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Doch vor ungefähr einem Jahr, als meine sündhaft lange Metalpause so allmählich zerbröckelte, entdeckte ich auf einem Sampler einen Song vom damals neuesten Album von Amorphis, "Tuonela" hiess das Album, und "Divinity" der Song. Der Name gab dem Song alle mögliche Ehre, denn "Divinity" ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von GreatChain über Tuonela - Amorphis 23.09.2001
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
exzellent
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Häufigkeit der Nutzung
häufig
Dieser Tonträger ist:
durchschnittlich für den Künstler
Pro:
Ein paar Songs sind ganz gut
Kontra:
Die Melodien könnten etwas eingängiger sein
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Jaja, das waren noch Zeiten...GreatChain ging noch zur Grundschule, als aus seinem Kopfhörer bereits volle Kanne die finnische Band Amorphis dröhnte. Damals war es aber das Album "Tales from the thousand lakes", welches bei Amorphis ungefähr denselben Status hat, wie "The Jester race" bei In Flames. So gegen Frühjahr 1997 kamen bei mir Bands wie Therion, Nevermore, Tankard oder auch die obengenannten In Flames zum Vorschein, Amorphis gerieten immer mehr hinter die Bühne. Meine metallische Entwicklung erreichte schon damals, als GreatChain noch keine 12 war, recht stürmische Bilanzen.
Doch vor ungefähr einem Jahr, als meine sündhaft lange Metalpause so allmählich zerbröckelte, entdeckte ich auf einem Sampler einen Song vom damals neuesten Album von Amorphis, "Tuonela" hiess das Album, und "Divinity" der Song. Der Name gab dem Song alle mögliche Ehre, denn "Divinity" heisst übersetzt "Göttlichkeit". Göttlich war er, das könnt ihr mir glauben!
Dieselbe Eigenschaft erhoffte ich auch von der restlichen CD, als ich reinhörte. Aus meiner Hoffnung stimmten dafür nur einzelne Hoffnungsfetzen, "Divinity" war nämlich der allerbeste Song, ein paar andere waren auch gut, aber den Status von "Divinity" erreichten sie nicht.
So. Nachdem ich nun das Erfolgsalbum von Amorphis schlechtgemacht habe, mache ich es wieder gut: es ist auf keinen Fall schlecht, es fehlen ganz einfach nur solche Mitreißer, wie "Black winter day", "Drowned maid" "Better unborn" oder "Against windows".
Was viele Fans zur Weissglut trieb, ist der Einsatz von in der Metalszene vollkommen neuartigen Instrumenten, wie z. B. Saxophon. Solche Scrabber, wie Violinen wären längst nicht mehr überraschend gewesen, dass ist schon öfters im Metal eingesetzt worden, und wirkte auch sehr gut darin. Saxophon hört man auch auf "Tuonela" gar nicht mal so oft, dass es als störend erscheint, aber viele Fans hörten sogar damit auf, der Band zu dienen. Viele waren der Meinung, Amorphis würde jetzt so werden wie HIM. OK, GreatChain hält wirklich sehr wenig von Ville Valo und dem Rest der Bande, erschreckend wenig sogar, aber Amorphis hören sich doch überhaupt nicht danach an, und die Mannen um Tomi Koivusaari haben sicherlich nicht vor, sich von hysterischen Mädels bekreischen zu lassen.
Also, jetzt würde ich gern mal vom Schlips runtergehen, auf den ich jetzt vielleicht getreten bin und widme mich mal der Beschreibung der Musik.
Line-Up:
Pasi Koskinen - Vocals Tomi Koivusaari - Rhythm guitars Esa Holopainen - Guitars Olli-Pekka Laine - Bass Pekka Kasari -Drums
Dazu muss noch gesagt werden, dass man auf "Tales from the thousand lakes" Tomi Koivusaari am Mikrofon hören durfte, und dazu auch noch ziemlich grunzig, und auf der "Tuonela" hat er sich wohl entschieden, besser an der Gitarre zu bleiben. Pasi Koskinen lässt nun die Stimmbänder vibrieren, sein Gesang bleibt auf der ganzen CD durch klar, nur auf "Greed" zeigt er sich von seiner heftigeren Seite und grunzt eine Weile rum. Nun ja, auch auf der restlichen CD hört er sich ziemlich erkältet an.
1. The way 2. Morning star 3. Nightfall 4. Tuonela 5. Greed 6. Divinity 7. Shining 8. Withered 9. Rusty moon 10. Summer's end
"The way" fängt mit der akustischen Gitarre an, bleibt längere Zeit ziemlich ruhig, dann kommt der Gesang. Eine Midtempo-Nummer und einer der besseren Songs auf der CD. Besonders der Refrain gefiel mir.
"Morning star" passt nicht so besonders zu seinem Namen. Von Anfang an kommt der Bass, zwar nicht aggressiv, aber doch etwas drückend. Die Melodie ist nicht sehr eingängig, man müsste sich den Song schon oft angehört haben.
"Nightfall" sollte man bloss nicht mit Blind guardian verwechseln, da Hansi Kürsch noch nie auf die Idee kam, Saxophon zu verwenden. Bei diesem Song kann man den Saxophon auch nur ganz kurz hören, und schlecht hört er sich auch nicht an. Melodie ist schon etwas besser, als beim Vorgänger. Ganz nett hört es sich an, wenn E-Gitarre und Saxophon zusammen spielen.
"Tuonela" fängt mit der Gitarre an und die Melodie hört sich wirklich nicht wie Tuonela an (Tuonela = finnisches Wort für Unterwelt oder Hades). Nur später, als der Gesang etwas kräftiger wird. Auch einer der besseren Songs. Ganz am Ende kommt plötzlich überraschend Klavier, welches sich ein wenig tragisch anhört.
"Greed" fängt mi der akustischen Gitarre an, die sich fast wie dieses indische Musikinstrument anhört, dessen Name mir grad entfallen ist. Das ist KEINE greathchainische Verrücktheit! Etwas später kommt dann das oben versprochene Gegrunze. Naja, Tomi konnte das eigentlich besser. *ggg*
"Divinity" fängt zuerst ganz ruhig, kaum hörbar an, dann kommen ein paar Drumbreaks, dann donnert der Bass los, der Gesang und der Rest. Der Refrain ist sowas von göttlich! *schmacht* Vor allem aber der Riff am Ende. Der Song würde, denke ich mal jedem gefallen, wer ihn nicht kennt, sollte ihn runterladen. Auch die, die eigentlich nicht viel von Metal halten, könnten den Song gut finden. Einfach mal reinhören, ihr werdet es nicht bereuen.
"Shining" fängt mit dem Bass an und man denkt sofort, dass man einen harten Song serviert bekommt. Dann kommt aber sofort ein Gitarrenriff, der sich schnell in den Gehörgängen einnistet. Dann wird man aber total mit 80er Melodien zugeschüttet. Auch einer der besseren Songs.
"Withered" hört sich am Anfang ein wenig so an wie "Greed". Weiterhin ist die Melodie jedoch etwas tragischer. Könnte auch zu den besseren gehören.
Bei "Rusty moon" bemerkt man leichte Einflüsse von finnische Folksmusik zu spüren, auch wegen der Flöte im Hintergrund. Auch ein ziemlich guter Song.
"Summer's end" fängt ganz ruhig an, geht dann aber etwas härter weiter, hört sich ein wenig an wie To/Die/For, nur halt etwas kräftiger.
Was im Anschluss gesagt werden sollte, ist, dass diese CD trotz meiner leichten Enttäuschung KEINESFALLS schlecht ist! Ja, die Melodien könnten teilweise etwas eingängiger sein, aber die, die es sind, sind es wirklich und deswegen gebe ich der CD vier Sterne. Fans, die sich an dem (nun wirklich sehr seltenen) Saxophon nicht stören, würden das Album sehr gut finden, alle anderen...keine Ahnung. Ist wirklich Geschmackssache. Das Cover sieht ganz nett aus: beigefarbener Hintergrund mit einer Pflanze drauf. Sorry, in Bio habe ich gepennt, deswegen habe ich keinen Schimmer, was das für eine Pflanze ist, aber ihr könnt euch das Cover hier ansehen:
http://www.amorphis.net/images/covers/TUONELA.gif
Zum Reinhören passend: "The way", "Divinity", "Shining" und "Rusty moon".
Pro: Stimmungsvolle Musik zum Genießen Kontra: Ungewollte Breaks zwischen manchen Liedern, vielleicht etwas zu soft
Absolut heiße Scheibe! Die Finnen bringen auf diesem Album eine breite Palette von hammerharten Songs in gewohnter Amorphis Qualität. Melancholische Melodien gehen ans Herz und die mörderischen Grooves verpassen dem ganzen dann die nötige Power. Die Texte ...
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Pro: Sehr stimmungsvoll, eingängige Melodien Kontra: Na ja, einige wenige Lieder sind nicht ganz so gut. Aber welche CD ist schon perfekt?
Amorphis gehen mit Tuonela einen ungewöhnlichen Weg. Die Lieder sind langsam und größtenteils ruhig. Natürlich sind trotzdem typische Metal-Instrumente zu hören, die aber dezent begleitet werden von beispielsweise Saxophon oder Zither. Das gibt der CD etw ...
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In textlicher Hinsicht, blieb wie bei den Vorgängeralben alles beim Alten, die aus dem "Kalevala" entnommen wurden. Bei der Musik sieht es da leider schon ganz anders aus, die Death- Vocals sind nur noch sehr, sehr selten zu hören. Auch alle anderen Instr ...
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Pro: gute Lyrics, 2/3 der Songs sind echt Klasse und man möchte sie immer wieder hören, könnte zum Stammrepertoire eines jeden geneigten Genre - Hörers werden, selbst Nicht - Fans werden Fans Kontra: manche Songs zu eintönig oder gleichklingend, was Langeweile beflügelt
Hallo geneigte CD - Hörer,
hier mal eine Empfehlung die man(n), durchaus auch Frau in ihren vier Wänden als Eigentum nennen sollte. AMORPHIS: TOUNELA
Ja man kann ja sagen was man will, sie sind weicher geworden und die Zeiten des etwas verschmet ...
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24.09.2001
Abklatsch Bewertung für Tuonela - Amorphisvon
THOR
Pro: für Bravo Girls, die auch mal was hartes wollen Kontra: Abklatsch (wie gesagt)
Einer macht was vor und alle machens nach. In dem Fall gab Paradise Lost mit One Second den Weg vor (obwohl die eigentlich ganz gut war).
Also, der Trend geht jetzt weg vom harten Metall und vom Gegrunze hin zu mehr poppigeren Melodien und wirklichem Ges ...
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Pro: Vielseitiger als "Tales From..." Kontra: Eine Mischung aus "Tales From..." und "Tuonela", aber zuviel Keyboard. Deshalb: Nichts Halbes und nichts Ganzes!
...Die ersten beiden Lieder, "Better Unborn" und "Against Widows", wiegen den Hörer noch in der trügerischen Gewissheit, er habe es mit einer durch und durch guten CD zu tun. Das Gegrunze erinnert an die ältere Amorphis-CD "Tales From The Thousand Lakes", die musikalische Begleitung orientiert sich schon ein wenig in Richtung "Tuonela" (siehe Tuonela-Beitrag), außerdem gibt es mehr Gesangspassagen als auf "Tales From ...".
Mit Lied drei, "The Orphan", geht es dann bergab: die ersten paar Takte klingen wie gehabt, aber dann gesellt sich ein Keyboard in grässlichster Weise dazu, es schmerzt richtig in den Ohren! Der Gesang lässt das Lied dann endgültig auf ein schnulziges Niveau absinken.
Lied vier befände sich auf einer Höhe mit eins und zwei, wenn da nicht am Anfang diese poppige Melodie wäre. Nach kurzer Zeit ändert sich das zum Glück...
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...?Tuonela? und ?Am Universum? in sich geschlossen. Die beiden Alben waren zwar insgesamt nicht schlecht, doch man hörte ihnen zu jeder Sekunde die Unsicherheit hat, die Amorphis bei der Suche nach ihrem Stil an den Tag legten. Vorallem ?Tuonela? wirkte unfertig, ?Am Universum? etwas ungeschickt und wenig kompakt.
Doch jetzt ist alles anders. Die Entwicklung von einer rauhen, rabiaten Death Metal-Band zu einer psychodelischen, von den Siebzigern beeinflussten Rockband mit eingängigen Songs ist abgeschlossen. Und das immerhin gute 13 Jahre nach Bandgründung. Es war Zeit endlich anzukommen. Mit ?Far From The Sun? wird alles besser.
Dieses Album beschränkt sich nur auf das Nötigste. Keine Spielereien, keine großartigen Experimente, keine Ausflüge ? einfach nur zehn wunderbare Songs, die man sich immer wieder gerne anhört. Vorallem, wenn...
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...Und wieder mal bleibt Ihr nicht verschont und dürft euch an der Reise in mein CD-Regal beteidigen. Diesmal geht es um eine CD mit dem Namen "AM UNIVERSUM" der ehemaligen Death Metaller von
AMORPHIS
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Genau das, was sich auf dem letzten Album "Tuonela" bereits abzeichnete, präsentiert sich auf "Am Universum" nun in vollster Farbenpracht; AMORPHIS haben ihre Metal-Roots fast gänzlich ad acta gelegt und erfreuen die Zuhörer mit bodenständiger, oftmals melancholischer Rock-Musik.
Also nix mehr mit "gegrunze" wie zu alten Todes-Metal-Zeiten *ggg*
Leider mußten neben den Metal-Eruptionen auch die Folklore-Elemente fast gänzlich weichen. Die so entstandenen Freiräume werden von den Finnen mit psychedelischen, manchmal fast schon spacigen Keyboard- und Saxophon-Klängen gefüllt. Diese stehen AMORPHIS definitiv hervorragend...
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