
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Pro: genialer Rhythmus, der beste Song der Band Kontra: gewaltverherrlichend
...:
Versuch der Beschreibung dieser Musik:
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Diese Band spielt Industrial-Musik?was in etwa bedeutet, dass sich neben industriellen Klängen (harte und metallisch klingende Drums als Synthie-Sounds) eben auch experimentelles "Zeugs" wieder findet. Hier wird bestimmt nicht der typische Disco-Sound geboten, sondern eher "härteres" Gedankengut, welches auf der einen Seite brachial, auf der anderen aber auch genial nahe gebracht wird. Die peitschenden Rhythmen passen zum Thema: Hart und unüblich, forcierend und in etwa einer Mischung aus Elektrosounds und dem Musical "Stomp" ("ich hau auf alles, was mir in den Weg kommt") entsprechend.
Der Songtext:
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Today he has no means
He's a lone man anonymous
But written in his cells
He's got the marks of a genius
I'm looking for this man
To sell...
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hilfreich 01.01.1970
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