... So geschehen (um nur eine kleine Auswahl zu nennen) dieses Jahr bei U2, Björk und den Toten Hosen; letztes Jahr waren The Cure und die Smashing Pumpkins mit von der Partie, im Jahr davor mal wieder die Doors und weißwernoch, ist ja auch egal. Pünktlich zum „Best Of“-Boom also ... Bericht lesen
Best of - Blur
Sieht man sich mal die Liste der Tracks von Blurs Greatest-Hits-Album an, kommt man ... mehr
unweigerlich zu dem Schluss, dass die Band sich wegen ihrer Werke, die so in der frühen und mittleren Phase ihrer Karriere entstanden sind, ein wenig schämt. Spätestens wenn sie mit "Beetlebum" und "Song 2" gleich zu Beginn loslegen (aus ihrem epochalen, kreativen Album aus dem Jahre 1997, das eine Trendwende in Gang setzte) anstatt mit dem Baggy-Groove der Debütsingle "She's So High", wird klar, dass die Band unter allen Umständen ihre neueren Produkte in den Mittelpunkt schieben möchte. Wenn man mal von der Reihenfolge absieht, fällt es einem allerdings schwer, an den 18 Tracks herumzumosern, die das Lebenswerk und die Lebensumstände einer der klügsten und kreativsten Bands des Landes darstellen. Angefangen von der feschen Ballade "The Universal" über die Britpop-Cartoons von Tracks "Parklife" und "Country House" bis hin zu den vor kurzem aufgenommenen Indie-Anleihen der Single "Music Is My Radar" bleiben ihre kritisch herumstöbernde Intelligenz, ihre flotten Hooks und ihr eiserner Wille, an der Spitze der Entwicklung zu bleiben, bewundernswert. --Mike Pattenden
Best of - Blur
Sieht man sich mal die Liste der Tracks von Blurs Greatest-Hits-Album an, kommt man ... mehr
unweigerlich zu dem Schluss, dass die Band sich wegen ihrer Werke, die so in der frühen und mittleren Phase ihrer Karriere entstanden sind, ein wenig schämt. Spätestens wenn sie mit "Beetlebum" und "Song 2" gleich zu Beginn loslegen (aus ihrem epochalen, kreativen Album aus dem Jahre 1997, das eine Trendwende in Gang setzte) anstatt mit dem Baggy-Groove der Debütsingle "She's So High", wird klar, dass die Band unter allen Umständen ihre neueren Produkte in den Mittelpunkt schieben möchte. Wenn man mal von der Reihenfolge absieht, fällt es einem allerdings schwer, an den 18 Tracks herumzumosern, die das Lebenswerk und die Lebensumstände einer der klügsten und kreativsten Bands des Landes darstellen. Angefangen von der feschen Ballade "The Universal" über die Britpop-Cartoons von Tracks "Parklife" und "Country House" bis hin zu den vor kurzem aufgenommenen Indie-Anleihen der Single "Music Is My Radar" bleiben ihre kritisch herumstöbernde Intelligenz, ihre flotten Hooks und ihr eiserner Wille, an der Spitze der Entwicklung zu bleiben, bewundernswert. --Mike Pattenden
Blur - The Best Of (DVD)
BLUR The Best Of (UK 22-track Region 2-6 PAL DVD featuring all the classics from Shes So ... mehr
High [complete with Damons school-boy bowl haircut] Theres On Other Way [even to this day Im not sure what the large jelly has to do with anything!] through the World conquering BritPop years to No Distance Left To Run)
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Erfahrungsbericht von TFaust99 über The Best Of Blur - Blur 24.11.2002
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
annehmbar
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Pro:
gelungene Kompilation mit den größten Hits der Band, nette Dreingabe in der & # 8222;Limited Edition& # 8220;
Kontra:
ein paar schwächere Stücke und der Totalausfall & # 8222;Music is my Radar& # 8220;
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
(Vor)Weihnachtszeit – „Best Of“-Zeit. Zahlreiche Künstler – und seien sie den Rest des Jahres noch so auf „Credibility“ bedacht – nutzen die lukrativste aller Jahreszeiten, ihre Sahnestückchen in neu kompilierter Form auf den Markt zu bringen. Der Rubel rollt und süßer die Kassen nie klingeln... So geschehen (um nur eine kleine Auswahl zu nennen) dieses Jahr bei U2, Björk und den Toten Hosen; letztes Jahr waren The Cure und die Smashing Pumpkins mit von der Partie, im Jahr davor mal wieder die Doors und weißwernoch, ist ja auch egal. Pünktlich zum „Best Of“-Boom also ein paar dem Thema entsprechende Rezensionen.
Den bunten „Best Of“-Rezensionsreigen beginnen möchte ich nun mit einer doch schon etwas älteren Kompilation, welche an Aktualität jedoch nichts eingebüßt hat, da man nämlich seitdem nichts mehr von Blur gehört hat und – mag man den neuesten Gerüchten Glauben schenken, nach denen Gitarrist und Oberquerkopf Graham Coxon angeblich aus der Band gekickt wurde – vermutlich auch nicht mehr hören wird. Damon Albarns verlaustes Gorillaz-Projekt entspricht auch nicht gerade meiner Definition von „richtig guter Musik“ (um ehrlich zu sein nicht mal der von „mittelmäßiger Musik“), und so bleibt uns Gelegenheitshörern dieses vorerst letzte Statement, Ende 2000 erschienen und gut genug für die Masse. Richtige Blur-Fans werden sowieso alle Alben (oder zumindest alle Alben ab dem ersten, auch in Deutschland erfolgreichen „Parklife“) bei sich zuhause stehen haben, aber auch die werden bedient, wie wir gleich noch sehen werden.
Zur Band selbst muss man nicht all zu viele Worte verlieren. Die vier Briten gelten neben Oasis als Pioniere des Britpop, haben mit zahlreichen von Erfolg gekrönten Singles auch den Weg in die deutschen Charts gefunden und mit ihrem 99’er Album „13“ (und dem ebenfalls äußerst unbritisch-krachigen selbstbetitelten Vorgänger) ihre typische „very britishness“ abgestreift und sich experimentelleren Pfaden zugewandt, Punkt.
„Blur: the best of“ ist randvoll mit 18 der erfolgreichsten Stücken der Band in relativ ausgeglichener Zusammenstellung - wenn man mal von den überdurchschnittlich vielen „Parklife“-Tracks und den dafür zu kurz gekommenen Stücken der ersten beiden, allerdings auch wenig erfolgreichen, Alben absieht. Im Großen und Ganzen darf man hier jedoch durchaus von einer gelungenen Zusammenstellung sprechen, die wirklich niemanden enttäuschen wird (auch wenn ich einige nicht als Single ausgekoppelte Stücke bitterlich vermisse, aber schließlich geht es hier ja um ein Best Of und nicht die persönlichen Präferenzen des Thomas Faust).
Den bunten Reigen eröffnet „Beetlebum“, der Opener des selbstbetitelten Albums von 1997. Schrabbelige Gitarren, sanfte Melancholie; weniger ein offensichtlicher Hit denn vielmehr ein Stück, das sich hinterhältig in die Gehörgänge schleicht und für unbestimmte Zeit ebendort verweilt. Aber was bitteschön ist ein „Beetlebum“? Wertung: ***** / *****
„Song 2“ reißt uns aus der Lethargie und auf die Tanzbeinchen. Extrem schrabbeliger, eingängiger „Britgrunge“ mit Mitgröhlfaktor. Bei mir bereits totgehört, gehörte er doch zwischen 97 und 2000 zum festen Inventar einer jeden guten Party. Wertung: ***** / *****
„There’s no other way“ hieß es 1991, entsprechend antiquiert klingt der Track auch. Ein netter Popsong, der bestenfalls leichtes Fußwippen verursacht. Wertung: *** / *****
„The Universal“ ist groß, einfach nur groß. Burt Bacharach und die Beatles lassen grüßen in diesem epischen, mit opulenter Streicherbegleitung unterlegtem Stück Musik für die Ewigkeit. Genial. Wertung: ***** / *****
Eines der zweifellos putzigsten Musikvideos ever ist der Clip zu „Coffee & TV“, indem wir die abenteuerlichen Reisen einer kleinen Milchtüte miterleben dürfen. Passend dazu Graham Coxons schluffiges Gemurmel und noch mehr Blursches Geschrabbel. Nett, wenngleich auch so brauchbar wie entlaufene Milchtüten. Wertung: **** / *****
Das 1994 erschienene Album „Parklife“ widmete sich vor allem der Absurdität des täglichen Lebens, zeichnete skurrile, extrem britische Charaktere mit liebevollen Macken oder sarkastisch überzogenen Verfehlungen. Der Titeltrack des Ganzen plärrt fröhlich vor sich hin und war einer der Gründe für mich, Blur lange Jahre nie wirklich zu mögen. Demzufolge: Wertung: ** / *****
Sobald jedoch das „End of the Century“ (ebenfalls vom „Parklife“ Album) verkündet wird, bin ich wieder ganz Ohr. Ein wohlklingender Popsong mit Ohrwurmcharakter und wunderbar schräger Leadgitarre. Dafür mochte man sie dann auch wieder. Wertung: **** / *****
Mit einem Tränchen im Knopfloch quälen wir uns durch das tieftraurige „No distance left to run“. Ein aufs äußerste betrübter Damon Albarn, eine Leadgitarre, die schon den ein oder anderen Drink hinuntergekippt hat und dementsprechend schlingert und dezente Begleitung der Rhytmustruppe. Schnief. Wertung: **** / *****
Was die Leutchen an „Tender“ immer so toll fanden, ist mir auch heute noch ein Rätsel. Sicher: eingängige Harmonien, ein höchst beseelter Gospelchor im Hintergrund und anno 1999 das langerwartete Lebenszeichen einer bis dato wirklich guten Band... Aber: fast acht Minuten lang? Das nervt irgendwann. Leider. Wertung: ***½ / *****
„Girls and Boys“ – der große Partyhit, den wohl jeder griechische Hotelbetreiber hassen gelernt hat, nachdem ihm Horden besoffener Engländer die Anlage verwüsteten. Gute Laune ist demnach vorbestimmt, nicht nur bei besoffenen Engländern. Ziemlich sinnfrei wird hier frei assoziiert und über Jungs und Mädels philosophiert. Macht Spaß. Wertung: **** / *****
Der „Charmless Man“ ist wieder einer dieser unglaublich skurrilen Charaktere, die Mitte der neunziger Jahre bei Blur ihre Aufwartung machten, diesmal auf dem Album „The Great Escape“. Irgendwie nervt mich der Track mit seinem dümmlichen „na na na na na“ im Refrain. Wertung: *** / *****
„She’s so high“, ein weiteres Frühwerk, klingt irgendwie recht bekifft und lädt zum Mitschunkeln ein. Allerdings ist es wenige Minuten später schon wieder komplett aus meinem Gedächtnis entschwunden. Wertung: *** / *****
Im „Country House“ treffen sich alle, die des Großstadtlebens überdrüssig sind und feiern anscheinend eine riesige Party. Dass diese ziemlichen Spaß machen muss, hört man auch. Gute-Laune-Song inklusive kleinem Seitenhieb auf die Kollegen von Oasis, der seinerzeit für jede Menge Krach zwischen den um die Gunst des britischen Publikums wetteifernden Rivalen sorgte. Wertung: ***** / *****
„To the end“ kommt es schwülstig und mit zuckersüßen Streichern überladen. Nett, wenn auch kein wirklicher Hit. Wertung: *** / *****
Es bleept und blippst und piept ganz gewaltig, wenn Damon Albarn sich im Sprechgesang übt und der Rest der Band im Hintergrund laut lallend die Backing Vocals von „On your own“ intoniert. Das ist recht abgehoben und macht gerade deswegen Spaß. Wertung: **** / *****
Ein kleines, wenn auch kaum beachtetes Meisterstück ist „This is a low“. Wunderbar wehmütig, atmosphärisch dicht und so besänftigend wie sanftes Meeresrauschen. Unbedingter Anspieltipp! Wertung: ***** / *****
„For tomorrow“ kann mich dafür kaum begeistern. Netter Popsong mit sinnfreiem „la la la“ im Refrain. Und das sechs Minuten lang. Na ja. Wertung: *** / *****
Als Anreiz für die langjährigen Fans meinte man wohl, ein neues, exklusives Stück mit auf diese Kompilation packen zu müssen. Den Platz hätte man durchaus für Sinnvolleres verschwenden können, „Music is my radar“ klingt nach lieblos zusammengeflicktem experimentellem Stückwerk ohne Halbwertszeit. Gehört, vergessen und zurecht als Single ein totaler Flop. Wertung: ** / *****
Summa summarum handelt es sich bei „Blur: the best of“ um ein durchaus kaufenswertes Produkt, vorausgesetzt man hat nicht schon einige Alben von Blur. Allein wegen dem neuen Song wird sich das wohl niemand kaufen wollen. Wie also bei langjährigen Fans für Begeisterung sorgen? Natürlich: mit einem limitierten 2-CD-Set, welches neben der normalen „Best Of“ einen Livemitschnitt (10 Tracks, aufgenommen 1999 in der Londoner Wembley Arena) enthält! Für ungefähr 5,- € mehr war man dabei und durfte sich seine Heroen von den Londoner Massen bejubelt und gefeiert anhören. Die Klangqualität kann überzeugen, die einzelnen Stücke ebenso (auch wenn sie gegenüber den Studioversionen nicht unbedingt dazugewinnen, aber das ist ja nicht weiter schlimm). Also: (mit leichten Einschränkungen) kaufenswert.
Thomas Faust, 24.11.2002
weitere Erfahrungsberichte
Give us it Bewertung für The Best Of Blur - Blurvon
Supersonn
Pro: für jede Stimmung was dabei Kontra: nix
Diese Platte kommt mir irgendwie genau richtig. Genau das was ich brauche, um über die Weihnachtsfeiertage zu kommen. Und als ich dann das Ding bei WOM noch um ganze 7DM billiger bekommen habe als bei Karstadt oder was auch immer, hab ich mich gleich dopp ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: einfach gute Musik Kontra: stark gewöhnungsbedürftig
Als ich mich mal wieder bei W.O.M umschaute sprang mich das Cover dieses Best of Albums förmlich an. Blur kannte ich bisher nur von "Tender", war von diesem Song aber schon immer schlicht begeistert. Also fiel meine Entscheidung mir das Album mal anzuhör ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: das beste vom besten noch einmal auf einer Platte, geniales Design, Lyrics im Heft, ..., die Specialedition mit der Live-CD ist ebenfalls ihren Preis wert Kontra: nichts außer dem Ruf eines typischen "best of"-Albums
Blur, blur, blur - seit 10 Jahren sind die Jungs schon eine Band und verwöhnen uns mit ihren Songs. Ich mit meinen zarten 17 Jahren muss leider sagen, dass ich lediglich das letzte Album „13“ besitze. Das neue „the best of“ war die perfekte Chance für mic ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
...Die aktuellste Scheibe von Blur ist wirklich ein Hit!
Wie der Titel schon sagt sind die besten Lieder von Blur drauf!
Hier mal ein kurzer Überblick:
01 BEETLEBUM
02 SONG 2
03 THERE'S NO OTHER WAY
04 THE UNIVERSAL
05 COFFEE AND TV
06 PARKLIFE
07 ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: gute Auswahl der Songs, poppig Kontra: nichts
11 Jahre Blur, 8 Alben, unzählige Singles. Dies nam dioe Band zum Anlaß eine Best of zu machen, die , wie ich finde, auch zeitlich angebracht ist. Auf der CD sind alle bekannten Hits von Parklife über Country House bios zu Song 2 zu finden, außerdem sind ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Abwechslung ohne Ende: erfrischende Sounds, Experimentelles + mehrfach Gefühlvolles Kontra: meiner Meinung nach kein Punkt...
...erschienen im Jahr 1999.)
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Alle Alben der Band im Überblick:
# 1991: Leisure
# 1993: Modern Life Is Rubbish
# 1994: Parklife
# 1995: The Great Escape
# 1997: Blur
# 1999: 13
# 2000: Blur: The Best Of
# 2003: Think Tank
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
* Zur Besetzung bei diesem Album:
- Gesang und Gitarre: Damon Albarn
- Gitarre: Graham Coxon
- Bass: Alex James
- Schlagzeug: Dave Rowntree
**** **** ****
3.) Wie bin ich zu dieser Musik gekommen bzw. zu diesem Album?
- Ganz einfach: Aus Überzeugung und dem Wunsch, ein schönes Brit-Pop Album zu bekommen! Doch hier wurde noch so viel mehr geboten. Durch die jeweiligen Vorstellungen in Fachzeitschriften habe ich mich informieren können... Genreübergreifend, vielseitig und auch...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
sehr hilfreich 01.01.1970
Vergleichen Sie ähnliche Produkte mit The Best Of Blur - Blur
Sind Sie Hersteller/Anbieter von The Best Of Blur - Blur ? Klicken Sie hier