Sylviane proudly presents: Mr. Michael J. Jackson!
15.03.2011
Pro:
man hat fast alle Werke Jacksons damit erworben
Kontra:
die Pappbox, die Papierhüllen der einzelnen CDs
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 Sylviane
Über sich:
***beLIEve ***Vielen Dank für ALLE Bewertungen! Bitte nicht böse sein, wenn ich derzeit nicht in je...
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Heute wird es mal wieder Zeit für einen wahren Herzensbericht. Und zwar möchte ich Euch heute gern die CD-Box „MICHAEL JACKSON – THE COLLECTION“ vorstellen. Ich habe diese Box letztes Jahr zum Nikolaustag von meinem Mann geschenkt bekommen, der natürlich um meine Vorliebe für diesen Künstler weiß.
Das Produkt: Die Box "Michael Jackson – The collection" besteht aus insgesamt 5 CDs, die auch allesamt zu unterschiedlichen Zeitpunkten einzeln veröffentlicht worden sind. Begonnen wird mit Michaels Befreiungsschlag, dem ersten richtigen Studioalbum als Solo-Künstler, der sich von den Jackson 5 differenziert hat, mit dem Namen „OFF THE WALL.“Danach kam dann das bahnbrechende Album „THRILLER“auf den Markt, das hier als zweite CD zu finden ist.
Fehlen darf natürlich auch nicht das Album „BAD“, was für mich persönlich eine der intensivsten Jackson-Erfahrungen war. Komplettiert wird diese Sammlung dann durch die CD „Dangerous" und meinen persönlichen Favoriten „Invincible“ .
So erwirbt man im Grunde alle Studioalben, die Michael bis zu diesem Zeitpunkt als Solokünstler auf den Markt gebracht hat und die neues Material enthalten. Es fehlt lediglich die CD „HISTORY“, diese enthält auf der ersten CD (Doppelalbum) kein eigenes Material , sondern mehr oder weniger, wie schon der Titel sagt, einen Mix aus allen Alben, die Jackson im Laufe seiner Karriere bis zu diesem Zeitpunkt als Solo-Künstler auf den Markt gebracht hat. Das muss man ja immer betonen, denn die Arbeit mit seinen Brüdern hat ja noch viele viele Alben mehr der Welt beschert. Auf der zweiten CD allerdings findet man Meisterwerke wie "Earth Song", "They don´t really care about us", um die beiden Meilensteine zu benennen. Es fehlt als Solo-Album dann noch die CD „Blood on the dancefloor“ in dieser Collection-Box. Warum dieses so ist, kann ich nur erahnen, denn in der Reihenfolge der Veröffentlichungen hätte „Blood on the dancefloor“ zwischen „Dangerous“ und „Invincible“ liegen müssen. Doch wahrscheinlich wurde dieses Album bei der Collection ausgeklammert, weil es nur wenige neue Lieder enthielt, sich sonst auf Remixe stützte. So richtig hätte das Album dann auch gar nicht ins Bild gepasst, wenn man die Machart der anderen Studioalben betrachtet. Dennoch hat man mit dieser Collection einen schönen Querschnitt durch das Wirken Michael Jacksons bis zum 25. Juni 2009.
Piece by piece: Nehmen wir uns nun einmal die Alben Stück für Stück vor und betrachten sie separat für sich. Als erstes haben wir da „Off the wall“. Dieses Album ist ein besonderes gewesen in der Karriere Michael Jacksons. Es mag nicht sein bestes gewesen sein, nein, als dieses wird langläufig ja „Thriller“ bezeichnet, doch es hat einen entscheidenden Einfluss auf den Künstler gehabt.
Ich nenne es gern den Befreiungsschlag Michaels. Zwar hatte M. Jackson schon während seiner Zeit mit den Jackson 5, der Familienband mit seinen Brüdern unter dem Management des Vaters Joseph Jackson, stellenweise Solo gearbeitet, doch seine erste richtig losgelöste Studioaufnahme als Album wurde „Off the wall.“ Es entstand unter der Mitwirkung von Qunicy Jones, eines der Vertrauten und bevorzugten Mitarbeiter Mjs. Bereits im Jahr 1979 wurde so die bahnbrechende Karriere des Solo-Popstars Michael Jackson geboren, der sich mit diesem Album seine ersten Lorbeeren verdient hat. Der Schritt in die richtige Richtung war getan und ein neuer, selbstbewusster Michael Jackson trat aus der Gruppe der Brüder hervor, um sich selbst einen Namen zu machen. Viele Songs auf „Off the wall“ stammen aus der eigenen Feder Mjs. So unter anderem die Songs „Don´t stop till you get enough“, welches auch die erste Single aus diesem Album wurde und mit einem tollen Video untermauert wurde. „Don´t stop till you get enough“ ist ein Song, der in die Beine geht. Man wird von ihm mitgerissen und besonders die hohen Töne, die Jackson wie kein anderer zu intonieren weiß, tragen dieses Lied. Es ist mehr oder weniger dem Discostyle dieser Zeit angepasst und entwickelte sich zu einem Selbstgänger.
Genauso verhält es sich auch mit dem Song „Workin ´day and night“.Auch er stammt aus der Feder Jacksons. Allerdings gehört er für mich nicht unbedingt zu den Highlights . Noch ein weiterer Song entstand in Zusammenarbeit zwischen Michael und Luis Johnson und zwar der Titel „ Get on the floor“ . Alle weiteren Titel auf der CD stammten von anderen Songwritern wie Rod Temperton, der mit „Rock with you“ , der zweiten Singleauskopplung des Albums einen Megahit landete. Für mich ist „Rock with you“ eines der schönsten Lieder auf der CD. Hier hört man Michaels Stimme relativ pur und in all ihren Facetten zu diesem eher ruhigen, aber dennoch recht bestimmten Song. Von Temperton stammt auch„Burn this disco out“ , was meiner Meinung nach zwar ein solider Song ist, ab die Klasse von „Rock with you“ aber nicht anknüpfen kann. Auch der Titel gebende Song stammt von Temperton „Off the wall.“ .
Mein größter Favorit auf der CD ist allerdings„She´s out of my life“ . Dieser Song ist Gefühl pur und es läuft mir auch heute noch immer wieder eine Gänsehaut den Rücken runter, wenn ich diesen Song höre. Meisterlich gesungen von Michael Jackson, so pur, so voller Emotionen, einfach genial. Des weiteren findet man auf dem Album noch ein Lied, das Paul Mc Cartney für Michael geschrieben hat. Es trägt den Namen „Girlfriend.“ .
Die letzten beiden Songs der CD sind „ It´sthe falling in love“ und "I can´t help it“, an dem unter anderem Stevie Wonder mitgeschrieben hat. Alles in allem ist „Off the wall“ ein großer Entwicklungsschritt des Künstlers Michael Jackson gewesen, das einige Sternstunden hat aufleben lassen,die Michael auch immer wieder gern in seine Konzerte mit eingebunden hat. Es gab zu „Off the wall“ keine eigene Tour. Dieses Album hat er nicht auf diese Art und Weise promoted.
Thriller: Kommen wir nun zu „Thriller“. Dieses ist das meistverkaufteste
Bilder von The Collection (Box-Set) - Michael Jackson
Album überhaupt. Niemals ist eine Platte so oft über den Ladentisch gegangen wie Michael Jacksons „Thriller“. Mit diesem Album schrieb Michael Geschichte. Die Songs darauf sind legendär und es ranken sich auch einige „Legenden“ um die Aufnahmen um diese Scheibe. So soll unter anderem ein Lautsprecher in Flammen aufgegangen sein, als sie „Beat it“ aufgenommen haben und Michael hat zu den Aufnahmen seine Schlange „Muscles“ mit ins Studio gebracht, die sich auf dem warmen Mischpult so wohl gefühlt hat und einige seiner Mitarbeiter in Angst und Schrecken versetzte... Doch neben all diesen kleinen Anekdoten, hat „Thriller“ bewiesen, dass Michael Jackson eines hatte, das Potential zum Superstar und zwar entgegen aller Vorurteile, Rassenunterschiede und sonstiger negativer Berichterstattung. Jackson war da, Jackson sahnte einen Grammy nach dem anderen für „Thriller“ ab und feierte nie geahnte Erfolge mit dem Album. Dabei heißt es, dass es beinahe gar nicht zur Veröffentlichung gekommen wäre, da Michael die Abmischung des Albums nicht gefallen hätte und man noch einmal von vorne damit beginnen musste, alles abzumischen. Ebenso gibt es die Geschichte zu „Beat it“, dass er den Song hinter einem Sofa sitzend seinem Produzenten vorgesungen hatte, weil er so scheu war und sich fürchtete, dass der Song nicht gefallen könnte. Kontroversen begleiteten Michael Jackson von jeher und die Geschichten, die ihn umgeben sind immer schon fabulös gewesen. Dennoch bleibt „Thriller“ - offiziell – das Meisterwerk Jacksons.
Hier finden wir die Songs, die eigentlich jeder kennt und mit MJ in Verbindung bringt. So unter anderem „Wanna be starting something.“ Dieser Song wurde später auch immer gern als Tourauftakt von ihm gewählt. Mir selbst kam das Stück immer so vor, als wenn es in irgendeiner Weise mit „Don´ t stop till you get enough“ verbunden wäre. Die Stücke sind sich nicht unähnlich und irgendwie kommt einem immer das andere Lied in den Sinn, wenn man eines der beiden hört. Zu meinen Lieblingsstücken zählt es nicht, aber es hat seinen berechtigten Platz auf „Thriller.“ Auch Rod Temperton hatte wieder seine Finger im Spiel. Von ihm stammt der Titel „Baby be mine“.
Von Titel her ähnlich zeigt sich „The girl is mine“. Hierbei handelt es sich um ein Duett zwischen Michael Jackson und Paul Mc Cartney. Für mich ist es ein Highlight der CD. Die beiden Männer singen wie im Wettstreit um die Gunst einer Frau. Es ist amüsant und dennoch interessant. Besonders die mehr oder weniger gesprochenen Dialoge zwischen den beiden sind hörenswert. „ I´m a lover not a fighter.“: Zitat aus „The girl is mine“ von MJ. „Thriller“, das Meisterwerk Jacksons stammt aus der Feder von Temperton. Er hat hier ein unsagbares Gespür bewiesen und einen gigantischen Hit geschrieben. Ich denke, zu „Thriller“ Michael Jacksons großes Zombieabenteuer brauche ich gar nicht viel zu schreiben. Mit „Thriller“ brach er alle Rekorde und fertigte zudem noch ein grandioses Video an, das er seinerzeit Kurzfilm nannte und das mit Recht.
Die Anekdote zu „Beat it“ habe ich schon zum Besten gegeben. Bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass er mit diesem Song wieder einmal einen bahnbrechenden Erfolg hatte, viele musikalische Verbindungen geschaffen hat und auch mit dem Video sagenhaftes geleistet hat. Im Video zu „Beat it“ ließ Jackson richtige harte Jungs auflaufen, die zu Straßenbanden gehörten und so das ganze authentisch werden ließen. Viele mögen sich streiten, ob nun „Thriller“ oder aber „Billie Jean“ das absolute Highlight der CD sind. Ich gehöre zur „Billie Jean“ -Fraktion. Mich begeistert der Beat dieses Songs, mich reißt der Rhythmus mit und ich spüre die Leidenschaft, mit der Jackson an diesem Song und seiner Performance gearbeitet hat. „Billie Jean“ gehört zur Geburtsstunde des „Moonwalk“ und dieser unumstößlich zum Zenit Michael Jacksons. Wer an Jackson denkt, der sieht ihn unweigerlich in seinem schwarzen Glitzeroutfit mit Hut und einem Handschuh den Moonwalk vollziehen. Billie Jean ist Moonwalk und Moonwalk ist MJ.
Eines der ruhigeren Lieder der CD ist „Human Nature“. Ein Lied, das nicht ganz unumstritten ist. Viele Gegner Jacksons rümpfen die Nase darüber, wie ein Mensch, der so sehr der Schönheitschirugie zugetan war wie Jackson, über die menschliche Natur, also „Human Nature“ singen kann. Dabei geht dieses Lied so viel tiefer und ich denke, man sollte einfach mal zu hören... „P.Y.T. ( Pretty young thing)“ ist das vorletzte Lied der CD. Für mich eigentlich kein besonderes Stück, ebenso wenig wie „The Lady in my life“ aus der Feder von Temperton. Doch neben all den Knallern wie „Thriller“, „Beat it“ und „Billie Jean“ ist es schwer zu bestehen.
Die CD ist so randvoll gefüllt mit Meisterstücken, dass man kaum zum Luft holen kommt und beinahe froh ist, wenn mal ein Stück dabei ist, das einen nicht so mitreißt und in Begeisterungsstürme ausarten lässt, so dass man zu Atem kommt. „Thriller“ ist mit Sicherheit eines der Alben Jackson, die man als Meisterwerk bezeichnen kann. Doch es sollte auch das persönliche Hindernis Michaels werden, der sich eigentlich das Ziel gesetzt hatte, jedes seiner Alben erfolgreicher werden zu lassen als das vorangegangene. Und „Thriller“ konnte niemand toppen, nicht einmal er selbst. Doch dieser selbst auferlegte Druck war hoch, ließ ihn, den Perfektionisten, stellenweise in Selbstzweifel verfallen.
Bad: Für mich war lange Zeit „Bad“ das Michael Jackson Album schlechthin. Nun mag es sein, dass ich damals mit 16 Jahren gerade im richtigen Alter für diese Musik war, natürlich auch verliebt und so unter dem Schirm von Michaels Musik unter dieser ersten großen Liebe aufblühend. So begleitete mich Jackson bei meinen ersten Streifzügen in die Disco und auch sonst waren die Songs aus „Bad“ immer dabei.
Dabei hatte ich immer zwei Lieblingslieder auf dieser CD, einmal das Namen gebende „Bad“, das Michael so vollendet aufgenommen hatte und immer mit einem so sexy Outfit präsentierte, wie auch mit einem wahnsinnig tollen Video, was zu meinem persönlichen „Michael-Jackson-Erkennungslied“ wurde und natürlich das voller Romantik steckende „I just can´t stop loving you“. Für welches junge Paar wäre das nicht die Ode ihrer Liebe gewesen? Doch „Bad“ hat natürlich noch mehr zu bieten. „The way you make me feel“ hat für mich einen ziemlich erotischen Touch, auch wenn einige diesen Song als aggressiv bezeichnen und Michaels Tanzweise dazu auch. Doch ich finde, es ist eher ein Necken, was in der Art zu singen wie auch bei der Performance rüberkommt und mir gefällt es einfach.
„Speed Damon“ ist auch eines der weiteren Lieder auf „Bad“. Bekannt wurde es durch das Video, das man in Michael Jacksons Moonwalker sehen konnte. Für mich ist es kein so großes Highlight, doch ich weiß, dass es bei vielen gut ankommt. Mein Sohn zum Beispiel findet dieses Lied ganz klasse. Ähnlich verhält es sich auch mit „Dirty Diana“, wo man immer noch spekuliert, ob Jackson den Namen in dem Lied über das Groupie seiner Mentorin Diana Ross nachempfunden hat, Lady Di oder gar wirklich einem Groupie. Eines ist jedenfalls klar, die Performance zu diesem Song, die man beim Hören desselben meist vor Augen hat, ist schon unglaublich sexy.
„Liberian Girl“ ist eines der ruhigeren Stücke auf dem Album. Es ist recht sanft und auch hier hat man schnell wieder das bekannte Video zum Lied vor Augen, das Michael beim Filmen all seiner illustren Stars zeigt, die in dem Video zum Song schon längst mitspielten ohne es zu wissen. „That´s a wrap!“. „Just good friends“ mit Stevie Wonder als Duett aufgenommen, begeistert mich nicht allzu sehr. Doch auch das ist wieder gut so, denn auch hier braucht man zwischen all den Luftsprüngen mal etwas Raum zum Erholen.
„Another part of me“ ist ein ganz starkes Stück auf der CD. Ein wenig rockig, ein wenig „hart“ und absolut männlich kommt Michael in diesem Lied rüber. Zwar kein Klassiker wie „Bad“, aber absolut hörenswert. „Man in the mirror“ möchte ich nun gern erwähnen. Für mich eines der besten Lieder Mjs überhaupt. Der Text ist so wahnsinnig wertvoll, die Melodie spricht für sich selbst, ein Song, der wirklich Potential hat, ein Song, der immer mit Jackson in Verbindung bleiben wird.
Auch das legendäre „Smooth criminal“, in dessen Perfermance Michael der Schwerkraft trotzt, stammt aus der Bad-Ära. „Smooth criminal“ sollte übrigens zu neuem Glanz erlangen in einem bearbeitetem Video der Comeback-Tour „This is it“, die nicht mehr zustande gekommen ist. In „Leave me alone“ singt Michael sich das Leid vom Leib, das ein Leben in der Öffentlichkeit mit sich bringt. Es ist mal wieder wie so oft ein Song, in dem er etwas persönliches verarbeitet hat. Das Video dazu spricht Bände.
So kann man sagen, dass „Bad“ durchaus viele wunderschöne Momente hat, die auch einem Erfolg wie „Thriller“ würdig gewesen wären. Für mich persönlich ist „Bad“ lange Zeit, das Michael Jackson Album gewesen, das ich als mein liebstes benannt hätte. Das sollte sich erst Jahre später mit „Invincible“ ändern. „Off the wall“ , „Thriller“ und „Bad“ sind übrigens allesamt unter der Mitarbeit von Quincy Jones als Produzent entstanden. Sie kamen in den Jahren 1979, 1982 und 1987 auf den Markt.
Dangerous: Nach diesen Erfolgen ging Michael Jackson im Jahr 1991 mit Dangerous an den Start. Auch dieses Album wurde wie „Bad“ mit einer großen Tournee beworben, worauf man bei „Off the wall“ und auch „Thriller“ verzichtet hatte.
Dangerous ist meiner Ansicht nach in dieser Collection das zweitschwächste Album nach „Off the wall“. Es kann für meinen Geschmack nicht ganz an das Feuerwerk anknüpfen, das sowohl „Thriller“ wie auch „Bad“ entfacht haben. Dennoch sind natürlich einige tolle Titel dabei, die es auch geschafft haben, in meiner persönlichen Michael Jackson Hitparade ganz oben zu erscheinen. So ist unbedingt der Song „ Heal the world“ zu nennen, Michaels Ode für die Welt. Ein Lied, das zu Herzen geht, in der Melodie so leicht ist und einfach zu einem Kultsong bestimmt ist. Michael schrieb diesen Song selbst und zwar auf Neverland in den Zweigen seines Lieblingsbaumes, seinem so genannten „Givingtree“. Auch der Song „Will you be there“ kann mich begeistern. Spätestens nach der Trauerfeier für Michael Jackson ist dieser Song in aller Munde, wo er von anderen Sängern zu Michaels Ehren gesungen wurde und die entscheidenen gesprochenen Worte von Jackson selbst vom Band kamen, ein ergreifender Moment. Auch die Performance auf der Bühne während der „Dangerous“- Tour war beeindruckend. Michael wusste, sich in Szene zu sezten.
Auch das aufwendig verfilmte „Remember the time“ mit Eddie Murphy hat durchaus seine Berechtigung auf der Dangerous-CD. Es ist ein schwungvoller Titel, der mitreißend ist, besonders wenn man das Video dazu kennt. Berührt hat mich auch „Give in to me“, in dem Jackson meiner Ansicht nach sehr energisch auftritt. Ebenso verhält es sich mit „Who is it“. Auch hier erleben wir einen energischen MJ, im Gegensatz zu einigen anderen Songs, in denen er wiederum recht weich und zart auftritt.
Der Titel gebende Song ist „Dangerous“. Hier empfinde ich das Lied als gar nicht mal so besonders, vielmehr ist es die Choreographie, die begeistert, wenn Michael das Lied vorträgt. Erwähnen möchte ich hier noch ganz explizit, das Stück „Gone too soon“, das Michael für den Aids kranken Jungen Ryan aufgenommen hatte als Tribute nach seinem Tod. Es berührt und letztlich erinnert es auch an die Situation Michaels, zu früh gegangen...
Weiter sind auf dieser CD noch „Black or white“ vorhanden, was besonders durch das Vorspiel mit Macauly Culkin (Kevin allein zuhaus) bekannt geworden ist in Form des Videos und auch durch die Performance Michaels, der zu diesem Lied viele verschiedene Tanzstile vorträgt. „Black or white“ war auch bekannt durch die so genannte Morphingmethode, die im Video gezeigt wurde, wobei Gesichter in einander übergingen. Doch letztlich ist der Song für mich nur ein „Gute Laune- Song“, den ich gern mal höre, aber irgendwie nicht zu hoch bewerte. Weiter sind noch die Titel „ In the closet“, „Jam“, „Why you wonna trip on me“, „She drives me wild“, „Can´t let her get away“ und „Keep the faith“ auf der CD enthalten. In meinen Augen mehr oder weniger Füllmaterial, wenngleich hörenswertes.
Invincible: Es wird immer behauptet, „Invincible“ ist das schlechteste Album Michaels. Ich kann das nicht nachvollziehen. Ich weiß aber, dass es ein Album war, dass ihm Schwierigkeiten in der Fertigstellung bereitet haben soll. Er soll fast 10 Jahre an diesem Album gearbeitet haben, es erst 2001 veröffentlicht haben. Dabei ist „Invincible“ lange nicht so beworben worden seitens der Plattenfirma wie Michael es gern gehabt hätte und das führte zu einem handfesten Disput zwischen Sony und Michael. Dabei ist Invincible gar nicht so wenig erfolgreich gewesen, wie behauptet wird. Es wurde auch Millionenfach verkauft und meiner Ansicht nach ist es ein wunderschönes Werk Michaels.
Auf diesem Album findet sich mein Lieblingslied „Speechless“ wider. Es ist nur ein relativ kurzes Lied, aber ein Meisterwerk. Michael singt dieses Stück so klar und so rein, die Worte sprudeln so gefühlvoll über seine Lippen, dass man ihm jedes Wort, das er singt wirklich für bare Münze abkauft. Speechless ist ganz ganz großes Kino, mein Kompliment an dieser Stelle an Mister Michael J, Jackson. Mit diesem Lied kann er verzaubern, es ist zeitlos und so rein und klar wie eine Meeresbrise. Neben Speechless gibt es noch 15 weitere Songs auf diesem Album. Die ersten beiden „Unbreakable“ und „Heartbreaker“ sind meiner Meinung nach Songs, die auf dem Dancefloor zuhause sein könnten. Sie sind fetzig, originell und wirkliche Selbstgänger. So verhält es sich auch mit dem Titel gegebenden Song „Invincible“.
Doch neben diesen gut tanzbaren Sachen, hat Michael auf dieser CD viele gefühlvolle Songs. Diese begeistern mich wie keine anderen Lieder Jacksons. Sie sind so emotional dargeboten, dass man in ihnen beim Hören fast versinken kann und das gilt für alle Songs dieser Art auf dem Album. Viele mögen sicherlich diese zarte Seite Michaels wie in „Break of dawn“, „Butterflies“ und „You are my life“ als langweilig oder einfach untypisch empfinden. Ich mag es, wenn er so sensibel singt und diese Songs gehen einfach direkt ins Herz. So ist es auf „Invincible“ häufig, dass Michael andere Töne anschlägt als man vielleicht gewohnt ist. Gerade nach dem 25.6.2009 geht ein Song dieses Albums besonders zu Herzen und zwar „Heaven can wait“... Man wird wehmütig, wenn man dieses Lied hört und die Kraft, den Lebenswunsch Michaels darin entdeckt. Für mich eines der Meisterwerke auf der CD wie auch Speechless.
Eine der Singleauskopplungen von Invincible war „You rock my world“. Ein interessantes Musikstück, das mit seinem Beat begeistern kann. Bemerkenswert finde ich auch das Stück „2000 Watts“. Hier muss man schon genau hinhören, um Michaels Stimme überhaupt zu erkennen. Er singt hier viel tiefer als gewöhnlich und das Lied hat dadurch ein ganz neues Charisma. Ähnlich ergeht es mir auch dabei bei dem Song „Privacy“. Das alte Lied der Paparazzi wird hier wieder textlich aufgegriffen und in der Musik spielerisch verarbeitet durch das Klicken und Surren von Fotoapparaten.
„What ever happens“ hat seinen ganz eigenen Charme. Es ist ein Lied, bei dem ich Michael immer als Latin-Lover vor Augen habe. Er klingt dabei unheimlich sexy und die Melodie ist so tragend und führend, dass man sich bei dem Lied richtig gehend fallen lassen kann. Ein absolutes Highlight auf Invincible. Doch auch Michaels beschützende Ader wird auf Invincible wiederbelebt. So finden wir hier den Song „The lost children“. Ein Lied, das zu Herzen geht und wirklich Michael aus seiner Seele spricht.
Desweiteren sind noch der Titel „Cry“, „Don´t walk away“ und „Threatenend“ auf Invincible vorhanden. Für mich ist dieses Album, das letzte Studioalbum vor dem 25.6.2009 das größte Album, das Michael geschaffen hat. Ich habe dort so viele Lieder gefunden, die so zu Herzen gehen und die besonders jetzt einen ganz besonderen Anstrich erhalten haben. Ich finde es schade, dass „Invincible“ nicht die Aufmerksamkeit erhalten hat wie einst Alben wie „Thriller“ oder „Bad“. Es gab keine Tournee zu diesem Album und auch nur wenige Videos. So kann man meinen, dass „Invincible“ das Stiefkind Jacksons geworden ist. Sehr zu unrecht wie ich finde, denn ich liebe diese Scheibe und höre sie immer wieder gern und voller Bewunderung.
Meine Meinung zur Sammlung: Ich finde, mit dieser Box kauft man einen guten Querschnitt durch das Wirken von Michael Jackson. Man hat alle bahnbrechenden Songs dabei und kann sich einen roten Faden durch sein Musikerleben ziehen und verfolgen. Warum „Blood on the dancefloor“ nicht mit in dieser Box inbegriffen ist, begreife ich nicht so ganz. Sicherlich hat es nicht viel neues Material zu bieten gehabt, doch es wäre eine sinnvolle Ergänzung gewesen. Schließlich gehören auch Lieder wie „Is it scary“ oder „Morphine“ oder auch „Ghosts“ zu seinen Werken, auch wenn die meisten Songs auf „Blood on the dancefloor“ Remixe waren. Auch die zweite CD von "History" mit den damals neu veröffentlichten Songs wie "They don´t really care about us", "Childhood", "Sream" und so weiter fehlt so gesehen in dieser Box. Auch das ist schade, denn gerade auf dieser CD sind viele wahre Michael Jackson Schätze enthalten. Wie dem auch sei, wer Wert auf eine komplette Discografie Jacksons legt, muss diese Alben (History und Blood on the dancefloor) noch extra beschaffen, da es die Collection nicht enthält.
Ich denke, diese Box ist sowohl für Fans wie auch für (noch) Nicht-Fans geeignet, um das Wirken von Michael Jackson nachvollziehen zu können. Man kann an den Songs schon eine Entwicklung ablesen von Album zu Album und wie gesagt, die öffentliche Meinung muss ja nicht unbedingt die eigene sein, ich finde „Invincible“ als das beste Album dieser Box. Auch wenn ich mit dieser Aussage vielleicht alleine da stehe.
Booklet: Den Alben ist noch ein kleines Booklet beigelegt in die Pappbox, in der sich alle 5 befinden. Es zeigt Michael Jackson im typischen Stand auf den Zehenspitzen wie bei Billie Jean und auf der Rückseite sieht man ihn in einer Tanzbewegung, wo er sich die Jacke von den Schultern gleiten lässt. Innen gibt es wenige Bilder, aber zu allen Alben und Songs die nötigen Hintergrundinfos. Das Booklet ist so gesehen mager gehalten. Ich habe schon schönere von Jackson gesehen. Doch es ist einfach eine Ergänzung dazu.
CD-Hüllen: Die CD-Hüllen sind hier aus stabiler Pappe gefertigt. Mehr aber auch nicht. Ich hätte es schon schöner gefunden, wenn man das Ganze etwas edler aufgezogen hätte. Vielleicht in einem festen Stealbook. So wirkt die Box doch etwas billig, eigentlich nicht dem Perfektionisten Michael Jackson würdig.
Erscheinungsjahr: Die Box wurde im Sommer 2009 auf den Markt gebracht. Wahrscheinlich sollte sie ein Beitrag dazu sein, ein Stück vom Kuchen Michael Jackson nach dem 25.06.2009 abzubekommen... Daher wohl auch die einfache Ausführung, denn so etwas war so wohl schnell zu produzieren. Hier im Ciaokatalog habe ich gelesen, dass die Box am 26.6.2009 veröffentlicht wurde und kann mir den Gedanken nicht verkneifen, wie geschmacklos war das denn? Wollte Sony hier schnell noch ein paar Dollar mit dem Namen Michael Jackson machen, der wieder in aller Munde war, wenngleich auch auf eine Art und Weise, wie wir es NIE gewollt hätten....
Kaufort: Supermarkt, Musikabteilung
Preis: Auf meiner Box sieht man es noch sehr schön, dass sie einst 24.99 Euro gekostet hat. Als ich sie bekommen habe, war sie schon auf 6.99 Euro runtergesetzt.
Fazit: Ich möchte die Box gern empfehlen. Es ist ein wirkliches Muss für jeden MJ-Fan, diese Box im Hause zu haben und wen er noch nicht überzeugen konnte, kann er vielleicht mit dieser Box zum Umdenken bekehren. Die Qualität der Aufnahmen ist ausgezeichnet. Was anderes hatte ich auch von einem Produkt, das den Namen Michael Jackson trägt nicht erwartet. Insofern: This is for you, Mister Michael J. Jackson. Stars will shine forever!
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01.10.2011 01:17
So geschafft, nun bin ich endlich wieder hier ;o)
13.07.2011 20:46
Wow, noch immer über 70% BH! KLASSE, der Bericht hat es auch verdient!
03.05.2011 08:46
BH & LG