Vorwort:
Die damals 23-jährige "Vanessa Mae" veröffentlichte im Jahr 1997 bei EMI Musik das Album "Storm". Sie zählt zweifelsohne zu den ganz großen Artisten der heutigen Zeit und verzaubert den Zuhörer mit ihrer gekonnten, variantenreichen Geigenkunst.
Die Solistin interpretiert gemeinsam ... Bericht lesen
Virtuosinnen an der Violine. Und das seit bereits zehn Jahren -- seit sie ihre ersten großen Violinkonzert-Interpretationen auf CD presste. Doch während Nigel Kenn...
Virtuosinnen an der Violine. Und das seit bereits zehn Jahren -- seit sie ihre ersten großen Violinkonzert-Interpretationen auf CD presste. Doch während Nigel Kenn...
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Erfahrungsbericht von downloth über Subject to change - Vanessa Mae 22. August 2002
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
exzellent
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Pro:
ergreift mich und inspiriert
Kontra:
ein, zwei Lieder gefallen mir nicht so
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Vorwort: Die damals 23-jährige "Vanessa Mae" veröffentlichte im Jahr 1997 bei EMI Musik das Album "Storm". Sie zählt zweifelsohne zu den ganz großen Artisten der heutigen Zeit und verzaubert den Zuhörer mit ihrer gekonnten, variantenreichen Geigenkunst. Die Solistin interpretiert gemeinsam mit ihrer Band zeitgenössische Pop Musik, wie auch Stücke der klassischen Epoche und öffnet sich für Strömungen, die man aus dem HipHop und Disko Bereich kennt. Die Aufnahme "sunject to change", auf die ich mich heute beziehe, erschien im Jahr 2001....
Die Lieder:
Das erste Stück "Summer Haze" empfängt uns mit den Klängen eines ganzen Streicherorchester; wir hören einen besinnlichen Auftakt. Vanessa Mae spielt Violine und folgt dem Melodiebogen der Begleitung.
Bei "Storm" wummern schwere atmosphärische Wolken aus den Lautsprechern und wir hören eine Mischung aus breakbeats und Ihrem einmal mehr filgranen Solospiel; hier geht es temporeich und flott ab; eine wirklich interessante Komposition zu den schnellen Synthie Beats. Die Mixeffekte, wie Hall und Echo tragen zu steigeren zusäützlich die Spannung; hört sich irgendwie nach Beethoven an; aber ich bin mir nicht sicher, ich kenne mich nicht ganz so gut aus ???
"Retro" entsteht aus einer Mischung von HipHop Beats und rockigen Elementen, die das Fundament für diesen funkigen Track bilden. Hier hören wir den Soul und den Swing, Sie spielt einmal mehr ein herausragende Rolle und spielt liefert eine fabelhafte Einlage
"Bach Street prelude" erweist sich als sehr abwechslungsreiches und harmonisches Lied, das virtuose Geigenspiel von Vanessa Mae steht einmal mehr ganz im Mittelpunkt. Wir hören ein fröhlisches Lied, dass mit satten Beats unterlegt wird und sich langsam steigert und in einem glanzvollen Höhepunkt endet.
"Leyenda" verlockt mit den Klängen einer spanische Gitarre; Sie spielt dazu eine Melodie und die Klänge wirken als schweben sie über dieser Musik; ein heißblütiges und leidenschaftliches Lied, die von Spuren der Melancholie immer wieder durchbrochen werden.
"i Can, Can you" kommt mit heftigen Techno Beats, ziemlich abgefahrenes Cover eines Liedes. Tut mir leid, wenn ich das sage, eines der Lieder, die mir aus den Ohren quillen, nicht nur in dieser Version
"happy valley" gehört dann sicherlich wieder zu den besseren Tracks. Vanessa streichelt hier förmlich ihre Geige und liebkost die Saiten. Sie verschmilzt mit der durch die Musik erschaffene Klangatmosphäre, die Musik gleicht hier einer Operette voller burleskem Treiben verschiedene musikalische Kulturen verschmelzen, wirklich ein herrlisches Lied....
Wie auch der Titel schon erahnen läßt, so wirkt bei "a poet´s quest" auch die Musik suchend und forschend nach innerer Kraft, nach Ruhe und Harmonie. Die eher besinnliche Melodie wird gehalten von den Chorälen, die zu der insgesamt eher elegischen Stimmung beitragen.
Bei "embrasse moi" hören wir ein Lied, dessen Wurzeln im Chansonbereich liegen; handelt von Leidenschaft und Liebe, eher langsam;
"Aurora" geleitet uns in eine Fantasiewelt geformt aus Geigenmusik, wirklich ein tolles Lied, Sie streicht hier sehr liebevoll und zart über die Saiten und erschafft eine Liebesarie, einen scheinender Stern aus Musik.
"I´m a doun" ist auch ein sehr sanftes Lied, und ich schwelge gerne in diesem Lied am Puls der Zeit dahin; eher spirituell und ein leidenschaftlicher, expressiver Ausdruck ihres Könnens
"i feel love" kann mich nicht so begeistern, gefällt mir zwar in dieser Version besser als im Original; das war jedoch noch nie ganz so mein Ding
Mit "hocus pocus" wird es dann wieder richtig rockig und Vanessa MAe stellt hier Ihr größes Können unter Beweis, wild und abgedreht, manchmal hart, dann mal wieder zart, schräg, schnell und hochenergetisch
Zum Abschluss erreichen wir mit "the blessed spirits" höchste Klangsphären und mit diesem Lied gelingt der Band zweifelsohne ein grandioses Lied. So rein, so klar, so hell wie die Sonne am Himmel
Résumé:
Mit der Aufnahme "Storm" gelingt Vanessa Mae zweifelsohne ein hervorragendes Album. Sie vermischt gekonnt Elemente aus Klassik und Pop und erschafft eine künstlerische Fusion. Auf dem Album finden sich vorwiegend instrumentale Stücke und das Geigenspiel wirkt stets filigran und ergreifend zugleich. Eine Musik, die mich nachhaltig inspiriert und deren harmonischer Melancholie ich mich gerne hingebe.
Quellen: www.vanessa-mae.de www.emimusic.de
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