... Ächz! Ich verzichte dankend und verweise statt dessen auf VOICES, welches den Opener von The Sickness bildet. Der Sound geht gleich in sämtliche Gehörgänge und stimmt einen erst mal ein auf alles weitere. Durchaus leise beginnt man, doch die Ruhe vor dem Sturm währt nicht lange. Denn wenn ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von ChopSuey über The Sickness - Disturbed 27.12.2004
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
annehmbar
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Pro:
David Draiman; ungewöhnlich, rockig, melodiös, eingängig, vielfältig, gestört
Kontra:
für ein Debut erstaunlich gut, lediglich SHOUT betrachte ich als Fehltritt .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Nun wirds Zeit, endlich die Tristesse der vergangen Tage abzuschütteln und mit ordentlich Power nachzulegen. Hilfreich dabei sind uns DISTURBED, die netterweise anfang 2000 ihr Debut releasten und gleich mächtig Eindruck damit machten.
DISTURBED - h a r t, b r a c h i a l, l a u t und s c h n e l l
In ihrer ursprünglichen Besetzung gibt’s die Jungs aus Chicago schon eine ganze Weile, doch erst mit dem Neuankömmling David Draiman wird 1997 DISTURBED geboren. Mit textlicher Selbstdarstellung und unnötigem um-den-heißen-Brei reden haben Disturbed wenig am Hut. Klare Ansagen, auf den Punkt gebrachte Statements sind eher ihr Ding. Man will sich ja "treu bleiben" und "echt sein" sowieso (woher kennt man das noch mal?). Also erwartet mal keine lyrisch vollendeten fünf-deutigen Ensembles. Jedenfalls hat man im Jahr 2000 dieser Denkweise musikalischen Ausdruck verliehen und THE SICKNESS ging ins Rennen. Noch eine NuMetal-Band? Gibt’s die nicht schon wie Sand am Meer? Weit gefehlt..den Disturbed heben sich von der Masse ab und ziehen ihr eigenes Ding durch. Da sie auch schon ein erfolgreiches zweites Album präsentierten sind sie längst über den Status der Eintagsfliege hinaus und wurden von Kritikern nicht umsonst gelobt.
THE SICKNESS
Geballte Power gibt’s direkt vom ersten Track an. Nicht nur durch Draiman‘s Gebrülle... das Schlagzeug hämmert und die Gitarren dröhnen. Aber der Sänger brüllt nicht sinnlos vor sich hin, abwechslungsreich sind so gut wie überall wenigstens kleine Gesangs-Passagen eingearbeitet. Was Disturbed zu einem echten Highlight macht. Mit völlig eigenem Sound präsentieren sie sich auf ihrem Debutalbum - ich will nicht so weit gehen sie als einzigartig zu bezeichnen. Leider sind sie in Deutschland nicht allzu bekannt, obgleich sie mit Mister Manson schon durch unsere Lande tourten. Im allseits beliebten Amerika jedoch sind sie gefeiert und heimsen fleißig Platin ein.
Soooo! are you B R E A T H I N G ???
schreit David Draiman mehr als das er singt, doch vermag er in einigen Songs durchaus seine Gesangsqualitäten zu zeigen. Im Nachfolgealbum 'Believe' gelingt dies zwar deutlich besser aber wer wird schon kleinlich sein. Trotz dem spärlich gesäten Gesang warten die Jungs aber mit überzeugenden Melodien auf, was ja bekanntlich bei vielen schrei-wütigen viel zu oft vernachlässigt wird. Unmelodiöses Gekloppe kommt mir jedenfalls nicht in den Player, da könnt ich ja gleich Korn hören.
Selbst das vermeintlich ruhigere NUMB kommt nicht ohne sägende Gitarren aus...aber Draiman's Stimme sollte man einfach auf sich wirken lassen. Der Hammer Mädels. Ich für meinen Teil bin geneigt Worte wie 'genial' zu benutzen. Oh und wenn er dann zu den Riffs so richtig abgeht... Also schön, spätestens beim Refrain kriegt auch der unmusikalischste Zuhörer mit, dass es auch bei den 'ruhigen' Stücken zur Sache geht. Da fällt's schon schwer still sitzen zu bleiben. Aber bleiben wir doch noch bei den ruhigeren Klängen. STUPIFY nämlich würde ich auch noch eher hier einordnen, also für Disturbed-Verhältnisse zumindest. Ebenso lädt DROPPIN' PLATES dazu ein, sich etwas zurück zulehnen..plätschert es zuweilen doch träge vor sich hin - wäre da nicht ein schreiender Draiman, der das Lied mit ordentlich Power versorgt. Im Großen und Ganzen geht das Lied aber etwas unter für meinen Geschmack, zumal mich die Arrangements nicht vom Hocker reißen.
Stimmung ist alles. Und die bringt man ausdrucksstark in jedem Track unter. Gibt’s was schlimmeres als flaches dahin-gehämmer? Mir würden da einige - durchaus erfolgreiche - Bands einfallen, die nix weiter tun als ihre Instrumente zu quälen...ab und zu noch zwischen rein geschrien und fertig ist der neue Hit. Ächz! Ich verzichte dankend und verweise statt dessen auf VOICES, welches den Opener von The Sickness bildet. Der Sound geht gleich in sämtliche Gehörgänge und stimmt einen erst mal ein auf alles weitere. Durchaus leise beginnt man, doch die Ruhe vor dem Sturm währt nicht lange. Denn wenn erst mal Gas gegeben wird, packt man auch gleich noch die typischen Stakkato-Raps aus. Irgendwie abschreckende Bezeichnung, aber sind ja nicht meine Worte.
Apropos typisch: Ungewöhnlich für Unsereins kommen da auch mal ganz unscheinbar elektronische Klänge aus den Lautsprecherboxen. Bei THE GAME und MEANING OF LIFE etwa. Kombiniert mit Schlagzeug, Gitarre und einem irren Sänger.
I wanna get P S Y C H O!
Das passt ja nicht zusammen !? Ach was, das verbinden Disturbed sehr gekonnt und kochen sich ihr eigenes Süppchen. Was eventuell verhindert, der Band einen Stempel aufzudrücken...Schublade auf, Disturbed rein. Kommt gar nicht in Frage! Macht natürlich die Frage nachdem Stil auch etwas schwierig. Rock? Metal? NuMetal? wer weiß. Ich halte nix von Kategorisierung. Es passt halt. Ganz einfach.
DOWN WITH THE SICKNESS beginnt ja ganz unscheinbar, entpuppt sich aber sehr schnell als genaues Gegenteil. Ganz klar ein Favorit auf dem Album. Und auch FEAR lässt einen die ersten paar Takte lang im Glauben, dass man uns nun etwas sachter anpackt. Doch der Eindruck verflüchtigt sich noch bevor man den Gedanke zu Ende bringen kann. Wenn Draiman erst mal loslegt...! was mir ja so gut gefällt ist wenn er einem halb-schreiend, halb-singend die Lyrics um die Ohren haut. Und schafft es einmal mehr einen durch seine Stimme für sich einzunehmen.
Mit ungewöhnlichen Anfängen haben es die Jungs ja eh. WANT sei hier erwähnt. Vom Intro des Tracks wieder mal in die Irre geführt brüllt einem auch schon nach wenigen Sekunden besagter Herr entgegen..und bei jedem Track bin ich wieder erstaunt, wie man dennoch die ganze Zeit über Sound und Stimme harmonisch in Einklang bringt. Begeistert von soviel Vielfältigkeit bringt mich dann auch CONFLICT nicht mehr aus der Ruhe, wo doch das Tempo angehoben wird und sehr ruhelos wirkt.
Übrigens macht man auch vorm Covern kein Halt. TEARS FOR FEARS mussten hierfür herhalten, denn man hat es für nötig befunden SHOUT zu ‚interpretieren‘. Wieso? Keine Ahnung, das gehört doch eher in Viva’s Retro-Charts (haha)...so ist man gezwungen mindestens ein Lied weiter zu drücken. Man hat das gute Stück nicht völlig entfremdet, lediglich dem eigenen Sound angepasst und SHOUT zum Programm gemacht. Nein, ich kann sowas nicht leiden, vor allem wenn die eigenen Ideen bisher überzeugten. Vielleicht könnte man darüber hinwegsehen, wenn man es LIFE OF AGONY gleich getan hätte, als sie DON’T YOU unbedingt covern mussten. Die sind wenigstens vom Original so weit wie möglich weg um als sie selbst zu klingen. Naja für sowas sollte man verdientermaßen Prügel einstecken und schweigend den Ausrutscher ignorieren.
Nun bildet GOD OF THE MIND das eigentliche Ende der CD..eine Mischung aus ruhigen und schnellen Klängen sollte spätestens also hier auch den letzten Kritiker überzeugt haben. Schade das hier schon Ende ist, denn ich hätte durchaus noch etwas länger durchgehalten...aber bleibt ja noch ein zweites Album. Doch wirklich Schluss ist gar nicht:
Denn unglaublicherweise, hat man sogar ganze 17 Tracks auf THE SICKNESS gepackt. Das ist doch mal was. Ok, ich will nicht verheimlichen das die vier letzten Lieder doppelt drauf sind..zusätzlich nämlich als Live-Version. Was die live-Qualitäten angeht sag ich mal: wem's halt gefällt...STUPIFY, THE GAME, VOICES und DOWN WITH THE SICKNESS hat man für würdig befunden, aufs Album zu packen. Mit leicht kratziger Stimme und unklarem Sound, sollte man die Tracks wohl besser nicht als Maßstab nehmen. Stimmumfang und Melodien kommen zwar wunderbar zur Geltung aber man hat schlicht und ergreifend die Aufnahmen verpatzt. Als kleiner Bonus dennoch ganz nett.
ZU GUTER LETZT
THE SICKNESS ist durchaus was für diejenigen die 'härtere' Musik mögen, dank Draiman's Stimme aber auch für die zarten Gemüter zumutbar. Dennoch würde ich da eher den Nachfolger BELIEVE empfehlen, welcher deutlich softer ausfällt...zumal, wie erwähnt der Gesang etwas vordergründiger ist und einem THE SICKNESS kaum Zeit zum durchatmen lässt. Des Styles wegen fühle ich mich unweigerlich auch öfter mal an RAGE AGAINST THE MACHINE erinnert auch wenn ich keine Vergleiche anstrebe.
Mag sich auch manch einer damit abreagieren, finde ich es doch eher beruhigend DISTURBED auf mich wirken zu lassen...am besten laut aufdrehen und in einem Rutsch durch hören. Das hebt die Stimmung und wirkt befreiend ;)
TRACKLIST ¯¯¯¯¯¯¯¯¯ 01. Voices.....3'11 02. The game.....3'47 03. Stupify.....4'34 04. Down with the sickness.....4'38 05. Violence fetish.....3'23 06. Fear.....3'46 07. Numb.....3'44 08. Want.....3'52 09. Conflict.....4'35 10. Shout 2000.....4'17 11. Droppin' plates.....3'49 12. Meaning of life.....4'01 13. God of the mind.....3'04 14. Stupify (Live).....4'53 15. The game (Live).....3'52 16. Voices (Live).....3'35 17. Down with the sickness (Live).....6'16 .....Gesamtspielzeit: 69'17. Erschienen: 2000
>>> hier gibts für Zweifler und Neugierige die passenden Hörproben: http://www.officiallydisturbed.de/ die offizielle HP is inhaltstechnisch etwas mager, aber nen Blick wert: http://www.disturbed1.com/
Pro: Einzigartige neue Interpratation von "NuMetal", Gesang, Ausdruck Kontra: ...nutzt sich evtl ein bisschen zu schnell ab.Vielleicht zu eingängig, um dauerhaft zwingend zu sein
Wer seiner Band den Namen Disturbed gibt, kann nicht mehr ganz richtig im Kopf sein. "Gestört" - was soll man denn da bitte für Musik erwarten? Bei einigen schrillen schon wieder die Alarmglocken, anscheinend droht Brutalo-Krach und total psychopatisches ...
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Pro: melodiös, kraftvoll, eingängige Lieder, abwechslungsreich, mal was anderes Kontra: 3 misslungene Stücke
Das Gute an der derzeitigen New-Metal-Welle ist, dass auch bisher unbekannte, durchaus gute Bands an die Öffentlichkeit gelangen. Dieser Fall trifft besonders auf Disturbed zu. Die finster dreinblickende Band machen auch derartig klingende Musik. Doch ist ...
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Pro: Gesang, Gitarre, einfach alles Kontra: etwas einseitig
Hallo Leute!
In letzter Zeit wurde ich mit Musik in allen erdenklichen Arten mehr oder weniger zugeschüttet. Soviel, dass ich von der Masse schlicht erschlagen war. Nun, jetzt, da ich den CD-Berg „abgearbeitet“ habe, kann ich mich endlich wieder dem Be ...
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Pro: Interessanter Gesang, mitreissender Sound Kontra: Nur die erste Hälfte der CD kann überzeugen
Besser zu spät als nie, sag ich mir oft. Manchmal hinke ich in Sachen Musik etwas nach und erfahre erst spät von einem Künstler oder einem Album, dass schon viel früher an meine Ohren hätte gelangen können. So geschehen beim Debüt der Band Disturbed ̶ ...
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Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
sehr hilfreich
27.01.2002
Balsam fürs Ohr Bewertung für The Sickness - Disturbedvon
azathoth
Pro: sehr eingängig Kontra: keine
Und wieder einmal war es meine Lieblings Online Radiostation aus den USA, der mir zu einer genialen Band verholfen hat. "The Sickness" von "Disturbed" ist erst seit Anfang März auf dem Markt, und sollte soweit ich das bei Amazon.de sehen konnte auch hier ...
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Pro: Unglaublich gute Musik! Kontra: Gibt es nicht!Kaufen Marsch Marsch!
...Im folgenden Bericht stelle ich das Album "The Sickness" von Disturbed vor:
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I. Aussehen
II. Über die Band
III. Homepage
IV. Das Album
V. Fazit
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Aussehen:
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Auf dem Cover ist ein Kopf zu sehen, der in etwas eingehüllt ist. Es könnte sich auch um eine Hand handeln. Trotz stundenlangem betrachten bin ich mir nicht ganz klar, worin der Kopf nun genau steckt. Ein kleiner weißer Schriftzug mit dem Bandnamen "Disturbed" steht zentral im unteren Drittel. Nicht zu vergessen, das Logo "Parental Advisory", das darauf schliessen lässt, das härtere Lyrics zu erwarten sind.
Über die Band:
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Die Band wurde 1997 in Chicago gegründet und ist in Deutschland relativ unbekannt...
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...Das Jahr 2000 gehöhrte sicherlich zu den Highlights der noch jungen amerikanischen Metal Gruppierung Disturbed. Ihr Hit "Down with the sickness" erreichte Kultstatus. Ihre Debutscheibe verkaufte sich ganze zwei Millionen mal.
Demnach durfte man gespannt sein, wie die Nachfolge CD "Believe" zu bewerten ist. Ein schwieriges Unterfangen für Band und Umfeld, denn den Erfolg zu bestätigen ist leichter gesagt als getan.
Desturbed bauen auf "Believe" ihre Stärken weiter aus. Giftige Gitarrenparts paaren sich wieder mit den ferch-aggressiven Chorusteile. Dazu kommt der rauhe Gesang von Frontmann Draiman. Seine Stimme klingt nach einer Operation noch fokusierter und zielstrebiger als zuvor.
Sein gebildetes und eloquentes Auftreten macht sich auf den Albumtitel bemerkbar. Der Begriff "Believe" zeigt Draimans starkes Religionsinteresse...
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Pro: Abwechslungsreich, ausgefallen und rockig - Sie haben sich selbst übertroffen!!! Kontra: Da gibt es einfach nichts!!!
...Wer kennt sie nicht: Disturbed! Sie haben schon bei einigen Soundtracks ihren Senf dazu gegeben wie zum Beispiel bei "Queen of the Damned" oder "Wes Cravens Dracula 2000".
Die Herren der Schöpfung haben es einfach raus, den Hörer zu verzaubern! Wer auf harte Gitarrenriffs und "schreiende" Sänger steht, dem wird diese Scheibe gefallen. Man kommt definitiv auf seine Kosten, denn sobald man diese CD einlegt wird man verzaubert und es gibt kein STOP!
Diese CD gehört seitdem sie rausgekommen ist zu meinen Top10. Sie kommt an die früheren Alben "Believe" und "The Sickness" (die ich auch besitze ^^) locker ran, wenn nicht sogar bei weitem drüber. Wer Disturbed schonmal irgendwo gehört hat MUSS DIESE SCHEIBE HABEN!!!
Man muss dazu sagen dass meine allgemeine Musikrichtung so zu Rammstein, Metallica, Nirvana, Classic Rock, Industrial...
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