... Aber das ist ein anderes Thema und soll lediglich als Einleitung für diesen Bericht dienen.
Wir bleiben beim Todesfall, im Hip Hop leider allzu häufig, sei es wegen des extremen Lebensstiels (Drogen) oder wegen Feindseeligkeiten. Letzterem viel der wahrscheinlich talentierteste MC, Skills ... Bericht lesen
Französisch ( Dolby Digital Stereo ), Englisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (1.78:1), BONUSMATERIAL: Bilden Von, FormMannschaft Interview(s), Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Eigentlich führt der Bankier Paul Exben ein glückliches Leben mit einem guten Job und einer Familie mit Frau und zwei Kindern. Glücklich - nur nicht für ihn, denn er träumt eigentlich von einem ganz anderen Leben als Künstler - einem Leben, das ein alter Freund, der sich in letzter Zeit fast zu gut mit seiner Frau versteht, erreicht hat. Eines Tages ergibt es sich, dass Paul eine neue Existenz annehmen und ein neues Leben beginnen kann - ein Leben, das er nun ohne Abhängigkeiten von Familie und Beruf selbst bestimmen kann. SCREENING/VERGEBEN IN: Ceasar Preise, ...Nachtblende / The Big Picture (2010) ( L'homme qui voulait vivre sa vie )
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Erfahrungsbericht von derDosch über The Big Picture - Big L 09.05.2004
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Häufigkeit der Nutzung
ab und zu
Dieser Tonträger ist:
Pro:
Skills, Skills, Skills und Hilfe von DJ Premier
Kontra:
Sind die Lyrics zu hart, bist du zu weich
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Tote Musiker verkaufen viel. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz, dessen Wahrheit ziemlich traurig und bezeichnend für unsere Gesellschaft ist. Musik wird nur verkauft, wenn die Promotion stimmt. Ein tragischer Tod ist natürlich die beste Promotion, da Medienpräsents dadurch garantiert ist und gleichzeitig das Mitgefühl der angepeilten Käuferschicht geweckt wird. Promotion wird sowieso immer extremer, wir erinnern uns an Nippelgate. Anastacia verkauft auch nur so gut, weil sie Krebs hatte und sehr öffentlich damit umging. Aber das ist ein anderes Thema und soll lediglich als Einleitung für diesen Bericht dienen. Wir bleiben beim Todesfall, im Hip Hop leider allzu häufig, sei es wegen des extremen Lebensstiels (Drogen) oder wegen Feindseeligkeiten. Letzterem viel der wahrscheinlich talentierteste MC, Skills und Flow betreffend, zum Opfer. Die Rede ist von Big L, geboren in Harlem am 30. May 1974, gestorben am 15 Februar 1999 durch Kopfschuss. Big L sorgte mit seinem Debüt „Lifestylez of da poor and Dangerous“ 1995 für Furore und hinterließ damit einen underground Meilenstein. Viel konnte er, gemessen an amerikanischen Standards, nicht verkaufen. Nebenbei hatte er noch die Undergroundformation D.I.T.C. laufen, deren bekannteste Mitglieder wohl Fat Joe und Diamond D sind. 1998 begannen die Arbeiten am Nachfolger, auf welchen die Hip Hop Welt gespannt war, denn dieser Big L aus Harlem sollte „The next big Thing“ werden. Er hatte alles was man zum großen Durchbruch brauchte: Einen Underground Klassiker, eine nicht unbekannte Crew, Freunde wie Jay-Z und Gang Star sowie den Ruf, jeden MC in Grund und Boden battlen zu können. Noch vor Beendigung der LP wurde er erschossen, gut 75% waren aber schon fertig, der Rest wurde durch Features und Remixe ergänzt. Der Durchbruch, der Versprochene, kam posthum: „The big picture“ bekam Platin.
“I got style, plus the way that I be flowin is sharp”
Los gehts mit einem Intro, welches ein Livemitschnitt eines Tribute Konzerts ist. Weiter geht es mit „Ebonics“, dass in anderer Version auch auf einem D.I.T.C. Album zu hören ist. Was wir hier aus den Boxen kommt ist typisch Ney York: Harter und pumpender Bass, schnörkellos und bouncend. Der Text ist eine wirklich längst überfällige Idee, Big L erklärt dem Zuhörer seinen Slang, so wird sichergestellt, dass die Leute die im Street Slang nicht bewandert sind, alles mitbekommen. Wirklich witzige Idee.
„Check it, my weed smoke is my lye A ki of coke is a pie When I'm lifted, I'm high With new clothes on, I'm fly”
“Deadly Combination” ist ein “Duett” mit 2Pac. Sicherlich einer der Songs, die posthum produziert wurden. Schön ist der Song weil man noch ungehörtes Material von 2Pac, der ebenso charismatisch war wie Big L und ironischer Weise auch das selbe Schicksal hatte, zu hören bekommt. Der Beat kommt ist nicht so pumpend, dafür viel bedrohlicher rüber. Er bleibt aber typisch Eastcoast: Sehr ruff und schnörkellos. Ein tiefer Bass und ein Klaviersample machen den Beat aus. Dazu kommen die Lyrics der beiden Legenden, auf eine catchy Hook wird verzichtet. „98 Freestye“ ist das Highlight dieser LP. Aufgenommen wurde dieser rotzfreche Freestyle bei Strech Armstrong. Wenn man sich den Text anhört, bekommt man eine Idee, warum Big L ein gewaltsames Ende fand, er hatte ein ebenso übersteigertes Selbstvertrauen wie 2Pac. Abgesehen davon, kommt er richtig fett rüber. Ich habe selten soviel Skillz in 2 Minuten verpackt gehört. Unglaublich freche Lyrics und Flow vom feisten. Da erblasst sogar Jay- Z! Kostprobe:
„How come, you can listen to my first album and tell where a lot of niggaz got they whole style from? So what you actin for? You ain't half as raw, you need to practice more Somebody tell this nigga sum'un, 'fore I crack his jaw”
“Holdin it down” ist der erste Song mit R’n’B Hook. Auch der Beat wirkt etwas verspielter, so hat man Flötentöne gesampled. „The Heist“ bietet Abwechslung zu den Battlelyrics: Big L zeigt Vielseitigkeit und bietet Storytelling auf höchstem Level. Sehr lebhaft erzählt er uns in 2 Minuten die Geschichte eines Raubüberfalls. Der Beat besteht fast nur aus einer knochentrockenen Bassline. „Casulties of a dice game“ ist ebenfalls 2 Minuten Storytelling und verdeutlicht die kriminelle Umgebung in der sich Big L befand. Diesmal erzählt er die Geschichte von einem Würfelspiel um Geld auf der Straße. Jedenfalls läuft dabei so einiges schief und der Protagonist somit auf sein baldiges Ende zu. Das tolle an den Songs von Big L ist, man versteht jedes Wort. Er rappt genauso schnell wie die anderen, trotzdem hat er eine wahnsinnig scharfe Aussprache. Damit ist er das komplette Gegenteil von 50 Cent, welcher langsamer rappt als eine Schildkröte läuft und seinen Mund nicht auseinander bekommt.
In „The Enemy“ geht es wieder um die harte Ghetto Realität. Die Hook ist das amerikanische äquivalent zu „Why does it always rain on me?“ von Travis: „Why do I end up in so much shit?”
“Games” featured Guru und Sadat X. Der Beat kommt mit karibischen Flavour daher. Im Text selbst geht es um Frauenprobleme der besonderen Art:
„It was about a month later when she gave me a call with some bogus ass story that was off the wall Claimin she's pregnant with my child, I think that's quite foul How is that? I wore a Lifestyle“
Tracklist + Bewertung
1. The Big Picture 10 2. Ebonics 13 3. Size ‘en up 11 4. Deadly Combination 13 5. ’98 Freestyle 14 6. Holdin’ it down 11 7. The Heist 15 8. The Enemy 12 9. Fall back 11 10. Flamboyant 11 11. Casulties of a dice game 14 12. Platinum Plus 11 13. Who you slidin with 10 14. Games 10 15. The heist Remix 13 16. The Triboro 10
Ergibt: 11, 8 von 15 Punkten
Fazit: Knappe 5 Sterne für Big L. Knapp, weil einige Songs posthum bearbeitet wurden. Jedoch hat man sich mehr Mühe als bei 2Pac Veröffentlichungen gemacht und sie nicht weich gespült und mit prominenten Gästen gefüllt, mit denen Big L aber nie etwas zu tun hatte. So war auf der letzten 2Pac Veröffentlichung tatsächlich ein Nas Feature, obwohl 2Pac diesen zu Lebzeiten gedisst hat. Die noch freien Stellen wurden von Big L’s Freunden vervollständigt, so Fat Joe, Guru oder OC. Das Duett mit 2Pac ist einfach eine schöne Idee. Dazu muss ich sagen: Ich bin kein Fan von Battlerap, aber diese LP hat es mir wirklich angetan. Big L hat eine markante Stimme, man versteht ihn gut und seine Lyrics sind sehr unterhaltsam. Was Skills und Flow betrifft, kann ihm nicht mal Jay-Z oder Nas folgen. Die Beats sind zwar wenig innovativ, aber dafür passend und gut. Textlich bekommen wir es oft mit Battlelyrics zu tun, aber nicht ausschließlich: „The Heist“ und „Casulties...“ sind feinstes und spannendes Storytelling. „Ebonics“ ist ein Hip Hop Wörterbuch und somit auch eine schöne Idee. Alles in Allem ist „The big picture“ zwar nicht ganz so gut und stimmig wie „Lifestylez of da poor and dangerous“, dafür aber unterhaltsamer und bietet zudem das letzte Lebenszeichen eines der besten MCs ever.
*Battle Corleone, why do a stupid that like that?*
Danke fürs Lesen und Kommentieren.
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marc.balluff
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31.08.2000
Tote leben länger Bewertung für The Big Picture - Big Lvon
da_professional
Pro: seine Skills-DJ Premier-Pete Rock Kontra: Nur für Real HipHop Hörer
Diese Meinung gehört eigentlich zu den ersten, die ich hier veröffentlichen wollte (am meinem ersten Tag bei Ciao, aber die Rubrik war nicht vorhanden).
Seit dem 08.08.00 höre ich mir dieses Album (The Big Picture) jeden Tag mindestens 3 mal an. Ciao und ...
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mit Gurus Shoutout wird dieses großartige Album eröffnet. Nach dem Tod Big L's ist die amerikanische Rapszene um einen Star ärmer geworden. Aber erst durch "The Big Picture" wird wohl vielen in Deutschland bewusst, welch großes Talent dieser Mann hatte. ...
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Gab keine Kategorie, also hab ich es mal hier geschrieben.
Big-L's erstes Album "Lifestylez of da poor and dangerouz" ist der absolute Hammer. Auf jedem der Tracks stellt Big-L sein extremes lyrisches Talent unter Beweis. Die Beats, hauptsächlich von Lor ...
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Pro: BIG L - Mehr sollte man dazu nicht sagen Kontra: Nichts - außer vielleicht, daß Big L mittlerweile tot ist...
Nach dem D.I.T.C. Review widme ich mich nun dem 2000 erschienenen Soloalbum von Big L, "The Big Picture".
Big L wurde bedauerlicherweise am 15. Februar 1999 erschossen, er ist 24 Jahre alt geworden. Damit ist "The Big Picture" das zweite und letzte Al ...
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Pro: Authentisch, gute Qualität, tiefgründige Texte, schnelle Flows Kontra: Leider zu viele Lieder, die zu kurz sind
...einen eher traurigen Eindruck, deshalb ging ich davon aus, dass die Songs dies auch widerspiegeln.
Dem war nicht so. Das Intro, The Big Picture, allein finde ich schon genial. Dies scheint bei einem Auftritt von Big L aufgenommen worden zu sein, die Qualität davon ist trotzdem sehr gut. Viele Scratches begleiten seine Stimme, er rappt perfekt im Takt und zügig - wie fast immer auf dem Album. Ebonics finde ich nicht weniger klasse, die Instrumental ist für meinen Geschmack aber etwas zu monoton, wird aber von seinem Rap wieder gut gemacht.
Es sind auch einige langsamere Stücke mit tiefergehendem Text dabei; wie z.B. The Enemy, wo er von Fat Joe gefeatured wurde und er von korrupten Polizisten und allgemein seinem Stadtteil, Harlem, spricht. Deadly Combination, mit Tupac, gefiel mir nach mehrmaligem Hören eher weniger. Zwar passen Big...
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...liebt, jeder, der Gangstarr mag, einfach jeder, der New Yorker HipHop etwas abgewinnen kann, sollte sich dieses Album kaufen!!
Einen Nachteil gibt es jedoch, obwohl, ein wirklicher Nachteil ist es eigentlich gar nicht, aber trotzdem erwähne ich es der Vollständigkeit halber: Wer das Big L Album "The Big Picture" besitzt, könnte enttäuscht werden, da Tracks wie Ebonics und Da enemy auf diesem Album ebenfalls erscheinen, auch einige Parts von Big L, die auf seinem album zu hören sind, erscheinen auch auf dem D.I.T.C. Album, dies sollte trotzdem niemanden daran hindern, sich dieses Album zu kaufen, sondern eher noch dazu anreizen, denn von Big L kann man (oder zumindest ICH) ja nie genug kriegen, zumal er ja leider auch nicht mehr imstande ist, neue Sachen rauszubringen...
P.S.: Für weitere HipHop Plattenkritiken einfach in mein Profil...
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...Alben nicht hat, sollte reinhören, für mich auf jeden Fall ein MUSS !
Zurück zum Jahr 2000. Nach seinen Erfolgen in der Filmindustrie und seinem oben genannten Misserfolg in der Musikindustrie taucht er wieder mit einem neuen Meisterwerk namens G O A T. auf. Diese 4 Buchstaben stehen für ?Greatest Of All Time?. Nachdem sich Michael Jackson als King of Pop, R. Kelly als King of R&B genannt haben, kommt jetzt ?Uncle L? und setzt sich auf dem schweren Stuhl/Throne als Bester Rapper Aller Zeiten!
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