And the music keeps on playing on and on...
10.06.2005
Pro:
Sammlung der besten Stücke der Band . . .
Kontra:
Ein, zwei schwächere Tracks . . .
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 MauriceAC
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t.b.a.
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>Intro "And the music keeps on playing on and on". Eine Textzeile die eigentlich jeder kennt, war er denn in den letzten 5 Jahren in irgendeinem guten Club. Dafür verantwortlich: der auflegende DJ, sicher, zuvor aber Basement Jaxx. Die da wären: Felix Bunton und Simon Ratcliff. Diese haben als DJs Karriere gemacht und toben sich jetzt als Basement Jaxx aus. Dazu holt man sich vornehmlich (bekannte) Gastsänger ins Studio um deren Stimme über eigenwillige, stets aber charmante Melodien zu legen. Dabei sind über die Jahre einige Hits und noch mehr Singles abgefallen. Eben letztere werden jetzt auf der Compilation "The Singles" gesammelt...
>Kritik Diese beginnt mit "Red Alert", welches immer noch ein Dancefloor Filler ist, auch gut 6 Jahre nach Erstveröffentlichung. Und mit das bekannteste Stück der Basement Jaxx und zurecht ein Grund für ihren vermeintlichen Ruhm. Perfekte Beats, geile Melodie, gern gespielt. Bei "Good Luck" ist natürlich die soulige Stimme von Gastsängerin Lisa Kekaula in den Vordergrund gerückt, beizeiten klingt das wie "Nutbush City Limits", plus versteckte elektronische Spielereien, minus Tina Turner. "Romeo" zeigt die Tendenz der Band ihre bekannten Beats unter dann doch anders klingende Musikstile zu mischen, will meinen: man war wohl kurz zuvor in Indien und wenn nicht hat man zumindest ans Land gedacht. "Oh My Gosh" ist dann ein neues Stück dieser Compilation, welches sogleich auch Single wurde. Passenderweise hinter "Romeo" gepackt, erinnert es doch bisweilen sehr an dieses Stück. Wenn das die Basement Jaxx der Zukunft sind, dann bleibt man sich treu, na gut, ok. "Bingo Bango" ist reiner, aber sehr braver Latin-Disco-Pop, scheinbar tanzbar gemacht für die Straßen Rios als auch den beliebigen Großstadt Club. Passend zum Stück: der Tanzkurs für sie und ihn an der VHS. Recht schrill, recht ausgelassen, man möchte fast sagen dreckig, also tun wir das, dreckig, das ist "Where's Your Head At". Basement Jaxx sind selten besser als hier, vereint der Track doch ungewohnte Beats mit strangen Melodien und Textpassagen und, welch Wunder, es passt perfekt. "Rendez-Vu" legt viel Wert auf Gitarre, das nicht ganz übliche Instrument einer Dance Band. Sicher auf der Höhe der Zeit im Jahre des Erscheinens, heute aber dann für die mässige Hörbarkeit ausschlaggebend zu oft kopiert, siehe auch die Vocoder Gesangsparts, man möchte damit doch bitte aufhören. Danke. Manchmal meint man förmlich, dass Basement Jaxx nicht lange in ihrem Basement bleiben und sich in der Welt herum treiben, siehe "Jump N' Shout". Afrika, we we go. Beats drunter, fertig. Erfrischend anders dazu. Nun denn, "Lucky Star" gefällt sich ebenfalls in der orientalischen Ecke. Auf den ersten Blick unpassend da ungewohnt (aber man weiß doch jetzt, da sind Basement Jaxx am besten) rappt darüber dann Dizzee Rascal, was sich aber als (Überraschung!) gelungen erweist. "Plug It In" klingt wie astreiner Dance-Pop. Kein Wunder, ist doch Popikone JC Chasez hier Gastsänger. Kennt man, ja, woher? N'Sync. Und irgendwie hätte das Stück auch auf deren letztes Album gepasst. Anschließend: "U Don't Know Me" lässt man anschließend als schwächeres Midtempostück durch gehen. Das will was, kann aber irgendwie doch nichts. Sorry. Zum Glück hat man das Stück gerade neu abgemischt als nächste Single. "Do Your Thing" swingt dagegen locker vor sich hin, geradewegs wieder auf der Motown Schiene. Sommerlich und mit das beste Lied der Singles Sammlung, mag auch aktuell an der durchaus passenden Temperatur draußen liegen. Es folgt "Jus 1 Kiss", wieder eines der Frühwerke, geht den gewohnten Disco/Dance light Sound. Nicht zu aufdringlich, gerade richtig für den netten Clubabend. Mit "Flylife" findet sich auch einer der ersten Tracks der beiden DJs wieder, nicht wirklich mehr zeitgemäß, aber die Ansätze sind da. Nur bitte, bitte dieser Pseudorap Mist musste doch nicht wirklich sein? Auf die Dauer nervig. Ans Ende der Singles Collection hat man "Samba Magic" gestellt, was natürlich auch wirklich nach Samba klingt, verfeinert mit ein paar Beats, also wieder in den Club geholt. Man gewinnt wirklich den Eindruck die Jaxx wollen den Sommer mit solchen Stücken fangen und auf Platte einsperren. Kompliment, hier gelingt das vorzüglich...
>Fazit Basement Jaxx - "The Singles" ist genau das was es denn sein will, eine reine Sammlung der bisherigen Single Veröffentlichungen . Das die mal fast allesamt großartig waren ist da natürlich der extreme Pluspunkt. Hätte man auch Greatest Hits nennen können, macht man aber bescheidener Weise nicht, danke. Ein, zwei Ausfälle was die Qualität angeht kann man des übrigen wohl verschmerzen und machen The Singles zu einer gelungenen Compilation. Auch wenn diese de facto nur 3 Alben aus 6 Jahren sammelt, es gibt auch noch nicht mehr. Ist das bei Basement Jaxx nun zu früh? Lassen wir dies unbeantwortet. Wer jedenfalls Basement Jaxx für sich entdecken will, der kann hier einen guten Anfang machen. Und besagte 3 Alben können anschließend auch keine Enttäuschung sein. Fassen wir zusammen: unterhaltsam, vielseitig, eigen, beizeiten genial, "The Singles" kann begeistern. Basement Jaxx so wieso. "And the music keeps on playing on and on…"
>Tipp Neben der einfachen CD Veröffentlichung bringen Basement Jaxx auch "The Singles" als CD/DVD Kombination an den Mann. Und die Frau. Darauf finden sich dann die Videos zu den Singles, ebenso Live Auftritte. Preislich nahe an der einfachen CD gelegen sicher eine Anschaffung wert...
> by MauriceAC '05 (Review ebenfalls erschienen bei splashmusik.de)
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10.06.2005 22:51
Liest sich jetzt gar nicht mal so interessant, wie ich es von einem Kultact erwartet hätte; da bin ich wohl dem Hype der britischen Magazine aufgesessen. Nur gut, dass ich mir von denen nicht blindlings was bestellt habe...
10.06.2005 21:48
Klasse Bericht!
10.06.2005 17:12
Ich bin anscheinend doch kein Musikexperte wie ich immer dachte :-) Die Gruppe ist mit vollkommen entgangen! Klasse Bericht! Pete1984