"Vega" sind Hip Hop. Oder Pop. Oder Dance. Oder sowas. Genau weiß man es eigentlich nicht: Für Hip-Hop sind sie zu technisch, für Pop wird zu viel gerappt und für Dance sind sie zu soft. Also was genau sind Vega? Auf jeden Fall wurden sie produziert von A.C. Boutsen und Stevie B-Zet, die früher ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Mentor über Vega - Vega 9. Dezember 1999
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Pro:
Gute Musik mit guten Texten
Kontra:
Nix
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
"Vega" sind Hip Hop. Oder Pop. Oder Dance. Oder sowas. Genau weiß man es eigentlich nicht: Für Hip-Hop sind sie zu technisch, für Pop wird zu viel gerappt und für Dance sind sie zu soft. Also was genau sind Vega? Auf jeden Fall wurden sie produziert von A.C. Boutsen und Stevie B-Zet, die früher bei Sven Väth's Eye-Q-Records zu hause waren und hier musikalisch ein ganz anderes Territorium betreten. Daß sie so ganz ihre musikalischen Wurzeln nicht ablegen konnten, erklärt wohl die vielen technischen Klänge auf diesem Album, die den Pop-Charakter ausmachen. Ansonsten sind Vega (also die Frankfurter Veronika Tomasevic und Tim Neumann) waschechte Hip-Hopper, fern ab von der albernen Disserei der Rödelheimer oder ähnlichem für diese Musikrichtung typischen Gehabe. Für einen Rödelheimer-Act waren sie allerdings in diesem Jahr die Vorgruppe, nämlich für Xavier Naidoo beim Hessentag in Baunatal. Aber das war's dann auch schon an Gemeinsamkeiten. Eines von den Hip-Hop-Klischees erfüllen sie jedoch allemal: Das Kifferklischee! Song 1 mit Namen "Guten Tachen" ist eine Ode an den Joint, allerdings sollte man diesen Song nicht unbedingt ernst nehmen. Und auch "Ich chille" beinhaltet einige mehr als eindeutige Anspielungen an die selbstgebauten Sportzigaretten. Der bekannteste Song dürfte wohl "Kannste ma sehn" sein, der es immerhin zu einigen Radio-Einspielungen geschafft hat. Der große Hit jedoch blieb Vega bis jetzt verwehrt, was mehr als schade ist! Denn allein "Ich chille" lief auf MTV rauf und runter (mit einem sehr hübschen Video und einer passend dazu aufgemotzten Version des Album-Tracks) und mit "Irgendwas ist anders" bieten Vega einen der schönsten Love-Songs des Jahres! Aber auch kritischen Texten gehen Vega nicht aus dem Weg: "Keine Sekunde" zum Beispiel handelt von einer gescheiterten Beziehung, während "Irgendwo im Nirgendwo" ein Nachruf auf einen durch Selbstmord gestorbenen Freund ist. Fazit: Schönes Album mit eingängigen Pop-/Hip-Hop-Songs.
Pro: Lieder die Lebenserfahrung intepretieren Kontra: Viele denken es ist Schwachsinn
...nur von Liebe Gesungen bzw erzählt aber mann sollte der Wahrheit auch mal ins augen sehen können und nicht alle immer mit den Liebes Schnulzen Songs vereiteln.
Also bevor ihr Vorurteile zieht kauft euch eine Vega CD.
Und hört sie euch an und denkt mal über den Text nach.
Amen! ...
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Pro: Ein paar wirklich gute Lieder Kontra: etwas eintönig
...Einige werden sich jetzt fragen: Was hat die CD mit der Schweiz zu tun? Die Antwort darauf lautet: Nichts. Die Schweizwochen sind zwar noch nicht vorbei, aber man kann ja auch mal einen anderen Bericht einschieben. Dieser könnte wohl am ehesten noch als ?Back to the late 80?s and early 90?s? durchgehen, wir befinden uns nämlich in den Jahren 1985 bis 1998, wobei die älteren Lieder den Hauptteil ausmachen. Über die Künstlerin Suzanne Vega kann ich dieses Mal nicht allzu viel sagen, das Einzige das ich liefern kann ist eine Discographie.
DISCOGRAPHIE
Suzanne Vega (1985)
Solitude Standing (1987)
Days of open hand (1990)
99.9 (1992)
Nine objects to desire (1996)
Tried and true (Best of / 1998)
Songs in red and grey (2001)
Da ich über die Künstlerin nichts mehr sagen kann, komme ich eben gleich zu den Liedern.
LUKA 3...
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Pro: Sammlung von Vegas Pop-Klassikern, abwechslungsreich, für ruhige Stunden Kontra: nur 2 markante Stücke; der Rest ist recht einheitlich
..., in der Hoffnung, dass, wenn er/sie stillhält, er /sie nicht mehr geschlagen wird: "just don't ask me how I am". Das Lied entstand 1984 - wie so viele Stücke wohl in New York City, d.h. im Künstlerviertel Greenwich Village.
2) Tom's Diner (DNA feat. S. Vega)
Hier handelt es sich um die Coverversion eines Songs vom 2. Album "Solitude Standing", in dem Vega detailreich eine kuriose Alltagsszene in einem New Yorker Bahnhofs-Diner schildert. Diese basslastige Drum & Bass-Version von DNA war seinerzeit weitaus erfolgreicher als das Original, so dass nur sie auf das Best-of-Album genommen wurde.
3) Marlene on the Wall
"Marlene on the wall" schildert ihre Beziehung zu einem Mann, der ein Poster von Marlene Dietrich an der Wand hängen hatte. Die Filmdiva mit dem Schlafzimmerblick lächelt jede Frau spöttisch an, die sich mit dem Mann auf dem Bett unter...
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Pro: gute Texte, ausdrucksvolle Stimme, versierte Gitarrenarbeit Kontra: noch etwas steif und kühl
...Ihr Debütalbum bestreitet Szuanne Vega fast komplett mit ihrer akustischen Gitarre, wenig Begleitung und exzellenten Texten. Man merkt ihren mitunter gedrechselt wirkenden Reimen und abgehobenen Metaphern oft die Herkunft aus dem akademischen Milieu für Literatur an.
Aber das macht für viele Zuhörer ja gerade den besonderen Reiz ihrer Songs aus. Deutsche Hörer, die das Englische nicht so gut beherrschen, greifen am besten zu einer Übersetzung.
Die Songs
"Marlene on the wall" schildert ihre Beziehung zu einem Mann, der ein Poster von Marlene Dietrich an der Wand hängen hatte. Die Filmdiva mit dem Schlafzimmerblick lächelt jede Frau spöttisch an, die sich mit dem Mann auf dem Bett unter dem Poster einzulassen versucht: "just another soldier passing". Und das gleiche passiert, wenn dieses Poster im Schlafzimmer einer Frau hinge...
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