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Wer es schafft, genau 20 Jahre nach dem letzten Album ("Gaucho" von 1980) so zu klingen, als seien es nur 20 Monate Trennung gewesen, der hat Respekt und auch eine hohe Chartposition mehr als verdient. Nach den gelungenen Soloalben Anfang der 90er (Donald Fagens 93´er "Kamakiriad" und Walter Beckers 94´er "11 Tracks of Whack"), welche vom jeweils anderen produziert wurden, sind Walter Becker (Gitarre, Bass) und Donald Fagen (Keyboard, Gesang) diesmal wieder gemeinsam auf der Suche nach dem bestmöglichen Albumsound fündig geworden und haben tolle neue Jazzpop-Songs hervorgebracht wie "Gaslight Allie", "Cousin Dupree", "Janie Runaway" oder den Titeltrack. Alleine dessen Bossanova-Arrangement rechtfertigt den Kauf der CD. Hoffentlich wird das Steely Dan-Comeback ein wenig länger dauern und wir bekommen weiterhin so fantastische zeitlose Musik. Den "Grammy" für den besten Albumsound (wie schon bei "Aja" und "Gaucho") wirds wohl aber erstmal geben.