The Fat of the Land - The Prodigy

The Fat of the Land - The Prodigy

von The Prodigy

Disco / Dance - 1 - CD - Label: Xl Recordi - Vertrieb: EMI Electrola - Veröffentlicht am: 20. November 2000 - EAN: 724385070822 mehr

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...com Gründungsmitglieder: DJ/Keyboard: Liam Howlett, Tanz/Keyboard: Leeroy Thornhill, Tanz/Gesang: Keith Flint Aktuelle Besetzung: DJ: Liam Howlett, Gesang: Keith Flint, Gesang/MC: Keith Palmer Alias Maxim Reality Ehemalige Mitglieder: Gesang: Sharky, Gesang: Leeroy Thornhill The ... Bericht lesen





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1-6 von 41 Erfahrungsberichten    
> Alle 41 The Fat of the Land - The Prodigy Erfahrungsberichte anzeigen
individueller Sound
Erfahrungsbericht von ShivaChandra über The Fat of the Land - The Prodigy
01.07.2009


Produktbewertung des Autors:   

Cover-Design: gut 
Klangqualität: ausgezeichnet 
Langzeithörspaß: wird nicht schnell langweilig 
Häufigkeit der Nutzung so oft wie möglich 
Dieser Tonträger ist: der beste des Künstlers 

Pro: individueller Sound, der keiner Musikrichtung zuzuordnen ist
Kontra: -

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Zwar kam mittlerweile ein neues Prodigy Album (Invaders Must Die) auf den Markt, das mir auch sehr gut gefällt. Mein Lieblingsalbum von the Prodigy ist allerdings Fat of the Land. Denn hier gefallen mir die Titel noch eine Spur besser als auf den anderen Alben. Prodigy kann man eigentlich in keine Musikrichtung einordnen. Trotzdem habe ich unten einige Genres, in die die Musikrichtung dieser Band passen könnte aufgeführt. Prodigy ist aber meiner Meinung nicht einorden bar, da sie eine der wenigen Acts sind die einen individuellen Stil haben.

//THE PRODIGY\
Gründungsjahr: 1990
Genre: Big Beat, Electropunk, Acid House, Electronica
Website: http://www.theprodigy.com

Gründungsmitglieder: DJ/Keyboard: Liam Howlett, Tanz/Keyboard: Leeroy Thornhill, Tanz/Gesang: Keith Flint

Aktuelle Besetzung: DJ: Liam Howlett, Gesang: Keith Flint, Gesang/MC: Keith Palmer
Alias Maxim Reality

Ehemalige Mitglieder: Gesang: Sharky, Gesang: Leeroy Thornhill

The Prodigy heisst ins Deutsche übersetzt: Wunder, Wunderkind. Bei the Prodigy handelt es sich um eine englische Band. Anfang der 90er gründeten sie sich. Sie machten Breakbeats in der elektronischen Tanzmusik populär. In der Anfangsphase orientierten sie sich stark am Acid House und am Techno der frühen 90er Jahre. Sie entwickelten aber ziemlich schnell ihren eigenen Stil. Dieser bezog auch neue Stile wie Jungle und Drum’n’Bass mit ein. Im Jahre 1996 prägten Prodigy auch aktuelle Sounds wie Big Beat und Trip Hop. Jedoch bauten sie hier auch Elemente des Alternative und des Punks in ihren Sound mit ein.

LIAM HOWLETT
Er ist der musikalische Kopf der Band. Liam Howlett wurde am 21.08.1971 in Braintree/Essex (England) geboren. Das Interesse an der Musik entdeckte er bereits in der Grundschule, als er von seinem Vater gegen seinen Willen zum Klavierunterricht geschickt wurde.
Als er dann auf eine weiterführende Schule ging, kam er mit der Hip Hop Kultur in Kontakt. Seine Lieblingsacts waren: The Furious Five und Grandmaster Flash. Howlett wollte seine musikalischen Vorstellungen in eigenen Songs umsetzen. Darum kaufte er sich einen Moog-Prodigy-Synthesizer. Dieses Gerät gab der späteren Band auch seinen Namen.
Zur selben Zeit gewann er als DJ einen Mix-Wettbewerb bei Capitol Music.
Kurze Zeit nach seinem Sieg bei diesem Wettbewerb wurde er von der Hip Hop Band „Cut to Kill“ als zweiter DJ eingestellt. Mit diesem Act hatte er auch seine ersten Auftritte.
Er machte nebenbei sein Abitur. Nach diesem arbeitete er bei einem Londoner Magazin namens „Metropolitan“. Schnell freundete er sich mit dem Chef dieses Magazins an. Von ihm erhielt er auch 4000 Pfund für die Produktion seines ersten Albums. Jedoch wurde er als weißer DJ von anderen Bandmitgliedern nicht akzeptiert. Darum platze diese Produktion.
Hinter Liams Rücken schlossen die anderen jedoch den Vertrag mit der Plattenfirma. Er trennte sich deshalb von der Band.
Zu dieser Zeit dominierte Acid House in England. Howlett beeinflusste die Rave-Kultur, die sich gerade entwickelte.

KEITH FLINT
Er wurde am 17.09.1969 in Chelmsford/Essex (England) geboren. Im Jahre 1990 stieg er in Howletts Projekt mit ein. Zuerst trat er allerdings nur als Tänzer auf. 1996 übernahm Flint zum ersten Mal im Hit „Firestarter“ die Rolle des Sängers. 2003 veröffentlichte er sein erstes Solo-Album.
Keith Flint ist wohl, vom Aussehen her das verrückteste Mitglied der Band. Dies geschah jedoch auch erst im Jahre 1996. Sieht man vorherige Videos von The Prodigy, beispielsweise „No Good“ und vergleicht dieses mit „Firestarter“ würde man nicht denken, dass es sich um die gleiche Person handelt.

GRÜNDUNG VON THE PRODIGY
Howlett arbeitete ja, wie oben schon erwähnt als DJ auf Partys. Auf einer Party wurde er von dem zwei Meter großen Tänzer Leery Thornhill und dessen Freund Keith Flint angesprochen. Die beiden waren sofort Feuer und Flamme von Howletts Musik. Sie fragten ihn nach einem Tape. Nachdem die beiden die B-Seite, wo Howletts Mixes waren, sich angehört haben waren sie sofort Feuer und Flamme von ihm. Sie beschlossen eine Band zu gründen. Mit Thornhill und einer Tänzerin (Sharky) wurde dann Prodigy gegründet.
Schon nach kurzer Zeit buchten sie ihren ersten Auftritt im Labyrinth in London. Bei diesem Gig lernten sie Keith Palmer alias Maxim Reality kennen. Sie benötigten noch einen MC. Deshalb wurde er ins Team mitaufgenommen. In den darauffolgenden vier Monaten zogen sie von Ort zu Ort um ihre Musik bekannt zu machen. Die Besucher variierten von 5 - 12000


//DAS ALBUM FAT OF THE LAND\
Im April des Jahres 1996 kam der Big-Beat-Track “Firestarter”, indem Keith Flint als Sänger fungierte auf den Markt. Der Rhythmus des Songs wurde hier allerdings von einem externen Produzenten erstellt.
Als das Video bei Top of the Pops zum ersten Mal beim Sender BBC gezeigt wurde, bekam dieser einen Ansturm von Briefen empörter Eltern. Sie betitelten den Text als provokant, spöttisch und schändlich. Außerdem regten sie sich über Flints Verhaltensweise auf. Sie fragten sich wieso das Video am frühen Abend gezeigt werden dürfe.
„Firestarter“ verkaufte sich jedoch innerhalb von sechs Wochen über 750000 Mal. Der Erfolg der Gruppe wurde durch den Titel „Breathe“ noch verstärkt. Dieser erschien im November 1996. Mit ihm schafften sie den endgültigen Durchbruch. Bis heute ist „Breathe“ der erfolgreichste Titel der Band.
Erst Ende Juni 1997 wurde dann das Album „The Fat of the Land“ veröffentlicht. Es war ihr drittes Album. Das Album beinhaltet insgesamt 10 Titel. Dieses Album schoss insgesamt in 27 Länder auf Platz 1 der Charts. „The Fat of the Land“ erhielt mehrfach Platin. Es war außerdem das meist verkaufte Album im Jahr 1997.
Im Mai des Jahres 1997 starteten sie dann eine riesige Tournee über alle fünf Kontinente. Diese dauerte bis zum Sommer 1999 an.
Ende 97 sorgte die Single „Smack My Bitch Up“ für erneute Furore. In England und den USA wurde das Video sogar verboten. Da es Sex- Gewalt- und Drogenexzesse visualisierte. Daraufhin ließ Howlett verkünden, dass es kein weiteres Album von The Prodigy geben würde. Deshalb veröffentlichten sie in den folgenden 5 Jahren keine Tracks mehr.

„Fat of the Land“ ist trotz aller Kritik ein echtes musikalisches Meisterwerk. Es hat, wie auch alle anderen Prodigy-Alben einen eigenen Musikstil den man sonst von keiner Band kennt.


//DIE SONGS AUF FAT OF THE LAND\
1. Smack My Bitch Up – 5:42
Der Song beginnt mit rhythmischen Gitarren. Jedoch legen sich schnell synthetische Klänge darüber. Diese geben einen zügigen Rhythmus vor. Bald darauf bildet sich eine etwas monotone Grundmelodie. Der Gesang dazu ist leicht aggressiv. Nach einigen Minuten tritt die Übermacht der Instrumente allerdings etwas in den Hintergrund und es ertönt ein Chorgesang. Dieser Titel ist wohl einer der Klassiker von the Prodigy. Mir gefällt dieser Song, trotz aller Kritiken sehr gut. Man muss auch sagen, dass der Titel heutzutage wahrscheinlich nicht so für Fuore sorgen würde wie in frühren Zeiten. Denn meiner Meinung nach gibt es heute wesentlich öbzönere und gewaltverherrlichernde Videos und Texte.

2. Breathe – 5:34
Breathe gefällt mir ebenfalls sehr gut. Der Titel ist sehr abwechslungsreich. Auch dieses Stück wird wieder durch etwas monotone Gitarrrenklänge bekleidet. Diese leiten den Titel ein und werden wieder durch viel Elektronik unterstützt. Danach wechselt die Hintergrundmelodie etwas. Bleibt aber immer noch aggressiv. Die Melodie ist aber auch sehr eingängig. Der Gesang ist etwas verzerrt, was dem ganzen einen spacigen Charakter gibt.

3. Diesel Power – 4:17
Diesel Power gefällt mir neben Mindfields am besten. Der Titel hat ebenfalls einen eingängigen Beat. Wieder etwas aggressiv. Auf diesem Titel wirkt Kool Keith, ein bekannter US-amerikanischer Rapper mit. Hier wird einem nicht nur Text im Refrain geboten sondern Kool Keith rappt auf den Beat zu Diesel Power. Diesel Power ist auch ein sehr schneller Track. Der Rapper spielt meiner Meinung nach auch sehr gut mit den Instrumenten.

4. Funky Shit – 5:16
Funky Shit wird von den Worten “oh my god, it’s the funky shit” eingeleitet. Er beginnt etwas langsam wird dann aber ziemlich schnell und rhytmisch. Die Soundeffekte werden auch hier wiederholt.

5. Serial Thrilla – 5:11
Dieser Titel ist nicht ganz so schnell wie seine Vorgänger. Der Gesang bleibt aber weitgehend im Hintergrund. Die Klänge dieses Tracks erinnern irgendwie an Sirenen.

6. Mindfields – 5:39
Wie oben schon erwähnt neben Diesel Power mein Lieblingstrack. Mindfields ist ein etwas ruhigerer Titel mit einem sehr schönen, eingängigen Beat. Hier ist auch die Stimme von Keith Flint etwas ruhiger, als in den anderen Tracks. Das Tempo steigert sich aber trotzdem etwas.

7. Narayan – 9:05
Das Stück beinhaltet harmonische Pianoklänge. Mit der Zeit werden die Klänge jedoch wieder synthetischer. Der mittlere Teil ist dann wieder etwas ruhiger. Hier wirkt der Gesang schon fast harmonisch. Dieser Titel bietet einen schönen Kontrast zum sonst so schnellen und aggressiven Album.

8. Firestarter – 4:40
Wie schon erwähnt, die erste Single-Auskopplung des Albums “Fat of the Land”. Die Melodie ist wieder ein echter Ohrwurm. Der ganze Track ist allerdings nicht ganz so schnell. Auch hier werden wieder die berühmten Soundeffekte, die die Monotonie immer wieder durchbrechen und die Songs spannend halten, eingespielt.

9. Climbatize – 6:37
Die Melodie ist etwas poppig und nicht ganz so schnell. Der Rhythmus klingt leicht bedrohlich. Aber ist trotzdem sehr schön. Bei Climbatize handelt es sich um ein Instrumental.

10. Fuel My Fire – 4:18
Dieser Titel ist wieder extrem schnell. Er erinnert an die Punkszene der 70er Jahre. Der Gesang passt hervorragend zu den Instrumenten.


   

weitere Erfahrungsberichte
Geniale Klänge aus dem Jahr 1997
Bewertung für The Fat of the Land - The Prodigy von rider-of-apocalypse

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14.12.2000
(06.08.2004)
Die Wüste bebt!
Bewertung für The Fat of the Land - The Prodigy von logan

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31.05.2003
Hunde beim bellen
Bewertung für The Fat of the Land - The Prodigy von Sid_Amos

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07.08.2002
(10.08.2002)
kraftvoll bis zum umfallen
Bewertung für The Fat of the Land - The Prodigy von yorke

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30.03.2001
Prodigy - Götter des elektronischen Beats
Bewertung für The Fat of the Land - The Prodigy von Rezension

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Prodigy gehören zweifelsohne zu den größten Bands der neunziger Jahre. Ihr Stil der anarchistischen Verquickung von elektronischen Beats mit Rock- und Punkelementen machte sie unverwechselbar und zum Vorreiter einer neuen Musikentwicklung. Leider war ich ... Bericht lesen

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12.07.2000

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Bewertung für The Fat of the Land - The Prodigy von  ShivaChandra

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01.01.1970
Leg' die Ohren an! Der Hammer kommt!
Bewertung für The Fat of the Land - The Prodigy von  Sense-Heizer

Pro: Höchstes Suchtpotential, alle Register des Drum & Bass
Kontra: nichts

...Genre Drum 'n Bass So sehe ich das Das 1997 erschienene Album finde ich persönlich als das gelungenste Album von Prodigy und das Beste Album des Drum & Bass Genres überhaupt. Die 10 Titel schreiben die Drum 'n Bass Genres-Handschrift in ultrafett und heizen von Anfang bis Ende mächtig ein! Wer nur die Single-Auskopplungen kennt (Breath, Firestarter) hat echt was verpasst. Angefangen mit "Smack my bitch up" donnert Keith Flint mit Splatter- und Sprechgesang von extremen Bässen begleitet (die sich durch das ganze Album ziehen - fett!!) tief ins Hirn. Breath kennt wohl jeder, sehr cool ist die #3 "Diesel Power" was schon wieder Richtung Rap geht. Alle Titel gehen ohne Pause ineinander über, das macht daraus eine Hardcore Electric-Music-Sinfonie. Absoluter Geheimtipp sind die beiden Intrumentals "Clibatize... Bericht lesen

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hilfreich
01.01.1970
--=The Prodigy=--
Bewertung für Experience - The Prodigy von  h0mer

Pro:
Kontra:

...Gott ist ein DJ verkündeten 1999 Faithless, ob sie dabei an Liam Howlett, den Vater des Prodigy-Sounds, gedacht haben sei dahingestellt. Mir jedenfalls kam bei dem Titel nur Liam Howlett in den Sinn. Das Prodigy-Debütalbum Experience ist der erste Takt im Reigen der drei absolut genialen alben von THE PRODIGY. Besonders herausragend sind Titel wie "Out Of Space" oder "Hyperspeed", der absolute Knaller aber ist "Weatherforecast", dieser Track, der vollständig aus den etwas nervösen Klängen der restlichen Tracks hervorsticht, ist etwas, dass es bis dahin nicht gegeben hat. Ich empfehle nicht nur Experience zum Kauf sondern auch Music for the jilted generation und The fat of the land, die experience in nichts nachstehen und sehr gut die evolution des prodigy-sounds darzustellen vermögen.... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970


Experience - The Prodigy

Haupteigenschaften

Titel: The Fat of the Land

Künstler: The Prodigy

Genre: Disco / Dance

Schlagworte: Breakbeat; Pop international; 1990-1999 (Aufnahmedatum); Electro; 2000-2009 (Aufnahmedatum)

Medium: CD

Set-Inhalt: 1

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(*) Meinungen von Ciao Mitgliedern


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