... Wer im Moment in Wien verweilt, sollte sich "Wake Up" auf jeden Fall ansehen.´
Raimund Theater
Wallgasse 18-20
1060 Wien
WELTURAUFFÜHRUNG AM 21.SEPTEMBER 2002
Das Musical von
Rainhard Fendrich und Harold Faltermeyer
Bis 5.Juli und wieder ab 6.September 2003
täglich ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von ManfredJG über Wake Up / OC Wien 2002 Faltermeyer & Fendrich 21.01.2003
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Pro:
Ein Musical der besonderen Art
Kontra:
Wenig
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Es waren Ewigkeiten und tausend Gefühle, die diese Liveaufführung begleiteten. Nach einem langen Jahr mit vielen Veränderungen - dieses Musical. Zwei Menschen, die auf ihre eigene Art und Weise mit dem Leben abzuschließen schienen. Körperliche und psychische Grenzen, eigene Erfahrungen aus den vergangenen Jahren, haben sie in diese Situation gebracht. Zwei Menschen mit viel Talent und einer Zukunft, zur Aufgabe bereit. Und dann dieses Lied:
Auch wenn deine Hand nichts spürt, so weiß ich, dass mich deine Seele rührt. Macht sie sich auch bereit für ihren Weg in die Ewigkeit, fällt ihr der Weg zurück ins Leben noch so schwer. Auch wenn du mich gar nicht siehst - Mein Gott es ist die Melodie - weil schon dein Auge .. glaube mir, alles heilt, gibt's wen, mit dem man noch Tränen teilt. Fällt dir der Weg zurück ins Leben noch so schwer. Das ist die Melodie - Mein Gott es war die Melodie. Jetzt wach ich auf und erwarte sie. Glaube mir, alles heilt, gibt's wen, mit dem man noch Tränen teilt, fällt dir der Weg zurück ins Leben noch so schwer. Auch wenn deine Hand nichts spürt, so weiß ich, dass mich deine Seele rührt. Macht sie sich auch bereit für ihren Weg in die Ewigkeit, fällt ihr der Weg zurück ins Leben noch so schwer. Geh nicht fort von mir.
Die Geschichte Der alkoholkranke Star entschließt sich, endgültig von der Bühne abzutreten, was seinem Manager natürlich überhaupt nicht in den Kram passt. Ein Goldesel hört auf, "Dukaten zu scheißen". Man möge mir die raue Sprache verzeihen, aber so ist dieses Schauspiel aus Intrigen, Wut, Verzweiflung und Liebe am besten zu beschreiben. Die Ehefrau und der Manager des Stars schließen eine Zweckgemeinschaft und ein junges Nachwuchstalent bittet ihn, ein Lied für sie zu schreiben. Es ist ihr Traum seit Jugend an, Sängerin zu werden. Dabei gerät sie mitten in die Intrigen. Das Ehefrau-Manager-Gespann will den Star um jeden Preis entmündigen. Vergewaltigt vom Manager im Hotelzimmer des Stars, fällt das Nachwuchstalent ins Koma und der Star wird zu einer Haftstrafe verurteilt. Alles nur ein Spiel, dass dazu dient, den Geldsegen zu erhalten. Aber aus dem Spiel wird ernst, tödlicher Ernst. Und dann schreibt der Star das Lied, am Krankenbett gesungen, und die junge Frau erwacht aus dem Koma...
Die Aufführung Die Darsteller brachten in einer akustisch hervorragenden Umgebung, die besonders durch das Orchester und die beiden Solostimmen mit "Leben" gefüllt wurde, eine harmonische Aufführung auf die Bühne. Die Geschichte begann zunehmend spannender zu werden, nachdem ihr Schwerpunkt, nämlich die Auferstehung des Lebenswillens der beiden Hauptpersonen, erkennbar wurde. Eine reine Alkoholszenerie hätte sicherlich das Publikum nicht über die ganze Zeit in Atem gehalten. Und dass Musik, insbesondere das Lied, für den neuen Lebenswillen verantwortlich ist, das kann man der Aufführung ohne weiteres abkaufen. Auch die Bühnenbilder (Phillip Arlaud) waren harmonisch arrangiert. Sie wechselten ohne den Ablauf zu stören und passten sich der Geschichte nahtlos an. Nur Reinhardt Fendrich, den ich das erste mal live genießen konnte, hinterließ nicht den Eindruck, den ich mir erwartet hätte. Aber sein Metier ist sicherlich eher die Ballade und nicht das Musical. Alles in allem haben die Autoren (Faltermeyer und Fendrich) und Darsteller (Insbesondere Alexander Göbel) in einer "zärtlichen" Umgebung etwas Sehenswertes auf die Bühne gebracht. Wer im Moment in Wien verweilt, sollte sich "Wake Up" auf jeden Fall ansehen.´
Raimund Theater
Wallgasse 18-20 1060 Wien
WELTURAUFFÜHRUNG AM 21.SEPTEMBER 2002
Das Musical von Rainhard Fendrich und Harold Faltermeyer
Bis 5.Juli und wieder ab 6.September 2003
täglich ausser Montag
Dienstag-Samstag um 19.30 Uhr http://www.musicalvienna.at/
Pro: schmissig, spritzig, leicht mit einem ausgegrabenen Superhit Kontra: die gnadenlos gereimten Texte können schon arg an den Nerven zehren
Ronny Reno versucht sein Comeback mit Hilfe seines langjährigen Freundes und Managers Jeff und trinkt sich in seiner Garderobe Mut an. Doch nach einem Gespräch mit dem Konzertveranstalter, der die Pläne als Flop entlarvt, verkündet Ronny der Presse, es se ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
sehr hilfreich
12.05.2003
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