Ein Kritiker nannte "By Numbers" zurecht das persönlichste und zugleich dunkelste Album dieser grossen Rockband: "Pete Townshend's personal demons strut about nakedly. Not a pretty sight, but an involving spectacle nevertheless."
Manch einer hat die finsteren Texte gar als einen Abschiedsbrief (suicide note) von Townshend, dem Gitarristen und Songwriter der neben Beatles und Stones wohl erfolgreichsten Rockgruppe der späten 60er Jahre interpretiert. Aus damaliger Sicht durchaus verständlich: The Who waren zerstritten und ausgebrannt, Townshend geplagt von Selbstzweifeln und Depressionen und ausserdem sehr dem Alkohol zugetan, Schlagzeuger Keith Moon war bereits so von Alkohol und harten Drogen zerfressen, dass er gelegentlich auf der Bühne kollabierte (er starb 3 Jahre nach "By Numbers" an den Folgen seiner Exzesse).
Die Geschichte hat diese Interpretation widerlegt: The Who lösten sich zwar Anfang der 80er auf, doch Townshend erfreut sich heute bester Gesundheit - allerdings ist er durch eine fragwürdige Verwicklung in eine Kinderporno-Ermittlung erst kürzlich wieder negativ in die Schlagzeilen geraten.
Doch langsam - wer sind überhaupt The Who?
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WHO'S THE WHO?
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Die Gruppe geht 1964 aus einer Schülerband hervor und veröffentlicht 1965 die erste Single. Unbestrittener Kopf ist Gitarrist und Komponist Townshend. Sänger Roger Daltrey sollte ihm in Sachen Popularität jedoch in den 70ern ebenbürtig werden, im Zuge seiner Erfolge als Hauptdarsteller des Films "Tommy". Ungewöhnlich für eine Rockformation, war bei den Fans anfangs eher der charismatische Schlagzeuger Keith Moon der zweite Mann, der bei Live-Auftritten gelegentlich schon mal seine Drums zerlegte. John Entwistle am Bass galt als ruhender Pol der Band.
Die dritte Single "My Generation", ebenfalls 1965 veröffentlicht, wird ein Riesenerfolg und gilt noch heute als einer der grössten Hits der Gruppe. Die Who haben im Nachgang eine Reihe von Charterfolgen, doch erst mit ihrem fünften Album "Tommy", ihrem Auftritt in Woodstock (beides 1969) und der legendären Live-LP "Live At Leeds" (1970) gelangen sie endgültig zu Weltruhm. Längst sind die aggressiven Bühnenshows ihr Markenzeichen geworden, bei denen nicht nur Moon sein Schlagzeug, sondern Townshend auch seine Gitarre und bisweilen die ganze Lautsprecheranlage zerstört.
Mit der Verfilmung der sogenannten Rockoper "Tommy" wird Hauptdarsteller Daltrey zur Frontfigur der Band, was das Verhältnis zwischen ihm und Townshend merklich trübt. 1971 gelingt mit "Who's Next" zwar noch eines der besten Alben, doch die Gruppe ist bereits in einer kritischen Phase. Die Erwartungshaltung nach "Tommy" ist gross, aber das Nachfolgeopus "Quadrophenia" (1973) wird ein Desaster: die heute vergessene quadrophone Technik (mit vier Tonspuren gegenüber den heute üblichen zwei Stereokanälen) ist noch nicht ausgereift, was sich auf die Aufnahmequalität und die Spielbarkeit auf der Bühne niederschlägt. Zudem ist die Thematik, nämlich die Mod-Bewegung, ausserhalb Englands von geringem Interesse, wodurch auch der Film weit hinter dem Erfolg von "Tommy" zurückbleibt.
Townshend ist frustiert, sein Alkoholkonsum nimmt zu und auch sein Frust. Nach Live-Auftritten äussert er 1974 wiederholt, dass er nicht mehr sein Equipment zerstören und ins Publikum springen mag. Er sieht sich musikalisch in einer Sackgasse und identifiziert sich nicht mehr mit der Band und ihrem Tun. Jetzt ändern sich seine Songs, er schreibt bitterer und persönlicher und versucht, seine Stimmungen und Gefühle in der Musik zu verarbeiten.
Vor diesem Hintergrund entstehen die Stücke von "By Numbers".
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WHO BY NUMBERS
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Es ist notwendig, so weit auszuholen, um "By Numbers" zu verstehen. Die Band spielt das Album 1975 ein. Townshend schreibt 9 der 10 Songs, er singt auch auf zwei Nummern selbst, und die Texte sind ein Spiegel seiner ganz persönlichen Befindlichkeit: es ist mehr ein Soloalbum als ein weiteres Who-Album (ein Kritiker hat es das "singer-songwriter-album" der Band genannt).
In der Diskographie bleibt es ein Aussenseiter, ein einsames Dokument der Zeit, in der The Who vor der Auflösung und mindestens Townshend und Moon auch vor ihrem persönlichen Niedergang standen. Mit 2 Ausnahmen wurden die Stücke nie ins Live-Programm der Gruppe aufgenommen, auch dies eine Indikation auf die Sonderstellung des Albums.
Entsprechend gespalten, fast schon schwarz-weiss sind die Meinungen von Kritikern und Fans: die meisten halten "By Numbers" entweder für das beste oder für das schlechteste Album der Band. Ich persönlich werde es gar nicht mit den anderen Werken vergleichen, sondern als Unikat betrachten und ganz losgelöst von den anderen Alben und Songs beurteilen.
Der Albumtitel ist übrigens doppeldeutig: zum einen zeigt das Cover eine Karikatur der Band, bei der man numerierte Punkte der Reihenfolge nach verbinden müsste, um unter die Köpfe die Körper der Musiker zu malen (die Zeichnung stammt von Bassist Entwistle). Zum anderen wurden die ersten Exemplare mit fortlaufenden Nummern auf der Rückseite des Covers versehen, was sie natürlich zu begehrten Sammlerstücken machte.
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WHO WANTS TO KNOW ABOUT THE SONGS?
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Slip Kid
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Schon der Einstieg ist ungewöhnlich: wie Urwald-Musik eröffnen dunkle, schwere Toms und Rasseln, bevor etwas verschleppte und äusserst aggressive, harte Moll-Riffs von Townshends Gitarre einsetzen. In "Slip Kid" thematisiert der 30jährige Frontmann den lebenslangen Kampf, in dem er zugleich zurück und in die Zukunft schaut ("I'm a soldier at 13...I'm a soldier at 63") und zieht das Fazit: "There's no easy way to be free".
However Much I Booze
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Während der Opener noch etwas klausuliert daherkommt, lässt "However Much I Booze" keinen Raum für Interpretationen: wieviel ich auch saufe, ich komme aus meinem Loch nicht raus, ist die Botschaft. Sicherlich der persönlichste Text von Townshend, konsequent denn auch von ihm selbst gesungen und ironischerweise mit einer durchaus fröhlichen Musik unterlegt: helle Akustikgitarren leiten die Nummer ein, dann wirbelt Keith Moon mit seinem Schlagzeug darüber, und es entwickelt sich ein fröhlicher und fetziger Rocksong...mit düsterstem Text. Dies ist wohl ein Wink von Townshend auf die Verlogenheit der kommerziellen Rockszene.
Dieser Song ist ein Schlüssel zu Townshends Gefühlen und mit Sicherheit einer der Höhepunkte des Albums:
"And the night comes like a cell door closing
Suddenly I realize that I'm writing now more honestly
While sitting here all alone with a bottle and my head up floating
Far away from the phone and the conscience going on at me"
Und zum Schluss resümiert Townshend:
"I just can't face my failure
I'm nothing but a well-fucked sailor
You at home can easily decide what's right
By glancing very briefly at the songs I write
But it don't help me that you know - there ain't no way out".
Squeeze Box
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Starker Tobak. Ganz im Gegensatz zum frischen und witzigen Rocksong "Squeeze Box", der eigentlich nicht richtig hier hineinpasst und wohl nur deshalb aufgenommen wurde, um eine chartfähige Singleauskopplung zu haben. Immerhin ist die Geschichte von der Frau mit der "Quetschkommode" (Akkordeon), die mit ihrer schrägen Musik ihr gesamtes Umfeld entnervt, eine nette Idee und eine willkommene Abwechslung.
Dreaming From The Waist
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Danach geht es freilich düster weiter. Zwar liefert auch "Dreaming From The Waist" besten Rock'n'Roll in der Strophe mit einem verhaltenen, harmonischen Refrain, doch textseitig ist wiederum harter Stoff angesagt. Diesmal geht es um einen Lüstling, der seine sexuellen Triebe nicht im Griff hat (der Track sollte ursprünglich "Control Myself" heissen). Auch dahinter ist wohl Pete Townshend selbst zu vermuten:
"I'm dreaming from the waist on down
I'm dreaming but I feel tired and bound
I'm dreaming of the day a cold shower helps my health".
In der zweiten Strophe resigniert er jedoch, und auch das Älterwerden ist nun ein Thema - Townshend hatte einmal gesagt, er würde gern sterben, bevor er alt wird - sein 30. Geburtstag mag ihn im Zusammenhang mit der Lage der Band zusätzlich frustiert haben:
"I'm dreaming but I know it's all hot air
I'm dreaming I get back to my rocking chair"
Imagine A Man
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Ähnlich trübsinnig ist auch das melancholische "Imagine A Man", eine ganz ruhige, rein akustische Nummer mit melodischen Gitarren, in der Townshend wiederum seine triste Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft thematisiert und in der sich wiederholenden Zeile: "You will see the end" seine ganze Hoffnungslosigkeit ausdrückt.
Success Story
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Der einzige Song, der nicht aus Townshends Feder stammt, ist die "Success Story" von John Entwistle. Eine flotte, zügige Rocknummer, doch mit ihren zynischen Anspielungen auf das kommerzielle Rockgeschäft und die Vergötterung von Stars durchaus passend zu den anderen, kritischen Lyrics:
"Back in the studio to make our latest numer one
Take 276 - you know this used to be fun"
They Are All In Love
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"They Are All In Love" ist eine weitere, bitterböse Nummer: süsseste Harmonien, ein softes Piano und eine eingängige Melodie sowie Walzertakt (!) zu einer weiteren Abrechnung mit der Musikbranche - und mit sich selbst:
"Like a woman in childbirth
Grown ugly in a flash
I've seen magic and pain
Now I'm recycling trash"
Blue, Red And Grey
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Nach soviel apokalyptischer Stimmung bringt der nächste Song den Hörer dann völlig aus dem Tritt: eine wundervolle Liebeserklärung an die Welt und das Leben, wiederum von Townshend selbst gesungen und nur mit einer Ukulele begleitet. Die romantische Botschaft von "Blue, Red And Grey": es braucht nicht viel zum Glücklichsein, und egal ob Sonne oder Regen, ich liebe jeden Tag.
Bei aller Bitterkeit der vorangegangenen Nummern mag man dahinter Ironie vermuten, doch nichts deutet darauf hin, dass diese Zeilen nicht ernst gemeint sind. Im Gegenteil: Townshend übernimmt auch hier den Gesang und stellt den Song damit auf eine Stufe mit "However Much I Booze" - nur mit inhaltlich umgekehrten Vorzeichen.
Daraus werden einige Dinge ersichtlich: erstens ist "By Numbers" alles andere als eine suicide note. Und zweitens ist Townshend keineswegs eine durch und durch frustierte Persönlichkeit, sondern seine Gefühle sind vielschichtig und auch widersprüchlich. Besser als mit diesem wunderschönen Lied hätte er das nicht ausdrücken können.
How Many Friends
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Dieser Titel startet moderat mit Gitarrenharmonien und einem gefälligen, ruhigen Beat und bleibt in den Strophen auch eher verhalten und harmonisch. Townshend rechnet hier mit der Verlogenheit des Showgeschäftes ab, in drei Strophen beschreibt er die Unaufrichtigkeit des Verhältnisses zu den Fans, den Frauen und den Managern. Eine Textprobe zum Thema Fans:
"I'm feeling so good right now
There's a handsome boy, tells me how I've changed his life
He buys me a brandy
But could it be he's really just after my ass?"
Im Refrain dreht der Song dann richtig auf, harte und aggressive Gitarrenakkorde und ein aufpeitschendes Schlagzeug begleiten Townshends Frage: wieviele wahre Freunde habe ich eigentlich?
In A Hand Or A Face
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Zum Abschluss wird es nochmal richtig furios: forsche Gitarrenriffs und Moons intensives Schlagzeug pushen diese Nummer voran. Zum wiederholten Male ist Ausweglosigkeit ein Thema: "I am going round and round" ist die einzige Zeile des Refrains, die am Ende x-mal wiederholt wird und das Album ausklingen lässt.
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WHO'S GOT THE CD?
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Auf der digital überarbeiteten CD-Version, die 1996 erschien, sind noch 3 hörenswerte Bonustracks enthalten. Es handelt sich durchweg um Live-Aufnahmen. Die einzigen, live performten Titel von "By Numbers" sind hier in Versionen von 1976 vertreten ("Squeeze Box" und "Dreaming From The Waist") sowie der Who-Klassiker "Behind Blue Eyes", der diesen Sommer in einer recht überflüssigen Cover-Version im Radio auf und ab gespielt wurde.
Die CD bietet zudem ein umfangreiches Booklet mit einer ausführlichen Analyse des Albums sowie vielen Bildern. Nicht zu vergessen natürlich die digitale Überarbeitung.
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WHO NEEDS A SUMMARY?
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Auch wenn man sich nicht auf die düsteren Abgründe von Townshends Seelenleben einlassen mag, ist "By Numbers" ein ganz grosses Album: Rockmusik vom Feinsten, mit viel Abwechslung bezüglich Klangfarbe, Tempo und Arrangement. Unter Kritikern ist die enorme Qualität des Songmaterials denn auch weitgehend unbestritten. Es ist ein Werk ohne jegliche Schwachpunkte, ein Geniestreich, trotz oder wahrscheinlich eben wegen der schwierigen Lage, in der sich Band und Musiker seinerzeit befanden.
Für Hörer, die auch auf den Text Wert legen, bietet das Album natürlich noch eine ganze Menge mehr: frei von Oberflächlichkeit und Profanität breitet Townshend seine vielschichtigen Sorgen und Ängste lyrisch sehr gekonnt aus. Selbst wenn man einen derartigen Seelenstrip nicht mag, bleibt doch anzuerkennen, dass diese Texte weit mehr Tiefgang haben als das meiste, was in der Kategorie Rockmusik damals so dahergesungen wurde.
Würde man die Songs einzeln beurteilen, ein jeder würde sowohl für Musik als auch für den Text die höchste Wertung erhalten. Als Anspieltip empfehle ich "However Much I Booze" und "Dreaming From The Waist". Für Freunde anspruchsvoller Rockmusik der 70er Jahre aus meiner Sicht ein Muss.
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WHO LIKES A TRACK LIST? *****************************=================
1. Slip Kid
2. However Much I Booze
3. Squeeze Box
4. Dreaming From The Waist
5. Imagine A Man
6. Success Story
7. They Are All In Love
8. Blue Red And Grey
9. How Many Friends
10. In A Hand Or A Face
11. Squeeze Box (live)
12. Behind Blue Eyes (live)
13. Dreaming From The Waist (live)
24.04.2006 12:24
super recherchiert !!! Gefällt mir sehr gut ! Long Live Rock - LG uversis ( WHO Fan )
27.02.2006 16:10
"Who by numbers" gehört ohne Zweifel zu den besten Alben der Band. Neben "Who's next" und "Who are". Als Keith Moon nach Fertigstellung des letzteren Albums 1978 starb, hat die Band zwar immer mal wieder was gemacht, aber es war nicht mehr so wie früher.
28.09.2004 11:54
Hoffentlich hab ich noch das BH, was dieser Bericht verdient. Das Album kenne ich gar nicht ... wird wohl unbedingt bald nachgeholt. Ansonsten muß ich sagen, daß mir persönlich von den genannten 3 Rock-Favoriten der End-60'er die Who damals am besten gefielen. Und auch wenn die Quadrophenia damals ein kommerzieller Reinfall war, ist sie für mich das größte Werk der Band, insbesondere wohl von Townshend. Allerdings glaub ich kaum, daß das was mit der Aufnahmetechnik zu tun hatte. Letztlich rühert auch der Name dieser Oper nicht davon her, sondern, jedenfalls meiner Meinung nach, sondern ist eher eine Abwandlung des Begriffs der Schizophrenie. Nur handelt es sich halt im konkreten Fall um eine vierteilig gespaltene Persönlichkeit. So wenigstens meine Interprtation. Aber die CD werde ich mir trotz knappen Budgets wohl gerade wegen Deines Berichtes kaufen gehen. Viele Grüße - Scigy