...
There’s a reason I hide my heart
out of sight, out of mind
and when I find out just who you are
the door will be open for you to...
Find a way to my heart,
and I will always be with you
from wherever you are, I’ll be waiting
I’ll keep a place in my heart,
you ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Peripathetiker über The Music of Phil Collins - Various 26.01.2002
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
annehmbar
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Dieser Tonträger ist:
einer der besseren des Künstlers
Pro:
vielseitig, einfühlsam
Kontra:
was soll ich sagen
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Liebster,
allmählich wird das große Haus stiller. Überall löschen die Kollegen die Lichter. Der leise Hintergrundlärm, vor dem ich meinen Tag verlebe, verschwindet einfach. Endlich kann ich die CD rausholen, die Du mir geschenkt hast. Hoffentlich ruft niemand mehr an. Es wäre zu ärgerlich, gerade jetzt irgendwo unterbrechen zu müssen. Aus der Hülle rieselt Pfeifentabak. Sag‘ mal – mußte das sein? Jetzt riecht der ganze Arbeitsplatz nach Dir. Du bist gemein. Wie gerne hätte ich Dich jetzt hier bei mir. Draußen treiben ein paar letzte Schneeflocken vorbei. Zum Glück haben sie die Heizung hochgedreht. Ich hole mir noch einen Tee, und dann: laß hören.
Es ist komisch, daß ich erst jetzt dazu komme, Phil Collins zu hören. Natürlich ist er allgegenwärtig – oder war es, als wir beide jünger waren, aber damals dachte ich an alles mögliche, sicherlich aber nicht an Männer, die Leidenschaft so behutsam ausdrücken können wie er. Und die doch nicht davor zurückschrecken, deutlich zu werden. Die sogar Härte zeigen können, wenn es denn sein soll... Und natürlich weiß ich auch, daß er ein genialer, ein wirklich genialer Schlagzeuger ist. Er könne unglaubliche Spannungsbögen aufbauen, heißt es. Das wundert mich nicht. Ich glaube fast, darum magst Du ihn, denn etwas davon kommt auch in seinen Liedern durch. Wenn ein Schlagzeuger aus der Härte seiner Profession so viel Zartheit zaubern kann... Ich mache schon wieder zu viele Pünktchen in meinen Text, aber das liegt daran, daß ich schon wieder vor mich hinträume...
„Another day in paradise“ kennt jeder. Das ändert nichts daran, daß es ein verflixt gutes Lied ist. Entschuldige, aber ich höre doch auch immer auf den Text, Lieber, und es wundert mich manchmal, was für ein Ei er seinen Hörern da ins Nest gelegt hat – einfach so. Aber die meisten brüten es ohnehin nicht aus. Eigentlich sind die Texte nicht wichtig – nicht wirklich. Jedenfalls nicht, bis wir merken, daß sie genau das beschreiben, was wir fühlen. Oder fühlen sollten, wenn wir ein bißchen feinfühliger wären, so feinfühlig, als wären wir so verliebt wie wir beide... Ach... Es gibt da ein unglaubliches Lied. Wenn Du es mir nicht geschrieben hättest in Deiner präzisen Handschrift, die so viele Emotionen bändigt, daß sie ständig aus dem Ruder läuft, dann hätte ich es auch so gewußt. Nein, nicht „All of my life“ (irgendwo hier bei ciao habe ich dieser Tage etwas über das Saxophonsolo am Anfang gelesen) – obwohl, das ist auch schön. Mir fällt überhaupt auf, daß mich das Schlagzeug noch nie so wenig gestört hat wie in seinen Liedern. Es ist irgendwie allgegenwärtig, aber mit so viel Sorgfalt eingesetzt... Ja, mit Sorgfalt. Das ist vielleicht das beste Wort. Er ist einer der wenigen Männer (außer Dir, natürlich!), die mir das Gefühl geben, sie wüßten immer, was sie tun. Ist das nicht komisch? Ich höre ihn gerade zum ersten Mal, und schon weiß ich, daß er ein für allemal zu mir gehören wird. Und das liegt nicht nur an Dir, Lieber, und daran, daß Du mir das Album geschenkt hast. So, ich lege es noch einmal auf...
Meine Güte, was für ein Sturm! Aber hier drinnen bleibt alles ziemlich ruhig. Und ich muß noch so lange dableiben. Ich weiß, es ist blöd, aber ich schreibe doch einmal ein bißchen Text ab... Da kommt nämlich diese traumhafte Schlagzeugimprovisation (das mußte er sich wohl gönnen) „Saturday Night and Sunday Morning“. Ich sehe ihn förmlich vor mir, wie er sich mit seinem Schlagzeug befaßt (wie Du manchmal mit mir) und ihm Tonfolgen entlockt, von dem es selbst nicht wußte, daß die in ihm steckten... (Sagt man „es“ und „ihm“? Klingt so komisch...) Und dann das herrlich ruhige „Father to Son“ mit dem lakonischen Schluß „If you look behind you, I will be there.“ Das ist ein Satz, Mann oh Mann. Darüber könnte man eine Predigt halten... Da schlägt mir mein Puls schon wieder im Hals... Aber dann.
Eine ganz ruhige Einleitung, darunter das Schlagzeug wie ein sich allmählich beschleunigender Pulsschlag, gemessen aufgebaute Kadenzfolgen:
Find a way to my heart, and I will always be with you from wherever you are, I’ll be waiting I’ll keep a place in my heart, you will see it shining through so find a way to my heart, and I will, I will follow you
Etwas härter und schneller dann. Farbenreicher und lauter.
This journey’s not easy for you, I know if your footsteps get to faint, I’ll go cos you know, questions are never that easy and never the same you have the answer believe me if you have the faith
Find a way to my heart, and I will always be with you from wherever you are, I’ll be waiting I’ll keep a place in my heart, you will see it shining through so find a way to my heart, and I will, I will follow you
Und dann, vielleicht noch etwas intensiver und schneller.
Time may come, and time may go, I know if you should call out for me, I’ll go but you knew, there’s a code to be broken I wrap it around without a word being spoken without a sound.
There’s a reason I hide my heart out of sight, out of mind and when I find out just who you are the door will be open for you to...
Find a way to my heart, and I will always be with you from wherever you are, I’ll be waiting I’ll keep a place in my heart, you will see it shining through so find a way to my heart, and I will, I will follow you
Mein lieber spröder Liebster, was soll ich da noch sagen. Ich höre es einfach immer wieder und wieder, und eben habe ich es ganz laut gestellt: ich wollte, die ganze Stadt könnte es hören, immer und immer und immer wieder... Jetzt mußte ich gerade heulen. Tut mir leid, daß was aufs Papier getropft ist. Merde. I’ve found a way to your heart, and that Ach, ich weiß nicht. Ach merde
Pro: Einfache, aber sehr gefühlvolle Musik Kontra: Es gibt Menschen die sowas Kopieren wollen!
Phil Collins soll einmal gesagt haben: „Es ist traurig, dass man die Erfahrung von Schmerzen machen muss, um Künstler zu sein…Ich glaube, dass sich der Mensch im allgemeinen gern in seinem Elend suhlt. Ich finde es eigenartig, wenn man unglücklich ist ...
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16.09.2002
(12.10.2002)
Dance into the Lights Bewertung für The Music of Phil Collins - Variousvon
Wolke2001
Pro: Kontra:
Als "Dance into the light" Ende letzten Jahres herauskam und auch die gleichnamige Single dachte ich mir, das ganze Album wäre so schlecht wie eben diese erste Single. Aber da hab ich mich wirklich getäuscht. Das ganze Album ist, im Vergleich zu seinen an ...
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Phil Collins, einer der erfolgreichsten Musiker der neunziger Jahre. Aber warum ist er so erfolgreich??
Weder ist seine Stimme nicht unbedingt überdurchschnittlich und noch werden seine Shows durch überragende Tanzeinlagen geschmückt. Jedoch sind seine s ...
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Sänger, Musiker, 500-facher Millionär, Songschreiber oder Produzent? Phil Collins ist alles gleichzeitig - und zwar in Perfektion. Vielleicht liegt es daran, daß ihn viele alte Genesis-Fans nicht mögen, vor allem die Bewunderer des genial verschrobenen Pe ...
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01.03.2001
Face Value von 1981 Bewertung für The Music of Phil Collins - Variousvon
JuGr
Pro: --- Kontra: ----
...Face Falue ist Phil Collins erste Solo-LP. Der Drummer von Genesis versuchte sich hier das erste Mal als Solosänger. Unüberhöbar ist der Einfluß von Genesis auf die Musik von Phil Collins. Der bekannteste Song auf der LP (CD) ist natürlich "In the ait ...
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