... Selvaganesh (kanjira, ghatam, mridangam)
Die Stücke der Audio-CD:
5 In The Morning, 6 In The Afternoon (John McLaughlin)
Ma No Pa (Zakir Hussain)
Lotus Feet (John McLaughlin)
Maya (U. Shrinivas)
Anna (John McLaughlin)
Finding The Way (John McLaughlin)
Die Stücke der Video-CD:
Finding ... Bericht lesen
Ensemble bis zur Auflösung im Jahre 1978 insgesamt drei Alben einspielte, war die Verbindung von westlicher und östlicher Tradition, von Okzident und Orient noch etwas gänzlich Neues. Ein Vierteljahrhundert später ist diese Musikmischung zwar schon hinlänglich bekannt, was sie aber nicht weniger interessant macht. Im Gegenteil: Die reformierte Gruppe, die sich nach wie vor über alle stilistischen und geographischen Grenzen hinwegsetzt, hat mittlerweile eine Reife im Zusammenspiel entwickelt, die einen immer wieder erstaunt und erstklassig unterhält. Die Idee zur Wiedervereinigung von Shakti entstand 1997 anlässlich einer gemeinsamen Konzertreise zur Feier der 50-jährigen Unabhängigkeit Indiens. Dieses erneute Zusammentreffen funktionierte so gut, dass man gleich eine längerfristige Fortsetzung plante. The Believer dokumentiert, wie sich die Zweitauflage von Shakti inzwischen weiterentwickelt hat. Das im Sommer 1999 während einer erneuten Tournee mitgeschnittene Live-Album begeistert mit einer organischen Mixtur aus europäischem Jazz, Funk, Blues sowie Ethno-Folklore des nordindischen Hindustan und des südwestindischen Karnataka. Der englische Gitarrenmeister John McLaughlin verblüfft die Anhänger ein weiteres Mal mit wieselflinken Sprints über das Griffbrett, bei denen andere allein schon vom Zuschauen Knoten in die Finger bekommen. Und Zakir Hussain, Sohn von Maestro Ustad Allarakha, fasziniert uns wiederum mit vertrackten Raga-Rhythmen auf seiner Tabla. Dazu gesellen sich noch zwei neue, technisch ebenfalls überaus versierte Instrumentalisten: U. Shrinivas brilliert an der in Indien nicht gerade weit verbreiteten Mandoline, die er wie eine E-Gitarre mit Tonabnehmern modifiziert hat und V. Selvaganesh stellt sich an Kanjira und Ghatam als virtuoser Rhythmusspezialist vor. In dieser Topbesetzung musiziert Shakti von der ersten bis zur letzten Note einen fesselnden Ethnojazz. Grandios! --Harald Kepler
Ensemble bis zur Auflösung im Jahre 1978 insgesamt drei Alben einspielte, war die Verbindung von westlicher und östlicher Tradition, von Okzident und Orient noch etwas gänzlich Neues. Ein Vierteljahrhundert später ist diese Musikmischung zwar schon hinlänglich bekannt, was sie aber nicht weniger interessant macht. Im Gegenteil: Die reformierte Gruppe, die sich nach wie vor über alle stilistischen und geographischen Grenzen hinwegsetzt, hat mittlerweile eine Reife im Zusammenspiel entwickelt, die einen immer wieder erstaunt und erstklassig unterhält. Die Idee zur Wiedervereinigung von Shakti entstand 1997 anlässlich einer gemeinsamen Konzertreise zur Feier der 50-jährigen Unabhängigkeit Indiens. Dieses erneute Zusammentreffen funktionierte so gut, dass man gleich eine längerfristige Fortsetzung plante. The Believer dokumentiert, wie sich die Zweitauflage von Shakti inzwischen weiterentwickelt hat. Das im Sommer 1999 während einer erneuten Tournee mitgeschnittene Live-Album begeistert mit einer organischen Mixtur aus europäischem Jazz, Funk, Blues sowie Ethno-Folklore des nordindischen Hindustan und des südwestindischen Karnataka. Der englische Gitarrenmeister John McLaughlin verblüfft die Anhänger ein weiteres Mal mit wieselflinken Sprints über das Griffbrett, bei denen andere allein schon vom Zuschauen Knoten in die Finger bekommen. Und Zakir Hussain, Sohn von Maestro Ustad Allarakha, fasziniert uns wiederum mit vertrackten Raga-Rhythmen auf seiner Tabla. Dazu gesellen sich noch zwei neue, technisch ebenfalls überaus versierte Instrumentalisten: U. Shrinivas brilliert an der in Indien nicht gerade weit verbreiteten Mandoline, die er wie eine E-Gitarre mit Tonabnehmern modifiziert hat und V. Selvaganesh stellt sich an Kanjira und Ghatam als virtuoser Rhythmusspezialist vor. In dieser Topbesetzung musiziert Shakti von der ersten bis zur letzten Note einen fesselnden Ethnojazz. Grandios! --Harald Kepler
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Erfahrungsbericht von VirtualPaul über The Believer - McLaughlin, John 16.10.2000
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Pro:
siehe Text
Kontra:
keine
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ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Altmeister McLaughlin lässt wieder mal was von sich hören. Anlässlich der 50-jährigen Unabhängigkeit Indiens kam es zu einer Neuauflage der Gruppe "Shakti".
Das diese Tage erschienene Album besteht aus den Highlights einer Tournee im Jahre 1999. Die Besetzung ist leicht verändert zur Doppel-CD, die im Jahre 1999 erschienen ist. Statt Bambusflöte gibt es hier den jungen Mandolinen - Virtuosen U. Shrinivas zu hören. Die Stimmung zur vorangegangen CD ist hier nicht die Ruhe, sondern ein gewaltiger Sturm an Virtuosität - bei dem die Musikalität aber nie zu kurz kommt. Auf wundervolle Art und Weise werden hier westliche und östliche Musikkultur fusioniert und zu einem perfekten Klanggebilde verbunden. Hervorheben möchte ich hier die "musikalischen Zwiegespräche" zwischen McLaughlin und Shrinivas, bei denen kurztaktig abwechselnde Soli eine ungewöhnliche Spannung aufbauen.
Als Zugabe (sozusagen) liegt eine CD bei, die einen 30-minütigen Live-Mitschnitt aus einem Konzert in Montreaux enthält. Das Video ist im MOV-Format und ist qualitativ recht hochwertig (Bild und Klang). Hier hat man die Gelegenheit die Grossmeister mal Live zu erleben und etwas von der ungewöhnlichen "Aura" dieser Band für sich einzufangen.
Die Band:
John McLaughlin (g) Zakir Hussain (tabla) U. Shrinivas (mandolin) V. Selvaganesh (kanjira, ghatam, mridangam)
Die Stücke der Audio-CD:
5 In The Morning, 6 In The Afternoon (John McLaughlin) Ma No Pa (Zakir Hussain) Lotus Feet (John McLaughlin) Maya (U. Shrinivas) Anna (John McLaughlin) Finding The Way (John McLaughlin)
Die Stücke der Video-CD:
Finding The Way (John McLaughlin) La Danse du bonheur (John McLaughlin, L.Shankar)
Ich habe die Band (in dieser Besetzung) anlässlich der Veranstaltungsreihe (East meets West) im "Haus der Kulturen" in Berlin, im Jahr 1999 live erleben können. Für mich war es ein grossartiges Erlebnis und eines der schönsten Konzerte die ich je gehört habe.
Meines Wissens spielt die Band im Oktober noch 3 Konzerte in Deutschland: