... Lucassen mit den beiden Alben „Universal Migrator Part 1 – The Dream Sequencer“ und „Universal Migrator Part 2 – Flight Of The Migrator“ nach. Und doch können diese beiden Veröffentlichungen separat von einander betrachtet werden, denn musikalisch unterscheiden sie sich doch erheblich. Die ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Minas_Tirit über Universal Migrator- Ayreon 30.06.2000
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
exzellent
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Pro:
Zwei Klasse Alben
Kontra:
Kein Kontra
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Zwei Jahre nach seinem imposanten und bombastischen Opus „Into The Electric Castle“, dass weltweit sehr gute Kritiken bekam, legte Arjen A. Lucassen mit den beiden Alben „Universal Migrator Part 1 – The Dream Sequencer“ und „Universal Migrator Part 2 – Flight Of The Migrator“ nach. Und doch können diese beiden Veröffentlichungen separat von einander betrachtet werden, denn musikalisch unterscheiden sie sich doch erheblich. Die Nahtstelle ist jedoch bei den Lyrics zu finden. Wer also das erste Album hat, und wissen möchte, wie es thematisch weitergeht, muss sich das zweite Album ebenfalls zulegen. Zu den Lyrics jedoch später. Aber was erwartet euch eigentlich bei diesen beiden, sehr guten Alben eigentlich? Euch erwartet eine 135-minütige Rockoper, die eigentlich alles bietet, was man/frau sich wünscht. Schöne, abwechlungsreiche Melodien, eine interessante Geschichte, hervorragende Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten, die dem ganzen ein wunderbares Klanggewand verpassen. Auf dem ersten Album dominieren eher siebziger Synthie-Sounds mit schönen Melodien, die ein wenig an Pink Floyd erinnern. Das zweite Album ist im Vergleich zu „The Dream Sequencer“ wesentlich härter ausgefallen. „The Dream Sequencer“ ist ein Song-orientiertes und melodisches Album geworden, das den Zuhörer auf eine atmosphärische Reise schickt. Das zweite Album ist ein „progressives Abenteuer durch Zeit und Raum“. So die Charakterisierung auf der Rückseite der beiden Alben.
Im folgenden betrachte ich zunächst „Universal Migrator Part 1 – The Dream Sequencer“: Mit einer Spielzeit von knapp 70 Minuten ist er das längere Album. Es beinhaltet elf Songs:
1. The Dream Sequencer 5:08 2. My House On Mars 7:49 3. 2084 7:42 4. One Small Step 8:46 5. The Shooting Company Of Captain Frans B. Coco 7:57 6. Dragon Of The Sea 7:09 7. Temple Of The Cat 4:11 8. Carried By The Wind 3:59 9. And The Druids Turned To Stone 6:36 10. The First Man On Earth 7:19 11. The Dream Sequencer Reprise 3:36
Die Lyrics: Bevor ich auf die einzelnen Songs eingehe, ein wenig zur Geschichte. Wie schon beim Vorgänger „Into The Electric Castle“ handelt es sich auch hierbei um eine abstruse Geschichte, die diesmal im 22. Jahrhundert spielt, und vom letzten Mars-Kolonnisten erzählt wird. Seit dem Jahr des großen Krieges im Jahr 2084 hat die Marskolonnie keine Nahrungsmittel mehr erhalten. Mit Hilfe des Dream Sequencers reist er durch die Zeit zurück. Dabei erlebt er die verschiedenen Epochen auf der Erde.
Die Songs in einzelnen:
The Dream Sequencer: Mit seinen fünf Minuten ist es für ein Intro zwar etwas zu lang geraten, kann aber trotzdem als ein solches angesehen werden, denn es führt den Hörer in die Geschichte ein. „Now focus on the music as I take you back to your childhood...and beyond…” Der Rest des Liedes/Intros ist dann rein instrumental. Dabei kommt schon die Charakteristik des Albums gut zum tragen. Auf der Basis von analogen Synthie-Sounds, die den Stücken oftmals eine kraftvolle Basis geben, erklingt hier ein etwas abgehobenes Gitarrensolo, das von den Synths dann übernommen wird.
My House On Mars: My House On Mars eröffnet dann den eigentlichen Reigen und das Stelldichein der verschiedenen Sänger. Mit Johann Edlund von Tiamat und After Forever - Frontfrau Floor Jansen erfährt dieses Lied eine kongeniale Zusammenarbeit. Dabei übernimmt Johann die Leadvocals, wohingegen Floor Jansen bei den Refrains zum Zuge kommt. Johan singt dabei eher zurückhaltend und mit einer bedrückend klingenden Stimme. Allein dieses Lied sorgt schon für so manche Gänsehaut bei mir. Auch die Instrumentierung ist eher zurückhaltend.
2084 Dieses Lied besingt den Krieg im Jahr 2084, der sämtliches Leben auf der Erde zerstört hat. Dementsprechend düster und bedrohlich wirkt dieser Song in der Grundstimmung. „Silence fills the air/echoes fade away/of sadness and despair/on that cruel and fateful day“. Mit Lana Lane singt hier eine ebenfalls sehr gute Sängerin, die mir jedoch besser gefällt, wenn sie kraftvoll singen kann. Erst bei der letzten Strophe kommt sie ein wenig aus sich heraus. Musikalisch ist der Song auch eher einfach strukturiert. Analoge Synths dominieren hier.
One Small Step One Small Step, mit dem langjährigen Weggefährten Edward Reekers am Mikrofon, handelt von der Mondlandung im Jahr 1969. Analoge Sounds bestimmen auch hier größtenteils das Geschehen. Durch den Einsatz der Akustikgitarre ist das ganze aber wesentlich positiver gestimmt. Der Refrain ist zwar eher ruhig gehalten, besticht aber durch seine schöne Melodie. „One small Stepp for mankind/but a giant leap for mankind.” Geprägt wird das ganze noch von einem schönen Gitarren- und Synth-Solo von Erik Norlander.
The Shooting Company Of Captain Frans B. Cocq Dieser Song spielt im 17. Jahrhundert und handelt von Captain Frans B. Cocq, der von dem berühmten Maler Rembrandt gezeichnet wird. Schon der Anfang mit seinen wabbernden Sounds und der dann einsetzenden Gitarre ist schlicht und einfach schön. Die Stimme von Sänger Mouse ist dabei verfremdet. Zum Refrain hin kommt dann das Gitarrensolo vom Anfang zum tragen. Im Mittelteil gerät man dann fast ins Träumen. Hier gibt es nur einen kleinen Chorus, der die Melodie mitsummt. Auch instrumental halten sich die beteiligten Musiker hier zurück.
Dragon On The Sea Beim sechsten Lied übernimmt dann wieder Lana Lane das Mikrofon. Und zu diesem Lied fällt mir eigentlich nur eine Vokabel ein: Geil! Der Protagonist befindet sich jetzt im 16. Jahrhundert, wo Queen Elizabeth den Seefahrer Sir Francis Drake ausschickt, England gegen anrückende Armeen zu verteidigen. „Sail on for your queen/sail into history/you will never be the same/sail on for country/into our memory/time will remember your name/dragon on the sea”. Allein dieser Refrain haut mich jedes mal aus den Socken. Musikalisch unterstützt wird sie zum größten Teil durch die Akustikgitarre. Aber auch die obligatorischen Synths kommen nicht zu kurz. Für mich mit das Highlight auf der ersten CD.
Temple Of The Cat Der Hammersong der ersten Platte überhaupt. Wem dieser einfühlsame Song nicht gefällt, dem ist nicht mehr zu helfen. Mit der erst sechzehnjährigen Jaqueline Govaert, manchen vielleicht bekannt von der holländischen Gruppe Krezip, singt hier die Entdeckung des Albums. Einfach nur schön! Textlich handelt er von einem Maya-Mädchen, auf der Suche nach dem Jaguar-Tempel in Tikal.
Carried By The Wind Bei diesem Song gibt sich Sänger und Gitarrist Arjen A. Lucassen erstmals seit längerer Zeit wieder selbst die Ehre. Die Instrumentierung ist hier nicht ganz so zurückhaltend. Der Song beinhaltet ferner eine klasse Melodie, die einem nicht unbedingt so schnell entfällt.
And The Druids Turned To Stone Ein weiteres Highlight kündigt sich an. Schon der ruhige Einstieg in den Song mit Orgelklängen ist klasse. Zum Refrain hin gibt es eine kleine Steigerung, der Refrain an sich ist dann wieder sehr sparsam instrumentiert. Mit Damian Wilson singt hier ebenfalls ein absoluter Profi, der mit seiner Stimme die Dynamik des Songs sehr gut nachzeichnen kann. Charakteristisch finde ich hier immer wieder den Einsatz der Hammond-Orgel. Klasse Song! Textlich befindet sich der Hauptdarsteller jetzt im Jahr 2800 vor Christus, bei der Errichtung von Stonehenge.
The First Man On Earth Mit Neal Morse von der Band “Spock´s Beard” konnte Arjen Lucassen hier einen Weltklasse Mann am Mikrofon verpflichten, der dem Song seinen unverkennbaren Stempel aufdrückt. Schon der Anfang des Liedes verdeutlicht, dass es hier anders zugeht. Es ist eine verdammt geile Nummer geworden, die alles hat. Die Begleitband steigt recht ordentlich in den Song ein und brauch sich auch nicht zurückzuhalten. Während der ersten Strophe gibt es dann eine in den Vordergrund gerückte Basslinie, die immer wieder vorkommt. Aber über allem schwebt Neil Morse mit seiner Stimme, welcher dem Song zusammen mit der Band sehr viel Bombast verleiht. Textlich befinden wir uns im Jahr 50000 vor Christus. Die Natur ist noch vollkommen unberührt vom Menschen. Dieser Song ist der beste auf der ersten CD, jedoch auch stärker instrumentiert.
The Dream Sequencer Reprise Hier schließt sich wieder der Kreis. Zurück im 22. Jahrhundert verlangt es dem Protagonisten nach mehr („I will go back even further...“). Wie am Anfang ist dieser Song rein instrumental. Im Vordergrund ein klasse Gitarrensolo. Aber auch die Band kann hier voll mitziehen. Ein guter Ausklang für ein sehr gutes erstes Album.
Universal Migrator Part 2 – Flight Of The Migrator kommt im Vergleich zum ersten Album wesentlich härter aus den Boxen geschossen. Einen erheblichen Einfluss haben hier vor allem die zahlreichen Gastmusiker. Es fällt auf, dass mit Lana Lane und Damian Wilson nur zwei Sänger der ersten CD mit dabei sind. Es ist allerdings auch eine Zeit- und Kostenfrage, alle Musiker die ganze Zeit über mit dabei zu haben. Auf der Seite der Instrumentalisten schöpft Arjen aber aus dem vollen, denn acht Gastmusiker sind mit dabei. Manche die ganze Zeit über, wie z. B. Ed Warby am Schlagzeug. Andere steuerten vereinzelte Soli bei. Doch zurück zum wesentlichen. Das Album enthält diesmal nur neun Songs, aber bei einer Spielzeit von 65 Minuten gehören diese eher zu den Songs mit Überlänge. Auf die Splittung einzelner Songs in verschiedene Parts gehe ich bei der Songbeschreibung näher ein. Hier erst mal die Tracklist:
1. Chaos 5:10 2. Dawn Of A Million Soul 7:45 3. Journey On The Waves Of Time 5:47 4. To The Quasar 8:42 5. Into The Black Hole 10:25 6. Throught The Wormhole 6:05 7. Out Of The White Hole 7:11 8. To The Solar System 6:11 9. The New Migration 8:15
Lyrics: “Flight Of The Migrator” schließt direkt an das erste Album an. Erneut befinden wir uns im Dream Sequencer. „I will now take you back to the time before the big bang and the birth of the very first soul called the Universal Migrator“. Unser Protagonist geht auf eine abenteuerliche Reise durch die Zeit, aber immer auf der Suche nach dem Planeten Erde. Damit ist das Textkonzept dieses Albums eigentlich schon beschrieben.
Die Songs im einzelnen:
Chaos Direkt nach den einleitenden Worten geht es richtig los. Dabei machen die Musiker bei diesem Instrumental dem Titel alle Ehre. Gitarrensoli wechseln sich mit Synthsoli ab. Das Schlagzeug treibt alles voran. Es gibt eigentlich keine Erholungspause in diesem Anfangsstück. Arjen zeigt, dass er ein klasse Gitarrist ist, genauso, wie Erik Norlander seine Hammond-Orgel beherrscht.
Dawn Of A Million Soul Dieser Song ist ein hochmelodischer Kracher. Schon der Anfang ist klasse. Eine knappe halbe Minute gibt es eine Art Intro, bevor die Band einsetzt. Aber erst in Verbindung mit Sänger Russell Allen von Symphony X, der hier seine Stimme auch sehr gefühlvoll einsetzt, bekommt der Song seinen hymnenhaften Charakter. Und immer wieder dieses simple, aber äußerst effektive Riff. Und als Basis verdammt tiefe Synth-Sounds. Bass rein und Lautstärke aufdrehen. Das Solo von Michael Romeo ist ebenfalls geil. Klasse Song!
Journey On The Waves Of Time Der Übergang vom Song vorher ist nahtlos. Lucassen überrascht uns hier zunächst mit einem Geigenspiel, bevor wieder der Hämmer hervorgeholt wird. Sänger Ralf Scheepers (Primal Fear) kann hier vollends überzeugen. Treibende Drums, schnelle Bassläufe, atmosphärische Klänge, klasse Gesang! Was will man mehr. Im Mittelteil spielen dann fast nur noch Bass, Drums und immer die eingesetzten Synthies. Erik Norlander zeigt hier mal wieder sein Können. Klasse!
To The Quasar a) The Taurus Pulsar Ein pulsierendes Geräusch begleitet diesen Song am Anfang, bevor eine Akustikgitarre zur ersten Strophe leitet. Sänger Andi Derris von Helloween kommt am Anfang nur verzehrt aus den Boxen. Erst beim Refrain wird die Stimme wieder klarer, bevor sie wieder verzehrt wird. b) Quasar 3C273 Der zweite Teil dieses Songs, der wie jeder andere Teil auch mit der Index-Funktion am CD-Player direkt angesprungen werden kann, kommt dann ungleich härter aus den Boxen. Das Fundament bei diesem Teil bildet eindrucksvoll der Bass und die allgegenwärtigen Synths. Obwohl dieser Song wesentlicher komplexer aufgebaut ist, verliert Arjen Lucassen nie die Melodie aus den Augen. Der Refrain ist dann auch wieder klasse, und mit einem leichten Backgroundchor versehen.
Into The Black Hole Um eines vorwegzunehmen: Dieses Epos ist der Hammer schlechthin! a) The Eye Of The Universe Atmosphäre pur am Anfang, dann der Einsatz von wuchtigen Gitarren und den obligatorischen Synth, bevor sich alles wieder beruhigt. Für diesen einen Song hat Arjen niemand anderen als Bruce Dickinson von Iron Maiden gewinnen können, der stimmlich voll auf der Höhe ist. „The Eye Of The Universe“ überzeugt dabei vor allem durch den Wechsel Dickinsons mit einem Backgroundchor, der jedoch mehr ein Zischen ist. Der Refrain ist dann okay, das Ende des selben aber einfach geil, wenn Bruce das Wort „Universe“ in die Länge zieht und die Band einen dichten Soundteppich darunterlegt. b) Halo Of Darkness Im zweiten Teil macht Bruce das weiter, wo der erste Teil aufhört. Er singt einfach göttlich. Dazu kommt ein geiles Riff, das verdammt eingängig daherkommt. Es gibt keine Verschnaufpause. Beim Refrain verhält es sich ähnlich wie im ersten Teil. Synthies bestimmen dann den Rest des zweiten Teils. c) The Final Door Der Anfang des dritten Teils kommt dann etwas ruhiger daher. Atmosphärische Keyboards stehen im Vordergrund. Aber nur bis zur Wortwiederholung am Ende „the eye of the universe“. Hier erfährt Bruce dann ein wenig Unterstützung durch Lana Lane als Backgroundsängerin. Mit der Wiederholung der letzten zwei Liedzeilen und einem abgefahrenen Synthsolo geht der Song dann zu Ende. Einfach ein geiler Song!
Through The Wormhole Bei diesem Song durfte dann Fabio Lione von Rhapsody an das Mikrofon. Das Anfangsriff ist wiederum sehr eingängig. Dieser Song ist ein wenig schneller als die vorangegangenen, aber in meinen Ohren auch ein wenig schwächer. Fabio Lione ist zwar ein guter Sänger, kann diesen Song aber auch nicht vorne bringen.
Out Of The White Hole a) M31 Das Riff ist mal wieder eingängig, und Stratovarius´ Timo Kotipelto singt hier auch erste Sahne, so wie man es von ihm gewohnt ist. Der Refrain ist dann auch nicht ganz so eingängig. Zudem sind die Strophen in der Begleitung zurückgenommen. b) Planet Y Den Anfang macht dann ein leicht abgeändertes Riff, das in ein Gitarrensolo übergeht. Timo singt auch hier verdammt gut. Vor allem das Reimschema kommt sehr gut zur Geltung c) The Search Continues Der dritte Teil ist dann wie der erste Teil aufgebaut. Das Riff und der Refrain kommen wieder zum Vorschein.
To The Solar System a) Planet Of Blue Robert Soeterbeck, ein langjähriger Weggefährte von Arjen veredelt dann diesen vorletzten Song. Eher zurückhaltend und mit einer Art von Sprechgesang versehen ist die erste Strophe. Der folgende Refrain beginnt zwar mehr singend, aber ebenfalls noch relativ ruhig gehalten. Das ändert sich aber zum Schluss. Die Gitarren brettern dann gnadenlos ihr Riff, die melodische Schiene wird jedoch nicht verlassen. Textlich sieht unser Protagonist die Erde jetzt unter ihm liegen. Erreichen kann er sie jedoch nicht. b) System Alert Das System, der Dream Sequencer, meldet einen Fehler. Unser Protagonist kommt wieder zu Bewusstsein. Musikalisch ist hier nur eine verfremdete Computerstimme zu hören.
The New Migrator a) Metamorphosis Rein instrumental gehalten sind diese zwei Minuten, die geschickt auf den zweiten Teil hinleiten. Der Anfang erinnert mich irgendwie ein wenig an „Also sprach Zarathustra“ (ehemalige Warsteiner-Melodie). Atmosphäre pur wird verbreitet, bevor die Instrumentierung heller wird und sich zum Finale hin steigert. b) Sleeper Awake Jawohl! Zum Schluss werden noch mal alle Register gezogen. Das Riff am Anfang geht ordentlich ab, und das Schlagzeug kommt ebenfalls sehr gut rüber. Sobald die Strophe allerdings los geht, nehmen sich die Musiker zurück, und lassen Ian Perry glänzen. Eine Steigerung gibt es dann bei der Bridge. Und dann der Refrain. Göttlich! Am besten laut aufdrehen. Es lohnt sich.
Booklet Die Booklets sind reichlich mit Illustrationen angereichert. Zudem ist die erste Seite der Booklets aufklappbar, wo sämtliche Musiker mit einem Foto und Namen abgebildet sind. Zudem sind hier alle Texte und die Musiker, die bei den jeweiligen Songs mit von der Partie sind, abgedruckt. Herz was willst du mehr bei einem Booklet?
Fazit: Jede einzelne CD kann für sich gehört werden. Zusammen und hintereinander gehört, machen sie jedoch erst das aus, wofür Ayreon eigentlich steht. Analoge Sounds, bombastreiche Songs, mal komplex, mal einfach strukturiert, hervorragende Musiker, fette Produktion, geile Melodien. Wer also auf diese Mischung steht, dem kann ich nur empfehlen, mal in diese beiden Scheiben reinzuhören. Falls ich jetzt jemanden Interesse geweckt habe, dann schaut mal nach auf der offiziellen Seite: http://www.ayreon.com. Diese wurde vor wenigen Wochen neu gestaltet und der Besuch lohnt sich.
Und jetzt hoffe ich, dass ich euch mit diesem Bericht nicht gelangweilt habe. In Word getippt sind es satte sechs Seiten. Und bitte kein „hilfreich“. Denn was soll ich hier noch besser machen?
Pro: geniales Prog Metal Album, gute Gastmusiker Kontra: weiß nicht
bis dato habe ich ayreon eigentlich nur des namens wegen gekannt, bis zum zeitpunkt, als ich von der veröffentlichung des neuen albums "universal migrator" hörte. noch dazu sollte das teil auf zwei cds erscheinen, was mich schon etwas neugierig aber auch ...
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Ayeron „Universal migrator Part I+II“ Prog-Rock
(Transmission/Point)
Ein Konzeptdoppelalbum in Form zweier Einzel CD’S liefert uns der ehemalige Gitarrist Arjen Anthony der holländischen Band Vengeance. Auf part I, betitelt mit The dream sequencer ...
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sehr hilfreich
29.08.2000
Zwei Meisterwerke Bewertung für Universal Migrator- Ayreonvon
Twilightning
Pro: Kompositionen auf hohem Niveau, sehr gute Gesangsleistungen Kontra: ---
Universal Migrator, Pt. 1 - The Dream Sequencer
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03.08.2000
Enttäuschend Bewertung für Universal Migrator- Ayreonvon
udo_frueh
Pro: Nee, lieber nicht Kontra: Da müßte ich viel schreiben...
Und wieder ist er da, Mr. Arjen und hat alle Metal-Götter um sich versammelt. Eroberung des 21 Jahrhunderts... 2 CD's... und jede einzeln... Da freut man sich doch... und was kommt dabei heraus... "The Dream Sequenzer" ist ein halbgares Sammelsurium von P ...
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Pro: Gute Komposition, gute Gastmusiker, edles Design Kontra: Nicht für jeden was
...existieren nicht mehr. Nur einer lebt noch, und das ist der von "The Universal Migrator" (ebenfalls ein Ayreon-Album). Dieser beschloss auf dem "Universal Migrator"-Album irgendwann, bis zum Urknall in der Zeit zurückzureisen ;)
Das Experiment ist zwar gescheitert, aber die Forever haben sich durch das Experiment an ihre Gefühle erinnert, die sie verloren haben. Der Universal Migrator soll den Zyklus vervollständigen.
Auch Musikalisch durfte das letzte Lied auf dem Album natürlich nicht mittelmäßig sein. Ist es auch nicht, es ist ein sehr starkes Stück!
Als zusammenfassendes Stück sind natürlich wieder alle Arten von Emotionen vertreten: Ruhe, Hoffnung, Verzweiflung, Wut und was nicht sonst noch. Neben allen Arten des Gesangs ist auch ein sehr guter Instrumentalpart drin.
Das Lied endet mit einem Chorus, der von allen gemeinsam gesungen wird...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
sehr hilfreich 01.01.1970
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