The Wake of Magellan - Savatage

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The Wake of Magellan - Savatage

von Savatage

Heavy Metal - 1 - CD - Label: Steamhamme - Vertrieb: SPV - Veröffentlicht am: 18. November 2002 - EAN: 693723745329 mehr

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... Durch "The Wake of Magellan" wurde ich erst auf die Band "Savatage" aufmerksam, die ich vorher wirklich noch nicht gekannt hatte. Im Nachhinein kann ich es nicht verstehen, dass ich "Savatage" erst so spät kennenlernte. Was ich damit sagen: Diese Band ist durchweg genial, was sie mit "The ... Bericht lesen





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Wake of Magellan - Savatage Wake of Magellan - Savatage
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From the wake of Magellan to Magellan´s wake
Erfahrungsbericht von HowlingNightwolf über The Wake of Magellan - Savatage
19.09.2002


Produktbewertung des Autors:   

Cover-Design: gut 
Klangqualität: ausgezeichnet 
Langzeithörspaß: wird nie langweilig 
Häufigkeit der Nutzung häufig 
Dieser Tonträger ist: der beste des Künstlers 

Pro: Ein wunderbares Musikerlebnis !
Kontra: Das Booklett leidet bei häufigem Gebrauch .

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Da die bisherigen drei Berichte zu diesem Album schlicht weg Schrott und Müll sind, habe ich mich nun entschlossen selbst einen zu verfassen, dem hoffentlich ernstere Absichten anzumerken sind, als den anderen.

Durch "The Wake of Magellan" wurde ich erst auf die Band "Savatage" aufmerksam, die ich vorher wirklich noch nicht gekannt hatte. Im Nachhinein kann ich es nicht verstehen, dass ich "Savatage" erst so spät kennenlernte.
Was ich damit sagen: Diese Band ist durchweg genial, was sie mit "The Wake of Magellan" eindeutig beweißt!

Zur CD:

Nachdem ich mir die CD besorgt hatte, nahm ich mir zuerst das Booklett vor, so wie ich es eigentlich immer mit jeder neuen CD mache.
Das Herausziehen des Bookletts aus der Hülle machte einige Schwierigkeiten, denn es ist einfach zu dick um es ordentlich in die CD-Hülle einzuführen bzw. herauszuziehen.

Und dies ist auch mein einziger Kritikpunkt an dieser CD: Je öfter man das Booklett zur Hand nimmt, um so mehr wird es durch die Plastiknasen beschädigt, die es eigentlich festklemmen sollten. Mein Booklett ist am oberen sowie unteren Rand schon sehr zerfleddert.
Das Cover zeigt ein Segelschiff ( ich denke mal, so was bezeichnet man als Dreimaster ), das sich durch eine stürmische Nacht quält. Allerdings sieht dieses Schiff verlassen aus, denn auf dem Beinahe-Gemälde erkennt man keine Menschen an Deck und die Segel sind zerrissen und flattern wie Lumpen im Sturm. Das einzige, was mich bei diesem Cover irritiert ist die Hintergrundgestaltung. Eine riesige Feuersbrunst erstreckt sich hinter dem Schiff. Ich kann leider nicht erkennen, ob das Schiff selbst brennt oder das Meer in Flammen steht.

Gesamtbetrachtet gefällt mir die Covergestaltung sehr gut, denn es ist kein langweiliges Bild, sondern es ladet zur genaueren Betrachtung ein.

Ich schlage das Booklett auf und auf den ersten beiden Seiten sind Zeitungsausschnitte abgedruckt.
Der erste Zeitungsausschnitt ist ein Bericht über einen Taiwanesischen Frachter "Maersk Dubai", der in einen Hafen nach Kanada eingeschifft hatte. Auf diesem Frachter hatte sich eine ungeheuerliche Geschichte zugetragen.
Während der Überfahrt wurden zwei "Blinde Passagiere" aufgegriffen, die aber nicht, wie es Brauch ist, zum Schiffsdienst herangezogen worden waren und dann bei Ankunft des nächsten Hafens den örtlichen Behörden übergeben wurden, sie wurden kurzer Hand in die offene See geworfen, in der sie wahrscheinlich ertrunken sind.

Der Zeitungsausschnitt berichtet ausführlich, wie sehr diese beiden um ihr Leben flehten, doch der Kapitän ließ sich nicht erweichen.

Nach einiger Zeit wird ein dritter Blinder Passagier
aufgegriffen, den das gleiche Schicksal ereilt.

Der philippinische Matrose Rodolfo Miquel entdeckt einen vierten Blinden Passagier. Diesen jedoch versteckt Miquel bis zur Ankunft in Kanada und schafft es ihn unbemerkt zu den Behörden zu bringen. Dort gibt Miquel einen ausführlichen Bericht über die Dinge ab, die auf dem Meer geschehen sind. Doch seine couragierte Tat wird nicht belohnt. Er muss in einem kleinen Hotelzimmer hausen, bis der Fall verhandelt wird. Seine Familie wird in der Heimat unterdrückt, darf aber nicht nach Kanada einreisen. Die größte Ungerechtigkeit aber ist, dass er nur mit einem Pflichtanwalt vor Gericht erscheinen kann und das gegen eine Truppe von gut bezahlten Anwälten, die die Verteidigung der Seeoffiziere übernommen haben, welche mit den Morden zu tun haben.

Der Journalist, der dies schreibt, hofft, dass dieser Fall die Öffentlichkeit aufrührt, damit doch noch Gerechtigkeit herrschen kann.

Der zweite Zeitungsausschnitt handelt ebenfalls von einer couragierten Persönlichkeit. Es wird von der Beerdigung der irischen Reporterin Veronica Guerin berichtet, die ermordet worden war. Dieser Bericht erläutert, dass sie gegen die Macht der Drogenbosse in Dublin kämpfte, die sie mit Hilfe ihrer Artikel immer wieder in Bedrängnis brachte. Auch nach einem missglückten Anschlag auf sie, führte sie ihren Kampf gegen die Drogenbosse fort.
Leider wurde sie kurz darauf durch einen neuerlichen Anschlag ermordet. Der berichtende Journalist hofft, dass nun noch mehr Menschen gegen die Gangster vorgehen werden und ihr Lebenswerk nicht vergebens war.

Nach dieser Art Einleitung, wusste ich noch nicht so ganz, was ich von dem Album halten sollte, also blätterte ich weiter.

Die beiden folgenden Seiten erzählen die Geschichte des Albums und spätestens hier ist klar, das "Savatge" ein phantastisches Konzeptalbum zusammengestellt haben.

Zur Geschichte:

An einem Tag im späten Frühling wandert der alte Seemann Hector Del-Fuego Magellan am Strand in der Nähe einer kleinen spanischen Stadt entlang, in der er schon immer lebte.
Hector behauptet öfters, dass er mit Ferdinand Magellan, der große Entdecker, verwandt sei, was aber kaum einer glaubt.
Er hat immer eine alte Sanduhr bei sich, wie er sagt, ein Familienerbstück und sein wertvollster Besitz.

Seine Tage als Seemann sind lange vorbei und er ist traurig, dass er alle die ihm nahegestanden haben, überlebt hat und durch seine Seefahrerei hatte er nie eine Familie gründen können. Das einzige was im geblieben ist, sind die Spaziergänge am Strand und während dessen Unterhält er sich offen mit dem Ozean. Jeder der an ihm vorbeikommt, amüsiert sich über den sonderbaren alten Mann, da er offensichtlich Selbstgespräche führt.

Während des Spaziergang stoppt er an einem kleinen Strandcafé. Dort sitzt jeden Tag eine alte Dame, die ihr Glas Wein genießt. Hector kennt diese Frau aus seiner Jugend, in der sie eine wunderschöne Frau war, die ihr Glück in der Schauspielerei suchte und den Ort verließ.
Leider hatte sie keinen Erfolg und kehrte zurück in das kleine Städtchen aus dem sie einst kam. Seit Jahren versucht Hector die Courage aufzubringen um sie anzusprechen, aber auch an diesem Tag schafft er es nicht.

Er geht also weiter und erörtert dem Ozean sein Problem mit der Einsamkeit und er möchte nicht im Krankenhaus sterben. Er erzählt dem Ozean, dass er viel lieber mit seinem kleinen Segelboot Kurs in den offenen Atlantik setzen und soweit hinausfahren möchte, bis sein Boot sank. Das Boot soll sein Sarg sein und das Meer sein Grab.
Der Ozean mag diese Idee nicht, bringt aber auch kein Gegenargument vor um ihn abzubringen.

Nach einer kleinen Weile kommt Hector an einer von Wind und Wetter gekennzeichnetem Pier vorbei, an dem ein junger Mann zu schlafen scheint. Als Hector näher kommt, erkennt er dass dieser junge Kerl Tod ist und um den Toten liegen ein paar Tüten mit der Aufschrift "Blackjack Guillotine" herum. Der Ozean flüstert Hector zu, dass dieser Junge durch eine Überdosis Heroin starb. Hector kann nicht verstehen, weshalb ein Mensch der noch so viele Tage vor sich hatte, sein Leben einfach so wegwerfen konnte. Als der alte Seemann die Jacke des Jungen nahm und ihn damit bedeckte, spülte der Ozean einen Trauerkranz an, auf dessen Schleifen der Name Veronica Guerin steht. Der Name sagt Hector nichts, doch er fragt den Ozean, ob es nicht unanständig sei, wenn man den Grabschmuck der Toten stiehlt. Der Ozean erklärt ihm aber, dass es sich bei Guerin um eine irische Journalistin handelt, die in ihrem Land gegen die Drogenbosse kämpfte.

Nach einem stillen Gebet über dem Toten wandert Hector Magellan weiter, bis er an einen kleinen Bach kommt, der ins Meer mündet. Dort bleibt er stehen und denkt über das nach, was er gesehen hat und wie die Welt sich um ihn ändert.

Plötzlich beginnt er zu weinen, aber bemerkt die Mutter mit ihrem kleinen Jungen nicht, die über den Strand schlendern. Der Junge ist fasziniert von der Sanduhr, welche der alte Mann bei sich trägt. Also geht der Junge zu ihm und fragt, ob er sie sehen kann. Erst dann bemerkt er die Tränen des Seemanns. So möchte er wissen, weshalb er weint. Bevor er die Antwort hören kann wird er von seiner Mutter zurückgerufen, da er den "netten Gentleman" in Ruhe lassen soll.

Während die beiden sich von dem alten Mann entfernen, schaut der Junge noch einmal zurück und sieht, wie Hector die Sanduhr fallen lässt und der Sand in ihm sich mit dem des Strandes vermischt. Der Seemann beachtet dies aber nicht und geht zügig zu seinem kleinen Boot, zieht den Anker hoch und segelt in die Dämmerung. Er hat nun endgültig beschlossen, dass das Boot sein Sarg werden soll.

Einige Stunden später schläft er unter dem Mast ein, und in seinem Traum spricht sein großer Vorfahr zu ihm, dass er unbedingt zurücksegeln muss. Durch diesen Traum aufgeschreckt und wach sieht er, dass er sich in einem gewaltigen Sturmgebiet befindet. So glaubt er, dass der Ozean nun seinen Wunsch erfüllt. Doch plötzlich hört er eine menschliche Stimme. Als ein Blitz durch die Nacht zuckt, sieht er in dem Licht einen Mann, der gegen die Wellen ankämpft.

Hector versucht mit aller Kraft, das Boot zu dem Ertrinkenden zu manövrieren, doch das Wasser stürzt von allen Seiten über das kleine Boot. So fleht der alte Mann zu Gott, dass er seinen Tod aufschieben soll, damit er dieses eine Leben retten kann. Aber der Sturm wird noch stärker und der Mann wird immer länger unter die Oberfläche gedrückt.

Gerade, als alles verloren scheint, dreht der Wind und bringt das Boot neben den Ertrinkenden. Mit einem letzten Kraftakt zieht ihn der Alte an Bord. Der Sturm lässt nach und die beiden segeln in Richtung Land. Unterwegs erzählt der Gerettete, dass er ein Blinder Passagier war, der sich an Bord eines Frachters geschmuggelt hatte. Dort wurde er entdeckt und die Offiziere haben ihn ins Meer geworfen.

Der alte Seemann verlangt von ihm, dass er der Polizei einen kompletten Bericht vorlegt, damit diese Kriminellen zur Verantwortung gezogen werden können. Doch der Blinde Passagier wehrt ab, da er als illegaler Einwanderer wieder in sein Heimatland abgeschoben wird. Der Seemann versteht ihn und setzt ihn am nächsten Tag auf einem Frachter ab, der gerade im Hafen liegt und Ladung für Amerika aufnimmt. Der Alte kennt den Kapitän gut und weiß, dass der Flüchtling gut nach Amerika kommt.

Nachdem dies erledigt ist, kehrt Hector zum Strand zurück, an dem er seine Sanduhr fallen gelassen hat. Überraschenderweise hat jemand die Uhr repariert und neuen Sand eingefüllt. So nimmt er es wieder auf und geht ein letztes Mal zu seinem Boot. Dieses drückt er ins offene Meer hinaus. Dann dreht er sich um und geht in Richtung Café, in dem eine alte Frau einsam ihren Wein genießt.

Die Geschichte war fand ich so faszinierend, dass ich gespannt weiterblätterte.
Nun kommen tatsächlich die Songtexte, die aber nicht einfach nacheinander aufgeführt werden. Stattdessen wird die Geschichte, die auf den vorherigen beiden Seiten erzählt wurde, noch einmal in Reimform erzählt. Zwischen diesem Erzählteil sind die Songtexte passend zur Geschichte eingestreut.

Doch nun zur Musik und den Liedern:


1. "The ocean" – Sanftes Meeresrauschen eröffnet diesen Instrumentaltrack. Kurz darauf folgen ruhige Klänge eines Pianos. Im Hintergrund steigern sich E-Gitarren mit leichter Schlagzeugunterstützung langsam zu ihrer vollen Lautstärke.

2. "Welcome" – So möchte ich nun immer begrüßt werden, wenn ich mir eine neue CD anhöre. Flotte Pianoklänge eröffnen das Stück, gefolgt von Zak Stevens Gesang, der den Hörer in der neuen Show von "Savatage" willkommen heißt. Dieses Stück wirkt schon sehr bombastisch und lässt mich erahnen, was für ein Hörerlebnis mir bevorsteht. Ausklingen tut dieser Track wieder mit Wellenrauschen.

3. "Turns to me" – Ruhige Gitarrenklänge und ruhiger Gesang eröffnen das Lied, was aber nicht lange anhält. Von einem Augenblick zum nächsten wird man von einem treibenden Sound mitgerissen, bis man an einem neuen ruhigen Moment in diesem Stück angelangt ist. Inhaltlich bezieht sich das Lied auf die Situation vor dem Strandcafé. Der alte Mann betrachtet die Dame und denkt an die Vergangenheit zurück. Was dazu führt, dass ihm seine derzeitige Situation sehr bewusst wird. Durch dieses Lied wurde ich auf "Savatage" aufmerksam, denn es war ein Demotrack auf einer CD der Zeitschrift "Metal Hammer". Super Song.

4. "Morning sun" – Dieses Lied beginnt ebenfalls sehr ruhig. Sowohl Gesang als auch die Akustikgitarre lässt ein friedlichen Augenblick entstehen. Der Refrain löst die Akustikgitarren ab und man wird wieder mitgerissen von einem E-Gitarrensound, der stark zum Luftgitarren spielen verleitet. Genialer Track. Zum Anspielen wärmstens empfohlen.

5. "Another way" – Harte Gitarrenklänge führen in den Song ein. Jedoch ist dieser Song nicht schnell gespielt. Der Gesang ist sehr rhythmisch, als wolle er das Schlagzeug ablösen. Immer wieder spielt sich die Leadgitarre in den Vordergrund, die das Hauptthema der CD immer deutlicher werden lässt.

6. "Blackjack Guillotine" – Glocken schlagen, ein düsterer Anfang. Dieses Lied erzählt von dem Jungen, der an einer Überdosis Heroin starb. Der Gesang klingt ironisch, als würde der Tote verhöhnt, der sich ja quasi selbst umgebracht hat. Die Gitarren führen in diesem Stück weniger die Melodie, sondern geben eher den Rhythmus vor. Dieser Song ist nicht einfach zu hören, sondern man muss ihn erst erschließen. Ein hervorragendes Stück Arbeit.

7. "Paragons of innocence" – Dieses Lied wird wieder vom Piano begleitet. Hart gespielt, wirkt aber an sich sehr ruhig, wenn nicht wieder dieser Unterton des Sängers wäre, der einem den Eindruck vermittelt, als werde man wieder verhöhnt. Zum Schluss des Liedes wechselt der Gesang zu Sprechgesang, was sich sehr stark anhört. Dieses Lied wechselt ständig die Melodien und ist sehr abwechslungsreich. Einfach beeindruckend, was diese Musiker können.

8. "Compaint in the system" – Veronica Guerin bildet den inhaltlichen Schwerpunkt dieses Liedes. In dieses Lied muss man sich erst einhören, da es unglaublich komplex ist. Auch hier zum Teil recht krasse Geschwindigkeitswechsel, die aber immer passend klingen.

9. "Underture" – Ein weiteres Instrumentalstück. In diesem sind alle Grundschemata behandelt, die auf dieser CD eine Rolle spielen. Also denke ich mal, dass es sich bei dem Titel "Unterture" um ein Wortspiel handelt. Eigentlich sollte dies Overtüre heißen.

10. "The wake of Magellan" – Dieses Lied ist eins der schönsten, die wohl je von einer Metalband geschrieben wurde. Abwechslungsreich, mitreisend und sehr komplex. Zum Ende des Liedes entsteht ein Kanongesang, bei dem mir bei jedem hören die Haare zu berge stehen, weil es sich einfach geil anhört. Inhaltlich wird die Situation verarbeitet, in welcher der dritte "Blinde Passagier" überbord geworfen wird und dieser dann im Meer treibt und den drohenden Sturm aufziehen sieht.

11. "Anymore" – Nach diesem beeidruckenden Musikerlebnis folgt ein ruhiges Stück. Ruhiger Gesang und Pianoklänge stehen im Vordergrund. Nur im Refrain wird es etwas härter. In diesem Lied bittet Miquel, dass der Kapitän mehr Barmherzigkeit erfahren wird, wenn er eines Tages vor den Himmelstoren steht und um Einlass bittet.

12. "The storm" – Der letzte Instrumentaltrack auf der Scheibe. Regen und Donner begleitet dieses stürmische Lied, dass sehr melancholisch wirkt.

13. "The hourglass" – Leider handelt es sich hier um das letzte Lied dieser phantastischen CD, aber es ist auch das längste Stück. Die Musik ist abwechslungsreich und einfach genial. In diesem Lied rettet der Seemann den Ertrinkenden und bringt ihn heil zurück. Außerdem erfährt man in diesem Stück, wer die Sanduhr repariert hat. Auch hier kommt dieser prickelnde Kanongesang zum Einsatz. Herrlich.

Mein Tipp: Wer sich diese CD zulegt, sucht sich eine ruhige Ecke und hört sich dort die CD an. Allerdings muss man im Booklett schön mitlesen, damit man die ganze Geschichte versteht. Seit "The wake of Magellan" ist "Savatage" für mich ein Synonym für intelligente und beeindruckende Musik.

Ich schreibe eigentlich nicht gerne über Musik, denn wie "...but alive" es ausdrückt: "Über Musik schreiben ist wie zu Architektur tanzen." Und dieser Meinung schließe ich mich eigentlich an. Doch ich hoffe, dass auch jene in dieses Album mal reinhören werden, die sonst nichts mit "Heavy Metal" anfangen können. Ich wiederhole mich, aber diese CD ist wohl eine der besten, die aus diesem Genre entsprungen ist, weil die Musiker nicht einfach nur "Heavy Metal" machen. Es ist eine gut durchdachte Komposition, die Elemente aus vielen verschieden Musikrichtungen beinhaltet.

Ein unglaubliches Werk! HÖRT REIN! SOFORT! Im übrigen bin ich der Meinung, Karthago hätte nicht zerstört werden dürfen!

   
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Wunderschön
Bewertung für The Wake of Magellan - Savatage von VaporOps

Pro:
Kontra:

Mit ihrem bislang letzten Album führen Savatage ihren Stil fort, ausladende Rockopern... grandiose Instrumentals und wunderschöne Chanongesänge. Für Fans von Savatage sicherlich ein Leckerbissen. Zak Stevens hat selten eine so facettenreiche Stimme präse ... Bericht lesen

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15.02.2000
Nahezu perfektes Konzeptalbum!
Bewertung für The Wake of Magellan - Savatage von Skyclad

Pro: Ein Sava- Werk eben...
Kontra: Etwas mehr Abwechslung und Härte hätte nicht geschadet...

Zwei Jahre nach dem Konzeptknüller "Dead Winter Dead" legten die Jungs von Savatage nach und veröffentlichten mit "The Wake of Magellan" erneut ein Konzeptscheibe, die es in sich hat. Nach dem getragenen Piano- Intro "The Ocean" folgt mit "Welcome" gleic ... Bericht lesen

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05.05.2000
Und noch einmal...
Bewertung für The Wake of Magellan - Savatage von JosephSevern

Pro: gut aufgemachtes Booklet
Kontra:

Das Konzeptalbum "The Wake Of Magellan" (1997) ist das homogenste und kompakteste SAVATAGE-Album nach dem Tod von Criss Oliva, und man erkennt, daß die "Mark II"-Besetzung, bestehend aus Jon Oliva (Keyboards/ Gesang), Zak Stevens (Lead-Gesang), Al Pitrell ... Bericht lesen

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10.02.2000

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...und im Sturm erwacht der Lebenswille
Bewertung für The Wake of Magellan - Savatage von  Der_Namenlose

Pro: Musikalisch perfekt, tiefgehende Texte, die Stimme von Stevens, ein Meisterwerk!
Kontra: In dieser Ausführung leider kein Booklet!

...Heute knüpfe ich an meinen Bericht zum Album "Gutter Ballet" der Band Savatage an, und widme somit einer meiner Lieblingsbands eine kleine Serie. Es geht um das Album "The Wake of Magellan", meiner Meinung nach eines der großartigsten Rockalben aller Zeiten. Stellt euch dementsprechend darauf ein, dass der Bericht etwas ausführlicher ausgefallen ist.... Ein alter Seebär, der sterben will. Ein blinder Passagier, der dies nicht will. Ein rücksichtsloser Kapitän, ein integrer Matrose, eine Staatsanwältin, die gegen Drogenbosse ankämpft, eine alternde Diva, ein Kind, das mit einem Stundenglass spielt, und 6 Musiker und ein Produzend, die die vorgenannten opulent in Szene setzen: Vorhang auf für "The Wake Of Magellan". "The Wake Of Magellan", erschienen 1997, ist das 11. Studioalbum der amerikanischen Power-Metaller von Savatage. Wie... Bericht lesen

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sehr hilfreich
01.01.1970
Vorhang auf zum Rinnsteinballet
Bewertung für Gutter Ballet - Savatage von  Der_Namenlose

Pro: Typischer Savatage-Sound
Kontra: Der eine oder andere Song ist textlich noch eher Durchschnitt

...Mit "Gutter Ballet" legten die Bombast-Metaller Savatage 1989 ihr insgesamt bereits fünftes Album vor. Es war die zweite Zusammenarbeit mit Paul O'Neil; eine Kooperation, aus der später die großartigen Konzeptalben "Streets - A Rock Opera", "Dead Winter Dead" und "The Wake of Magellan" entstehen sollten. Doch vorerst übten sich Savatage noch nicht als musizierende Geschichtenerzähler. "Gutter Ballet" ist noch kein Konzeptalbum, aber ein Schritt in Richtung des späteren Savatage-Bombastsounds. Das damalige Savatage-Lineup bestand aus: Jon Oliva - Gesang, Keyboard, Piano Chris Oliva - Gittare Johnny Lee Middleton - Bass Steve Wacholz - Schlagzeug Die Platte beginnt etwas eigenwillig. "Of Rage and War" startet mit Hubschraubern, groovigem Rhythmus und einer eigenartig leiernden Gesangseinlage, wie sie nur Jon Oliva hinbekommen... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich

sehr hilfreich
01.01.1970
Zak Stevens ist zurück!
Bewertung für Watching in Silence - Circle Ii Circle von  SavaMom2002

Pro: Fast so gut wie Savatage.
Kontra: Klingt zu sehr nach Savatage.

...Stück - "Sea Of White" - beginnt mit einer Bassline und hat einen schweren Groove. Ein echter Rocker. Der Titeltrack verzaubert, er kriecht durch den Gehörgang ins Hirn und bleibt dort für Tage. Der Songs hätte auch auf dem letzten Savatage Album mit Stevens - "The Wake Of Magellan" - stehen können. Es zeigt die perfekte Balance zwischen melodischen Parts und heavy Grooves. Aber die unverkennbare Stimme von Zak Stevens verleiht den Stücken erst Leben. Auch das balladeske Forgiven hat Power und wird von Stevens Stimme zum Leben erweckt. Ich kann diese Album allen Fans des melodischen Power Metals empfehlen, besonders denen, die von Savatage's "Poet's & Madmen" enttäuscht waren. Diese CD hätten Savatage nach "The Wake Of Magellan" veröffentlichen sollen! Solltet ihr die limitiere Auflage in die Hände bekommen, zugreifen! Diese kommt... Bericht lesen

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weniger hilfreich
01.01.1970


Watching in Silence - Circle Ii Circle

Haupteigenschaften

Titel: The Wake of Magellan

Künstler: Savatage

Genre: Heavy Metal

Schlagworte: Heavy Metal; Hard 'n' Heavy; Progressive Rock

Medium: CD

Set-Inhalt: 1

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