The Beauty and the Beast...
21.05.2006
Pro:
Versteckt melodisch, abwechslungsreiches Werk
Kontra:
macht einem den Zugang nicht leicht
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
mehr
 Senilm
Über sich:
FREE Musicjournalism // The world ends on a sunny day // Sympathy for Empathy // Alive and kicking....
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 59 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Manchmal ist hinter der äusseren Fassade doch noch einiges Interessantes verborgen - wo sich die Märchenwelt mit dem "Hässlichen Entlein", "Aschenputtel", dem "Froschprinzen" oder der "Schönen und das Biest" auszudrücken vermag - ists da musikalisch schon schwieriger. Quasi dienen da quasi als Exempel - denn mit ihrem mittlerweile achten Album "When the going gets Dark" vermitteln Sie uns sowohl schwerverdauliche Instrumentalkost als auch wunderbar, melodische Gesangskunst. Das rumpelnd disharmonische, multiinstrumentelle "Alice the Goon" etwa, welches sich dank Sam Coomes Stimme doch noch als melodischer Einstand erweist. Das instrumentelle Chaos in Form von Pianosturm, Drumwahn und Bassprollerei zieht sich aber durch das elf Track starke Album wie ein Spannungsfaden, der jeden Moment zu reissen vermag. Glücklicherweise konnte man mit Dave Fridmann einen Produzenten finden, welcher Janet Weiss´s Klangexperimente in Zaum halten konnte. So erhält das Album neben seinen Indiewurzeln, im Titeltrack durchaus countryeske Züge, die mit Sehnsuchtslyrics bestens betextet werden. Im verzweifelt emotionalen "I don´t know you anymore" geht das Rezept der Band am besten auf - jaulend, rasende Gitarren im Reigen mit dem Gefühle ordnenden Textwerk tun dem Gesamteindruck des Albums ebenso gut wie das überraschend beatlesk poppige "Peace and love", dem aber doch ein Flaming-Lips Touch anhaftet.
Dank Abwechslungsreichtum, versteckten Melodien und durchaus poppig eingängigem Musikspiel verbirgt sich hinter der zunächst wirren, chaotischen Instrumentalwelt von "The going gets dark" ein kleiner Schatz den man nicht mit dem Metallsuchgerät sonder nur mit den Ohren aufspüren wird. Ein Album voller Entdeckungen und ungeahnter Freuden - oder wie ein Freund von mir sagen würde "The Liars" für Sentimentale.
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22.05.2006 09:50
Hm, ich kann CiaoNOS nicht zustimmen. Die Titelliste wäre zwar nett gewesen, wer sich aber ernsthaft für die CD interessiert, kennt sie entweder (dann wird er hier nicht mehr lesen) oder kauft sie sich (dann kann er auch die Tracklist lesen). Was das Booklet angeht, müssen wir wohl 2006 im Rahmen von iTunes, musicload und Anderen sowieso andere Maßstäbe anlegen. Ich fand's sehr gut! c!Ao jEREX
21.05.2006 20:08
Sorry, aber das ist mir ein bissel dünn. Wer ist die Band? Namen und Instrumente wären da schon hilfreich. Indiewurzeln, gut und schön. Da gibt es eine schöne Bandbreite. In welcher Richtung ist Quasi angesiedelt? Sonic Youth spielen einen gänzlich anderen Indie als L 7. Titelliste, Gesamtspieldauer, Aufmachung und Informationsvielfalt des Booklets? Du schreibst als Fan und Dir gefällts anscheinend. Aber wer die Band nicht kennt, kann sich unter dem von Dir beschriebenen leider nix vorstellen. Gruß NOS
21.05.2006 13:42
Sehr ansprechende Kurzrezension. alea iacta