AC/DC geht mit Hollywood Hand in Hand
25.09.2001
Pro:
Viele Klassiker
Kontra:
Wenig neues
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
mehr
 DerMensch
Über sich:
Komm gerade nicht so sonderlich viel zum lesen werde meine Lesungen aber nachholen
Mitglied seit:21.06.2001
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 143 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Jaja ich weiß. Ihr wollt nichts mehr über AC/DC lesen. Es gibt aber noch ein paar Alben über die ich noch nicht berichtet habe und deshalb müsst Ihr noch ein paar Berichte über die Band ertragen. Ein wirklich neues Album ist „Who made who“ ja nicht. Man könnte eher sagen dass dieser Longplayer eine Art „Best of“ darstellt.
Das Album ist eigentlich absolut klasse was an den ganzen Klassikern liegt allerdings hatte man ein neues Album erwartet und deshalb stieß der Silberling etwas auf Gegenwind. „Who made who“ ist aber nicht einfach ein Album. Nein. Es ist ein Soundtrack. Ja Ihr habt richtig gelesen. Ein Soundtrack der nur die Musik einer Band enthält.
Es liegt jetzt die Vermutung nahe dass es sich hierbei um einen Musikfilm oder gar um einen Film über AC/DC handelt. Doch der Schein trügt. Es geht hier um einen Film von Stephen King. Der Roman zu diesem Film heißt „Trucks“ der Film selbst heißt im Original „Maximum Overdrive“ und in Deutschland „Rhea M – Es begann ohne Warnung“. Bei dem Film führte Stephen King zum ersten und letzten mal selbst Regie und da er ein großer Fan von AC/DC ist kam es zu dieser Partnerschaft und dem daraus resultierenden Album
Die Bandgeschichte und die Discografie kann wie immer von den Stammlesern übersprungen werden. Viel Spaß mit diesem Bericht und natürlich mit der CD.
- 1973 Fünf Australier gründeten AC/DC Die Namen waren Rob Baily am Bass, Dave Evans am Mikro, Peter Clack am Schlagzeug, Malcolm Young an der Rhythmusgitarre und Angus Young an der Leadgitarre. - 1973 Vor den ersten Plattenaufnahmen gibt es folgende Änderungen. Mark Evans ersetzte Rob Baily am Bass, Phil Rudd ersetzte Peter Clack am Schlagzeug und Bon Scott übernahm das Mikrofon von Dave Evans. - 1975 In Australien erscheinen „High Voltage“ und „T.N.T.“. - 1976 High Voltage erscheint Weltweit Die Klassiker sind “It’s a long way to the top (if you wanna Rock´n´Roll)”, “The Jack”, “Live wire”, “T.N.T.” und “High Voltage”.. - 1976 erschien „Dirty deeds done dirt cheap“. Die Klassiker sind „Problem Child“, „Rocker“, „Ride on“ und „Dirty deeds done dirt cheap“. - 1977 erschien „Let there be rock“. Die Klassiker sind „Let there be rock“, Whole lotta Rosie“, „Hell ain´t a bad place to be“, „Bad boy boogie“ und “Problem child”. - 1978 steigt Cliff Williams bei AC/DC ein und ersetzt Mark Evans - 1978 erscheint „Powerage“. Der Klassiker ist „Sin City“. - 1978 das erste Live Album erscheint mit dem Titel „If you want blood you´ve got it”. Viele Klassiker sind vertreten - 1979 „Highway to hell“ kommt auf den Markt. Die Klassiker sind „Highway to hell“, „Girls got rhythm“, “Touch too much“, “Walk all over you”, Shot down in flames”, “Get it hot”, “If you want blood (you’ve got it)” und “Night prowler”. - 1980 am 20 Februar. Sänger Bon Scott erstickt nach einer Zechtour an seinem eigenen Erbrochenen - 1980 der neue Sänger Brian Johnson wird vorgestellt. - 1980 das Album „Back in Black“ erscheint. Die Klassiker sind „Hells bells“, „ Shoot to thrill“, „Back in black“, „You shook me all night long“ und „Rock and roll ain´t noise pollution“. - 1981 „For those about to rock“ wird dem Publikum vorgestellt. Der Klassiker ist „For those about to rock“ - 1983 erscheint ein äußerst unterbewertetes Album mit dem Titel „Flick of the switch“ Klassiker ist keiner Vorhanden aber ein Titel sollte erwähnt werden „Guns for hire“ - 1984 erscheint das Mini- Album „´74 Jailbreak“ Die Titel sind noch mit Bon Scott am Mikro und waren auf den ersten beiden Alben enthalten die damals nur in Australien erschienen sind. - 1985 ersetzt „Simon Wright“ „Phil Rudd“ am Schlagzeug - erscheint das Album „Fly on the wall“ Die Klassiker sind „Danger“, „Fly on the wall“, „Shake your foundations“ und „Sink the pink“
1986 erschien der offizielle Soundtrack zum Stephen King Film “Maximum Overdrive”
Auf der Scheibe befinden sich neun Songs davon sechs absolute Klassiker. Das heißt es befinden sich drei neue Titel auf dem Silberling. Der Titelsong „Who made who“ ist ein absolut bekannter Titel geworden und ist ein beachtlicher Hitparaden Erfolg. Die beiden anderen Stücke die auf diesem Longplayer zum erstenmal auftauchen sind Instrumental Titel.
Mein Lieblingstitel des Albums ist schwer zu nennen da ich alle alten Stücke aber auch den Titelsong nennen müsste. Mein absoluter Favorit unter den Krachern ist aber „For those about to rock (we salute you)“.
Jetzt erst mal wieder zu den Titeln.
1 >>Who made who<< 3,26 Minuten Spielzeit Der Titelsong und auch der Name der darauffolgenden Tour gewesen. Ein stampfender Rhythmus mit super Gitarrensound der etwas an „Hells Bells“ erinnert. Auf der dazugehörigen Tour wurden damals Angus Doppelgänger gesucht die dann nacheinander auf die Bühne kamen als die Tour mit diesem Titel eröffnet wurde. Erst sehr spät würde Angus selbst mittels einem Glasaufzug der voller Rauch war auf die Bühne gefahren. Gigantisch.
2 >>You shook me all night long<< 3,31 Minuten Spielzeit Dieser Titel stammt vom ersten Album mit Sänger Brian Johnson mit dem Titel „Back in black“ Vor allem die Gitarren glänzen bei diesem Titel. Dieser Song war damals die erste Singleauskopplung des Albums und schlug ein wie eine Bombe. Ein Song der den Titel „Klassiker“ verdient. 3 >>D.T.<< 2,56 Minuten Spielzeit Das erste Instrumental auf diesem Album. Tja was soll ich dazu sagen? Ganz nett wäre vielleicht das richtige. Aber nicht mehr. Der Titel plätschert so dahin und ist dank der länge schnell vorbei.
4 >>Sink the pink<< 4,15 Minuten Spielzeit Einer meiner Lieblingstitel vom „Fly on the wall“ Album. Ein Partysong der Extraklasse mit einem sehr eingängigen Refrain der zum abtanzen und mitgrölen animiert. Die Gitarren muss man einfach gehört haben Irgendwie bekomme ich bei diesem Titel immer gute Laune. 5 >>Ride on<< 5,50 Minuten Spielzeit Ein Klassiker vom „Dirty deeds done dirt cheap“ Album. Einer der wenigen wirklich langsamen Songs der Band. Balladen sind ja eigentlich nicht so das Ding von AC/DC aber diese ist sehr gut gelungen. Gesungen wird dieser Titel von Bon Scott und die Stimme klingt absolut genial.
6 >>Hells Bells<< 5,13 Minuten Spielzeit Dieser Klassiker stammt vom „Back in black“ Album und zählt zu den absoluten Live Höhepunkten. Der Song ist etwas schleppend aber sehr hart und etwas düster. Die Stimme von Brian ist ausgezeichnet. Die Härte des Songs war zur damaligen Zeit neu bei AC/DC. 7 >>Shake your foundations<< 4,10 Minuten Spielzeit Das „Fly on the wall“ Album enthält diesen Titel. Der Refrain gehört zu den ganz bekannten der Band. Das ist Hardrock wie er sein soll. Laut, Hard, Schmutzig. Die Wucht in der Stimme von Brian fegt einen fast vom Stuhl.
8 >>Chase the ace<< 3,01 Minuten Spielzeit Das zweite Instrumental ist nun zu hören. Doch wieder muss ich sagen entlockt mir das Stück nur ein müdes Gähnen obwohl der Titel auf jeden Fall besser ist als der erste Instrumentaltitel 9 >> For those about to rock (we salute you)<< 5,44 Minuten Spielzeit Nun kommt mein Lieblingssong. Doch nicht nur von diesem Album sondern es ist einer meiner absoluten Lieblinge der Band überhaupt. Er stammt vom Silberling „For those about to rock (we salute you)” Dieser Titel bildet den Schlusssong jeden Konzertes von AC/DC. Ein eher langsamerer und schleppender Song mit einer spitzen Melodie. Die Gitarren leisten hier zuerst mal wenig arbeit. Das Schlagzeug und die Stimme dominieren ganz deutlich. Gegen Ende des Titels hört man dann wie Kanonen abgefeuert werden was Live besonders gut rüber kommt und schon so manches Trommelfell platzen lies.
Man sieht dass hier ein wirklich starkes Album vorliegt was wegen den Titeln locker fünf Sterne verdient hätte.
Doch für ein echtes „Best of „ Album fehlen einige Titel. Die neuen Songs sind bis auf den Titelsong nur Flops. Ok es handelt sich um einen Soundtrack und nicht um eine Zusammenstellung der besten Songs aber gerade deshalb ist es ein Album auf das man auch verzichten kann. Was sagt der da??? Verzichten??? Ja genau denn nur wegen einem Song braucht man kein Album zu kaufen da würde ich eher die Maxi von „Who made who“ vorschlagen.
Wer sich dieses Album trotzdem kaufen möchte sei’s weil er die restlichen Alben nicht hat, ein AC/DC Neuling ist oder einfach nur eine vollständige Sammlung möchte, dem sei gesagt einen Fehlgriff macht ihr mit diesem Album auch nicht. Für mich ist „Who made who“ wegen der beiden Instrumental Songs und sonst nichts großartig neuem das schwächste Album das bei mir auch sehr selten den Weg in den CD-Player findet.
Der Preis des Longplayers liegt bei ca. 20 DM. Mit dem Album macht man auf keinen Fall etwas falsches. Auch wenn die Besitzer der restlichen Scheiben dieses Album nicht besitzen müssen.
Eine Empfehlung ist der Silberling auf jeden Fall wert. Viel Spaß mit dem Bericht und dem Album.
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14.12.2001 10:54
... - read y'
06.10.2001 13:23
hast recht mit de Platte aber es gibt genügend andere Platten von ACDC die geil sind und die sich dann anhören kannn..... man liesst sich cu onkelandre
29.09.2001 12:11
Toller Bericht.Es ja klar das AC/DC nicht immer nur gute Alben rausbringen kann.Aber egal.Ich mag halt die Musik von denen auch so.Gruß Bienchen31