.:: From Autumn to Ashes - The Fiction We Live ::.
20.04.2005
Pro:
alles
Kontra:
nix
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
mehr
 poopapoo
Über sich:
JAAAAAA endlich blau! Vielen Dank an Alle, die mir dabei behilflich waren. **** Und ganz klar: Gege...
Mitglied seit:17.04.2005
Erfahrungsberichte:5
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 194 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Die erste Platte der Amerikaner nach ihrem Majordebüt „Too Bad You’re Beautiful“ bei dem Label Ferret Records wurde in Deutschland am 11.Mai 2004 beim erfolgreichen Label Vagrant Records veröffentlicht. .:: Die Band ::. Die aus Long Island stammende Band besteht aus fünf Mitgliedern: 2 Gitarristen, einem Bassisten, einem Schlagzeuger und einem Sänger. Der Bassist ist gleichzeitig auch noch der Shouter und somit auch eines der wichtigsten Organe der Combo. Das Genre, in welches man diese energiegeladene Cd einordnet ist Emocore, also emotionaler Hardcore. Er zeichnet sich durch emotionale Schreieinlagen und herzzerreißendem Gesang aus.
.:: Die Lieder ::. Und diese 12 Perlen befinden sich auf der Cd: 1. The After Dinner Payback 2. Lilacs & Lolita 3. No Trivia 4. Milligram Smile 5. The Second Wrong Makes You Feel Right 6. Every Reason To 7. Autumns Monologue 8. Alive Out Of Habit 9. All I Taste Is What's Her Name 10. The Fiction We Live 11. I'm The Best At Ruining My Life 12. Milligram Smile w/ alt end
Der erste Song ist gleichzeitig auch der härteste des ganzen Albums und bietet jedem Ersthörer einen guten Einstieg und einen ersten Geschmack, was ihn bei den nächsten Stücken noch erwarten wird. Ein einem um die Ohren schlagender Geschreiwall wechselt sich mit seltenen ruhigen und traurigen Gesangsparts ab. Einigen wird dieser Song auch vom Soundtrack zu „Freddy vs. Jason“ bereits bekannt sein. Hart geht es aber auch gleich weiter mit den nächsten Liedern. Mit dem siebten Lied jedoch beginnt eine zugleich unerwartete wie ungewöhnliche Wendung. „Autumns Monologue“ nämlich wird von einer Frau mit engelsgleicher Stimme gesungen. Dieses abwechslungsreiche Stück wurde von einer Freundin der Band eingesungen, wird aus diesem Grund auch leider nicht auf Konzerten von From Autumn to Ashes gespielt, was mal eine gar nicht so schlechte Idee wäre wie ich finde. Es handelt sich um ein Liebeslied mit traurigem Inhalt. Das Gegenstück zu diesem Lied ist das inhaltlich ähnliche „The Fiction we live“, welches vom Sänger gesungen wird und nur mit einem schönen und beruhigenden Gitarrenspiel begleitet wird. Diese beiden Lieder kommen ohne Geschrei aus, lassen jedoch die Handschrift der Band, nämlich das Einfangen melancholischer und poetischer Momente, nicht aus den Augen. „The Fiction we live“ ist sozusagen auch eine Antwort auf „Autumns Monologue“. Bei Letzterem singt die Frau, dass sie den Wünschen ihres Angebeteten nicht entsprechen kann und dass ihr Herz daran zerbricht. Dann, nach einigen härteren Liedern, die Antwort ihres Objekts der Begierde, der ihr seine Liebe gesteht. Das Auffallende und Schöne bei den beiden Liedern ist, dass sich die Texte ziemlich ähneln. Hier ein kleiner Auszug aus den Liedern:
Autumns Monologue Oh why cant I be what you need a new improved version of me but i'm nothing so good no i'm nothing just bones, a lonely ghost burning down songs of violence of love and of sorrow i beg for just one more tomorrow where you hold me down fold me in deep deep deep in the heart of your sins I break in two over you I break in two And each piece of me dies And only you can give the breath of life But you dont see me, you dont... The Fiction We Live You might be just what I need No I would not change a thing Been dreaming of this so long But we only exist in this song The thing is, I'm not worth the sorrow And if you come and meet me tomorrow I will hold you down, fold you in Deep, deep, deep in the fiction we live I break in two over you I break in two And if a piece of you dies Autumn, I will bring you back to life Of course I see you I do.
.:: Meine Meinung ::. Wie man vielleicht schon merken konnte, finde ich, dass From Autumn to Ashes mit “The Fiction We Live” eine wahnsinnig tolle Cd abgeliefert haben, die ihren Vorgänger noch übertrifft. Ich durfte außerdem bereits in den Genuß kommen, viele Stücke dieser Cd und natürlich auch ältere, live zu sehen und zu hören. Am 20.11.2004 spielten sie nämlich eines ihrer wenigen Deutschland-Konzerte im Underground in Köln. Zu meinem großen Glück, werde ich sie am 06.05.2005 in Trier auf einem Festival wieder auf die Ohren bekommen. Die Härte ihrer Songs und dann wieder die ruhigeren emotionalen Passagen haben es mir glaub ich einfach angetan. Daher kann ich nur jedem raten, sich diese Cd mal anzuhören.
Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten meines Berichts!
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22.01.2007 02:20
mal was Anderes. Interessanter Bericht. LG GS
02.01.2007 17:10
Diese Art der Musik trifft wohl nicht so meinen Geschmack, aber das tut Deinem Bericht keinen Abbruch...GLG von Joachim:-)
31.12.2006 02:10
hab von denen leider leider noch nie was gehört...aber klasse bericht, deshalb auch ein sh von mir!….. es würde mich übrigens sehr freuen, wenn ich dich bzw. deinen nick auch mal bei mir lesen kann. wo?? na das bleibt doch dir überlassen =))) ganz liebe grüße und einen guten rutsch ins neue jahr von steff alias Wir_Zwei_Allein_Hier!!!