Visions, the Singles 1997 - 2003 - Down Low

Visions, the Singles 1997 - 2003 - Down Low

von Down Low

Disco / Dance - 1 - CD - Label: Shift - Vertrieb: ZYX Music - Veröffentlicht am: 24. Februar 2003 - EAN: 090204933471 mehr

Gesamtbewertung Visions, the Singles 1997 - 2003 - Down Low 4 Erfahrungsberichte lesen | Erfahrungsbericht schreiben | Frage stellen | Produkt zur Liste hinzufügen

Hallo und willkommen, zuerst einmal möcht ich erwähnen das ich heute richtig guter Laune bin - und damit das auch so bleibt hab ich mir heute ein ganz besonderes Album ausgesucht - Down Low mit ihrem Debutalbum "Visions". Diese Meinung schreibe ich erstens deswegen, weil hier bisher noch ... Bericht lesen





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Ich war auch mal ganz tief unten...
Erfahrungsbericht von Senilm über Visions, the Singles 1997 - 2003 - Down Low
02.03.2002


Produktbewertung des Autors:   

Cover-Design: nicht so toll 
Klangqualität: annehmbar 
Langzeithörspaß: wird bald langweilig 
Häufigkeit der Nutzung selten 
Dieser Tonträger ist: durchschnittlich für den Künstler 

Pro: Mike ` s Stimme .  .  .
Kontra: sowas war mal in .  .  .  in den Charts  !

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hallo und willkommen,

zuerst einmal möcht ich erwähnen das ich heute richtig guter Laune bin - und damit das auch so bleibt hab ich mir heute ein ganz besonderes Album ausgesucht - Down Low mit ihrem Debutalbum "Visions".

Diese Meinung schreibe ich erstens deswegen, weil hier bisher noch keiner fähig war eine einigermassen hilfreiche über dieses Werk zu schreiben, zum zweiten weil ich endlich auch mal was zum Thema Jugendsünden ( ja, Hateimer endlich hab ich es geschafft ) schreiben will und drittens... weil Logan in seinem Bericht erwähnte ich hätte einen ähnlich breitgefächerten Musikgeschmack wie er - deswegen interessiert mich ganz besonders was er von diesen HipHop Rüpeln aus West-Germany hält !

I. DIE BAND

Down Low setzte sich aus dem Rapper Joe Thompson und dem Sänger Mike Dalien zusammen !
Die Gruppierung welche von Prime Artists betreut wurde lag somit in der Hand eines der Mitte der 90er höchst erfolgreichen Managerkreises! Sie waren u.a. mit Fun Factory ( Tony Cottura lässt grüssen ), Real McCoy ( die einzige deutsche Danceformation die auch den Sprung in die amerikanischen Charts schaffte ) und auch Verona Feldbusch in einem Verbund zusammnengefasst !

Die Geschichte von Down Low ist eine dieser typische präPopstars Stories... Rapper hat Texte und Ideen und findet auch Produzenten... Produzent findet das dem Sound noch etwas fehlt... Begabter Sänger ist auf Kölner Modemesse unterwegs und singt so rein zufällig in die Mikrophone... rein zufällig sind da auch noch ein paar Mädels anwesend die diesen Sänger dann dem Produzenten empfehlen ... und rein zufällig werden die beiden dann zusammengecastet ein erfolgreiches HipHopDuo !

Ganz so schnell gings natürlich nicht...Down Low bestand ja schon seit 1990 ... und der Sänger Mike kam erst Mitte 96 zu der Band, mit ihm zusammen feierten Sie dann aber gleich ihren ersten großen Erfolg "Vision of Life".
Der Erfolg machte die Band kurzzeitig zur meistgebuchten Deutschlands und jede ihrer veröffentlichten Singles landete in den Charts !

Ob das nun als Pseudohip-Hop für Arme oder Beine abgetan werden kann... unter die Kategorie Euro-HipHop fällt ... oder doch einfach nur tanzbarer Kommerzrap für Teenies ist will ich hier klären !


II. DAS ALBUM

Das Cover zeigt die beiden Jungs in cooler Posierung ( nur nicht lächeln ) umrandet von einem rötlichen Erdton auf welchem ein Stempel mit Down Low gedrückt ist. Am unteren Bildrand kann man den Albumtitel und den Explicit Lyrics Sticker betrachten !

Das Booklet ist ein übler Witz und wurde wohl nur zu Marketingzwecken beigefügt... T-Shirts brauch ich nicht.. da wär mir eine Playlist schon lieber gewesen! Aber die sucht man hier vergebens...

Mit einem donnergrollenden Intro und einer gerappten Einleitung beginnt das Album...

Eine erfolgreiche Singleauskopplung wird uns gleich als nächstes geboten, "Murder".
Fett stetig voranschreitende Beats klimpern uns um die Ohren, während sich Joe sichtlich betroffen von seiner Gemütslage zeigt und etwas demotiviert rappend die Pflicht erfüllt. Ganz anders glänzt da schon Mike, welcher mit seiner soulig warmen Stimme den Refrain erwärmen kann - nur leider passt dieser Einsatz irgendwie gar nicht zur Stimmung des Songs !

Eine weitere kurze Unterbrechung führt uns auf die Strasse... einer dümmlich, belanglosen Unterhaltung über Parties dürfen wir hier lauschen !

Der erste Erfolg "Vision of Life" kommt als nächstes.
Eingeleitet vom sanft, etwas übertönt hohen Gesang von Mike werden wir auf die vollgenden deftigen vier Minuten eingestimmt. Joe rappt begleitet von langsamen Nullbassbeats über das Überleben auf den Strassen... ja, die deutschen Strassen sind voll von Gangstern ! Zum Glück rettet Mike mit seiner Stimme den Titel ...

Deutlich dancelastiger wirds bei "Gettin`all the funk". Ohrbelastend hohe Synthies pfeifen uns um die Ohren, ein lässiger Beat schiebt den Titel dagegen mit eingängigem Tempo nach vorn. Joe will uns zur Guten Laune überreden... und redet von Party hardy die ganze Nacht lang und den ganzen Mädels die er da noch so aufreissen könnte... wow !
Mike dagegen gibt sich hier bestimmt und schafft es auch hier den Refrain eindringlich rüberzubringen !
Das macht durchaus gute Laune... auch wenn man Sie schon hat !

Danach folgt wieder eine weiter Unterbrechung, hier dürfen wir einer Partyunterhaltung lauschen... so eine Hausparty kann den Staubsauger schon arg belasten !

"Give it up" dagegen ist ein Slobeat Schieber, mit Partyappeal. Mit Schunkeltempo und deftigem Bass werden wir eingelullt, fetzige Sprachsamples mit Vocoderbearbeitung begleiten den Titel ! Mike darf sich hier zum ersten mal als Rapper beweisen, was aber eigentlich nur klar macht das er als Sänger besser dran ist ! Joe dagegen lässt seinem Wordflow freien Lauf...nur leider lullt der Song so ein, daß man davon nur noch abwesender wird !
Ein belanglos dahinplätschernder .... Mist !

Und die nächste Unterbrechung schraubt die Titelzahl nach oben, diesmal etwas mystisch mit Sphärischen Klängen und einem philosophierenden Joe !

"Down Brother" geht mit Violinen, schleppendem Beat und einem düster, aggressiv zu Werke gehenden Joe in eine andere Schiene ! Die Geschichte vom verlassenen, auf sich selbst gestellten Jungen der sich durchs Leben kämpfte kennt man schon zu Genüge von anderen HipHop-Produktionen! Mike wird somit wieder zum Lichtpunkt und glänzt mit seiner warmen Stimme die sich wunderbar mit der musikalischen Begleitung verträgt... danach wirkt der energische Stil von Joe etwas befremdend !

Etwas sonniger und somit auch wieder dancelastiger ist "I remember". Mit "Everybody get up" Refrain werden wir hier in einen locker dahinstampfenden Beat und hohe Keyboardtöne eingeführt. Joe rappt von der Liebe und was er aus seinen bisherigen Partnerschaften gelernt hat. Der Vocoderrefrain mit der schwerverständlichen Robotstimme nervt allerdings gewaltig !

Voll in die gängige Schiene würde "Mr. Five" passen. Hier werden Gitarrenriffs mit enormer Strombelastung dazu missbraucht dumpfe Basstöne anzutreiben. Noch dumpfer jedoch ist das Textwerk von Joe, welcher uns hier erklärt wie er es schafft fünf Mädels in einer Nacht ins Bett zu ziehen... unterlegt von "Punk Mothafucka" Anfeuerungen ! Schade das Mike hier nicht zum Einsatz kommt ... denn irgendwie wirkt Joe als würde er das gerappte auch noch ernst meinen !

Eine weitere Singleauskopplung war das synthiegeschwängerte "We do it like that".
Der Beat geht wirklich gut ins Ohr und das Tempo orientiert sich am üblichen Dancegestampfe.
Mike liefert hier wieder eine gesangliche Meisterleistung ab - diesmal harmonieren die beiden sogar ganz gut und auch Joe schafft es sein Textwerk mit der musikalischen Untermalung zu vereinen.
Aber spätestens wenn Mike zum Refrain ansetzt erkennt man das Talent dieses Sängers... Ohrwurmcharakter !

Geheimnisvoll, düster hingegen ist "Come into my mind". Sphärische Orgelklänge begleiten hier langsam treibende Beats. Joe führt uns ein, in die tiefsten Abgründe seiner Seele, sinnvoll untermalt mit Echoeffekt! Im Hintergrund vernehmen wir immer wieder Mike welcher sich in Gefühlen windend die Seele aus dem Leib singt ! Die musikalische Untermalung gefällt... die Einführung in Joe`s Seele fällt reichlich leer aus !

Die zweite Singleauskopplung war "Potion". Ein düster stampfender Midtempobeat mit Klavierklängen unterlegt ist musikalischer Hintergrund ! Ab und an sorgen eingestreute E-Gitarren für Dramatik. Joe rappt wie von der Tarantel gestochen und gibt vor wie ein "Kamikaze" zu sein... während Mike das Tempo deutlich drosselt und den einleitenden Refraingesang souverän soulig zu Ende bringt. Der Refrain ist ein von Schlagwörtern angetriebener Instrumentalpusher !

Mein Lieblingstitel ist jedoch "Lovethang", zuerst lauschen wir hier Joe wie er mit einer seiner "Honeys" telefoniert. Danach öffnet uns Mike mit seinem eindringlich souligen Gesang das Herz. Keyboards begleiten ihn dabei, erst später setzt der locker bouncende Beat ein. Auch Joe kann sich hier entfalten und rappt davon was die Liebe so schön macht... und das er nichts überstürzen will. Doch muss ich ganz ehrlich gestehen ist Mike hier der Höhepunkt, dieser Ohrwurmrefrain den er da aus seinem Stimmorgan herauslässt ist einfach mitreissend !

Sowas wie ne Ballade braucht das Album auch... "Tonight´s the Night"! Ist eine romantische Pianomaschine mit extrem Slo-Beat. Dafür kann sich Mike mal von der seichten Seite zeigen. Sanft legt er seine Stimme über die Pianobegleitung und harmonisiert mit der weiblichen Hintergrundstimme wunderbar !
Die einsetzenden treiberischen Beats stören dann allerdings die Atmosphäre extrem, da sie deutlich zu hektisch wirken !

Der vorletzte Titel ist "Stay Tonight" dagegen ist wieder ein Dancefloorkracher inklusive Midtempobeatgebounce, lockeren Synthiesounds ! Mit souliger Stimme wird auch hier wieder Refrainkust der eindringlichen Sorte von Mike betrieben. Die Raps liefert Joe, wieder mal von der Marke "Ich mach die Mädels an"! Kein Höhepunkt aber nettes, erträgliches Beiwerk !

Der letzte Titel ist dann der Lächerlichkeit preisgegeben... "There`s nothing like VIVA" ist in Zusammenarbeit mit "Flip da Scrip" entstanden, einer weiteren deutschen HipHop-Formation !
Als Hommage an VIVA gedacht, die die Gruppierungen erst so erfolgreich machten werden wir hier von Trompetenangefeuerten Stampfbeats umspült die sich aus schnellem Raps nähren und ganz nebenbei einen souligen Refraingesang aufweisen ! Unterste Kategorie...


III. MEIN FAZIT

Als HipHop will und kann ich dieses Album nicht bezeichnen ! Das war vielmehr der damals angesagte Mix aus Dancefloorstampfereien, massentauglichem Rapgefasel ohne Anspruch und einer ebenso kommerziell massentauglichen Gesangsstimme wie Sie damals so oft vorkamen !
Also keine Angst an alle HipHop Fans da draussen, dieser Sound ist so gut wie ausgestorben und wird jetzt nur noch von den amerikanischen Produzenten benutzt !

Aber kein Armutszeugnis will ich diesem Album auch nicht ausstellen ! Mike`s Gesänge sind einfach sehr harmonisch und gehen gut ins Ohr. Das Raptalent von Joe lässt sich sicherlich in Frage stellen, aber bietet er doch solide Kunst zur begleitenden Massenmusik !
Ich vergebe zwei Sterne, da wirklich zwei Titel mit Ohrwurmcharakter dabei sind !   
weitere Erfahrungsberichte
zwei schwarzen fehlt die Milch im Kaffee!!
Bewertung für Visions, the Singles 1997 - 2003 - Down Low von champus

Pro: billig
Kontra: ihre Beats sind uneingängig und ihre Texte geklaut

so oder ander könnte man den toiletten griff der beiden schwarzen rapper nennen, ihre Hooklines sind mehr oder weniger schlecht zusammen gewurschtelt umgerührt worden und dann mit ein wenig soul aufgemischt worden, hört sich an wie Wein mit frostschutzmit ... Bericht lesen

Cover-Design:
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nicht bewertet

18.04.2000
Euro-HipHop misester Sorte
Bewertung für Visions, the Singles 1997 - 2003 - Down Low von susiblue

Pro: ein Kerl singt...
Kontra: ...er singt

Down Low sind Vertreter des wohl etwas platten Euro-HipHop welcher immer wieder durch die Charts geistert. Dabei sind die Lieder meist recht ähnlich aufgebaut. Die Strophen rappen irgendwelche Typen (in diesem Falle "Down Low") und im Refrain wird dann ge ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Cover-Design:
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30.12.1999
TurboBULLSHIT
Bewertung für Visions, the Singles 1997 - 2003 - Down Low von Halmet

Pro: Rhythmische Fickmusik
Kontra: KEIN HIP HOP

Down low stehen bei Hiphip echt unter der falschen Kategorie, sollten besser unter SCHWANZLUTSCHER oder FLACHWICHSER stehen. Hip Hop ist nicht irgendeine Aneinanderreihung von Tönen und Worten die "VOLL COOL" ist sondern eine Lebenseinstellung ,die in Bon ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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weniger hilfreich

31.03.2000


Visions, the Singles 1997 - 2003 - Down Low

Haupteigenschaften

Titel: Visions, the Singles 1997 - 2003

Künstler: Down Low

Genre: Disco / Dance

Schlagworte: Disco

Medium: CD

Set-Inhalt: 1

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