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...Clarksdale, tingelte viele Jahre durch die Bars der Kleinstädte der USA. Er wurde eigentlich erst mit dreißig Jahren erfolgreich, nachdem auch weiße Musiker den Blues entdeckt hatten und in ihrer Musik umsetzten. Mit dem Film "Blues Brother", der in Europa den Blues für viele Leute populär machte, wurden Musiker wie Ray Charles und John Lee Hooker auch in Europa berühmter und schafften den Durchbruch.
Hookers letzte CD "The Healer" wurde auch in Europa ein Kassenschlager.
Hooker überzeugt auch hier durch seinen handgemachten schwarzen Blues. Ganze siebzig Jahre hat dieser Mann Musik gemacht und ist seinem Musikstil immer treu geblieben.
Zuletzt lebte er in San Francisco in einer riesigen Villa in Form einer Gitarre. Er sammelte Nobelautos und lebte wie ein König - König des Blues. Es ist zu hoffen, dass er glücklich gestorben ist...
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...Wie sollte man ihn beschreiben. John Lee Hooker starb Mitte letzten Jahres im Alter von... nun auch das ist nicht ganz klar. Sagen wir einfach mal Ende 80/Anfang 90. Wirklich genau weis das niemand, da er seine Geburtsdaten wegen der Army gefälscht hatte. Sagte er.
Solange er den Blues spielte war sein Alter sowieso egal. Er war jünger als die meisten unter uns. Mit einer guten Portion Humor ausgestattet, den man teilweise auch in Texten und Musik heraushören konnte.
Ich erwähne da mal nebenbei den song "Mama killed a chicken".
In einem Interview wenige Monate vor seinem Tod wurde er mit der Headline konfrontiert, man habe ihn zusammen mit 2 Blondinen, gross, schlank, vollbusig in einer Bar gesehen, meinte er.
"Eine böse Lüge. Jeder weis , dass dies meine beiden Krankenschwestern sind"
Viele Gitarristen der jüngeren Generation...
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Pro: smoother, tiefenwirksamer Blues mit feinem, reifem Groove Kontra: John Lee Hooker weilt nicht mehr unter uns.
...JOHN LEE HOOKER war so etwas wie ein Hohepriester des Blues und starb mit rund achtzig Jahren viel zu jung.
Objektiv kann ich bei seinen Alben nicht sein, denn Hookers tiefe und sonore Stimme, seine unverkennbare Art des Gitarrespiels, sein oft etwas dahingebrummelt wirkender Gesang und das warme Schnurren seiner Elektrischen, der einfache Groove der Musik und das leicht Schnarrende darin, alles in allem also der ganz besondere Zauber von Hookers zahlreichen Blues, Boogies, Stories und Moods faszinieren mich seit jeher auf eine kaum erklärbare Weise.
Auf "Endless Boogie" klopft der Meister zunächst in seiner ganz selbstverständlichen Art mit einem schlichten Walking Rhythm an die Tür, lässt die Gitarre wie einen alten Gehrock lässig hinterdrein schleifen und sogleich das Klavier munter einstimmen, während er erstmal von einer Frau...
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hilfreich 01.01.1970
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