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Insofern ist das "Video" zu "The Truth", welches nicht offiziell das Album promoten soll, aber trotzdem hier und da gespielt wird, verdammt repräsentativ für das gesamte Album. Eine einzige Einstellung, eine Kamera, eine Garage, 5 Musiker. Eigentlich 4 und ein Schlagzeuger, denn John Otto ... Bericht lesen
herangeht, wird eine hässliche Überraschung erleben. Die Band um Sprechblase Fred Durst hat wohl die unzugänglichste Scheibe ihrer Karriere abgeliefert, und wer nach griffigen Melodien oder Hi-Tech-Monstersound sucht, wird schnell wieder abschalten. Mit nur 29 Minuten kommt The Unquestionable Truth arg kurz daher. Der verlorene Sohn Wes Borland, der Limp Bizkit immer vor der Gesichtslosigkeit bewahrt hat, ist zurückgekehrt und hat sich die hässlichsten Töne aus den Saiten geschrotet, die man je von ihm gehört hat. Gegangen wurde dafür der langjährige Drummer John Otto, und das geht merklich auf das sonst ausgeprägte Groove-Potential. Bis auf das HipHop-Produzierte "The Key" und den wabernden Rauswerfer "The Surrender", auf dem Durst versucht zu singen (was er nicht gut kann), geht es etwa im Stil sehr früher Helmet oder Rage Against The Machine in krachigster Produktion zur Sache. Nur "The Story" kann einen vielleicht noch an alte Tage erinnern, sonst wird hier musikalisch Gift und Galle gespuckt. Kommerziell ist die Scheibe sicher ein Selbstmord, neue Fan-Schichten wird die Band damit nicht erschließen, und von den alten Fans werden auch nicht viele übrig bleiben. Inwiefern dieser Schritt mutig oder einfach sinnlos ist, muss der Käufer entscheiden. --Deborah Denzer
herangeht, wird eine hässliche Überraschung erleben. Die Band um Sprechblase Fred Durst hat wohl die unzugänglichste Scheibe ihrer Karriere abgeliefert, und wer nach griffigen Melodien oder Hi-Tech-Monstersound sucht, wird schnell wieder abschalten. Mit nur 29 Minuten kommt The Unquestionable Truth arg kurz daher. Der verlorene Sohn Wes Borland, der Limp Bizkit immer vor der Gesichtslosigkeit bewahrt hat, ist zurückgekehrt und hat sich die hässlichsten Töne aus den Saiten geschrotet, die man je von ihm gehört hat. Gegangen wurde dafür der langjährige Drummer John Otto, und das geht merklich auf das sonst ausgeprägte Groove-Potential. Bis auf das HipHop-Produzierte "The Key" und den wabernden Rauswerfer "The Surrender", auf dem Durst versucht zu singen (was er nicht gut kann), geht es etwa im Stil sehr früher Helmet oder Rage Against The Machine in krachigster Produktion zur Sache. Nur "The Story" kann einen vielleicht noch an alte Tage erinnern, sonst wird hier musikalisch Gift und Galle gespuckt. Kommerziell ist die Scheibe sicher ein Selbstmord, neue Fan-Schichten wird die Band damit nicht erschließen, und von den alten Fans werden auch nicht viele übrig bleiben. Inwiefern dieser Schritt mutig oder einfach sinnlos ist, muss der Käufer entscheiden. --Deborah Denzer
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Erfahrungsbericht von 500386 über The unquestionable Truth (Part 1) - Limp Bizkit 16.06.2005
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Pro:
Wenn es aufrichtig gemeint ist : perfekte Loslösung vom Unterschichten - NuMetal
Kontra:
Ob es ernst und aufrichtig gemeint ist, wird erst die Zeit zeigen
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ja, sie haben ein neues Album, auch wenn man es diesmal nicht bemerkt hat, da die PR im Vorfeld auf Null heruntergeschraubt wurde: Limp Bizkit, die alten Proll-NuMetaller.
Und auch an der Gitarre ist nunmehr auch wieder der verlorene Sohn der Band, Wes Borland. Bei LB die Saiten gezupft zu haben, reicht eben noch lange nicht als Referenz aus, um fulminante Solopläne zu starten. Wes Borland ist auch der Grund, warum die aktuelle Scheibe nur 7 Songs beinhaltet. Liegt aber nicht an mangelnden Ideen oder Fingerblockade, sondern daran, dass sich Durst und seine Männer so über die Rückkehr gefreut haben, dass sie so schnell wie möglich neue Songs raushauen wollten. Damit erklärt sich auch der Zusatz "Part 1".
Und man ist durchaus erstaunt, was die Jungs einem da präsentieren. Es ist nämlich alles, nur nicht der Sound der letzten Jahre, und das ist verdammt verblüffend. 7 Songs voller Anti-Mainstream. Voller fehlender Melodien. Fehlender Eingängigkeit.
Vielleicht aber doch. Freunde der Poser-Nummern a la "Keep rollin rollin rollin yeah" werden die Scheibe nach wenigen Sekunden aus dem CD-Player werfen und bitterlich weinen. Alles klingt nämlich sehr dunkel und grob. Weniger fett und klar als die Vorgänger. Vom Feinschnitt zum Grobschnitt sozusagen. Nicht mehr fette Cadillacs und die fetten Clubs, sondern der klapprige Chevy, der vor der Garage steht, in der die Band probt.
Insofern ist das "Video" zu "The Truth", welches nicht offiziell das Album promoten soll, aber trotzdem hier und da gespielt wird, verdammt repräsentativ für das gesamte Album. Eine einzige Einstellung, eine Kamera, eine Garage, 5 Musiker. Eigentlich 4 und ein Schlagzeuger, denn John Otto hat die Band verlassen. Im düsteren Licht erklingen Töne, die durchaus auch von einer Band wie Downset stammen könnten. Wes Borland hat sich vielleicht nicht grad weiterentwickelt, aber er hat eine ganz schön lange Zeit zum Nachdenken gehabt. Nachdenken darüber, dass man vielleicht nicht nur mit 3 Bollo-Chords punkten kann, sondern auch mal so spielen kann, dass es wehtut. Nicht unbedingt schief, aber scharf. Dunkel und doch penetrant. Zeitweise wirklich mit so etwas wie Probenraum-Charakter.
Fred Durst ist auch nicht mehr die kalifornische Lichtgestalt. Man erkennt seinen Gesang noch, klar, aber er haut einfach nicht mehr so sehr auf die Kacke. Er reibt sich. Mit Wes und seinem Gitarrenspiel, und die Energie, die entsteht, ist um ein Vielfaches höher als irgendwelche Mitgröhlrefrains. Sicher, in einigen Passagen von The Propaganda klingt er immer noch so sterbend und schmerzend wie z.B. bei Re-Arranged. Aber man muss dem Mann zuerkennen, dass das Ganze doch um einiges authentischer und mehr aus dem Bauch heraus wirkt. Was nicht heißen soll, dass Limp Bizkit auf die fast schon zum Standard-Repertoire gehörenden Rappassagen zugunsten von Hardcore-Gesang streicht, nein. "The Key", eine nicht mal eineinhalb-minütige HipHop-Nummer, ist wie auch die NuMetal-Sounds durchaus eine Portion mehr "Indie" als z.B. die Songs auf Significant Other.
Alles ist eben irgendwie nicht mehr im Rampenlicht, nicht mehr hell und grell. Vielleicht liegt das wirklich daran, dass die Riffs nicht mehr aus der schönen bunten Welt kommen, sondern noch wirklich Gefühle ausdrücken können. Wenn Wes Borland dann noch kleine Einzelton-Licks über das dumpfe und dunkle Gewummer legt, hat man echt das Gefühl, die Lichter in der Garage gehen aus.
The Story kommt dann zwar mit kürzerem und eingängigerem Riffing daher und kann wohl als das melodischste Lied auf dem Album bezeichnet werden, verlässt aber den Pfad von "The Untouchable Truth" nicht. Führt man sich die einzelnen Songtitel und die Reihenfolge der Songs vor Augen, ist man sogar fast geneigt zu sagen, hier soll die Symbiose zwischen "alten" und "neuen" Limp Bizkit geschaffen werden. Und das gelingt beeindruckenderweise recht gut. Gut, es fehlt etwas der Groove von John Otto und seiner Krachbude mit 10 oder 12 Crashbecken, aber es geht eben auch simpler und bodenständiger. Und an Groove und Kopfnick-Faktor mangelt es auch den Riffs von Wes ganz sicher nicht.
Allein The Surrender, der Abschluss des Albums, lässt zunächst eine Balladennummer a la Behind Blue Eyes befürchten. Doch trotz Mundharmonika und jammerndem Gesang ist auch diese Nummer viel zu dumpf und kratzig, als dass sie mit den "runden" Sachen der vergangenen Alben vergleichbar wäre. Das Weinen von Wes' Gitarre zieht sich minutenlang, so scheint es. Verabschieden sich Limp Bizkit hier von dem Ausflug in die Bodenständigkeit oder ist es Zeichen des Aufbruchs in eine neue musikalische Ära?
Bleibt die Frage nach der Glaubwürdigkeit. Der Bruch ist überdeutlich und wirkt vielleicht ein wenig inszeniert, aber ich gehe unvoreingenommen an die Sache und gebe dem Album erst einmal 5 Punkte. Unter Vorbehalt. Wenn der typische "Unterschichten-NuMetal", wie Harald Schmidt noch vor kurzem gesagt hätte, zurückkehrt, gibt es deutliche Streichungen, weil das Album nicht aufrichtig wäre. Im Moment gibt es aber für mich keine Anhaltspunkte dafür, daher erst einmal die Höchstwertung.LIMP BIZKIT - THE UNQUESTIONABLE TRUTH Universal, 2005
1.The Propaganda 2.The Truth 3.The Priest 4.The Key 5.The Channel 6.The Story 7.The Surrender
Pro: Gitarren, d.h. tolle Riffs / guter Sound, perfekt eingespielt / Bass-sound passt perfekt Kontra: viel zu einseitiger Gesang, viel zu hoher Preis von 15€ für nur 7 Songs bzw. knapp 30 Minuten
Hier mein Bericht zu The unquestionable Truth Part 1. Zuerst einige allgemeine Sätze, danach die einzelnen Songs und schließlich das Fazit.
Allgemein:
So, da ist er wieder: Wes Borland, 2001 ausgestiegen, ist wieder in die Band zurückgekehrt. Und ...
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Pro: Musik Kontra: Gesang von Fred Durst, kurze Spielzeit (30 Minuten)
...So, habe das Album soeben 1 mal angehört.
7 Songs, Gesamtspielzeit von 30 min. Die Songs:
1. The Propaganda
2. The Truth
3. The Priest
4. The Key
5. The Channel
6. The Story
7. The Surrender
Der Sound klingt stark nach St. Anger. Und dies ...
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The Unquestionable Truth Part 1, ist im Jahr 2005 ganz ohne Promotion rausgekommen, denn Fred Durst wollte die alten Zeiten von Three Dollar Bill Ya´ll ein wenig wieder aufleben lassen!
Kommerziell gesehen hat es nicht viel gebracht (rund 1 Million mal w ...
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Pro: ***** viel Abwechslung im früheren Stile: Aggressivität, Melancholie, groovige Gute-Laune-Songs... Kontra: - keine Texte im Booklet -
...Three Dollar Bill, Yall$
* 1999 Significant Other
* 2000 Chocolate Starfish And The Hot Dog Flavored Water
[* 2001 New Old Songs (Remixes)]
* 2003 Results May Vary
* 2005 The Unquestionable Truth (Part 1)
* 2011 Gold Cobra
Der übliche Berichts-Verlauf hat nun ein Ende und diesen Fragen wollen MC AXEL und meine Wenigkeit in diesem Bericht nachgehen...
SOLLTE MAN ALS 40JÄHRIGER (Frontmann Fred Durst...) SO DERMAßEN EINEN AUF "DICKE HOSE" MACHEN?
-> AXEL: Aber natürlich sollte man das! Wer rastet, der rostet...blöder alter Spruch, aber irgendwie die Wahrheit.
Die Frage ist doch: Was erwartet man von einer Band mit Format Limp Bizkit? Natürlich bahnbrechende fette Tracks die einem den Kopf zum Bangen oder zumindest zum Nicken bringen. Wenn ich etwas ruhigeres hören möchte oder von einer Band...
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sehr hilfreich 01.01.1970
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