The Other Bands Play Metal - MANOWAR KILL
19.09.2010
Pro:
Kings of Metal, Heart of Steel, Kingdom Come, Hail and Kill, Blood of the Kings
Kontra:
Pleasure Slave, The Warriors Prayer
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
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 Wachbergindianer
Über sich:
Es ist unglaublich, wo bestimmte Wolken zu finden sind.
Mitglied seit:21.06.2009
Erfahrungsberichte:282
Vertrauende:110
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 186 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ehrlich gesagt, konnte ich bisher mit der Musik von Manowar nicht wirklich viel anfangen – bis ich die Van Canto-Coverversion des Manowar-Klassikers "Kings of Metal" gehört habe und vollauf begeistert war. Als ich dann die vorliegende Scheibe im Media Markt für nur 4,99 Euro sah, war der Kauf beschlossene Sache. . .
MANOWAR – KINGS OF METAL
. Kings of Metal erschien im Jahr 1988. Im Beiheft sind alle Texte des Albums abgedruckt. .
Die Band Gegründet wurde die amerikanische True-Metal Band Manowar im Jahre 1980 von Joey DeMaio und Ross Friedmann, welche sich bei einer Konzert-Tournee der legendären Band Black Sabbath kennen lernten.
Besetzung zum Zeitpunkt der Aufnahme: - Eric Adams (Gesang) - Scott Columbus (Schlagzeug) - Ross Friedman (Gitarren & Keyboard) - Joey DeMaio (Bass) . .
Die Titel im Einzelnen 1. Wheels Of Fire (4:11) Zu Beginn hört man das Geräusch startender Motorräder, welches immer lauter wird. Schließlich fahren die Motorräder mit aufheulenden Motoren und quietschenden Rädern davon. Wie ein Paukenschlag setzt die Musik ein – verdamm schnell und äußerst aggressiv. Ein Sound, der sofort ins Blut geht. Dazu Eric Adams schneller und kraftvoller Gesang und Gitarren, die richtig schön heulen dürfen und ein Schlagzeug, das einem Gewittersturm gleicht. Am Ende hört man dann abermals die aufheulenden Motoren und quietschenden Reifen. Ein richtig guter Opener, der sofort Lust auf mehr macht. Wertung: 5 von 5 Sternen. . . 2. Kings Of Metal (3:43) Gleich das zweite Stück auf der Scheibe ist das bekannteste Lied von Manowar und gab dem Album seinen Namen. Relativ schnell beginnt auch dieser Song, der vor allem durch die Gitarren und das Schlagzeug dominiert wird. Das geniale Gitarrensolo nach dem 2. Refrain ist einfach phänomenal. Und der Refrain ist sowieso eine Klasse für sich – den sollte jeder Metal-Fan mit geschlossenen Augen im Schlaf mitsingen können. Eine bessere Mitgröhl-Nummer gibt es einfach nicht. Ganz klar der größte Hit von Manowar und der stärkste Song auf diesem Album. Wertung: 5 von 5 Sternen. . . 3. Heart Of Steel (5:10) Es folgt die erste Ballade. Der ruhige Song beginnt sehr Pianolastig – nur das Klavier und Eric Adams glasklare Stimme. Im Hintergrund hört man zunächst noch ein paar Streicher und Glocken, bevor nach knapp 2 Minuten und 20 Sekunden auch die anderen Instrumente einsetzen. Obwohl es recht rockig klingt, geht der balladeske Charakter nicht verloren. Eric Adams hebt seine Stimme in genialen Höhen und zeigt, dass er solche gefühlvollen Balladen genauso gut singen kann, wie die schnellen und rockigeren Nummern. Bei dieser Ballade stimmt einfach alles, da sitzt jede Note an der richtigen Stelle, jeder Akkord zum richtigen Zeitpunkt und auch der minimale Einsatz des Hintergrundchors ist perfekt. Eine der ganz, ganz großen Balladen im Heavy Metal-Lager. Wertung: 5 von 5 Sternen. . . 4. Sting Of The Bumblebee (2:45) Reines Instrumentalstück, welches sehr Basslastig ist. Der Name des Songs ist Programm: denn hier brummt es mächtig gewaltig – halt wie bei einem Hummelflug. Joey DeMaio holt erstaunliche Töne aus seinen Bässen heraus - das Schlagzeug ist dabei nur im Hintergrund zu hören. Nettes und hörenswertes Bass-Solo, aber im Grunde nichts Besonderes. Wertung: 3 von 5 Sternen. . . 5. The Crown And The King (4:46) Mit beruhigenden Orgelklängen beginnt die zweite Ballade auf dieser Silberscheibe. Es folgen allerlei Glockenspiele und ein hymnisch anmutender Choralchor. Wenn Eric Adams zu singen beginnt, werden die Instrumente ruhiger und fast schon in den Hintergrund gestellt. Beim Refrain setzt wieder dieser geniale Hintergrundchor ein und auch ein paar vereinzelte Glöckchen sind zu hören, während man bei den Strophen nur leise Streicher hört. Wieder eine ganz tolle und überaus hörenswerte Ballade. Wertung: 5 von 5 Sternen. . . 6. Kingdom Come (3:55) Das Tempo wird nur ein wenig angehoben. Zuerst hört man nur Gitarren, aber schon kurz drauf setzen die weiteren Instrumente ein, wobei sich aber das Tempo nur unmerklich steigert. Auch hier ist wieder ein netter Hintergrundchor zu hören und Eric Adams darf mal so richtig röhren. Vor allem das geniale Gitarrensolo im Mittelteil weiß zu überzeugen. Im Großen und Ganzen ist es ein ganz netter Song, kann aber mit den beiden Hammerballaden und vor allem mit Kings of Metal nicht wirklich mithalten. Wertung: 3 von 5 Sternen. . . 7. Pleasure Slave (5:37) Dieser Song hat einen eigenartigen Einstieg: Man hört am Anfang ein paar Frauen stöhnen und einen Mann teuflisch lachen. Dies soll wohl suggerieren, dass der Mann ein teuflisches Vergnügen mit den Frauen hat, die er sich (auf den Text bezogen) unterwirft... Die Gitarren und das Schlagzeug scheppern ein wenig bei dieser in gemächlichem Tempo gespielten Nummer. Keine besonders tolle Nummer, weder musikalisch noch textlich. Auch finde ich, dass er mit über 5 Minuten viel zu lang ist. Kann man sich anhören, aber irgendwie freut man sich schon auf die nächste Nummer. Wertung: 2 von 5 Sternen. . . 8. Hail And Kill (5:54) Und hier wird man nicht enttäuscht: Ein hammer-mäßiges Intro mit kraftvollem Schlagzeug und "singenden" Gitarren beginnt der Song relativ ruhig, fast schon balladesk. Nach der ersten Strophe setzt dann eine Art Gewittersturm ein – schnelle Gitarren, wummernder Bass und ein donnerndes Schlagzeug arbeiten sich unnachgiebig zum absoluten Höhepunkt vor: dem Refrain. Der ist wieder so richtig schön zum Mitgröhlen – durch den Hintergrundchor wird man dazu auch regelrecht animiert. Auch das Gitarrensolo in der Mitte des Songs ist einfach nur genial. Ein großartiger Song, bei dem mal wieder alles stimmt. Wertung: 5 von 5 Sternen. . . 9. The Warriors Prayer (4:20) Was folgt ist kein Musikstück, sondern eine Art Geschichte. Man hört einen kleinen Jungen, der von seinem Großvater eine Geschichte hören will. Und der Großvater tut ihm den Gefallen und erzählt eine Geschichte über 4 Reiter, die sich in ein Schlachtgetümmel stürzen und am Ende von einer Armee der Unsterblichen verehrt werden. Es lässt sich erahnen, dass es sich hierbei um die 4 Musiker und ihre Fans handeln könnte. Im Hintergrund hört man Gewittergeräusche, Pferdegetrampel, donnernde Kanonen und andere Schlachtgeräusche. Finde das Stück sehr langweilig und auf dieser CD völlig deplatziert. Wertung: 1 von 5 Sternen. . . 10. Blood Of The Kings (7:30) Kommen wir zum letzten und gleichzeitig auch längsten Stück auf der CD. Mit donnerndem Schlagzeug und kraftvollen Gitarren beginnend setzt kurz darauf Eric Adams Gesang ein, der mal wieder bombastisch ist. Der Basslauf erinnert zuweilen an den bereits gehörten Hummelflug. Die Melodie des Songs ist äußert kraftvoll und voller Power. Genial sind auch wieder der Refrain mit dem schon bekannten choralen Hintergrundchor und das überaus hörenswerte Gitarrensolo im Mittelteil des Songs. Auch hier stimmt wieder alles – man bedauert nur, dass dieser tolle Song bereits nach 450 Sekunden schon wieder zu Ende ist. Würde- und Glanzvoller Abschluss auf der CD. Wertung: 5 von 5 Sternen. . . Gesamtspielzeit: 48:09 Minuten . Gesamtwertung: 4 von 5 Sternen . .
FazitEin absoluter Klassiker von Manowar und eine Scheibe, die eigentlich in die Sammlung eines jeden Metal-Fans gehört. Die beiden schwächeren Nummern trüben den Gesamteindruck nicht im Geringsten und es ist vor allem solchen Hammer-Stücken wie Kings of Metal und Heart of Steel zu verdanken, dass die CD einen festen Platz in meinem Player hat. Ich vergebe 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung gibt es gratis dazu. . . In diesem Sinne: Euer Metal-Indianer . . . Vielen lieben Dank für alle Lesungen, Bewertungen und Kommentare. . . © September 2010, Wachbergindianer – Einzig und Allein für www.ciao.de
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18.11.2011 15:34
Die hatte ich auch mal.LG
02.09.2011 10:32
kenn ich gar nicht...ich schau mal auf youtube ;)
05.03.2011 10:35
Die steht auch in meinem CD-Regale. Liebe Grüße, Bine.