...) - Drums, Gitarre (von 1993-2000 und ab 2006, spielt auch bei Amestigon)
Line - Up bei "Supreme Immortal Art?:
P.K. ? Gitarre, Bass (Hellbound, Heidenreich, December Fog, Grabesmond, Amestigon)
T.T. - Drums, Gitarre (Amestigon)
Michael Gregor (aka Silenius) ? Vocals (Summoning, Kreuzweg ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von MetalAbu über Supreme Immortal Art - Abigor 21.02.2009
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
annehmbar
Klangqualität:
annehmbar
Langzeithörspaß:
wird sehr schnell langweilig
Häufigkeit der Nutzung
selten
Dieser Tonträger ist:
Pro:
Gute Gitarristen, recht düster
Kontra:
Zu viele Keyboards/Synthesizer
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Abigor (Abigor ist meines Wissens nach ein hochgestellter Dämon der christlichen Dämonologie) wurde 1993 in Wien (Österreich) gegründet, 2003 aufgelöst und 2006 wieder ins Leben gerufen. Das derzeitige Line Up besteht aus:
Arthur Rosar (aka A.R.) - Vocals (seit 2006) Peter Kubik (aka P.K. oder Virus 666) - Gitarre, Bass (seit 1993, spielt auch bei Hellbound, Heidenreich, December Fog, Grabesmond und Amestigon) Thomas Tannenberger (aka T.T.) - Drums, Gitarre (von 1993-2000 und ab 2006, spielt auch bei Amestigon)
Line - Up bei "Supreme Immortal Art?: P.K. ? Gitarre, Bass (Hellbound, Heidenreich, December Fog, Grabesmond, Amestigon) T.T. - Drums, Gitarre (Amestigon) Michael Gregor (aka Silenius) ? Vocals (Summoning, Kreuzweg Ost, Amestigon, Die Verbannten Kinder Evas, Pazuzu, Shadow Vale) Tharen ? Keyboard/Synthesizer (Dargaard, Amestigon, Dominion III, Heidenreich) Lucia-M. Fåroutan-Kubik ? Keyboard/Synhtesizer (Grabesmond, Heidenreich)
Tracklist: 1. Satan In Me 06:19 2. Supreme Immortal Art 05:03 3. Soil Of Souls 04:29 4. Eclipse My Heart, Crown Me King 04:41 5. The Spirit Of Venus 05:58 6. Blood And Soil 04:47 7. Magic Glass Monument 05:52 8. Exhausted Remnants 03:50
Wenn sich Abigor mit diesem Album vorgenommen haben, das Symphonic Black Metal Wunderwerkt ?Enthrone Darkness Triumphant? von Dimmu Borgir (das ein Jahr zuvor erschienen ist) zu übertreffen, dann haben sich die Österreicher aber gehörig übernommen. Auf ?Supreme Immortal Art? findet man zwar keinen einzigen schlechten, aber auch keinen einzigen, wirklich guten Song. An sich machen Abigor auch Black Metal technisch wieder alles richtig. Die Riffs von P.K. und T.T. sind wie immer richtig geil gelungen und verbreiten klirrend kalte Dunkelheit. Auch am Schlagzeugspiel von T.T. lässt sich nichts aussetzen. Das Midtempo Spiel liefert den passenden Rhythmus für den melodisch-symphonischen Black Metal dieses Albums. Und Silenius ist und bleibt ein guter Black Metal Schreihals. Wo dann das Problem ist? Die Keyboards und Synthesizer Elemente wirken so gezwungen und in die Songs gepresst, statt wirklich in die Songstrukturen integriert. Außerdem ist das Zeug viel zu sehr in den Vordergrund gemischt, das klingt dann fast so, als wären die Gitarren die Hintergrundbegleitung für das Keyboardgeschwurbel ? dabei geht es doch um Metallmusik, und die lebt in erster Linie von Gitarren. So vergehen 40 langweilige Minuten viel zu langsam ohne echten Höhepunkt. Ein Song gleicht dem anderen und irgendwie weiß ich nicht so recht, was ich noch schreiben soll.
Fazit: Zu viele Keyboards und Synthesizer, zu wenige Gitarren. Während die Symphonic Black Metal Könige Dimmu Borgir ihre Songs (fast) immer so aufbauen, dass die Symphonic Parts die Atmosphäre des Songs unterstreichen klingt das Abigor eher so, als hätte man die Keyboard/Synhtiestrukturen zuerst geschrieben, und die Songs danach aufgebaut. Das muss sich keiner freiwillig antun.