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Dirty Pretty Things sind das was die Libertines waren oder was wir uns gewünscht hätten Sie wären es gewesen - "Waterloo to anywhere" ist ein befreiend aufspielendes Stück britischer Poprock der sämtliche Franz Ferdinands dieser Welt das fürchten zu lehren vermag.
Das Album gibt Gas ... Bericht lesen
benannt nach seinen DJ-Club-Abenden in London - im September des vergangenen Jahres gemeinsam mit Didz Hammond am Bass (ehemals The Cooper Temple Clause), dem Liber...
durchs Ziel. Wenn bei einem Split immer so gute Nachfolger entstehen würden, dürften sich ruhig mehr Bands auflösen. Das Beste an der ja eigentlich so traurigen Ge...
benannt nach seinen DJ-Club-Abenden in London - im September des vergangenen Jahres gemeinsam mit Didz Hammond am Bass (ehemals The Cooper Temple Clause), dem Liber...
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Pro: Rotzig, sleaziger Britischrocksound Kontra: mit ein paar eingefahren, an Abwechslung mangelnden Passagen
The Life after the Libertines - Carl Barat legt sein Debüt vor und zieht mit Ex-Mitstreiter und Spritzensetzer Pete Doherty gleich.
Dirty Pretty Things sind das was die Libertines waren oder was wir uns gewünscht hätten Sie wären es gewesen - "Waterloo ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
durchs Ziel. Wenn bei einem Split immer so gute Nachfolger entstehen würden, dürften sich ruhig mehr Bands auflösen. Das Beste an der ja eigentlich so traurigen Geschichte: Beide Bands klingen nach den fabulösen Libertines, ohne sich deswegen den Vorwurf der Austauschbarkeit gefallen lassen zu müssen. Während die neue Band von Schlagzeilenproduzent Doherty mit Down In Albion mehr die zerrissene Seite in den Vordergrund rückt und auf das schlampige des Frontmanns vertraut, haben Barât und seine Mitstreiter (darunter Didz Hammond von Cooper Temple Clause und Libertines-Drummer Gary Powell) mit Waterloo To Anywhere ein aufgeräumtes Album abgeliefert, das ohne fahrige Songfragmente auskommt und erstaunlich frisch und kraftvoll nach vorne rockt. Aber Barât hat ja auch kein so massives Drogenproblem wie sein ehemaliger Seelenbruder, und mit klarem Kopf kommt man eben besser auf den Punkt. In den Texten findet zwar eine Aufarbeitung der zerbrochenen Freundschaft statt (man höre z.B. "Doctors And Dealers" oder "Blood Thirsty Bastards"), doch ansonsten scheint er die Enttäuschung gut überwunden zu haben, musikalisch ist von Depression nicht das Geringste zu spüren. Die erste Single "Bang Bang Youre Dead" wird sicherlich den ganzen Sommer lang die Alternative-Tanzflächen füllen, und mit so knackigen Songs wie "Gin & Milk", "Wondering" oder dem Opener "Deadwood" haben die Dirty Pretty Things noch mindestens drei weitere potentielle Auskopplungen im Programm. Lediglich "The Gentry Cove", ein Rock-Reggae mit Abgeh-Refrain, und die simpel gestrickte Punk-Nummer "You Fucking Love It" können den hochgesteckten Erwartungen nicht ganz gerecht werden. Aber eines steht dank des während zweier Sessions in Los Angeles (mit Produzent Dave Sardy) und im schottischen Glasgow (mit Produzent Tony Doogan) aufgenommenen Albums Waterloo To Anywhere endgültig fest: Barât war nie nur der Zuarbeiter von Doherty, wie es uns manche Medien glauben machen wollten. -- Dirk Siepe
durchs Ziel. Wenn bei einem Split immer so gute Nachfolger entstehen würden, dürften sich ruhig mehr Bands auflösen. Das Beste an der ja eigentlich so traurigen Geschichte: Beide Bands klingen nach den fabulösen Libertines, ohne sich deswegen den Vorwurf der Austauschbarkeit gefallen lassen zu müssen. Während die neue Band von Schlagzeilenproduzent Doherty mit Down In Albion mehr die zerrissene Seite in den Vordergrund rückt und auf das schlampige des Frontmanns vertraut, haben Barât und seine Mitstreiter (darunter Didz Hammond von Cooper Temple Clause und Libertines-Drummer Gary Powell) mit Waterloo To Anywhere ein aufgeräumtes Album abgeliefert, das ohne fahrige Songfragmente auskommt und erstaunlich frisch und kraftvoll nach vorne rockt. Aber Barât hat ja auch kein so massives Drogenproblem wie sein ehemaliger Seelenbruder, und mit klarem Kopf kommt man eben besser auf den Punkt. In den Texten findet zwar eine Aufarbeitung der zerbrochenen Freundschaft statt (man höre z.B. "Doctors And Dealers" oder "Blood Thirsty Bastards"), doch ansonsten scheint er die Enttäuschung gut überwunden zu haben, musikalisch ist von Depression nicht das Geringste zu spüren. Die erste Single "Bang Bang Youre Dead" wird sicherlich den ganzen Sommer lang die Alternative-Tanzflächen füllen, und mit so knackigen Songs wie "Gin & Milk", "Wondering" oder dem Opener "Deadwood" haben die Dirty Pretty Things noch mindestens drei weitere potentielle Auskopplungen im Programm. Lediglich "The Gentry Cove", ein Rock-Reggae mit Abgeh-Refrain, und die simpel gestrickte Punk-Nummer "You Fucking Love It" können den hochgesteckten Erwartungen nicht ganz gerecht werden. Aber eines steht dank des während zweier Sessions in Los Angeles (mit Produzent Dave Sardy) und im schottischen Glasgow (mit Produzent Tony Doogan) aufgenommenen Albums Waterloo To Anywhere endgültig fest: Barât war nie nur der Zuarbeiter von Doherty, wie es uns manche Medien glauben machen wollten. -- Dirk Siepe