... Es gibt viele Dinge im Leben die dich trauern oder verzweifeln lassen können, das wissen Nada Surf nur zu gut, doch was bringt es sich lange damit aufzuhalten - auf zu besseren Zeiten!
Und bevor ich euch von der neuen CD von Nada Surf, ihrer vierten (das ist traurig genug dass sie bereits ... Bericht lesen
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Nada Surf!
Nada Surf - bedeutet soviel wie: sich aus einer Depression zu befreien. Und genau das macht die Musik von Nada Surf: Sie befreit dich von allem Elend, löst dich los von der Traurigkeit und erfüllt dein Herz wieder mit Hoffnung auf bessere Zeit ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Vergewaltigern und Betrachtungen zur Liebe im besonderen und zur Beschleunigung des Weltgeschehens im allgemeinen: Das waren die Themen von Nada Surfs letzten beiden Alben The Proximity Effect (1998) und Let Go (2002), die zwar bei der Kritik großen Anklang fanden, gleichwohl keine großen Verkaufserfolge waren. Neben I am Kloot aus Engand sind Nada Surf der beste Beweis dafür, dass intelligenter Gitarrenrock/-pop nicht totzukriegen ist, und es zwischen hormongesteuertem Poserpunk und demonstrativ gebrochenem Liedermacher-Pathos - zwischen Green Day und Adam Green - immer noch genügend gangbare Wege gibt. Wo sich notions auf oceans reimen, und eine eher melancholische Weltsicht sich mit unbeschwertem Surf-Sound verträgt. Nach fast drei Jahren nun also das neue Album. Erster Eindruck: Der Sound ist derselbe geblieben, nur die Arrangements sind noch perfekter geworden. Auf etwas schnellere Songs folgen etwas langsamere. Wiedererkennungswert: hoch anders gesagt: nix Neues. Leise Enttäuschung. Wäre aber auch das erste Nada Surf-Album, das einem auf Anhieb gefällt. Also nicht verzagen, iPod auf Endlos-Repeat und ab in die Stadt. Beim dritten Hören von Do It Again gerät die Seele in Schwingung: Während sich die Menschen um uns herum mit schweren Einkaufstaschen abplagen, zaubert der schwerelose Surfer-Harmoniegesang des (titelgebenden) Refrains ein leises Lächeln auf die Lippen: The weight is a gift. Beim vierten Hören wippt schon der ganze Körper mit. Und beim fünften Mal... ach, was rede ich, hören Sie sichs einfach selber an. Fazit: An Let Go reicht The Weight Is A Gift nicht heran. Aber das ist ungefähr so, wie wenn man sagen würde, Rubber Soul von den Beatles reiche nicht an Revolver heran: Jammern auf hohem Niveau. -- Axel Henrici