Erfahrungsbericht über

Tribute to the Gods - Iced Earth

Gesamtbewertung (2): Gesamtbewertung Tribute to the Gods - Iced Earth

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Ein Tribut an die wahren Götter

5  03.01.2003

Pro:
ja .  .  . ich würd sagen die CD mit den Songs drauf ;)

Kontra:
kein "Thunder" von AC/DC  : (

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

Häufigkeit der Nutzung

Dieser Tonträger ist:

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GeneralZod

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:120

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 59 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Jaja ich weiß, ich arbeite ja an meiner "Modern Fairy Tale"-Reihe weiter ;).

Aber heute erst einmal weiteres Album der genialen MetalBand "Iced Earth". Dies ist ein ganz besonderes Album, das nur Coverversionen enthält. Aber es sind nicht irgendwelche Songs die da gecovert wurden, sondern Songs von den Besten Metallern und von Songs die heute wahre Legenden sind.

Es ist ein Tribut an die MetalGötter (daher wahrscheinlich auch der Album-Titel)...

Achja bei den Songtiteln, kommt immer erst der Titel und in Klammern steht die Band, die einst das Original spielte ;). Und eine Extra-Bewertung werde ich mir auch sparen, da sowieso alle eine 11/10 bekommen würden ;).


Design:
-------

Gefällt mir besser, als das Design von "Days of Purgatory". OK, das war zwar auch gut, aber...ach lest euch einfach die Meinung durch ;). Dieses Album ist wieder so aufgebaut...nämlich dreifach. Also wenn ihr es vollständig aufklappt habt ihr eine Breite von 3 CD's...aber "nur" eine CD. Das Cover enthält alle typischen Symbole der nachgemachten Bands. Innen nochmal das Gleiche. Alles ist aber passend zusammen gemixt...sehr schickes Cover ;).

1.)Creatures of the Night (KISS)

Fangen wir also gleich richtig an ;). Ein schneller harter Einstieg...doch der Flair des guten alten Metals bleibt. Auch die Stimme passt herrlich und man ist sofort in der alten Zeit. Auch der Refrain ist absolut passend. Die herrlich hochgezogene Stimme passt so gut wie der Rest. Die Geschwindigkeit und die gute Musik lässt einen einfach nur noch abfeiern. Auch das zwischendurch gespielte Solo ist herrlich gelungen und auch das zweite Solo hat es in sich. Die Jungs wissen, was sie spielen.

2.)The Number of the Beast (Iron Maiden)

Wie passend zum Bericht von "Das_Gelbe_vom_Ei" ;). Der relativ ruhige Anfang ist auch hier herrlich gelungen. Auch der Übergang zum eigentlichen Song ist so herrlich wie einst. Und auch hier ist der Refrain perfekt gelungen. Der Sänger spielt mit seiner Stimme, genauso wie es einst Maiden selbst tat. Und boah, da ist wieder eines dieser herrlichen Solos, die ich heutzutage im MetalBereich fast schmerzlich vermisse. Umso schöner, das man da nachgelegt hat. Iced Earth werden mir immer symphatischer. Und am Ende das geniale Zwitterspiel der beiden Gitarren bringt einem Gänsehaut. Und wenn es am Ende ein wenig aggressiver wird...auch damit hat man keine Probleme. Maiden hat es verdient und Iced Earth bringen ihnen allen Respekt entgegen.

3.)Highway to Hell (AC/DC)

Also wer das jetzt nicht kennt, der muss die letzten Jahre woanders gelebt haben. Auch die Nicht-Metaller müssten diesen Song kennen...wenn auch nur den Refrain. Aber hier spielt man natürlich den ganzen Song ;). Angefangen beim herrlich abgehackten Riff-Spiel. Kurz darauf die helle nachgemachte Stimme Youngs. Der Refrain unvergleichlich...eine Legende. Und dann eines der schönsten Solos der Metal-Geschichte. Auch hier herrlich nachgespielt. Wer jetzt nicht spätestens im Party-Rausch ist, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Man möchte einfach auf die Tische springen und einfach nur noch Spaß haben. WOW.

4.)Burnin' for you (Blue Oyster Cult)

Ui, die Lieblingsband (neben Queen) von meinem Vater. Und dann gleich so ein Hammersong von denen. Am Anfang ein kleines Gitarrensolo, das aber tief beeindrucken kann. Dann wird es ja relativ ruhig und so melodisch wie selten. Auch hier kommt die Musik rüber, als wäre sie eine halbe Mischung aus Metal und Pop...natürlich mit Metal-Charakter ;). Trotzdem kommt hin und wieder einfach dieser Gedanke hoch ;). Auch hier wieder alles gelungen: Refrain und Zwischenparts herrlich nachgemacht. OK, die Stimme ist etwas näselnd...aber sonst. Und mal wieder ein Solo...ach waren das schöne Zeiten =D.

5.)God of Thunder (KISS)

Wieder ein Song der Zungenakrobaten und Clownsgesichter (oder Vorläufer des heutigen BlackMetals =D). Wurscht, denn auch das ist ein herrlicher Song. Mit der herrlich tief angesetzten Stimme und der auf und ab spielenden Gitarre hat man hier sicherlich einen der besten Songs ausgekramt. Denn auch der Refrain ist nicht megahart, kommt aber knallhart rüber ;). Nun ist das Solo etwas anders angelegt, denn hier wird Stimme und Solo gemixt, was dem Ganzen aber auf keinen Fall schlecht tut ;).

6.)Screaming for Vengeance (Judas Priest)

Der perfekte Song für jeden Judas-Priest-Fan. Passend zum Titel der herrlich einleitende Schrei. Sofort wird losgelegt. Schnell...sehr schnell. Für damalige Zeiten (und teils auch für heute) abartig schnell. Die Gitarrenmelodie ändert sich nur wenig. Selbst im Refrain bleibt sie gleich, nur die Stimme ändert die Melodie. Ein Experiment?...wenn dann ein sehr gelungenes. Und auch am Ende ein herrliches Spiel, wie man es eben nur damals erlebte. Hach, warum bin ich nicht schon älter *seufz*. Dann hätte ich damals auf die Konzerte gehen können...

7.)Dead Babies (Alice Cooper)

Typisch für Alice Cooper ein relativ ruhiger Anfang. OK, die Stimme konnte man dann doch nicht so gut nachmachen. Das ist auch nicht weiter schlimm, hat der Frontmann ja selbst eine gute Stimme, die sogar noch sehr gut passt. "Deeeeeeaaaaad Babies"...ja so fängt dann der Refrain an, der zugleich die Gitarren aufheulen lässt. Der unvergleichliche Charakter von Alice kommt wieder auf...unverwechselbar genial. Auch das etwas schneller werdende Ende hat keinen Abbruch. Nur das Solo ist ein wenig verändert gegenüber dem Original...ihm fehlt es an Härte...nicht aber an Gutem.

8.)Cities in Flame (Blue Oyster Cult)

Etwas weniger hart, wie wir es von diesem Cult gewohnt sind, wird auch hier angefangen. Nur der Refrain ist meiner Meinung nach etwas verändert...ein wenig zu seicht. Könnte mich aber auch irren, habe den Song schon lange nicht mehr gehört ;). Bis zur Mitte des Song bleibt der Song auch relativ ohne großartige Innovationen. Es folgt ein kleines aber feines Solo. Danach langt man aber wieder nach den vorherigen melodischen Ergüssen. Erst in der allerletzten Minuten bekommen wir den eigentlichen Augenschmaus. Ein langes Solo, das allerdings zum Ende stark verfällt udn nur etwas Hackendes übrig lässt. OK, ich muss wohl doch zwei Punkte abziehen:

8/10

9.)It's a long way to the Top (AC/DC)

Für Iced Earth auf alle Fälle. Aber geschafft haben sie es dennoch ;). Und dann liegt es natürlich nahe noch einen Klassiker der AC/DC-Reihe zu covern. Ein eingehender Rhythmus begleitet einem das ganze Lied über und wird auch niemals von der Seite weichen. Wobei ich nach wie vor auch diesem Song einen gewissen Spaß nicht ersparen kann. Denn hier wird ständig zwischen eher heiter wirkenden Melodien und genialen Solos gewechselt. Wobei ich es wirklich erstaunlich finde, wie sehr unser Frontmann doch die Stimme AC/DC's nachmachen kann und einmal mehr uns in Nostalgie schwelgen lässt. Der Song ist einerseits zwar abwechslunsgreich, ist es aber dennoch irgendwie auch nicht. Denn obwohl ständig andere Melodien gespielt werden, werden diese aber eigentlich ständig wiederholt. OK, das fällt aber auch nur auf, wenn man genau zuhört ;). Am Schluss kommt natürlich wieder das unvermeidliche Solo, was dieses Mal aber viel zu kurz ausfällt.

10.)Black Sabbath (Black Sabbath)

Mit einem harten, eher langsamen Gitarrengezerre wird hier eingeleitet. Das Ganze wird dann eine ganze Lautstärke nach unten gesetzt. Man fängt an zu singen...ruhig, bedächtig...fast gruslig. Erst nach einem laaaaaaanggezogenen "One" bekommen wir unseren Anfang wieder. Dieser bleibt natürlich nicht beständig, sondern wechselt kurz danach wieder brav in das stimmungmachende, ruhige Gesangesstück. In den letzten Minuten geraten wir dann in einen weitaus schnelleren Part. Unterstützt von einer fast kreischenden Stimme und einer flinken, dezent im Hintergrund gehaltenen Gitarre. Das am Ende ein schickes Solo nicht fehlen darf, dürfte ja wohl klar sein, oder?

Ich muss ehrlich gestehen, das ich den Song hier das erste Mal gehört habe. Aber das müsst ihr entschuldigen, denn soooo alt bin ich nun auch wieder nicht ;).

11.) Hallowed by thy Name (Iron Maiden)

Nun stehen uns 7 lange Iron-Maiden-Minuten bevor. Mit mehreren Gong-Schlägen und einer erzählenden Stimme wird hier geradezu perfekt eingeleitet. Es kommt ein wenig später zu der eigentlichen herrlichen Melodie. Diese wird zuerst von einer hellen Gitarre gespielt mitsamt einer Unterstützung eines kreischenden Sängers. Danach folgt das selbe Stück, nur etwas tiefer. Der Gesang wird daraufhin eingesetzt. Allerdings mit im Hintergrund abgehacktem Gitarrenspiel. Der Refrain besteht dann wieder aus der kompletten Melodie mitsamt Gesang und einmal ohne Gesang. Doch bald wird die Melodie angepasst. Sie wirkt schneller. In der Hälfte des Songs (wow, wir sind schon bei der Hälfte) kommen wir zu verschiedenen Solos. Das erste tief, das andere hell und das dritte schnell. Das wird dann ncoh ein wenig angepasst und alle steigen mit ein. Schnell, tief und hell und UNVERWECHSELBAR. Bis zum Ende hin wechseln sich die Solos immer mal wieder ab und werden verschieden gemischt. Und am Ende werden wir dann noch mal mit Gesang verabschiedet. Ein Ende wie es im Buche steht...herrlich.

Das Erstaunliche an diesem Song ist wohl, das er trotz der Länge nie auch nur eine Sekunde langweilig wird. Und das muss man erst mal hinkriegen. Aber es ist ja auch Iron Maiden ;).

Fazit:
------

Also das Album hat eindeutig Nostalgie-Charakter. Sehr gut finde ich natürlich, das Iced Earth keinen Hehl daraus machen, das es nicht ihre Songs sind. Auf den Alben steht ja auch, von wem das Original ist. Auf jeden Fall hat man eindeutig wahrlich Legenden des Metal-Bereichs ausgekramt. Mir wäre zwar ein "Thunder" von AC/DC lieber gewesen...aber gut. Dennoch sind alle Songs herrlich gecovert...dabei aber nie verändert, so das der komplette Flair der alten Songs bleibt.

Ich war zwar noch nicht geboren, als diese Songs entstanden, dennoch bin ich mit ihnen aufgewachsen. Mein Vater war schon immer Fan des "alten" Metals. Er mochte Alice Cooper, Blue Oyster Cult, Judas Priest uvm. die hier leider fehlen. Für mich ist dieser alte Metal wesentlich mehr. Mit ihm verband ich noch mehr Spaß, auch wenn sie eigentlich immer recht ernsthafte Themen hatte. Aber die Musik war und ist einfach zum Mitfeiern. Damals wo man noch weit weg war vom traurigen Gothic-Songs á la Mantus oder Lacrimosa. Ja ich höre auch solche Sachen, aber wenn ich diese CD höre, dann weiß ich, wo mein Herz eher liegt: Bei herrlichen Gitarren...dem Metal ;).

Für alle Metal-Fans ein MUSS und zwar uneingeschränkt. Iced Earth...die Junggötter, so würde ich sie inzwischen bezeichnen.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
stefan0612

stefan0612

17.01.2004 22:34

Also von AC/DC hast du ja nicht wirklich Ahnung (der Sänger von Highway to Hell hieß nicht Young sondern Bon Scott (Rest in peace!!!),und einen Song mit Namen "Thunder"(du meinst wahrscheinlich "Thunderstruck")gibt es auch nicht,aber ansonsten finde ich deinen Bericht recht gelungen :-)

Rahjana

Rahjana

17.02.2003 13:51

klasse bericht und prima band. als echter metallfreak muß mein mann diese scheibe natürlich haben und mir ist sie um klassen lieber als slayer oder cletic frost gruß Rahjana

altesaege

altesaege

18.01.2003 20:24

besser spät als nie gelesen *g*

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