I want you just to forget myself
18.05.2006
Pro:
Rotzig, sleaziger Britischrocksound
Kontra:
mit ein paar eingefahren, an Abwechslung mangelnden Passagen
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 Senilm
Über sich:
FREE Musicjournalism // The world ends on a sunny day // Sympathy for Empathy // Alive and kicking....
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 57 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
The Life after the Libertines - Carl Barat legt sein Debüt vor und zieht mit Ex-Mitstreiter und Spritzensetzer Pete Doherty gleich. Dirty Pretty Things sind das was die Libertines waren oder was wir uns gewünscht hätten Sie wären es gewesen - "Waterloo to anywhere" ist ein befreiend aufspielendes Stück britischer Poprock der sämtliche Franz Ferdinands dieser Welt das fürchten zu lehren vermag.
Das Album gibt Gas - setzt Beine, Gelenkfedern, Kopfnickmechanismen und Haare in Bewegung. Bereits der Einstand "Deadwood" klärt die Verhältnisse von Beginn an und erhält im Laufe der siebenunddreissigminütigen Spielzeit noch bestätigende Unterstützung. Das groovende "Doctors and dealers" oder das beherzt Ska-pochende "Bang Bang your dead" etwa, stets slackt Calr Barat seinen sleazy Schulenglischgesang zwischen die Strophen. Lebendige Tracks wie das zunächst locker trollende "Gentry Cove" mit seinem Raketentriprefrain, das Zwei-Minuten-Punk-til-Death Werk "You fucking love it" oder das wilde "Gin&Milk", dessen Eingängigkeit zum Suchtfaktor wird, lassen balladeske Momente in "Enemy" schnell vergessen.
Den besten Moment erwischt Barat aber mit "If you love a woman" getrieben von grollend groovenden Rock`n`Roll besingt er seinen ganz eigenen Kampf gegen den inneren Schweinehund - und das auf herrlich chaotisch zerfahrene Art und Weise. "Waterloo to anywhere" - da hätte selbst Napoleon beide Hände gehoben und hätte zum sleazy Punksound der Engländer seinen Salut gegeben. Hört sich Carl Barat stellenweise auch an, als hätte er den Drogenkonsum mit Doherty noch nicht ganz hinter sich - beim Album selbst kann es sich nur um eine Überdosis Speed handeln.
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Waterloo to Anywhere - Dirty Pretty Things
Ausgabedatum: 2007-09-19, Audio CD, Vertigo
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Release: 05.05.2006, Format: CD Album, Neuware, Inhalt: 1, Label/ Hersteller: ...
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Carl Barât - ehemals Haupt-Songwriter der Libertines - gründete Dirty Pretty ...
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19.05.2006 09:31
Hey, schön immer mal wieder einen Rocker hier anzutreffen, guter Bericht, Danke nochmal für deine Bewertung*****LG Mona
18.05.2006 17:46
Live war das ganze ok, aber eben nur ok. Werd die Platte mal irgendwann kaufen, aber ein must have ist das für mich eher nicht...
18.05.2006 16:11
Kurz und knackig, für mich bringst du das Album super rüber, wäre sicher auch was für mich mit meinem extrem breit gefächerten Musikgeschmack ;) LG