Erfahrungsbericht über

The Book of Heavy Metal - Dream Evil

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung The Book of Heavy Metal - Dream Evil

 

Alle The Book of Heavy Metal - Dream Evil Testberichte

 Eigenen Erfahrungsbericht schreiben


 


Die Autoren des Heavy Metal?

4  01.02.2006

Pro:
Super Produktion und einige sehr gute Songs

Kontra:
Nicht alle Songs halten das Niveau

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

Häufigkeit der Nutzung

Dieser Tonträger ist:

mehr


RobRock

Über sich:

Mitglied seit:23.01.2006

Erfahrungsberichte:6

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 15 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Mit "The Book of Heavy Metal" legen Dream Evil hiermit ihren dritten Longplayer vor. Nachdem sie schon zweimal sehr gute Scheiben abliefern konnten war ich sehr gespannt auf das Ergebnis.
Erstmal zu den Songs:

1. The Book of Heavy Metal
-----------------------------------------
Der erste Track, der bereits als Video ausgekoppelt wurde (als Bonus auf der CD), ist eigentlich Kaufargument Nummer Eins. Der Song, der recht simpel aufgebaut ist, besticht durch einen fetten Refrain der von einem groovenden Riff getragen wird. Der ist generell eher im Midtempo-Bereich angesiedelt und groovt, auch dank der Schlagzeug Begleitung vom Songkomponisten Snowy Shaw, wie Hölle. Ansonsten sind in diesem Song hohe Screams natürlich ebenso zufinden wie ein sehr gutes Gitarrensolo. Ein klasse Song!

2. Into the Moonlight
------------------------------
Die zweite Nummer "Into the Moonlight" ist ebenfalls eher im Midtempo Bereich angesiedelt. Die Gesangsmelodie in der Strophe ist sehr hart gesungen während im Refrain sehr weite Melodiebögen zur Geltung kommen. Diese kommen der Stimme von Niklas Isfeldt sehr entgegen, da er ein ausgezeichneter Sänger ist, gerade was solche grossen Melodien angeht. Dazu wird der Refrain noch sehr bombastisch, wieder sehr passend untermalt von den Drums. Dazu kommt noch ein sehr geschmackvolles Gitarrensolo. Alles in allem ein guter Song.

3. The Sledge
-------------------
Bei "The Sledge gibt es von Anfang an erstmal das volle Brett. Hier kommt die extrem gute Produktion voll zur Geltung. Der Song selbst ist wieder im Midtempo angesiedelt. Die Strophe groovt ganz gut und die Bridge bringt Farbe in den Song. Der Refrain geht eher in Richtung "Shout", wie auch schon beim Titelsong. Diesmal ist das Gitarrensolo nicht ganz so gut gelungen. Es ist allerdings auch recht kurz gehalten, so das es nicht zu sehr ins Gewicht fällt. Also auch ein ganz guter Song.

4. No Way
--------------
Der vierte Song ist endlich ein Uptempo Song. Er fängt mit einem schnellen sehr guten Gus G.-Gitarrenriff an und hat eine recht rockigen Gesamtklang. Der Gesang ist wieder sehr gut und wird in Bridge und Interlude unterstützt durch den sehr stark nach Black Sabbath Fronter Ozzy Osbourne klingenden Andy Alkman (eigentlich Sänger bei Hellfueled). Das Gitarrensolo fängt mit einer sich immer wiederholenden Phrase an welche aber interessant versetzt wird und ist auch ganz nett anzuhören.
No Way ist auf jeden Fall ein Anhören wert!

5. Crusader´s Anthem
-------------------------------
Wieder ein Midtempo-Song. Er beginnt direkt mit einem sehr geschmackvollen Gitarrensolo welches ein gewisses Feeling nicht vermissen lässt. In der ersten Strophe gibt es diesmal nur Schlagzeug, Bass und Gesang weshalb die Bridge auch umso mehr knallt. Der Refrain wird dann wieder etwas bombastischer und vom guten Chorgesang mitgetragen. Nach dem zweiten Refrain gibt es ein sehr schönes Interlude zu hören welches dann im Gitarrensolo endet. Dieses ist wieder sehr geschmackvoll. Wiederum ein guter Song.

6. Let´s Make Rock
----------------------------
"Let´s Make Rock" hört sich genauso an wie der Titel schon klingt. Ein sehr rockiger Song, den man allerdings viel besser machen könnte. Das erste Riff hört sich schon sehr nach "schon einmal gehört" an. Die Strophe ist sehr kraftvoll gesungen und die Gesangsleistung kann überzeugen. Allerdings ist das Riff nicht so überzeugend. Die Bridge ist etwas besser gelungen kann aber nicht darüber wegtäuschen das der Refrain nicht ganz so toll ist. Der Shout "Let´s make Rock" ist nicht so gut gelungen wie beispielsweise der Titelsong. Da rettet auch das gute Gitarrensolo nicht mehr viel. Für mich der schlechteste Song der Scheibe.

7. Tired
-----------
Welch´ Glück das danach "Tired" durch unsere Gehörgänge gespült wird. Dieser Song kann auch mit Songs wie "The Book of Heavy Metal" mithalten, auch wenn er einen ganz anderen Charakter hat. Er fängt an mit einem sehr guten Gitarrensolo und geht über in eine ruhige Strophe. Zur Bridge wird es dann wieder etwas lauter, um dann in einem sehr melodischen Refrain zu enden. Nach dem Refrain gibt es noch ein gutes Interlude sowie ein sehr schönes Gitarrensolo. Ein sehr melodiöser Song der perfekt zu Niklas Isfeldts Stimme passt und zu den absoluten Highlights gehört.

8. Chosen Twice
-----------------------
Dieser Song fängt an mit der Refrainmelodie, gespielt von zwei Gitarren. Die Strophe ist ganz gut und hat einen treibenden Charakter. Der Refrain wird von einem Chor gesungen, und genau da ist der Knackpunkt. Entweder man mag diesen Chor Einsatz oder eben nicht. Ich finde es in diesem Song nicht sehr gut gemeistert, aber wie gesagt das ist Geschmackssache. Der zweite Refrain wird dann ersetzt durch einen Klassikpart der sehr interessant klingt. Dann kommt ein nettes Gitarrensolo welches aber nicht weiter im Gedächtnis bleibt. Für mich ein eher durchschnittlicher Song.

9. M.O.M.
------------
Hinter der Abkürzung "M.O.M." verbirgt sich "Man or Mouse". Der Song ist wieder ein Midtempo Song und stark im Stile des Titelsongs. Er fängt mit einem Headbanger-kompatiblen Riff an und geht sehr groovig zur Sache. Zur Strophe wird es erst relativ ruhig bevor die Bridge dann ordentlich knallt. Der Refrain ist wieder ein Shout wie auch der Titeltrack. Diesmal funktioniert das nicht ganz so gut, aber das ist immer noch sehr gut. Das Gitarrensolo hätte ein wenig interessanter sein können, aber das ist hier nur ein kleiner Makel.

10. The Mirror
-------------------
Dieser Song fängt mit einem schönen cleanen Gitarrenintro an, welches alles andere als lieblos arrangiert ist. Dann steigt die verzerrte Gitarre ein und bringt Schwung in die Sache. Sowohl Strophe als auch Bridge sind gut. Die Shouts "Mirror, Mirror!" die im Refrain auftauchen sind mir etwas zu simpel und hätten besser werden können, allerdings werden sie gerettet durch die schöne Melodielinie die Niklas Isfeldt dazwischen einwirft. Das Gitarrensolo kommt sehr abwechslungsreich daher und endet im cleanen Part, der schon aus dem Intro bekannt ist. Diesmal gibt es allerdings Gesang dazu. Insgesamt ein guter, sehr vielseitiger Song.

11. Only for the Night
-----------------------------
Dieser Songs fängt wieder mit einem schönen Gus G. - Solo an. Die Strophe ist dagegen ganz ruhig und wird klar durch den Gesang getragen. Zum Refrain geht es dann aber wieder ordentlich ab, wobei dieser auch sehr gut gelungen ist. Dann geht es in ein von Melodien getragenes Gitarrensolo das in einem spannungserzeugenden Interlude endet. Danach geht es direkt in ein zweites Gitarrensolo welches wirklich klasse ist. Gus G. beweist hier wirklich das er einen klasse Ton hat. Wieder eine sehr gute Nummer.

12. Unbreakable Chain
--------------------------------
"Unbreakable Chain" ist die "Pflichtballade" des Albums. Der Gesang ist wie erwartet sehr ausdrucksstark. Der Song selbst ist nicht ganz so gut wie ähnlich ruhige Songs auf anderen Dream Evil Alben wenn auch nicht schlecht. Die Bridge kommt mir mit etwas zu verspielten Akkorden daher, der Refrain ist wieder sehr bombastisch. Nach dem zweiten Refrain geht es dann in einem Interlude ähnlich bombastisch weiter. Das ist auch eigentlich schon der ganze Song. Insgesamt ganz ok, aber mehr auch nicht.

Der Bonusvideoclip - The Book of Heavy Metal
---------------------------------------------------------------
Der Clip zum Titelsong ist deutlich gekürzt, und zwar auf eine Länge von 3:49 (Albumversion 5:25). Der Look ist sehr interessant aufgemacht und die Bandmitglieder posen bis der Arzt kommt. Besonders Drummer Snowy Shaw scheint hier extra bezahlt worden sein, denn er macht doch sehr ausfallende Bewegungen. Die Kameraperspektiven sind teils nett anzusehen, beispielsweise wenn im Break vorm Refrain am Drumkit gefilmt wird und beim Schlagen des Crashbeckens die Kamera "erschüttert" wird. Insgesamt wirkt der Clip nicht so billig wie viele andere Clips im Metal, welche einfach Budgetprobleme haben. Angucken lohnt sich auf jeden Fall!

Die Aufmachung
-----------------------
Das Cover ist sehr düster gehalten und kann eigentlich nicht überzeugen. Es fällt sicher etwas zu wenig im Plattenladen auf. Der Rest des Booklets ist ebenfalls ziemlich farblos, allerdings schon besser aufgemacht und keinesfalls "billig". Insgesamt ist die Aufmachung allerdings nicht viel mehr als guter Durchschnitt.

Die Band
-------------
Der gesamten CD merkt man an das sie von sehr guten Musikern eingespielt wurde. Besonders Niklas Isfeldts Stimme ist herausragend. Ansonsten ist sicher noch die Gitarrenarbeit von Gus G. erwähnenswert, da er immer mit einem sehr guten Ton präsent ist und sich gut in Szene setzt. Es hat schon seinen Grund warum er von vielen Gitarrenmagazinen gefeatured wird und er in so vielen guten Bands schon unterwegs war (neben Dream Evil auch Firewind, Mystic Prophecy, Nightrage). Als letzten muss ich hier noch Schlagzeuger Snowy Shaw (auch bekannt durch Mercyful Fate, King Diamond, Memento Mori, Notre Dame) erwähnen. Nicht nur das der Kerl einen richtig guten Groove hat, nein, er komponiert auch noch die besten Songs. Auf dieser CD wären das zum Beispiel "The Book of Heavy Metal", "Tired" (zusammen mit Fredrik Nordström komponiert), "M.O.M." oder auch "Only for the Night". Es stellt sich allerdings die Frage ob Dream Evil mit ihrem nächsten Longplayer zumindest daran anknüpfen können, denn sowohl Gus G., als auch Snowy Shaw haben die Band verlassen. Man kann nur hoffen das Markus Black, als neuer Gitarrist, Gus G. ersetzen kann und auch ein Drummer gefunden wird der die Lücke richtig füllt.

Der Sound
---------------
Zum Sound muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren, denn Fredrik Nordström, der bei Dream Evil Gitarrist ist, ist bekannt als einer der besten Produzenten. Er war schon verantwortlich für den Sound solcher Bands wie Hammerfall und es war zu erwarten das er seine eigene Band nicht gerade schlecht produziert. Gerade bei solchen Songs wie "The Book of Heavy Metal" kommt diese Tatsache natürlich sehr zum Tragen. Der Sound ist auf jeden Fall ein ganz grosses Plus.

Fazit
-------
Alles in allem eine gutes Album welches allerdings nicht an "Evilized" rankommt. Trotzdem ist es einen Gang in den CD Laden wert. Die meissten Songs sind mindestens gut und die Produktion ist druckvoll. Ach ja, eins sollte noch angemerkt werden... Kauft es euch auf keinen Fall wenn ihr "Metalklischees" nicht leiden könnt. Davon gibt es auf der Platte nämlich reichlich, aber das dürfte nach dem Titel der CD ja eigentlich schon klar sein. Fans von midtempolastigem Power / True / Heavy Metal können eigentlich nicht allzuviel verkehrt machen.

Die Besetzung:
---------------------
Niklas Isfeldt - Gesang
Gus G. - Gitarre
Fredrik Nordström - Gitarre
Peter Stalfors - Bass
Snowy Shaw - Schlagzeug

Die Songs
---------------
1. The Book of Heavy Metal
2. Into the Moonlight
3. The Sledge
4. No Way
5. Crusaders Anthem
6. Let´s Rock
7. Tired
8. Chosen Twice
9. M.O.M.
10. The Mirror
11. Only for the Night
12. Unbreakable Chain
Bonus - Videoclip "The Book of Heavy Metal"


Diese Seite zu den Lesezeichen hinzufügen delicious.com www.mister-wong.de www.google.com

Ihre Bewertung dieses Erfahrungsberichtes

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht für Ihre (Kauf-)Entscheidung?

Bewertungsrichtlinien

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Kruemel-Jette

Kruemel-Jette

03.02.2006 04:18

Guter Bericht. Ich kenne nur die Single Book of Heavy Metal und fand den Song ehrlich gesagt echt nicht so doll. Viel zu eintönig. Da gibt`s doch im Heavy Bereich viel bessere Sachen. Ciao Kruemel-Jette

carnuntum

carnuntum

02.02.2006 02:59

Auch ein toller Bericht, nur nicht so mein Musikrichtung. Liebe Grüße Joanna

Bodspy

Bodspy

01.02.2006 22:27

sehr schön formuliert und informativ ;) BH!! lg rene ... die Mühe muss belohnt werden..

Eigenen Kommentar schreiben

max. 2000 Zeichen

  Kommentar abschicken


Ähnliche Angebote
Book of Heavy Metal - Dream Evil Book of Heavy Metal - Dream Evil The Book of Heavy Metal, Evil Dream (CD)
Book of Heavy Metal -​ Dream Evil Book of Heavy Metal -​ Dream Evil The Book of Heavy Metal, Evil Dream ​(CD)
Amazon Musik Amazon Musik Weltbild
€ 26,99 *

Händler kann Preis
erhöht haben

€ 41,99 *

Händler kann Preis
erhöht haben

€ 17,99 *

Händler kann Preis
erhöht haben

Versandkosten: Kostenlose Lieferung
mehr
Versandkosten: Kostenlose Lieferung
mehr
Versandkosten: 3.​99
mehr
 zum Shop  zum Shop  zum Shop
Amazon Musik Amazon Musik Weltbild
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 295 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

"besonders hilfreich" von (7%):
  1. Bodspy

"sehr hilfreich" von (87%):
  1. namnam
  2. The-Wishmaster
  3. Kruemel-Jette
und weiteren 10 Mitgliedern

"hilfreich" von (7%):
  1. logan

Informationen zur Berechnung der Gesamtbewertung.