Zu den bedeutendsten Musikerinnen der letzten Jahrzehnte muss man wohl ohne jeden Zweifel auch MADONNA zählen, deren Musik ich in den 80er und frühen 90er Jahren überhaupt nicht ertragen konnte (erst in den letzten Jahren gefiel mir dann der ein oder andere Titel durchaus recht gut (beispielsweise BEAUTIFUL STRANGER, ...)).
Meine relative Abneigung gegenüber der Musik von MADONNA hinderte mich dann aber (aus Gründen, die ich später noch nennen werde) nicht daran, mir eine CD zu kaufen, die eben dieser Musikerin gewidmet wurde, nämlich das Album/den Sampler VIRGIN VOICES - A TRIBUTE TO MADONNA, den ich nun auch zum Thema meines heutigen Beitrags mache.
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ALLGEMEINES
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Das Album (beziehungsweise der Sampler) VIRGIN VOICES - A TRIBUTE TO MADONNA, an dem überwiegend Interpreten aus dem Independent-Bereich beteiligt waren, erschien im Jahre 1999 beim hierzulande recht unbekannten Label Cleopatra.
Bereits im Jahre ihres Erscheinens war dieses Album/dieser Sampler wohl nur im gut sortierten Fachhandel zu finden, heute dürfte sie gar noch schwerer zu finden sein. Ich hatte mir die CD im Sonderangebot beim auf elektronische Musik spezialisierten Onlinehändler www.emso.de (könnte auch bei www.infrarot.de gewesen sein) gekauft und hatte weniger als 10,00 € zu zahlen.
Das Cover der in einem handelsüblichen JewelCase verpackten CD zeigt ein in silbergrau gehaltenes Motiv, das mich an eine bestickte Tischdecke erinnert sowie einige Beschriftungen. Das beiliegende Booklet enthält einige kurze Informationen über die mit Coverversionen auf der CD vertretenen Musiker.
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PLAYLIST
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Der Sampler VIRGIN VOICES - A TRIBUTE TO MADONNA beinhaltet die nachfolgend aufgeführten Titel/Coverversionen:
- HOLIDAY - HEAVEN 17 (3:50)
- LIKE A PRAYER - LOLEATTA HOLLOWAY (4:05)
- LIKE A VIRGIN - ANNABELLA LWIN (BOW WOW WOW (4:47))
- WHY IT´S SO HARD - DEAD OR ALIVE (4:50)
- LIVE TO TELL - BERLIN (5:00)
- VOGUE - ASTRALASIA (3:53)
- JUSTIFY MY LOVE - FRONTLINE ASSEMBLY (5:01)
- BAD GIRL - JAMES HARDWAY WITH AMANDA GHOST FEAT. BOY GEAROGE (4:58)
- MATERIAL GIRL - KMDF (4:27)
- BEDTIME STORY - SILVERBEAM (4:59)
- EXPRESS YOURSELF - INFORMATION SOCIETY (4:59)
- SWIM - SPAHN RANCH (4:36)
- FROZEN - GENE LOVE JEZEBEL (5:01)
- BURNING UP - THE VOLUPTUOUS HORROR OF KAREN BLACK (4:59)
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ANMERKUNGEN
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Da ich, wie ich eingangs erwähnte, die Musik von MADONNA nicht sonderlich mag, stellt sich die Frage, warum ich mir dann ein Album/Sampler mit dem Titel VIRGIN VOICES - A TRIBUTE TO MADONNA gekauft habe. Die Antwort auf diese Frage ist verhältnismäßig einfach, denn unter vielen mir unbekannten Musikern/Bands steuerten mit KMFDM und FRONTLINE ASSEMBLY zwei Bands Titel bei, deren Musik ich sehr gerne höre und aus dem Vorhandensein dieser beiden Bands/Projekte sowie einigen anderen, die mir als nicht ganz schlecht bekannt sind/waren schloss ich, dass auch die ein oder andere der übrigen Coverversionen mir unbekannter Interpreten meinen Geschmack treffen könnte.
Obwohl ich MADONNA (beziehungsweise ihre Musik), wie bereits mehrfach erwähnt, nicht sonderlich mag, ist auch für mich unbestritten, dass sie wohl zu den herausragendsten Musikerinnen des letzten Vierteljahrhunderts zählt und dass sie mit ihrer musikalischen Entwicklung vom massentauglichen Kleinmädchenpop
Bilder von Virgin Voices a Tribute to... - Various
zur Stilikone, die möglicherweise anfangs auch sehr glücklich gelaufen, insgesamt aber hart erarbeitet ist, ein TRIBUTE TO-Album lange verdient. Das an dem Album/dem Sampler VIRGIN VOICES - A TRIBUTE TO MADONNA dann überwiegend Musiker/Bands aus dem Independent-Bereich beteiligt waren, gefällt mir nicht nur sehr gut, sondern zeigt auch, dass sich diese auch mit den Charts und ihren "Helden" befassen.
°° HOLIDAY °°
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Den Auftakt zu dieser CD bildet ein Titel, auf den ich sehr neugierig war, da ich zwar HOLIDAY in der Originalversion als nahezu unausstehlich empfinde, HEAVEN 17, die sich dieses Titels annahmen, in den 80er Jahren mit Titeln wie PENTHOUSE AND PAVEMENT, TEMPTATION und anderen allerdings zu den Vertretern des Synthiepops zählten, die ich bevorzugt gehört habe.
Das Ergebnis empfand ich dann von den ersten takten an allerdings als recht enttäuschend. Die Grundmelodie der Urfassung wurde beibehalten und wirkt nur leicht beschleunigt. Die Instrumentierung wurde zwar weitestgehend geändert, allerdings wählten HEAVEN 17 eine sehr poppige, rhythmische Instrumentierung die für meinen Geschmack viel zu wenig Stilelemente der Neuinterpreten enthält. So wird HOLIDAY zu einer noch immer arg poppigen Coverversion, die sich recht dicht am Original orientiert und abgesehen von der natürlich etwas anderen Stimme des HEAVEN 17-Sängers auch ein Remix des Originals hätte sein können.
Wertung: 6 von 10
°° LIKE A PRAYER °°
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LIKE A PRAYER zählt für mich zu den schlechtesten Titeln MADONNAS und die Interpretin dieser Coverversion, die mir bislang absolute unbekannte LOLEATTA HOLLOWAY, wird im Booklet als R&B-Größe bezeichnet. Ein Titel, den ich im Original nicht mag, gesungen von einer Interpretin, die ein Genre vertritt, das ich genauso wenig mag, ... dies alles stimmte mich pessimistisch und ich sollte recht behalten.
Mag sein, dass die Stimme der Interpretin hier sehr gut ist (diesbezüglich bin ich mir sogar fast sicher, dass dem so ist), ihr Stil ist ganz klar für mich nur schwer erträglicher R&B. Dazu bleibt auch der Originaltitel immer ganz eindeutig zu erkennen und so wird LIKE A PRAYER in der Version von LOLEATTA HALLOWAY zum erwarteten/befürchteten Totalausfall.
Wertung: 0 von 10
°° LIKE A VIRGIN °°
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Mit LIKE A VIRGIN folgt nun gleich ein weiterer Titel, den ich beim besten Willen nicht ertragen kann, nie ertragen konnte und auch nie ertragen können werde. Da dieser Titel hier allerdings von ANNABELLA LWIN, der einstigen Frontfrau von BOW WOW WOW interpretiert wurde, war ich dann zumindest neugierig und nicht von vornherein pessimistisch.
Ein klein wenig enttäuscht hat mich ANNABELLA LWIN dann aber doch. Zwar wirkt die Instrumentierung mit den eingefügten Synthiebeats ein wenig nach BOW WOW WOW, aber leider bewegt sich die Coverversion etwas zu dicht am original und da die Sängerin scheinbar auch ihre wavige Stimme, die sie einst auszeichnete, etwas abgelegt zu haben scheint, bleibt letztendlich nur eine grundsolide Coverversion ohne Begeisterungspotential.
Wertung: 7 von 10
°° WHY IT´S SO HARD °°
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Mitte der 80er Jahre hatten DEAD OR ALIVE mit YOU SPIN ME ROUND einen Riesenhit, der auch mir sehr gut gefiel und ich kaufte mir damals auch das (ebenfalls recht gelungene) Album der Band. Als ich vor kurzem noch einmal etwas von DEAD OR ALIVE hörte, musste ich dann aber feststellen, dass die Musik deutlich an Reiz verloren hat und genauso ging es mir auch mit dieser Coverversion. Zwar kann man schon erkennen, dass DEAD OR ALIVE versuchten, dem Original eigene Stilelemente hinzuzufügen und dies auch durchaus gelang, allerdings ist mir das Ergebnis heute deutlich zu poppig und so bleibt eine weitere Coverversion, die nicht über das Urteil "solide" hinauskommt.
Wertung: 6,5 von 10
°° LIVE TO TELL °°
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BERLIN hatten etwa Mitte der 80er Jahre, also in einer Zeit, in der auch Madonna zahlreiche Chartserfolge hatte, mit TAKE MY BREATH AWAY weltweit Erfolg und eben diesem Titel ähnelt in ihrer Art/ihrem Stil auch die Coverversion des Madonna-Titels LIVE TO TELL. Zweifellos ist die Gesangsstimmer hier sehr gut und auch die Instrumentierung sehr harmonisch und gelungen, mir ist allerdings beide zu schwülstig und so wie ich weder den Titel TAKE MY BREATH AWAY von BERLIN noch LIVE TO TELL von MADONNA mochte, so gefällt mir auch diese Coverversion nicht.
Wertung: 5 von 10
°° VOGUE °°
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Im Booklet zu dieser CD werden die mir bis dato völlig unbekannten ASTRALASIA als Elektro-Pioniere bezeichnet und dies stimmte mich verhältnismäßig optimistisch. Leider sollte sich dieser Optimismus aber dann nicht so ganz gerechtfertigt zeigen.
Die Instrumentierung ist in dieser Coverversion deutlich synthetischer, was mir schon mal grundsätzlich recht gut gefällt, aber leider sind mir noch zu viele zu poppige Elemente enthalten, und auch scheint mir diese Coverversion sich noch etwas zu dicht an der Originalfassung zu bewegen. Die Stimme der Sängerin entschädigt dann aber zumindest teilweise für die zu poppigen Elemente, den diese klingt häufig deutlich waviger als die Stimme der Originalinterpretin und so wird VOGUE letztendlich zumindest zu einer grundsoliden Coverversion.
Wertung: 7 von 10
°° JUSTIFY MY LOVE °°
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FRONTLINE ASSEMBLY, die seit langem zu den von mir bevorzugten Vertretern elektronischer Musik zählen, nahmen sich mit JUSTIFY MYSELF einem Titel an, an den ich mich im Original kaum erinnern kann (eventuell habe ich ihn auch nur verdrängt).
Zu einer sehr dichten, aber ehr ruhigen Instrumentierung aus Synthieklängen mit einer klaren und sehr angenehmen Melodie ist hier ein Gesang (Kristiy Thirks), der mich mit einer wavig-unterkühlten Art absolut überzeugt und so machen FRONT LINE ASSEMBLY den Titel JUSTIFY MYSELF zu einem wunderschönen Stück elektronischer Musik.
Wertung: 10 von 10
°° BAD GIRL °°
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Mit diesem Titel konnte ich zunächst so gar nichts anfangen. BAD GIRL war mir im Original unbekannt und weder von JAMES HARDWAY, noch von AMANDA GHOST hatet ich je gehört. Der einzige der genannten Interpreten dieser Coverversion, den ich kannte, war natürlich BOY GEAORGE, aber dieser trat, so eine Aussage im Booklet, nur als Backgroundsänger in Erscheinung. Ich wusste also nicht, was mich mit dieser Coverversion erwarten würde und so war ich dann durchaus positiv überrascht, denn das Ergebnis, ist ein sehr eingängiger Titel mit angenehmer Gesangsstimme, den ich stilistisch dem Indie-Pop zuordnen würde.
Wertung: 8,5 von 10
°° MATERIAL GIRL °°
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MATERIAL GIRL ist ebenfalls einer der Titel, die ich mir im Original nicht bis zu Ende anhören kann und ich konnte mir so gar nicht vorstellen, was KMFDM (das Projekt um FM Einheit (Einstürzende Neubauten)) aus diesem Titel machen würden.
Hier gefiel mir das Ergebnis dann sehr gut. Vom Kleinmädchenpop des Originals blieb absolut nichts übrig, die Originalmelodie ist nur noch in wagen Grundzügen zu erkennen und die Instrumentierung wurde komplett durch eine Mischung aus rhythmischen Industrial und Elektroklängen ersetzt, die hervorragend zu hier leicht verzerrten Gesangsstimme passen. Ganz klar dominiert hier der Stil von KMFDM und lässt das Original mehr erahnen als erkennen - Perfekt !
Wertung: 10 von 10
°° BEDTIME STORY °°
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BEDTIME STORY zählte im Original für mich immer zu den Titeln, die ich mir niemals kaufen, oder auch nur bewusst anhören würde, andererseits schalte ich diesen Titel aber auch nicht sofort ab, wenn er irgendwo gespielt wird. Vom Interpreten dieser Coverversion hatte ich allerdings noch nie zuvor gehört und so gelang SILVERBEAM mit ihrer Coverversion von BEDTIME STORY durchaus eine kleinere Überraschung.
Recht sanfte, ruhige Synthiebeats werden durch eine sehr angenehme, ruhige, dabei aber immer auch irgendwie intensiv wirkende Gesangsstimme (Anne Borg) ergänzt und irgendwie erinnert mich diese Coverversion ein wenig an eine Mischung aus TripHop, ElektroPop und einflüssen der Musik von Björk. Dieser Mix hat dann auch tatsächlich einen recht eigenen Reiz und lässt mich diese Coverversion als durchaus gelungen empfinden.
Wertung: 8,5 von 10
°° EXPRESS YOURSELF °°
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Der Bandname INFORMATION SOCIETY, von denen ich nie zuvor gehört habe, stimmte mich irgendwie recht optimistisch, denn irgendwie verband ich mit diesem Namen sofort elektronische Klänge und auch die Bezeichnung "Techno Dance Heroes" aus dem Booklet schmälerte meinen Optimismus nicht wesentlich.
Der Auftakt aus sehr synthetischen, rhythmischen Klängen und einer verzerrten weiblichen Gesangsstimme gefiel mir dann auch sehr gut und steigerte meine Erwartungen. Leider verfielen INFORMATION SOCIETY dann aber in einen etwas poppigeren Kurs. Zwar bleiben die Synthies die tragenden Instrumente, allerdings wirkt deren Spiel nach etwa einer Minute Spielzeit zu massenkompatibel und poppig. So wird EXPRESS YOURSELF letztendlich zu einer Coverversion, die mir zwar nicht schlecht, aber auch nicht auffallend gut gelungen scheint.
Wertung: 6,5 von 10
°° SWIM °°
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Der Titel SWIM war mir im original ebenso unbekannt wie SPAHN RANCH, der Interpret dieser Coverversion., die Beschreibung im Booklet als "Techno-Dance-Terrorists" stimmte mich aber nicht gerade optimistisch.
Zu meiner Beruhigung konnte ich dann aber schnell feststellen, dass meine Befürchtungen nicht berechtigt waren. SPAHN RANCH spielten eine unspektakuläre, synthielastige Version des Titels, bei der mir auch der ruhige Gesang durchaus gefallen hat, die letztendlich für mich aber nicht aus dem Mittelmass herausragt.
Wertung: 7 von 10
°° FROZEN °°
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Der Titel FROZEN in der Version von GENE LOVES JEZEBEL findet sich auch auf mehreren anderen Samplern meiner Sammlung und zählt für mich zu den geglücktesten Coverversionen.
Eine "kühle" Synthiekulisse leitet diese Coverversion ein und innerhalb weniger Sekunden legt sich ein etwas härterer, zügigerer Synthierhythmus über diese Klangkulisse. Hinzu kommt eine leicht bedrohlich verzerrte Gesangsstimme, mehrere eingespielte Synthieeffekte und so ergibt sich ein "Madonna goes EBM/Elektro-Track", der das Original erkennen lässt, den Stil aber völlig verändert und den ich zu den absoluten Highlights dieses Albums zähle.
Wertung: 10 von 10
°° BURNING UP °°
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Den Ausklang dieses Samplers/Albums bildet eine Coverversion eines Titels, den ich im Original nie bewusst gehört habe und deren Interpret mir bis dato ebenfalls unbekannt war.
So war ich dann auch von der ersten sekunde dieser Coverversion durchaus recht positiv überrascht. Synthieklänge, die mich ein wenig an THE PRODIGY erinnern und ein Gesang, der sich irgendwo zwischen nervös, hektisch und aggressiv verzerrt bewegt, machen aus dieser Coverversion zu einem Titel, den ich niemals mit MADONNA in Verbindung gebracht hätte und die mir mit ihrem manchmal etwas stressigen, aber immer absolut tanzbaren und eigenständigen stil sehr gut gefällt.
Wertung: 9 von 10
Abschließend kann ich hier festhalten, dass die Zusammenstellung der an dieser CD beteiligten Musiker durchaus geglückt ist. Zwar fallen BERLIN und LOLEATTA HOLLOWAY hier meines Erachtens stilistisch etwas aus dem Rahmen, aber (auch wenn mir gerade deren beiden Coverversionen nicht gefallen) Abwechslung ist ja letztendlich etwas Positives. Die Mischung aus auch hierzulande etwas bekannteren (Heaven 17, Frontline Assembly, Dead Or Alive, ...) und unbekannteren (Spahn Ranch, Silverbeam, ...) Musikern scheint mir ebenfalls recht gut gelöst.
Die Auswahl kann für mein Empfinden auch als geglückt bezeichnet werden, mit HOLIDAY, FROZEN, LIKE A PRAYER, LIKE A VIRGIN, ... sind viele ihrer wichtigsten Titel enthalten und so fällt mir kein Titel ein, den ich hier auf diesem Sampler wirklich vermisst hätte (und der natürlich vor dieser CD hätte veröffentlicht sein müssen).
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FAZIT
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Wirklich begeistert hat mich das Album/der Sampler VIRGIN VOICES - A TRIBUTE TO MADONNA zwar nicht, aber dennoch ist die Masse der Coverversionen recht gut gelungen. Den schwächeren Stücken stehen echte Highlights wie die Coverversionen von KMFDM, FRONTLINE ASSEMBLY und anderen gegenüber, so dass ich hier letztlich eine Empfehlung aussprechen kann, die ich mit dem Urteil GUT verbinde !
05.02.2006 13:00
Von Madonna gefällt mir als einziges Album nur "Ray of Light", was aber wohl eher am Produzenten William Orbit liegt.
05.02.2006 12:35
Super geschrieben und umfassend. LG Jürgen
05.02.2006 11:48
Klasse Bericht über eine super Sängerin die immer wieder überzeugt! LG, Katrin