Ja, es gibt "Superfly" auch solo zu kaufen, doch seit letztem Jahr ist eine Doppel-CD auf dem Markt, die diesen Klassiker mit einem weiteren Mayfield-Soundtrack ("Short Eyes") verbindet - in bester Qualität zu einem sensationell günstigen Preis (ca. 20,- DM). Dass hier gleich zwei Alben für ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von dcbe über Superfly - Curtis Mayfield 01.08.2000
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Pro:
Echte Höhepunkte der schwarzen Musik der 70er
Kontra:
"Short Eyes" ist bemüht, bleibt aber Zugabe
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ja, es gibt "Superfly" auch solo zu kaufen, doch seit letztem Jahr ist eine Doppel-CD auf dem Markt, die diesen Klassiker mit einem weiteren Mayfield-Soundtrack ("Short Eyes") verbindet - in bester Qualität zu einem sensationell günstigen Preis (ca. 20,- DM). Dass hier gleich zwei Alben für so wenig Geld zu haben waren, wirkte als Kaufanreiz schon mal gut. Dass aber das erste gleich noch das epochale Meisterwerk "Superfly" war, machte diese Kombination für mich zu einem Muss.
Worum geht es bei "Superfly"? Na ja, die übliche Drogen / Ghetto / Armer Schwarzer Junge läßt sich mit dem Bösen ein - Geschichte. Ein recht durchschnittlicher Vertreter des Blaxploitation-Genres der 70er. Was den Film unvergeßlich macht, ist Curtis' Musik. Neben dem bekannten Titelstück und dem allseits beliebten "Pusherman" birgt "Superfly" noch mindestens drei weitere Juwelen ("Gimme Your Love", "No Thing On Me" und die Moritat vom toten Freddy, letztes Jahr noch bei South Park lustig gecovert). Dieser Soundtrack hat es mehr als verdient, damals in den USA millionenfach verkauft zu werden. Neben "Trouble Man" und "Shaft" bietet er wohl die beste schwarze Filmmusik der 70er - im sozialen Engagement vielleicht etwas angestaubt, aber musikalisch absolut zeitlos. Kräftiger Funk, unterstützt von flüssigen Bläsersätzen, angereichert mit herrlich schleimigen Streichern und lustigen Filter- und Halleffekten. Dazu Curtis' unverwechselbar hohe Stimme - wunderschön. Kein Wunder, dass Musik aus "Superfly" in den letzten Jahren unzählige Male gesampelt und gecovert wurde.
Dass "Short Eyes" im direkten Vergleich deutlich abfällt, mag mit den geänderten Zeiten zusammenhängen (der Film kam immerhin einige Jahre später), vielleicht zeigt sich hier aber auch Curtis‘ kreative Erschöpfung angesichts seiner Vierfachrolle als Musiker, Filmproduzent, Mitautor und Schauspieler. Wie dem auch sei: Schon aus Gründen der Vollständigkeit ist es schön, auch dieses eher zweitrangige Mayfield-Werk dabei zu haben. Und was den großen Klassiker angeht: Kaufen. Unbedingt.
...Ich habe nur zufällig mal ein Lied gehört "Move on up" von Curtis mayfield. Das gefiel mir gleich so gut, dass ich alle ieder, die ich von ihm finden konnte, bei Napster als Mp3's runtergeladen habe und nun ständig beim Computern höre. Der Mann versteht es, Funk und Soul vom Feinsten zu fabrizieren! Habt ihr den Film "Superfly" gesehen? Das ist ein Gangsterthriller, der im Schwarzenmilieu spielt und viele tote fordert. Auch die Mafia hat großen Einfluss auf die Handlung und Curtis Mayfield basaß die glorreiche Aufgabe, die Songs zum Film zu schreiben. So gibt es auch das Superfly - Album von ihm, das alle Songs zum Film enthält. Wenn man diesen Film sieht, kann man gar nciht richtig still sitzen und muss ständig mit dem Fuß wipen oder rumspringen. Ich finde es grandios, was dieser Mann zustande gebracht hat und auch das Album "Curtis...
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Pro: sehr guter 70er Soul und Funk Kontra: Der Sound dürfte für heutige Ohren etwas veraltet klingen.
...eine kräftige Brise angebluesten Soul,bei der James Brown zeigt,was für ein emotionsgeladener,stimmgewaltiger Sänger er ist.
Fazit:
Man merkt dem Album deutlich an,das es zu James Brown's kreativer Hochphase entstand.
Natürlich erfand der Godfather of Soul sich hier nicht neu,aber er(und seine Band) variieren das bewährte Soul-Funk-Konzept im Bigband-Stil auf sehr unterhaltsame,mitreissende und feurige Weise,so daß keinen Augenblick Langeweile aufkommt.
Der Sound und die Instrumentierung klingen für heutige sicher etwas antiquiert,aber der Qualität des Albums tut das keinen Abbruch.
Wem "Superfly" von Curtis Mayfield und "Sex Machine" von James James Brown gefällt,wird höchstwahrscheinlich auch "Black Caesar" gefallen.
Fans von modernem Rap und Hip Hop sollten besser die Finger davon lassen....
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Pro: Viele sehr gut gemachte Stücke, viel Energie Kontra: Im Ganzen eher traditionell
...meist sehr 70er-lastig, aber fast durchgängig extrem gut. Verläßlich, geschmackssicher und ordentlich gearbeitet. Das ist deutlich mehr, als sich von der Mehrheit der aktuellen R&B-Soundtracks sagen läßt, und deshalb ist ?Shaft? für mich neben ?Romeo Must Die? die bisher beste Filmmusik des Jahres 2000.
UPDATE: An meiner Einschätzung hat sich nichts geändert, nach Ansehen des Films muss ich aber feststellen, dass eine ganze Menge "Begleitmusik" zu den einzelnen Filmszenen nicht auf dem Soundtrack-Album auftaucht. Solltet ihr solche Musik suchen, empfehle ich drei Original Blaxploitation Soundtracks aus den frühen 70ern:
1. Das bereits erwähnte Original von Isaac Hayes. Viel Wahwah, stilbegründend, aber auch mit deutlichen Jazz-Elementen.
2. "Superfly" von Curtis Mayfield. Für meinen Geschmack der beste Blaxploitation-Soundtrack mit einer...
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