Erfahrungsbericht über

The Works - Queen

Gesamtbewertung (5): Gesamtbewertung The Works - Queen

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The Works - Lass es Krachen Baby

4  29.05.2002 (30.06.2002)

Pro:
Queen steht für Qualität  -  9 Ohrwürmer

Kontra:
37 Minuten Spielzeit

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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Sepp-das-Wiesel

Über sich: Nach einem Bericht über eine Airline, die uns in den Urlaub flog. Dann ein Bericht über den Urlaub s...

Mitglied seit:11.04.2002

Erfahrungsberichte:90

Vertrauende:41

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 43 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Das Jahr 1984 sollte eines der Erfolgreichsten und wichtigsten Jahre der Gruppe Queen werden.

Nach der sehr Disco orientierten Hot Space Scheibe, wurde im Queen Lager eifrigst was neues erdacht und gemacht. Daher vielleicht auch der Titel „The Works“.

Am 23. Januar wurde die erste Single „Radio Ga Ga“ von der EMI veröffentlicht.
Auf Platz 2. landete die Single hinter Relax von Frankie goes to Hollywood. Das Album
folgte am 27. Februar und setzte sich 84 Wochen in den Britischen Albumcharts fest. Die Fans waren dankbar, viele lobten die Band in den Himmel. Kurz und Gut - ein voller
Kommerzieller Erfolg.

Am 2. April folgte „I want to break free“. The Works wurde zum Album der Videoclips.
Nach Radio Ga Ga, in dem hunderte Fans, alles Mitgliedern des britischen Fanclubs, im Gleichschritt auf und ab marschierten und Roger ein Cabrioraumschiff durch Metropolis steuerte, brachte uns Queen als Frauen verkleidet zum Lachen und Staunen.
Für beide Videos war David Mallet als Regieseur verantwortlich.

Nun aber zu den einzelnen (leider nur) 9 Trax:

1.Radio Ga Ga
Ein Stück von Roger Taylor, inspiriert durch das Baby gebrabel seines Sohnes, Ka ka bla ga..... Ein perfekter Opener der gleich kräftig in die Eisen geht. Der Refrain brennt sich ins Ohr, und den Text kann man nach mehrmaligen Hörgenuss auswendig mitsingen. Viel Keyboard, guter Bass aber wenig Gitarren.
Immer wieder Faszinierend wie das Publikum bei Konzerten in die Hände klatscht und die Fäuste wieder in den Himmel strecken.

2. Tear it up
Was ich noch bei Radio Ga Ga vermisst habe, bekomme ich hier volles Ballet um die Ohren.
Fette Gitarren hacken ein, agressiv rollt der Song an. Davon kann ich nicht genug bekommen.
Tear it up, Stir it up, Break it up – let me go.
Die B-Seite der Hammer to Fall Single ist ein typischer May-Song, der ordentlich Rockt.

3. It’s a hard Life
Geht stark zurück mit Tempo. Klavier betont, wunderschöne Gesangslinien.
Das exellente sanfte Gitarrensolo weckt den Hörer aus seinen Träumen.
Ja ja, die Liebe!

4. Man on the Prowl
Könnte von Elvis sein, ist aber ein original Mercury!!
That’s Rock ‚N’ Roll, Baby
Errinnert an Crazy Little Thing.. und wurde leider nie Live gespielt.
Gesang und Klavier bestimmen diesen Song.

5. Machines
Fette Gitarren, Keyboards und knackige Drums dominieren hier zusammen.
Maschinen mässig groovt der Track durch die Boxen. Kein Typischer Queen-Song, eher
Rogers Tee. Gewöhnungsbedürftig.

6. I want to break free
Bass lastig von John Deacon geschrieben. Eingängige Rhythmussektion gepaart mit Freddies
unverwechselbarer Stimme.
Was wollten wir nicht alle an Fasching als Freddie in Frauenkostüm rumlaufen!!
Und wenn mal wieder alles den Bach runter läuft, singt man „I want to break free“, und fühlt sich gleich wieder besser.

7. Keep passing the open windows.
Wilde Tempowechsel, Klavierparts und eine perfekte Stimme – harmonisch abgestimmt.
Schade das dieser Song ziemlich unterbewertet in die Queengeschichte eingeht.
Einfaches Schlagzeug – wie leider auf der ganzen Scheibe.
Ein sehr persönliches Mercury Lied.

8. Hammer to Fall
Yeah, Let’s Rock it Baby!
Diese Gitarrenriffs sind einmalig. Da muss man erst mal drauf kommen. So einfach und doch so genial! Schnelles Schlagzeug und Queentypische Refrainchöre. Besonders Live rockt der Song die gesamte Audienz.

9. Is This the World we created...?
Gefühlvoller Song, soll zum Nachdenken anregen.
Auf der einen Seite unsere Konsumgesellschaft – auf der anderen die 3. Welt Länder mit
Elend Hunger und Tod. Sind wir daran wirklich Schuld?
Wunderschön von Brian an der Akkustik Gitarre eingespielt.

Fazit:
Eine gute Queen Scheibe, wenn auch nicht die beste.
Leider nur etwas mehr als 37 Minuten Spielzeit, was für die 9 Songs doch sehr kurz erscheint.


Ein paar Fakts zur Scheibe:

The Works wurde in den Münchener Musicland Studios mit dem Deutschen Reinhold Mack als Produzent und Toningenieur aufgenommen. Mack wurde von Mike Beiriger unterstützt.
Aus den damaligen Studio-Sessions stammt das auf Freddies Mr. Bad Guy enthaltene Lied „There must be more to life than this“.
Als Gastmusiker spielte Fred Mandel auf Radio Ga Ga und I want to break.. die Synths.
Die Arbeiten am Album wurden schon im Mai mit einem Platin Award der Briten für mehr als 300000 verkaufter Einheiten belohnt. In den USA wurde mit Gold für mehr als
100000 Alben, sowie I want to break free mit einem Silber Award für 250000 Einheiten ausgezeichnet.
48 Konzerte spielte Queen im laufe der Works Touren, die in Europa – New Zealand/Australia sowie Japan führte.

Am 12. Mai 84 wurden Queen mit dem Silbernen Clef Award im Nordhoff-Robbins Musik Therapy Center in London ausgezeichnet.
16. Juli wurde It’s a hard Life als Single veröffentlicht und im Juli begannen die Proben für die folgende Welttourne mit dessen ersten Konzert am 24. August in Brüssel/Belgien.
10. September kam Hammer to Fall als Single auf den Markt.
Ausserdem schickte Freddie mit „Love Kills“ seine Solosingle auf die Kundschaft.
Das Homevideo „We Will Rock You“ wurde veröffentlicht, während vom 5 bis 20 Oktober 8 Shows in Sun City Super Bowl in Südafrike gespielt wurden.
19. November wird die Video EP zum Works Album verkauft.
Am 26. November erscheint die Weihnachtssingle „Thank God it’s Christmas“.

Ne Menge Stoff über ein so kurzes Album, doch ich kann jedem die Scheibe ans Herz legen.
Sollte eigentlich schon jeder in seiner Sammlung stehen haben. Wenn nicht kann die Cd im Remastertem Zustand in jedem gut sortierten Plattengeschäft für etwa 15 Euro käuflich zu erwerben sein.
Für Mit-Sing-Freunde sei gesagt das alle Texte im beigelegten Booklet enthalten sind.


Über Feedback freue ich mich immer, Fragen oder Anmerkungen sind stehts willkommen.
Wer noch mehr über Queen oder Side-Projekte wissen möchte, sollte noch weitere Berichte von mir lesen.
Ich habe zwar noch nicht über alle Queen-Alben geschrieb, aber das kommt mit der Zeit schon noch. In diesem Sinne bedanke ich mich für die Aufmerksamkeit und wünsche guten Hörgenuss

Sepp-das-Wiesel
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
pantherhh

pantherhh

21.03.2003 18:03

I want to break free - wie oft hab ich das gehört !!!!

Angel29

Angel29

09.02.2003 10:27

Durch diese Platte,die meine erste war von Queen,bin ich auch zum Queen Fan geworden

female-lamagra

female-lamagra

15.06.2002 22:40

guter Bericht

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Flash Gordon (´80) und Hot Space (´82) waren für Queen-Verhältnisse erschreckend ...

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