Sehr gutes 2. Album vom DOGG
20.05.2012
Pro:
Ein paar echte Kracher wie Gold Rush, natürlich Snoops Raps
Kontra:
Erreicht nicht ganz das Niveau von Doggystyle
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
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 zOckerKING123
Über sich:
Mitglied seit:06.01.2012
Erfahrungsberichte:6
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 27 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
So, wie angekündigt gehts jetzt mit meinen Reviews weiter. Diesmal gehts um Snoops 2. Album Tha Doggfather: Snoop veröffentlichte dieses Album 4 Jahre nach Doggystyle und hatte dabei schwer mit seiner laufenden Mordanklage zu kämpfen, welche später wiederlegt wurde. Das Album ist nebenbei seinen zum Erscheinungszeitpunkt vor kurzem verstorbenen Freund 2Pac gewidmet. In diesem Album verzichtete er auf Dr Dre und holte sich stadessen andere Produzenten ins Boot. Ob das eine gute Idee war, lest ihr nun:
1. Track: Intro Im Intro beschreiben 2 Nachrichtensprecher Snoop Doggs Karriere, seinen Prozess und sein übriges Schaffen. Auf die Meinung gewisser Leute, dass Hip Hop tot sein, geht er natürlich nicht eben milde ein. Nettes Intro. 2.Track: Tha Doggfather Dieser Track ist einer der besten des Albums, und zeigt sehr gut Snoops neue "Patenattitüde". Ein eingängiger Refrain, sehr gute Raps von Snoop und eine etwas düstere Atmosphäre. Sehr gut. 4/4
3.Track: Ride 4 Me Ein Skit in dem Snoop einem seiner Homies Anweisungen für einen Überfall gibt. 4.Track: Up Jump Tha Boogie Der erste und dritte Vers wird heir von Snoop gewohnt gut vorgetragen, während Kurupt den 2. übernimmt und eine gute Leistung abliefert. Auch der Beat ist gut gelungen, und Charlie Wilson liefert eine anständige Hokline ab. Was das Lied aber runterzieht ist dieses ständige Boogie,Booogie Geschrei im Hintergrund. EIn Song den man nicht zu oft hören kann. 3/4
5.Track: Freestyle Conversation Dieser Track ist ein reiner Freestyletrack, indem Snoop kreuz und quer über alles mögliche rappt, z.b. den Streit mit Dre zu diesem Zeitpunkt. Snoops Raps sind zwar gewohnt gut, und auch die Geschichtenerzählerfähigkeiten werden deutlich, aber doch fehlt dem Song irgendwie der ganz besondere Beat oder sowas. Soldie, aber nicht mehr 2/4 6.Track: When I grow Up Ein Interlude indem Snoop einem kleinen Fan ausredet so zu werden wie er, und ihm empfiehlt etwas seriöses zu machen. Nett.
7.Tack: Snoop Bounce Harte Drums, solide Raps und ein fukyger Klang. Die Hook ist sehr eingängig, und eigentlich erzählt Snoop nur davon, das sich das Warten auf Doggfather gelohnt hat. Ein guter Song 4/4 8.Track: Gold Rush Der wohl beste Song des Albums. Snoop Kurupt und die LBC Crew verlagern die Gangsta Themathik kurzerhand in den Wilden Westen. Die Melodie erinnert zu jeder Zeit an Westerfilme und schafft eine einzigartige Atmosphäre. Zustande kommt dieser Sound durch die geniale Kombination von rythmischem Beat, feinen Synthie Sounds, dem atemberaubenden Flows und Raps von Snoop, Kurupt und den LBCs und den ironischen, kreativen Lyrics. 4/4
9.Track: Tear em Off (Me & my Doggz) Dieser Track beginnt mit einer hysterischen Frau die irgendetwas von ein paar Doggz erzählt. Danach gibts einen ordentlich bouncenden Beat mit tollen Drums. Die Melodie ist leider auch das einzig gute am Song, denn Snoop präsentiert sich hier etwas lustlos und zu leise. Auch der Flow ist nicht gerade gut geworden. Scheint so als hätte er hier keinen Bock gehabt. 2/4
10. Track: You thought Los gehts hier mit einem gewohnt genialen W-Ballz Intro, bevor ein krachender Beat mit passendem Synthie Einsatz anfängt. Den Anfang macht Soopafly mit einer guten aber nicht herausragenden Performance, bevor Snoop und Too $hort den Song mit einem sehr guten Flow ausklingen lassen. Leider ist auch hier nichts wirklich heruasragendes festzustellen, aber Snoop und $hort reißens raus. 3/4
11. Track: Vapors Vapors bietet einen sehr lauten Beat, krächzige Drums und eine insgesamt passende Melodie. Snoop zeigt hier 4 Strophen lang mit kraftvollen, herausragenden Raps und Flows wer der Boss ist. Auch die Lyrics sind gut geworden, und erzählen etwas über die Schattenseiten der Berühmtheit.
12.Track: Groupie Groupie bringt frischen G-Funk Sound in die Anlage. Krachender Beat, coole Baseline und ein toller Anfang von Daz und Kurupt bringen einen coollen Sound. Nach einer Bridge von Nate Dogg kommt Warren G zum Einsatz, bevor Snoop mit einem sehr kurzen Einsatz den Track ausklingen lässt. Charlie Wilson ist übrigens für die coole Hook zuständig, und das Thema wird man sich schon am Titel erschließen können. 4/4
13. Track: 2001 Der nächste Hammer kommt uns mit "2001" entgegen. Der dumpfe Beat dazu metallischen Drums die Synthies machen die Melodie eingängi und nie langweilig. Bei seinen Raps bestärkt Snoop sein Gangsta Image mit einem tollen Flow und seinem einzigartigen Stil. Snoop reimt seinen Text perfekt und gibt noch nebenbei die Hook. Einer der besten Songs auf dem Album 4/4
14.Track: Sixx Minutes Dieser Track ist leider wieder etwas schwächer geraten. Die Melodie, die Drums, die Raps. Alles klingt ein wenig lustlos und uninspiriert. Auch die Lyrics reißen nicht mehr heraus. Gerade noch solide 2/4
15.Track: Wake up (O.J.) Hier gibt es einen düsteren, tiefen Beat mit perfekt passenden ebenfalls dunklen Synthie Einsätzen. Die ersten 2 Strophen übernimmt Tray Dee und präsentiert einen schnellen, coolen Flow und gute Raps. Die letzte Strophe übernimmt dann Snoop selbst, und ist gleichzeitig für die sehr gute Hook zuständig 4/4
16.Track: Snoops Upside ya Head Einer der bekanntesten Songs von Snoop. Ein recht lauten Beat, dazu eine tiefe, bouncende Bassline. Snoop rappt zwar mit entspannten Flow, hat aber ein recht schnelles Tempo drauf. Hauptsächlich bekannt ist der Song aber wegen der simplen aber äußert effektiven Hookline welche sich sofort ins Gedächtniss einbrennt. Verantwortlich dafür ist Charlie Wilson, welcher auf diesem Album wirklich geile Hook´s hingelegt hat. 4/4
17.Track: Blueberry Erneut ein sehr guter Track, bei dem die Besonderheit darin besteht, dass Snoop nur das Outro spricht. Ansonsten dürfen sich zu den düsteren Drums und Synthies ,die angenehm an "Murder was the Case" erinnern, Kurupt, Daz die Lbc Crew sowie Techniec mit außergewöhnlichen Rap Skills und Flows austoben, welche besonders bei Kurupt klasse sind. Eine Hook gibts übrigens wie bei "Gold Rush" nicht. 4/4
18.Track: Traffic Jam Ein gewohnt lustiges W-Ballz Intro. Nicht mehr, nicht weniger.
19.Track: Doggyland Ein gewohnt lauter Beat und schöne Synthies sorgen hier für die nötige G-Funk Atmosphäre. Leider ist Snoop hier etwas leise und arg langsam. Keineswegs schlecht, aber auch kein herausragender Song, trotz netter, ganz eingängier Hook. 2/4
20.Track: Downtown Assassins Der letzte Track ist noch einmal richtig gut. Ein etwas ruhigerer, vor sich hin rumpelnder, minimalistischerer Beat sowie harte Drums und gut eingesetzte Synthies geben dem Track eine harte Grundstimmung. Dazu erzählen Daz, Tray Dee und Snoop vom harten Gangster Leben, der Gangherrschafft in Californien und dem Street Life. Harte Großstadt Lyrik mit einem tollen Snoop welcher die letzte Strophe überragend rappt, dazu noch eine nachdenkliche, kritische Herangehensweise ans Thema Kriminalität. Toller Abschluss 4/4
21.Track: Outro Hier hört man zuerst Schüsse und dann die Stimme von Tupac, welchem das Album gewidmet ist. Die Bedeutung der Schüsse dürfte wohl jeder Rap Fan kennen.
//Fazit// Tha Doggfather ist ebenfalls eine tolle Scheibe von Snoop Dogg geworden. Zwar merkt man das Dre fehlt und der Stil hat sich auch etwas verändrt, aber trotzdem hat das Album viele herausragende Songs, ein paar wenige durchschnittliche und keine echten Totalausfälle. Auch Snoop selbst präsentiert sich in sehr guter Form. Empfehlenswert.
3,5/4
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20.05.2012 11:44
Sh und wünsche noch einen schönen Sonntag