Until the end of time - Art of Voices

Until the end of time - Art of Voices

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... Freilich, ein Leichtes mag es im schnellebigen Musikbusiness unserer Zeit nicht sein, aber die Eigenproduktion eines Samplers zeigt deutlich die Standhaftigkeit der Band: "Until the end of time" wird geboren – keine bloße Abmischung gecoverter Songs, nein, auch besagte Musikstücke aus ... Bericht lesen





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I just can't get enough...
Erfahrungsbericht von Augury über Until the end of time - Art of Voices
28.08.2002


Produktbewertung des Autors:   

Cover-Design: annehmbar 
Klangqualität: ausgezeichnet 
Langzeithörspaß: wird nicht schnell langweilig 

Pro: Rock und Country  -  altbewährt noch immer gut .  .  .
Kontra: Nix für Techno -  und HipHop - Junkies .  .  .

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Wir schreiben das ausgehende 20. Jahrhundert. Zu dieser Zeit begibt es sich, dass sich ein Quartett daran macht, eine Band zu werden – das Ergebnis: The Art of Voices – Synonym für angenehm-unterhaltsame Rock- und Country-Mucke. Doch wer sind diese aufstrebenden Musiker? Und noch viel entscheidender, wie steht’s mit ihrem Sound?

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>> Kurze Band-History...

Es sollte sich seinerzeit zutragen, dass ein junger Mann, der es sich in den Kopf gesetzt hatte, sein liebstes Hobby zum Beruf zu machen, alles daran setzte, sein Umfeld mit musikalischen Klängen zu erfreuen.
Und besagter Herr, namentlich auch bekannt als André "Andy" Heinrich, ist es, der mit dem Gedanken eines Best Of-Gigs spielt. Und so kommt es, wie es kommen muss. Mit einer Auswahl guter, allseits recht populärer Rock- und Popsongs und ansässigen Künstlern, steigt dann ein Konzert in der Leipziger Bar "Bourbon Street" - positiv aufgenommen vom Publikum.
Unter der Riege der Musiker verteten Gunter Lange und Torsten Wolf, zu jenem Zeitpunkt bei "Factory of Art" tätig, ebenso wie Peter Dreger, der bereits zusammen mit Andy Heinrich als Act "Sound Dinner" spielte. Tja und wenn’s bei solch einem Auftritt schon wie am Schnürchen läuft, warum also nicht das Ganze fortsetzen?
Gesagt, getan... so dass sich dann ANDY HEINRICH (acc, git, voc), PETER DREGER (acc, git, voc), GUNTER LANGE (key, bg, voc) und UWE MENGER (drums) zusammenfanden.
Erstere drei sollten sich zugunsten der Musik entscheiden, Uwe lediglich stieg aus, so dass man in TORSTEN WOLF einen neuen Drummer fand, der schon länger im Business wirkte.
Mit der Veränderung in den eigenen Reihen eine Weiterentwicklung der Band durch Ausbau ihrer melodischen Bandbreite. Und seit her sind es The Art of Voices in genannter Bestetzung, die man überall da finden soll, wo Rock, Pop bis hin zu New Country gern gehört und gefragt ist...

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>> Der Sound im Allgemeinen...

Nun, Coverbands gibt es ja so einige und auch die "Großen" (?) der Branche à la Britney Spears, Marilyn Manson & Co. machen es uns (wenn auch nicht stets wirklich gekonnt) vor – altbewährt kommt immer gut!?

Jedenfalls agieren The Art of Voices getreu dieser Devise, obgleich natürlich in völlig anderer Art und Weise. Denn was hier an erster Stelle steht, unverkennbar der Fun an der Sache und mal ganz ehrlich: bei ein paar netten Versen, die man so vom Hören aus dem Radio kennt, trällert doch mitunter jeder gerne mit. Und so dienen denn unterschiedlichste Hits über Pink Floyd, Garth Brooks, den Eagles, ToTo, Karat, Bruce Springsteen, bis hin zu Bryan Addams oder Bon Jovi und vielen anderen dazu, die (nebenbei bemerkt verschiedenste Altergruppen umfassende) Zuhörer- und –schauerschaft mitzureißen.
Doch was wäre letztlich schon eine Band, die nicht im Stande ist, selber was auf die Beine zu stellen?

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>> Die CD...

Auf anderer Leute Lorbeeren ruht sich die Gruppe keineswegs aus, denn einen handfesten Beweis für ihr Talent liefert sie mit selbst kreierten Titeln, ebenfalls bei Live-Gigs sehr gern präsentiert und gehört, ab. Freilich, ein Leichtes mag es im schnellebigen Musikbusiness unserer Zeit nicht sein, aber die Eigenproduktion eines Samplers zeigt deutlich die Standhaftigkeit der Band: "Until the end of time" wird geboren – keine bloße Abmischung gecoverter Songs, nein, auch besagte Musikstücke aus der Feder der (Wahl-) Leipziger werden dem Interessierten dargestellt - alles in allem sieben Tracks.

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Das Cover...

Schlicht gehalten das Cover, ohne schmückendes Beiwerk, denn was ja schließlich zählt ist die Musik an sich!! So zeigt die CD auf ihrer Frontseite, wie anhand des hier auf ciao.com eingestellten Bildes ersichtlich, lediglich den Schriftzug des Titels sowie die vier Musiker selber - von links nach rechts: Andy Heinrich, Torsten Wolf, Peter Dreger und Gunter Lange.

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Line-Up der Songs...

 Part of me, Part of you
 Rosanna
 Whiskey in the jar
 Until the end of time
 Cold tonight
 Stay for you
 Since the first love

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Kurzinfo zu Entstehung & Inhalt...

Der Track entsteht im Jahre 1999. Aufzeichnungen finden sowohl bei einem Live-Auftritt im "First Cadillac", einer American Bar, am 13. November als auch in den "The Art of Voices"-Studios in Leipzig statt.
Die Stimmung bei Gigs ein bisschen erleben und erahnen können – der Hauptgrund dafür, dass man sich entschließt, dem Machwerk drei Live-Titel beizusteuern.
Die übrigen Lieder, Titel 4 bis 7, dann eigene Kompositionen, teilweise Eindrücke und Gedanken der Künstler widerspiegelnd.
Beim Hören wird sicher dem einen und anderen nicht entgehen, dass es sich fast ausschließlich um Themen Marke Herzschmerz & Co. handelt... aber dennoch das Ganze auf nette, spritzige Weise... und so geben sich Rockballaden mit "aggressiveren" rockigen Stücken, bei denen vor allem die Gitarren ihre Arbeit leisten, so das trotz der Gesamtharmonie eine unterhaltende Mixtur vorliegt.

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Die Songs im Detail...

1.) Part of me, part of you

Der erste auf der CD enthaltene Song, wie bereits erwähnt, einer der bei besagtem Konzert 1999 Mitgeschnittenen.

Ursprünglich stammt er aus der Feder Glenn Freys, der mit der Band "Eagles" bekannt wurde und sich mit eben diesem für "Thelma & Louise" sowie weiteren Filmsongs Marke "The Heat Is On" zu "Beverly Hills Cop" versuchte.

Und so klingt das Ganze denn auch bei The Art of Voices recht ähnlich. Gesungen wird hier im Leadbereich von Peter Dreger, 68er Jahrgang und in Innsbruck geboren, der mit viel Intensität die Ballade interpretiert.

2.) Rosanna

Auch dieser Titel stammt von selbigem Auftritt im "First Cadillac".

Das Original ist von David Paich, ehemals Keyboarder und Sänger der Rock-Größen "ToTo", zu denen er neben Steve Lukather (Gitarre, Gesang), Bobby Kimball (Gesang), Steve Porcaro (Keyboard), David Hungate (Bass) und Jeff Porcaro (Schlagzeug) zählt(e).

Und wem sind heute nicht die spritzigen Songs der Amerikaner, die in den 80ern schon die Charts der Welt stürmten, ein Begriff? Sei es nun "Africa" oder "Hold on the Line" ...grade auf Radiosendern mit abwechslungsreicher, bunter Musikmischung vergeht kaum ein Tag, ohne dass man etwas von "ToTo" auf die Ohren kriegt. "Rosanna" knüpft demzufolge heute wie damals an diesen typisch melodisch-rockigen Mix an; ob nun bei Refrain oder Instrumentalpart – einfach ein regelrechter Ohrwurm, der sich schnell in den Gehörgängen einnisten dürfte.

3.) Whiskey in the jar

Mit diesem dritten Lied ist ein weiteres Mal die Live-Atmosphäre eingefangen. Bei ihrer Fassung widmen The Art of Voices gerade den Gitarren viel Augenmerk, der Bass tritt eher im Hintergrund zu tage. Auch stimmlich wirkt der Song sehr belebend und gelöst.

Es handelt sich an dieser Stelle um lockere, jazzrockig angehauchte Thin Lizzy-Cover-Stimmungsmucke, die dann schon mal zum überschwinglichen Tanzen anzuregen vermag... ist das 1972er Original, von einem von seiner Frau betrogenen Räuber handelnd, ja schließlich nicht umsonst ein altes irisches Trink- und Feierlied!

4.) Until the end of time

"Don`t talk just say nothing The secret that we share should be unspoken.
Lay your healing arms around me, and hug me Until the end of time..."

Ach ja...da könnte man echt glatt dahin schmelzen, so herrlich schnulzig wie allein der Refrain bereits klingt! Jedem Fan musikalischer Liebeserklärungen dürfte hier in der Tat ganz warm ums Herz werden...

Der für die CD namensgebende Track ist der vierte im Bunde und gleichzeitig auch der erste eigene der Truppe. Komponiert von Peter Dreger, singt er auch sanft und doch ergreifend den Text. Eine richtig schöne Ballade eben, die zum Träumen einlädt...

5.) Cold tonight

Nummer 5 eine zweite Eigenkreation, in Zusammenarbeit von Torsten Wolf, Peter Dreger und Gunter Lange entstanden.

Wie man anhand der Namenswahl und auch bei ersten langsam melodiösen Tönen vermuten möchte abermals ein Liebeslied?
Der Anschein trügt, denn hier werden einmal nicht nur die Sonnenseiten des menschlichen Daseins angerissen. Stattdessen ein scheinbar unüberwindbarer Wirrwarr aus Tod, abstumpfender Verzweiflung und Entmenschlichung... ein "lebenswertes" Leben, das uns zwingt wegzusehen und stumm das schlechte hinzunehmen? - "Come on stand up and fight."

Oder bleibt die Hoffnung doch auf der Strecke? - "So cold tonight, but I see the day and end of the night Come on it's not too late to say good bye And if you want - bring in the light So cold tonight, and if the sky is grey and there's no light Well there's a chance to start it up A little compromise of love..."

6.) Stay for you

Dieser Song aus Gemeinschaftstätigkeit zwischen Torsten Wolf und André Gensicke erschaffen, wobei hier Andy Heinrich in Bezug auf den Gesang die erste Geige spielt. Und, weil’s so schön war, abermals eine ruhige, andächtige, aber auch gefühlsbetonte Ballade um Liebe und Zweisamkeit.

7.) Since the first love

Mit dieser rhythmisch etwas schnelleren Ballade, komponiert von Gunter Lange und Torsten Wolf, gesungen von Andy Heinrich, schließt sich last but not der Kreis der auf dem Sampler zu findenden Werke. Auch sie ist von der Band selbst komponiert und im Bereich der Liebeslieder angesiedelt...

"Since the first love till the last love
my illusions disappeared
Since the first love till the last love
my confusions overflow..."

Ruft das nicht irgendwie bei jedem von uns Erinnerungen wach? Tja, wer kennt sie nicht, die berühmte erste Liebe und das Drumherum?

* * * * * * * * * * * * * * * * * * *

>> Fazit...

Nicht zuletzt die gekonnte musikalische wie auch gesangliche Umsetzung vieler verschiedener Lieder lässt einen Besuch eines The Art of Voices-Gigs oftmals zu einem amüsanten Event gedeihen... kurz um, so unterschiedlich die Geschmäcker auch sein mögen, hier dürfte wohl für (wenigstens fast) jeden was nettes dabei sein... und anscheinend geht ein solches Konzept auf: Fanclub mit ständig wachsender Mitgliederzahl (gut, hiermit gestehe auch ich) und Auftritte in und um Sachsen. Was will man mehr?

Wem doch lieber die nackten Tatsachen eher zusagen, der sollte bei Interesse einfach mal ein Auge auf die Website der Viererbande werfen: www.TheArtofVoices.de – hier gibt’s Infos abzustauben, von Biografie (auch im Detail zu jedem Bandmember), Booking, aktuellen Tourdaten, bis hin zu Fanclub, Merchandising, über Referenzen, die Songs an sich... inklusive Hörproben im MP3-Format oder Fotogalerie (Mädels und natürlich auch interessierte Jungens, wer schnuckeligen Langhaarlöwen –wie sich das halt och für richtige Rocker geziemt- nicht ganz abgeneigt ist, sollte sich das nicht entgehen lassen *zwinker* )...

Langzeithörspaß garantiert? Nun, so wage ich durchaus zu behaupten – zumindest kann ich für mich persönlich sagen: I just can't get enough! Und wenn’s schon nicht die neuen Titel sind, dann werden doch mindestens die alt hergebrachten Rock und Country-Bringer in ihren Bann zu ziehen verstehen... heißt es doch nicht ohne Grund Oldies but Goldies! Und life steppt da echt sehr oft der Bär - Na denn, "Get the Party started"...   

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(*) Meinungen von Ciao Mitgliedern


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