... speziell über die Single "That I would be good" ... einem Lied, das zu einem meiner Favoriten von eben jener Künstlerin gehört.
Doch vorher wieder (auch wenn es schon einige auswendig können) etwas ...
ZUR PERSON
[ein wenig abgewandelt aus meiner "Under rug swept"-Meinung übernommen]
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Erfahrungsbericht von Stepnwolf über That I would be good (Single) - Morissette, Alanis 15.06.2003
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
exzellent
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Pro:
die ganze Single
Kontra:
nur noch schwer erhältlich
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
[OT: "How to be good!"]
09.07.2003 - Ich werde an diesem Tag definitiv in Hannover sein. Denn Alanis ist auch dort!
18.09.1999 - Ich war an diesem Tag definitiv nicht beim MTV Unplugged Konzert. Leider!
Wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, bin ich zur Zeit auf dem Alanis Morissette-Trip (für Fortgeschrittene). Das hat ganz einfach den Grund, das ich mich schon so langsam seelisch und moralisch auf das Livekonzert vorbereite, das sich meiner einer demnächst (siehe oben) anschauen wird. Und deshalb gibt es auch heute wieder einen Bericht über Alanis ... speziell über die Single "That I would be good" ... einem Lied, das zu einem meiner Favoriten von eben jener Künstlerin gehört. Doch vorher wieder (auch wenn es schon einige auswendig können) etwas ... ===== ZUR PERSON =========== [ein wenig abgewandelt aus meiner "Under rug swept"-Meinung übernommen]
Alanis Morissette ist eine waschechte Kanadierin. Geboren in Ottawa am 1. Juni 1974 als Tochter von Alan und Georgia Morissette, die beide Pädagogen sind (Wie kann man da Sängerin werden?). Außer ihrem Zwillingsbruder Wade, hat sie noch einen älteren Bruder namens Chad.
Sie begann schon früh sich für Musik zu interessieren und bereits mit 12 Jahren erschien ihre erste Single "Fate stay with me". Der Produzent Stephen Klovan brachte sie mit Leslie Howe zusammen, mit dem sie mehrere Lieder aufnahm. Sie trat auf vielen Festivals in Kanada auf und so wurde MCA Canada auf die junge, talentierte Alanis aufmerksam.Was folgte war ihr Debütalbum in Kanada mit dem schlichten Namen "Alanis" (1991), das Platinstatus erreichte und Ms. Morissette den Juno (den kanadischen Grammy) einbrachte. Nur ein Jahr später erschien das 2te Album "Now is the time", da war aber anscheinend nicht die Zeit, denn der Nachfolger floppte.
Was nun? Sollte dies schon das Ende einer verheißungsvollen Karriere gewesen sein?? Alanis Morissette wollte noch mal ganz von vorn beginnen und so ging sie nach Los Angeles, um dort zusammen mit Glen Ballard, den sie später als ihren "Spiritual Brother" bezeichnete, an neuen Songs zu arbeiten. Der Rest ist Geschichte.
"Jagged little pill" (1995) wurde das meistverkaufte Debütalbum einer weiblichen Künstlerin (über 30 Millionen mal) und brachte ihr 4 Grammys ein (und diesmal die richtigen). Es war ihre gesungene Autobiografie. Offen, ehrlich, schonungslos und verdammt schmerzlich. Nach einer Welttournee im darauffolgenden Jahr fühlte sich Alanis leer. Sie wollte nie wieder schreiben und nichts produzieren. Eine Auszeit (u.a. in Indien) von 2 Jahren führten zur Erkenntnis doch weiter zu machen - zur Freude ihrer großen Fangemeinde.
"Supposed former infatuation Junkie" (1998) erreichte bei weitem nicht den Erfolg des Vorgängers, verkaufte sich aber trotzdem gut. Und das diese Frau eine der Topverdienerinnen der 90iger Jahre wurde und in den Stardom aufstieg, beweist nicht zuletzt ihr Unplugged-Auftritt bei MTV, aus dem auch die nun folgende Single ausgekoppelt wurde und das eindeutig zurecht.
==== ZUR SINGLE ==========INFOS
"That I would be good" erschien 1999 unter dem Madonnalabel Maverick Records (Wo auch sonst?) und hat eine Gesamtspiellänge von 18:09 Minuten. Dies hier ist die MTV Unplugged Version, daneben gibt es das Lied auch noch als Albumversion auf dem "Supposed former infatuation Junkie" Album. Zum Cover nur so viel: Es passt perfekt zur Stimmung des Titelsongs! Alanis schaut liegend ziemlich verträumt in die Kameralinse. Sehr ansprechend!
DIE TITEL
[1] "That I would be good (MTV Unplugged live)" (4:07 min) [2] "Would not come (live)" (4:11 min) [3] "Forgive (live)" (5:11 min) [4] "I was hoping (live)" (4:36 min)
[1]
Vorweg etwas ungewöhnliches, denn ich werde diesmal den Text mit abdrucken. Weil der es einfach wert ist, komplett gelesen zu werden. Aus jedem Satz spricht in gewisser Weise Wahrheit und nur wenige Texte (selbst von Alanis) erscheinen mir so wichtig, wie die Worte aus diesem Lied:
"That I would be good even if I did nothing. That I would be good even if I got the thumbs down. That I would be good if I got and stayed sick. That I would be good even if I gained ten pounds.
That I would be fine even if I went bankrupt. That I would be good if I lost my hair and my youth. That I would be great if I was no longer queen. That I would be grand if I was not all knowing.
That I would be loved even when I numb myself. That I would be good even when I am overwhelmed. That I would be loved even when I was fuming. That I would be good even if I was clingy.
That I would be good even if I lost sanity. That I would be good whether with or without you."
Die Interpretation überlasse ich jedem selbst. Ihr werdet schon das beste draus machen, egal was auch passiert... ;-) Kommen wir zur dazugehörigen Musik.
Wie schon an anderer Stelle erwähnt, will dieser an sich positive Text irgendwie nicht zur Musik passen. Denn die klingt mit dieser sanften Akustikgitarre und dem leisen Piano im Hintergrund doch ziemlich melancholisch. Dieses Gefühl verstärkt sich nicht nur durch die verschwindend ruhig gespielten Streichereinsätze, sondern vor allem und zu allererst durch Alanis' Gesang. Derartig verträumt und balladig und dabei so depressiv klingend singt sie hier, das man heulen könnte. Es aber nicht tut, weil dieses Lied einfach nur schön dahinfließt, wie ein Bach, irgendwo in einem Bergwald, umgeben von uralten Bäumen, die viel zu erzählen hätten, wenn sie nur könnten. Aber das erzählen übernimmt Alanis. Und das verdammt gut! Bezaubernd und verzaubernd endet das Lied mit einem Flötensolo, das das Rauschen des Baches immer leiser werden läßt. Eines ihrer schönsten Lieder, das kann man ohne Zweifel so unterschreiben!
[2] "Would not come" ist aus dem "Supposed..." Album und erscheint hier als Liveversion, aufgezeichnet in Anaheim (Kalifornien) am 6. April 1999. Wie übrigens auch das nachfolgende... Und genauso wie auf dem Album verbreitet das Lied auch live eine extrem rockige Atmosphäre. Schlagzeug und Gitarren sind im Dauereinsatz und das nicht zu knapp. Und der Mob tobt im Takt dazu. Selbst Alanis verfällt dem schnellen Rhythmus und treibt mit ihrem Gesang das Lied voran. Das geht in Mark und Bein (und erzeugt bei mir gleich wieder Vorfreude), besonders wenn am Ende ein geniales Gitarrensolo mit tatkräftiger Schlagzeugunterstützung das Lied beendet.
[3] Textlich setzt sich "Forgiven" ja mit der Kirche und der Beziehung zu ihr auseinander. Das Lied beginnt ähnlich wie auf dem "Jagged little pill" Album sehr ruhig. Das täuscht aber gewaltig, denn gerade im Refrain entfaltet es seine ganze (gottgewollte?) Energie: "We all had our reasons to be there. We all had a thing or two to learn." Und wieder rockt das Teil von Sekunde zu Sekunde mehr ... und wieder schreit sich Alanis die Seele aus dem Leib ... und wieder geht das in Mark und Bein und läßt einen nicht still sitzen ...
Die zwei Liveversionen sind wirklich ein krasser Gegensatz zum titelgebenden ersten Stück! Rock pur! Gerade live genial vorgelebt!
[4] Diese in Atlanta (Georgia) live performte Version entstand exklusiv für die Live X Series (wohl irgendsowas von nem Radio? oder TV-Kanal) am 2. Februar 1999. Und es klingt fast so wie die MTV Unplugged Version von "I was hoping". Sehr ruhig und leise singt Alanis, nur dezent von Schlagzeug und Gitarre begleitet. Das Lied lebt einzig von ihrem ständigen gesanglichen Wechsel, der mal erzählend, mal lauter agierend, und doch immer ruhig erscheinend daherkommt. Selbst der zum Ende hin lauter werdende musikalische Background kann an meiner Meinung, das das Lied eindeutig eine Ballade ist, nichts mehr ändern. Wieso ist die Original-Albumversion eigentlich so rockig? Ich versteh es nicht! So klingt das doch viel besser!
== FAZIT
==Apropos, so klingt das besser. Wenn es eine Single verdient hat, nur anhand eines Titels 5 Sterne zu bekommen, dann ist es "That I would be good". Nur allein diese bezaubernde Ballade mit dem genialen und wirklich extrem hörenswerten Text ist den Kauf der Single wert. Sofern ihr sie noch bekommt, was nicht so einfach ist! Daneben bietet Alanis uns mal wieder noch drei weitere, unterschiedliche, live performte Stücke, von denen zwei ihren rockigen und das letzte den balladenhaften Charakter nicht verbergen können. Angesichts dieser schlagenden Argumente kann ich einfach nur mal wieder volle Sternenzahl geben. Es tut mir ja leid! Ist aber nun mal so!
ALLE BISHER ERSCHIENEN MEINUNGEN AUS DER REIHE "AUF DEN SPUREN VON GOTT":
"Wo sind all die Haare hin?" zur Single "Everything" (2004) "Madonnas Angestellte ist wieder da!" zum Album "Under rug swept" (2002) "Und dann kam das Gewitter..." zur DVD "Live in the Navajo Nation" (2002) "Alanis nackt und unzensiert..." zum Album "MTV Unplugged" (1999) "How to be good!" zur Single "That I would be good" (1999) "Ihr seid eingeladen!" zur Single "Thank you" (1998) "A Snapshot of a Year and a half" zur DVD "Jagged Little Pill, Live" (1997) "I had no choice but to hear you" zur Single "Head over feet" (1995) "In the beginning ..." zur Single "Ironic" (1995)
Pro: wahres, ruhiges Lied über die Frage, was für einen Wert man hat, wenn man äußere Werte verliert..tolles Querflötensolo Kontra: /
Ich habe zwar erst vor kurzem über Alanis geschrieben, aber jetzt tue ich es schon wieder. Durch das Schreiben meiner Meinung über "Jagged Little Pill" bin ich nämlich wieder ziemlich von Alanis' Zauber gefangen worden, nachdem ich mir ja eine Zeit lang i ...
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Pro: Einfühlsame Heulballade; Sehr gut Meditationstauglich; Auf der Single ist für jeden was dabei Kontra: Anscheinend zu ruhig und unspektaktulär für den Markt..
Alanis Morissettes letzte Single war das "That I would be good". Hierbei handelt es sich um ein anspruchsvolles, wunderschönes Lied, das sowohl auf dem "Suppused Former Infatuation Junkie", das jetzt mit dem BestAlbum-Juno bewertet wurde, als auch auf der ...
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Alanis Morissette hat mit "That I would be good" ein sehr optimistischstes Lieder geschrieben und verwirklicht.Dieses Lied ist diesmal praktisch nur mit leichter Gitarrenbegleitung und ein wenig Schlagzeug fertig.Im Vordergrund steht die Ausnahmestimme vo ...
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Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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25.10.2000
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