Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
realistischer als die meisten Folgen, spannend |
| Kontra: |
trotzdem noch stark auf Zufall basierend |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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TKKG – Duell im Morgengrauen – Nummer 40
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Die Mitglieder
Tarzan heißt in Wirklichkeit Peter Carsten, aber kaum einer nennt ihn so. Er ist der Anführer unserer vier Freunde, der TKKG-Bande. Warum sie so heißen? Weil das die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen sind: Tarzan, Klößchen (auch das ist freilich nur ein Sitzname), Karl und Gaby. Tarzan, 13 Jahre und ein paar Monate alt, ist immer braun gebrannt und ein toller Sportler – vor allem in Judo, Volleyball und Leichtathletik, und da besonders im Laufen. Seit zwei Jahren wohnt der braune Lockenkopf in der Internatsschule, geht jetzt in die Klasse 9b. Sein Vater, ein Ingenieur, kam vor 6 Jahren bei einem Unfall ums Leben. Seine Mutter, die als Buchhalterin arbeitet, kann das teure Schulgeld nur mühsam aufbringen. Doch für ihren Sohn ist ihr nichts zuviel. Tarzan dankt es ihr mit guten Zeugnissen. Aber deshalb würde ihn niemand – nicht einmal im Traum – für einen Streber halten. Im Gegenteil: Wenn es irgendwo ein Abenteuer zu erleben gibt, ist er der erste uns immer dabei. Ungerechtigkeit kann ihn fuchsteufelswild machen. Und so kommt es, dass er für andere immer wieder Kopf und Kragen riskiert. Seit Ausgabe 38 (Die weiße Schmuggler-Jacht) will er übrigens nicht mehr Tarzan genannt werden, denn er hat einen Tarzanfilm gesehen und nennt sich ab da Tim (nach seinem Großvater).
Karl, der Computer wohnt nicht im Internat, sondern bei seinen Eltern in einer großen Villa. Sein Hausname ist Vierstein und sein Vater ist ein berühmter Professor für Mathematik an einer Uni. Von ihm hat Karl das tolle Gedächtnis geerbt, denn er merkt sich einfach alles; kann zu jedem Thema einen Vortrag halten, was die TKKG-Freunde aber manchmal nervt. Oft jedoch sind sie sehr nützlich. Karl ist lang und dünn und putzt, wenn er aufgeregt ist, ständig seine Nickelbrille. Er ist nicht feige, kämpft bei Prügeleien aber lieber mit den Waffen seinen Gehirns.
Klößchen ist ein prima Kerl, an dem eigentlich nichts auszusetzen ist, wenn er nicht so verfressen wäre. Dauernd hat er eine Tafel Schokolade dabei und kann nie „nein“ sagen, wenn ihm etwas zu essen angeboten wird. Am liebsten mag er die Schoko aus der Herstellung seines Vaters, der eine Schokoladenfirma besitzt. Er wohnt auch im Internat, bei Tim in der Bude ADLERNEST. Zu Hause findet er’s langweilig. Seine Eltern, die Sauerlichs sind stinkreich, wohnen im nobelsten Viertel der Stadt und haben einen 12-Zylinder Jaguar mit Chauffeur. Heimlich wünscht sich Willi, denn so heißt er mit richtigem Namen so schlank und sportlich zu sein wie Tim.
Gaby, wegen ihrer Tierliebe Pfote genannt, ist das einzige Mädchen der Bande, doch sie hat alle Trümpfe in der Hand, denn sie ist sehr hübsch und dazu noch Tims Freundin. Trotzdem ist sie nie affig und macht alle Streiche mit. Tim passt gut auf sie auf und beschützt sie, wo er nur kann. Ihr Vater, Emil Glockner, ist Hauptkommissar bei der Kriminalpolizei und wird von der TKKG-Bande sehr geschätzt, denn er kann oft zu der Lösung eines Falles beitragen. Gabys Mutter ist Besitzerin eines kleinen Lebensmittelladens. Sie ist unschlagbar in Rückenschwimmen uns Englisch. Ihr Haustier ist ein einäugiger Cockerspaniel namens Oskar, der oft bei den Abenteuern der vier Freunde dabei ist.
Übrigens sind komischerweise alle TKKG-Mitglieder Einzelkinder.
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Handlung
In einer Kirche wurde eingebrochen, jedoch kann sich keiner vorstellen, warum, denn es wurden nur alte Kirchenbänke gestohlen. Auch die TKKG-Bande weiß zunächst keinen Rat.
Am Nachmittag sind die 4 Freunde bei einer älteren Dame, einer Nachbarin von Karl eingeladen, denn diese hat viele Antiquitäten und möchte einige davon an einen vermeintlichen Kunstsammler verkaufen. TKKG sollen dabei sein, denn Karl ist Kunstkenner und soll sicherstellen, dass die alte Frau nicht übers Ohr gehauen wird. Doch ganz danach sieht es aus, denn der Antiquitätenfachmann will nur eine winzige Summe für viele, sehr wertvolle Gegenstände bezahlen. Karl verhindert, dass die alte Frau ihre Schätze für so wenig Geld veräußert und der Kunsthändler wird nach Hause geschickt. Karls Nachbarin möchte dennoch einen Käufer für ihre Sachen finden und so sehen sich die 4 Freunde auf einer Antiquitätenmesse in der Stadt um. Dort treffen sie eine nette Verkäuferin, mit der sie ins Gespräch kommen.
Sie erzählt, dass im Moment sehr viele gefälschte Antiquitäten auf dem Markt seien, vor allem Möbelstücke. TKKG beschließen aus Neugierde zu einem Möbel-Antiquitäten-Laden zu fahren und sich dort umzusehen. Sie möchten gern den Geschäftsleiter kennen lernen, denn dieser hat den Ruf, ein Möbelfälscher zu sein. Als dieser den TKKG-Freunden begegnet, erkennen sie in ihm den Kunstkenner, der auch bei Karls Nachbarin gewesen ist und dort die alte Frau betrügen wollte. Er schickt die 4 Freunde sofort aus dem Laden, was natürlich sehr verdächtig ist. TKKG kommen auf den Gedanken, dass aus den gestohlenen Kirchenbänken vielleicht gefälschte Antiquitäten-Möbel gemacht werden sollen, denn das Holz dafür muss natürlich alt und wurmstichig sein. Ist der Besitzer des Antiquitätenladens der Drahtzieher, der hinter der Kirchenbänke-Bande steckt? Oder gibt es noch andere Gestalten, die aus dem alten Holz der Bänke Möbel bauen? Für die Bande wird es ein haarsträubendes Abenteuer...
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Text auf der Rückseite der Kassette
Es sind vor allem die Kirchen, die von den Räubern heimgesucht werden. Aber warum werden ausgerechnet die alten, fast wertlosen Kirchenbänke gestohlen? Niemand kann sich einen Reim darauf machen, bis die TKKG-Freunde entdecken, was dahinter steckt. Wer aber sind die Diebe? TKKG findet eine heißt Spur...
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Kassettenhülle
Die Hülle ist ansprechend gestaltet. Auf dem Titelbild ist eine Szene vom Ende der Geschichte zu sehen, wo die TKKG-Freunde die Diebesbande beobachtet, wie diese gerade eine Gruft mit Särgen aus altem Holz ausräumt. Oben links ist das TKKG-Symbol zu sehen, darunter die Nummer der Folge. Auf der rechten Seite steht der Autor der Geschichte, Stefan Wolf und darunter der Titel. Der Hintergrund ist bei allen TKKG-Kassetten grundsätzlich blau.
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Sprecher
Tim...........................................Sascha Draeger
Karl...........................................Niki Nowotny
Klößchen.................................Manou Lubowski
Gaby........................................Veronika Neugebauer
Frau v. Prünf...........................Gisela Trowe
Herr v. Pfauenstein-Ritzel......Henry Kielmann
Libritschek..............................Wolfgang Völz
Liese.......................................Renate Pichler
Doris.......................................Ingrid Resch
Erzähler..................................Günther Dockerill
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Preis
Die Kassetten liegen bei etwa 5 Euro, was zwar kein Schnäppchen, doch ein angemessener Preis ist.
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Fazit
Es ist eine sehr gelungene Kassette von TKKG, in der zwar viel, aber nicht alles durch den Zufall bestimmt wird. Komischerweise treffen die 4 Freunde immer die richtigen Personen zur richtigen Zeit... Den Großteil trägt Tim zur Lösung des Falls bei, wie immer. Die anderen 3 Mitglieder von TKKG halten sich eher zurück. Meiner Meinung nach ist die Kassette auf jeden Fall ihren Preis wert, denn alles wirkt sehr wirklichkeitsgetreu.