Erfahrungsbericht über

The Living Daylight - James Bond... - Various

Gesamtbewertung (2): Gesamtbewertung The Living Daylight - James Bond... - Various

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Das Ende einer Ära

5  03.03.2011

Pro:
ein würdiger Abschluss der Kollaboration von Barry & Bond

Kontra:
Diese Filmmusik war die letzte Musik zu einem Bond  -  Film, die aus der Feder von John Barry stammt

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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Spassprediger

Über sich: “We're all mad here. I'm mad. You're mad.” “How do you know I'm mad?” said Alice. “You must be,” sai...

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 55 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Komponisten, die ihre Musik zu den James Bond-Filmen beigesteuert haben, gibt es sogar nach mehr als Bond-Darsteller. John Barry ist unter ihnen der dienstälteste gewesen: Elfmal trat Barry in den Jahren zwischen 1962 und 1987 an, um die Abenteuer des Agenten mit der Lizenz zum Töten mit der passenden musikalischen Kulisse auszustatten.

Mit "Goldfinger" schrieb Barry nicht nur den wahrscheinlich bekanntesten Titelsong der gesamten Serie, sondern einen der ganz großen Klassiker der Filmmusik. Robbie Williams hat ein Motiv aus seinem Titelstück für "You only Live Twice" gesampelt, und vor einiger Zeit ist Barrys Hauptthema für den 1968er Bond-Film "On Her Majesty's Secret Service" als musikalische Untermalung der Trailer für den Pixar-Trickfilm "Die Unglaublichen" zu neuen Ehren gelangt. Barry ist nicht irgendein Komponist gewesen, Barry war eine Institution.

Barrys Soundtrack zu "The Living Daylights" zieht den Schlussstrich unter die Erfolgsgeschichte des Duos Barry & Bond. Nach rund einem Vierteljahrhundert ging Barrys Lizenz zum Tönen nacheinander an Michael Kamen, Eric Serra und schließlich an den amtierenden Bond-Komponisten David Arnold.

Arnold hat sich mit seiner Musik zum 1997er Beitrag der Serie "Tomorrow never dies" zwar auf Anhieb einen Platz in meinem Herz erspielt, aber trotzdem werden die Bond-Filme für mich untrennbar mit dem Namen John Barry verbunden bleiben. Schade, dass "The Living Daylights" Barrys letzter Bond war – ein Soundtrack mehr, und es wäre ein Dutzend 007-Soundtracks komplett gewesen, auf denen der Name John Barry steht. "The Living Daylights" ist unter den Bond-Soundtracks der späten 80er der, der mir mit Abstand am besten gefällt. Barrys Soundtracks zu "Octopussy" (1983) und "A View
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  • The Living Daylight - James Bond... - Various The Living Daylights
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The Living Daylight - James Bond... - Various The Living Daylights
Barrys Bond-Schwanengesang ist einer der besten Scores der Reihe und lohnt das Kennenlernen.
to a Kill" (1985) finde ich zwar schön, aber unterm Strich wirken sie auf mich etwas blutleer. Michael Kamens Soundtrack zu "Licence to Kill" (1989) wiederum ist mir unterm Strich etwas zu lärmend.

Sämtliche der genannten Soundtracks standen bereits in meiner Sammlung; mit dem Kauf von "The Living Daylights" konnte ich nun endlich eine Lücke schließen. Der Soundtrack war zwar wiederholt auf CD veröffentlicht worden, aber wann immer ich mir "The Living Daylights" zulegen wollte, war die CD schon wieder vergriffen – es war wirklich wie verhext, und eine Weile lang habe ich befürchtet, entweder gar nicht mehr fündig zu werden oder im trüben Wasser der Ebay fischen zu müssen, in der die Preise wie Eisberge sind, von denen man ja auch immer nur die Spitze sieht. Vor einer Weile ist die CD dann aber neu aufgelegt worden, und ich habe nicht lange gefackelt, zumal die vorliegende Ausgabe sogar mehr Musik als der Original-Plattenschnitt bietet (den ich seinerzeit allerdings aus mir ziemlich unerfindlichen Gründen auch nicht gekauft hatte).

Seit einiger Zeit bin ich also glücklicher Besitzer der CD, die mir neben den zwölf Stücken der Original-LP nicht weniger als neun Bonus Tracks bietet – und das zu einem Preis, der durchaus im Rahmen blieb (die Preise schwanken da etwas – meist kostet die CD um zehn Euro, manchmal ist sie günstiger; für deutlich weniger als fünf Euro habe ich sie allerdings noch nicht gesehen).

Als ich damals zum ersten Mal davon hörte, die norwegische Pop-Band "a-ha" werde den Titelsong zum nächsten Bondfilm beisteuern, war ich erst einmal skeptisch. Nachdem ich das Stück dann aber mit eigenen Ohren gehört hatte, war ich doch sehr zufrieden: Bond, Barry und a-ha waren ein gutes Team, fand ich. Bond-Titelstücke leben für mich von einer gewissen Dramatik: Wenn Shirley Bassey oder Tom Jones das Stück in Las Vegas auf der Bühne singen können, hat es das Zeug zu einem Bond-Titelsong. Aus einem Bondsong muss man einfach die Showtreppe heraushören können. Bei "The Living daylights" kann man das, bei Madonnas "Die Another Day", das ich an anderer Stelle bereits hinreichend verdammt habe, kann man das nicht. Garbage hingegen haben ihre Sache mit "The World is not Enough" ausgezeichnet gemacht, und Tina Turner das von Bono und The Edge komponierte Titelstück zu "Goldeneye" singen zu lassen fand ich ebenfalls einen klasse Einfall (von k.d. lang mal ganz zu schweigen, aber die hat man leider im Abspann von "Tomorrow never Dies" versteckt).
"The Living Daylights" bietet aber nicht nur zu Beginn einen überzeugenden Song, sondern auch gleich noch einen zweiten in der Mitte und, zu guter Letzt, auch noch eine Nummer drei.

Für "Where has every body gone" und "If there was a man" macht Barry gemeinsame Sache mit den seinerzeit recht angesagten Pretenders - eine fruchtvolle Zusammenarbeit, wie ich finde. "Where has every body gone" ist eine so starke Nummer, dass Barry eine Instrumentalversion des Stücks im Film als eines von zwei neuen, wiederholt verwendeten Actionthemen nutzt (zum Beispiel in "Necros Attacks").

Nachdem Barrys 007-Soundtracks, beginnend mit "Moonraker", zuletzt eher durch die für Barry typische Instrumentierung als durch thematische Vielfalt oder Reichtum an Klangfarben geglänzt hatten, zeigt Barry sich mit "The Living Daylights" wieder etwas experimentierfreudiger. "The Living Daylights" ist zwar durch und durch und ganz unverkennbar ein Barry-Soundtrack ("Koskov Escapes" könnte über weite Strecken auch ein Stück aus "The Black Hole", "Moonraker" oder "Jenseits von Afrika" sein), aber Barry zeigt hier wieder etwas mehr Facettenreichtum. Dafür, dass "The Living Daylights" ein Barry-Bond ist, finden sich zum Beispiel verhältnismäßig viele Stücke, in denen Synthesizer eine ziemlich prominente Rolle spielen ("Into Vienna") – das ist für einen Traditionalisten wie Barry nicht unbedingt selbstverständlich, aber es steht dem 1987er Bond gut zu Gesicht. Dieser Soundtrack klingt energiegeladener, elektrisierender als vieles von dem, das Barry zuletzt geschrieben hatte.

R e s ü m e e

Mit "The Living Daylights" findet eine Ära einen würdigen Abschluss: John Barrys letzter musikalischer Beitrag zur Serie, die er gerade in den 60er und 70er Jahren mit prägte, ist eine ausgewogene Mischung aus eleganten, lyrischen Melodien und treibenden Actionthemen im vertrauten Barry-Sound, der auf Klangteppiche aus Bläsern und Streichern setzt. Das Titelstück, eine Zusammenarbeit der Popgruppe a-ha und John Barry, überzeugt ebenso wie zwei Vokalstücke, die John Barry und die Band Pretenders für den Film produziert haben. Die Neuauflage der Aufnahmen überzeugt ebenfalls: zusätzlich zu den zwölf Stücken des Original-Plattenschnitts gibt es neun unveröffentlichte Bonustracks, die wie der Rest der CD hörenswert sind. Unterm Strich vermittelt diese Ausgabe ein noch runderes Bild der Musik, die Barry für "The Living Daylights" komponiert hat: für Fans des Duos "Bond und Barry" rundum kaufenswert!

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D i e _ C D /
m e i n e_ A n s p i e l t i p p s :
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... ... 1. The Living Daylights
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[â–º] . 2. Necros Attacks
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... ... 3. The Sniper Was A Woman
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[â–º] . 4. Ice Chase
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... ... 5. Kara Meets Bond
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... ... 6. Koskov Escapes
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[â–º] . 7. Where Has Every Body Gone
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... ... 8. Into Vienna
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... ... 9. Hercules Takes Off
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... ... 10. Mujahadin and Opium
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... ... 11. Inflight Fight
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[â–º] . 12. If There Was A Man
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Bonus Tracks:


... ... 13. Exercise At Gibraltar
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[â–º] . 14. Approaching Kara
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... ... 15. Murder At The Fair
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... ... 16. "Assassin" And Drugged
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... ... 17. Airbase Jailbreak
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... ... 18. Afghanistan Plan
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... ... 19. Air Bond
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... ... 20. Final Confrontation
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... ... 21. Alternate End Titles
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Anacrusis

Anacrusis

28.03.2011 20:00

Mag die Bond Filme so gar nicht. Zu viel geballte Unlogik. Lediglich Sean kann darüber hinweg sehen lassen. Die Musik war/ist aber oftmals gelungen. Diverse Details, die Du hier beschreibst waren mir noch nicht bekannt.

Spassprediger

Spassprediger

10.03.2011 11:42

MissVega: Arrrgh! Nee, natürlich nicht. Danke für den Fingerzeig!

MissVega

MissVega

10.03.2011 11:39

Resüme...schreibt man das jetzt wirklich so? Ich bin...fassungslos.

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  2. MissVega
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  1. miss_chocolate
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  3. daala
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