~The Art Of Butchering~
21.11.2008 (20.11.2008)
Pro:
Alles
Kontra:
Nichts
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
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 MartinMetz
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Mitglied seit:27.08.2001
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Liebe Leserinnen und Leser, das Finnen nicht nur Eishockey und Skispringen können beweist die finnische Band *De Liriums Order* mit ihrem bereits im Jahre 2004 produzierten Album *Victim No. 52*.
Lineup °°°°°°°° Corpse - Vocals Dr. Lirium - Guitar S.M. NekroC - Guitar E.R. Insane - Drums Tracklist °°°°°°°°°° Sanctuary Of Incineration 04:39 Abomination 03:02 The Art Of Butchering 04:15 Masterpiece Of A Morbid Mind 03:43 Victim No. 52 04:16 Through The Eyes Of A Murderer 04:59 Nightmare In Apartment 213 04:29 Dr. Lirium Orders: Suffering 03:56 Pathologist's Perverse Fantasies 04:30 The Sunrise 07:18
Gesamtspielzeit: 45:05 Label: Woodcut Records Zur Rezension °°°°°°°°°°°°°°°°° "Victim No. 52" ist das Debüt der finnischen Newcomer De Liriums Order. Konzeptionell widmet man sich voll und ganz dem grossen Themenbereich der Serienkiller, inklusive Songs welche die Geschichten von Jeffrey Dahmer und Andrei Chikatilo erzählen. So weit so gut, das ist zwar kein neues aber scheinbar immer wieder gern genommenes und gesehenes Thema.
Wer jetzt allerdings den nächste Grindcore Ableger oder Cannibal Corpse Klon erwartet liegt glücklicherweise komplett daneben. Die vier Finnen gehen sehr, sehr versiert zu Werke und zocken, grob gesagt, eine Mischung aus technischem Death und aggressivem Thrash Metal. Das gesamte Album ist übersät von hammergeilen Killerriffs (man höre nur "Abomination") und gänsehauterzeugenden, ausgedehnten Solos die technisch kaum besser sein könnten ("Art of Butchering" oder "Victim No. 52"). Das sechste Stück "Through the Eyes of a Murder" ist gar mit einem beneidenswert grandiosen Songaufbau gesegnet und lässt nichts zu wünschen übrig. Insgesamt habe ich allein von der Gitarrenarbeit her in letzter Zeit selten ein so gut durchdachtes und strukturiertes Album gehört wie "Victim No. 52". Aber nicht nur die Metaläxte haben es in sich, auch Sänger Corpse und das ausgefeilte Drumming von E.R. Insane (übrigens sehr amüsante Pseudonyme, welche die 4 Finnen gewählt haben) kann man locker zur Speerspitze ihrer Zunft zählen. Gerade die Stimme von Corpse ist brutal, düster und intensiv. Der Mann hat es einfach drauf!
Die Songs sind allesamt sehr komplex strukturiert, bleiben aber trotzdem eingängig und zu jeder Zeit nachvollziehbar - ein Punkt den viele ihrer Kollegen nicht mal nach mehreren Alben auch nur ansatzweise beherrschen. Alleine die Tatsache, das es sich hierbei um ein Debüt handelt, verdient die Höchstpunktzahl. De Liriums Order hatten mit "Victim No. 52" DAS Death Metal Album des Jahres 2004 abgeliefert. Ich bin begeistert! Martin Metz
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24.11.2008 22:14
mein wissen über finnische bands ist stark begrenzt und diese hier ist mir vor deinem bericht mit sicherheit noch nie untergekommen =) prima bericht! liebe grüße!
22.11.2008 12:23
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die Band nicht kenne...
21.11.2008 08:25
guter Bericht von Dir