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Im Februar 98 rauften sich 5 schwedische Jungs zusammen, um ihren eigenen, am traditionellen Metal der 80er orientierten Sound zu entwickeln. Voller Energie und Enthusiasmus wurde das schnell vergriffene Demo "The Copenhagen tapes" aufgenommen. Das Glück war Zonata hold und so sorgte der Track "Gate of fear" auf einem Rock Hard-Sampler für einen Deal mit Century Media. Heute nun präsentieren sie ihr von Andy Classen aufgenommenes Debut "Tunes of steel". Doch leider wird schon nach den ersten Stücken klar: Die Formation wird es schwer haben, die Vorschußlorbeeren zu bestätigen. Obwohl das Album einfach gestrickt ist gelang es der Band, Songkonzepte und Melodien in infernalischen Klanggebilden untergehen zu lassen. Interessante Ideen wurden für eine oberflächliche Härte geopfert, Chorus Lines wirken unausgegoren und der Gesang nervig oder gar peinlich. Nach 10 Tracks ist "Tunes of steel" bis auf die leiernden Vocals zu "Geronimo" über die Hörnerven hinweggerauscht und die gelungene Halb-Ballade "Criticized" längst vergessen.
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