großen Stimme und den flinken Pianofingern wirbelt auf dem Album Twenty Something eingefahrene Vorstellungen von Jazz, Rock, Soul und Indie gehörig durcheinander. Dabei ist er kein Crossover-Künstler, sondern ganz und gar dem Swing auf seine Weise verfallen, und die rundum gelungene CD auch kein Debüt, aber vermutlich der große Durchbruch. Völlig unverkrampft und unbekümmert singt Cullum 14 Titel. Manche, wie das respektlos verwilderte Cole-Porter-Evergreen "I Get A Kick Out Of You", stammen aus dem großen Jazz-Book; dann höchst gewagt Rockklassiker wie Hendrix' "Wind Cries Mary", bei dem ihm mit einem ungewöhnlichen Arrangement die Übertragung der Gitarrenparts auf das Piano gelingt. Neben Covers wie "Lover, You Should Have Come Over" von Jeff Buckley brillieren er und sein Bruder Ben mit Eigenkompositionen, als wären sie ein Stück aus dem Gestern für heute. Den autobiografischen Titelsong, eine hippe Bar-Hymne, intoniert Cullum zwischen Scat, Swing und Rock'n'Roll. Frankieboy Sinatra hätte sich über die lässige Version von "Singin' In The Rain" sicher gefreut, der kitschige Jazz-Oldie "I Could Have Danced All Night" ist dank Cooljazz und gesanglich gegen den Strich gebürstet völlig entschlackt. Mit Soul-Schnipp in den Fingerspitzen und gefühlvollen Phrasierungen, die an einen jungen Al Jarreau erinnern, tritt Cullum an, Jazzgesang völlig neu zu definieren. --Ingeborg Schober
großen Stimme und den flinken Pianofingern wirbelt auf dem Album Twenty Something eingefahrene Vorstellungen von Jazz, Rock, Soul und Indie gehörig durcheinander. Dabei ist er kein Crossover-Künstler, sondern ganz und gar dem Swing auf seine Weise verfallen, und die rundum gelungene CD auch kein Debüt, aber vermutlich der große Durchbruch. Völlig unverkrampft und unbekümmert singt Cullum 14 Titel. Manche, wie das respektlos verwilderte Cole-Porter-Evergreen "I Get A Kick Out Of You", stammen aus dem großen Jazz-Book; dann höchst gewagt Rockklassiker wie Hendrix' "Wind Cries Mary", bei dem ihm mit einem ungewöhnlichen Arrangement die Übertragung der Gitarrenparts auf das Piano gelingt. Neben Covers wie "Lover, You Should Have Come Over" von Jeff Buckley brillieren er und sein Bruder Ben mit Eigenkompositionen, als wären sie ein Stück aus dem Gestern für heute. Den autobiografischen Titelsong, eine hippe Bar-Hymne, intoniert Cullum zwischen Scat, Swing und Rock'n'Roll. Frankieboy Sinatra hätte sich über die lässige Version von "Singin' In The Rain" sicher gefreut, der kitschige Jazz-Oldie "I Could Have Danced All Night" ist dank Cooljazz und gesanglich gegen den Strich gebürstet völlig entschlackt. Mit Soul-Schnipp in den Fingerspitzen und gefühlvollen Phrasierungen, die an einen jungen Al Jarreau erinnern, tritt Cullum an, Jazzgesang völlig neu zu definieren. --Ingeborg Schober
großen Stimme und den flinken Pianofingern wirbelt auf dem Album Twenty Something eingefahrene Vorstellungen von Jazz, Rock, Soul und Indie gehörig durcheinander. Dabei ist er kein Crossover-Künstler, sondern ganz und gar dem Swing auf seine Weise verfallen, und die rundum gelungene CD auch kein Debüt, aber vermutlich der große Durchbruch. Völlig unverkrampft und unbekümmert singt Cullum 14 Titel. Manche, wie das respektlos verwilderte Cole-Porter-Evergreen "I Get A Kick Out Of You", stammen aus dem großen Jazz-Book; dann höchst gewagt Rockklassiker wie Hendrix' "Wind Cries Mary", bei dem ihm mit einem ungewöhnlichen Arrangement die Übertragung der Gitarrenparts auf das Piano gelingt. Neben Covers wie "Lover, You Should Have Come Over" von Jeff Buckley brillieren er und sein Bruder Ben mit Eigenkompositionen, als wären sie ein Stück aus dem Gestern für heute. Den autobiografischen Titelsong, eine hippe Bar-Hymne, intoniert Cullum zwischen Scat, Swing und Rock'n'Roll. Frankieboy Sinatra hätte sich über die lässige Version von "Singin' In The Rain" sicher gefreut, der kitschige Jazz-Oldie "I Could Have Danced All Night" ist dank Cooljazz und gesanglich gegen den Strich gebürstet völlig entschlackt. Mit Soul-Schnipp in den Fingerspitzen und gefühlvollen Phrasierungen, die an einen jungen Al Jarreau erinnern, tritt Cullum an, Jazzgesang völlig neu zu definieren. --Ingeborg Schober
großen Stimme und den flinken Pianofingern wirbelt auf dem Album Twenty Something eingefahrene Vorstellungen von Jazz, Rock, Soul und Indie gehörig durcheinander. Dabei ist er kein Crossover-Künstler, sondern ganz und gar dem Swing auf seine Weise verfallen, und die rundum gelungene CD auch kein Debüt, aber vermutlich der große Durchbruch. Völlig unverkrampft und unbekümmert singt Cullum 14 Titel. Manche, wie das respektlos verwilderte Cole-Porter-Evergreen "I Get A Kick Out Of You", stammen aus dem großen Jazz-Book; dann höchst gewagt Rockklassiker wie Hendrix' "Wind Cries Mary", bei dem ihm mit einem ungewöhnlichen Arrangement die Übertragung der Gitarrenparts auf das Piano gelingt. Neben Covers wie "Lover, You Should Have Come Over" von Jeff Buckley brillieren er und sein Bruder Ben mit Eigenkompositionen, als wären sie ein Stück aus dem Gestern für heute. Den autobiografischen Titelsong, eine hippe Bar-Hymne, intoniert Cullum zwischen Scat, Swing und Rock'n'Roll. Frankieboy Sinatra hätte sich über die lässige Version von "Singin' In The Rain" sicher gefreut, der kitschige Jazz-Oldie "I Could Have Danced All Night" ist dank Cooljazz und gesanglich gegen den Strich gebürstet völlig entschlackt. Mit Soul-Schnipp in den Fingerspitzen und gefühlvollen Phrasierungen, die an einen jungen Al Jarreau erinnern, tritt Cullum an, Jazzgesang völlig neu zu definieren. --Ingeborg Schober
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...Um als Jazzinterpret ernst genommen zu werden, kann es sicher nicht schaden, zwanzig Jahre im verrauchten Clubkeller improvisiert und mit Whisky gegurgelt zu haben. Zwangsläufig notwendig ist es jedoch nicht mehr, wie die immer häufiger werdenden jungen Musiker beweisen, die sich bemerkenswert stilsicher im Jazz ansiedeln und behaupten. Jamie Cullum zum Beispiel betitelte sein Album mit seinem ungfähren Alter. "Twentysomething". Er ist gerade so alt, wie andere Musiker benötigen, um zu reifen. Eltern, Großeltern und Onkel spielten in einer Cover-Band. Little Jamie sammelte dort ein paar Erfahrungen am Klavier, doch das ewige Üben ödete ihn bald an. Er versuchte sich an der E-Gitarre, mit dem Ziel Eddie van Halen zu kopieren. Damals war Jamie 13 Jahre alt.
Mit Vorbildern wie Nirvana und Soundgarten aufgewachsen, stöbert er sich durch...
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Pro: Große Songs, kein schlechtes Lied Kontra: nur 3 Lieder hat er selbst geschrieben
...Ausgewaschene Jeans, Turnschuhe und ein etwas zu großes Jackett. Die Haare fransig frech geschnitten. Ein Überbleibsel aus Nirvana Zeiten? Nein, wir sprechen von der Jazz Hoffnung Jamie Cullum, 22 Jahre jung. Der männlichen Norah Jones, dem jungen Frank Sinatra. Aus England kommt er und wie Norah Jones lässt sein Äußeres indische Vorfahren erkennen. Doch anders als diese bekannte Grammytante läuft Jamie nicht nur unter dem Label Jazz, er macht auch Jazz, wenn auch viel Swing dabei ist. Und anders als Norah Jones, die mir wie eine Oma im Körper einer 20- jährigen vorkommt, hat er eine altersentsprechende Attitüde. Mr. Collum ist frech und selbstbewusst.
Ausgerechnet bei der Star Search Show beim „Powerd by Emotion“ - Sender bin ich auf Jamie aufmerksam geworden. Umzingelt von dummen Moderatoren und Gesangstalenten, die...
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Pro: glänzende Soli, tolle Stimme, tolle melodien Kontra: zu wenig eigenes
...Die englische Presse feiert ihn als "Sinatra in Sneakers", doch dies weißt der junge Engländer als "Unsinn" ab. Nur das mit den "Sneakers" stimme, so der 22 jährige.
Vor allem Stücke von Jimi Hendrix, Radiohead und The Neptunes interpretierte Jamie Cullum neu. Und man kann nur sagen, dass ihm das mehr als gelungen ist.
Für verträumte Blueshörer oder auch ausgeflippte Jazzer bietet sein Debüt "Twentysomething" einen idealen Boden.
1 --> What A Difference A Day Made
2 --> These Are The Days
3 --> Singing In The Rain
4 --> Twentysomething
5 --> But For Now
6 --> Old Devil Moon
7 --> I Could Have Dance All Night
8 --> Blame It On My Youth
9 --> I Get A Kick Out of You
10 --> All At Sea
11 --> Wind Cries Mary
12 --> Lover You Should Have Come Over
13 --> It's About Time
14 --> Next Year Baby
15 --> I Get A Kick Out Of...
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hilfreich 01.01.1970
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