... So auch geschehen beim 97er Album "Whoracle" von In Flames, welches Mittelpunkt der aktuellen Shake Heads-Woche ist und aus diesem Grund heute von mir vorgestellt wird. Es ist im übrigen das dritte Langeisen (+ 1 Mini-CD) der Schweden zu diesem Zeitpunkt und mit dem vorigen Scheibchen "The ... Bericht lesen
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. . . eigentlich nur, dass es trotzdem nicht jedem gefallen wird . . .
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Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Aus Schweden stammt nicht nur ein riesiger Möbel-Konzern und der Mercedes-kippende Elch, sondern auch jede Menge erstklassige Musik - vor allem auch aus dem härteren Sektor. Anfang der 90er entwickelte sich dabei ein eigenes Genre, welches mit der Zeit immer mehr an Bedeutung gewann und langsam aber sicher zu einer wahren Flut an Bands aus diesem Berichte führt: Die NWosDM - die New Wave of Swedish Death Metal - ward geboren und ist vor allem drei Bands zu verdanken, welche diesen Stil von Anfang an (und bis auf eine Ausnahme auch heute noch) entscheidend mitgeprägt haben: Zum einen wären da "At the Gates", die sich aber mittlerweile getrennt haben und eindeutig noch etwas die härtere Schieben fuhren, zum anderen die beiden Göteborger Kapellen "Dark Tranquillity" und "In Flames" - beide eng miteinander verschweisst, da man sich auf den ersten Scheiben schon mal die Sänger gegenseitig auslieh oder weil auch DT-Gitarrero Niklas Sundin teils die Lyrics gemeinsam mit den entflammten Kollegen schreibt. So auch geschehen beim 97er Album "Whoracle" von In Flames, welches Mittelpunkt der aktuellen Shake Heads-Woche ist und aus diesem Grund heute von mir vorgestellt wird. Es ist im übrigen das dritte Langeisen (+ 1 Mini-CD) der Schweden zu diesem Zeitpunkt und mit dem vorigen Scheibchen "The Jester Race" konnte man erstmals auch außerhalb der Heimat Aufsehen erregen und den Weg für den alsbald folgenden Durchbruch ebnen...
1.) ~ Jotun ~ 3:56
Krachend steigt ein melodisches Gitarrendoppel in Kombination mit einem Midtempo-Drumming in den Song ein, der nach knappen 20 Sekunden erst mal an Härte zulegt und man zu wummernder Double Bass dennoch das hochmelodischen Gitarrenleads von Jesper Strömblad und Björn Gelotte vernimmt. Die einsetzenden Vocals von Fronter Anders Fridén erklingen erst dumpf gesprochen, doch spätestens ab der zweiten Zeile lässt er sein kreischiges Growlen ertönen, wie es alle Fans der Truppe lieben.
"Jotun - A body of black that carried no reflection, defying it's own room, un-earthly egg of decreation."
Der Chorus - erst geflüstert, dann emotional gegrowlt - kommt ebenso schnell, wie er auch schon wieder vorbei ist, danach gibt's erneut eins auf die Melodic-Death-Mütze, indem man eigrif zwischen kleinen Solo-Parts, Lead-Breaks und Strophen wechselt, um letztlich wieder auf den mehr als genialen Chorus zu sprechen zu kommen. Dort leaden nämlich die Klampfen permanent im Hintergrund und noch genialer wird's eigentlich nur in der kurzen vokalen Überleitung zum finalen Refrain. Hammer-Opener mit extrem viel Potential und Ohrwurm-Qualitäten!
9,5/10
2.) ~ Foor for the Gods ~ 4:19
Auf einem Sampler hatte ich den Titel schon zuvor gehört und somit war er mit bereits bekannt, als sich "Whoracle" erstmals in meinem Player drehte. Hier wird typisch für die Göteborger erst mal ein wenig mehr Gas gegeben, bevor man in den Bridge den Drums die Bühne überlässt, die sich das nicht zweimal sagen lassen und mit fetter Double Bass rumoren. Der Refrain wird dann wieder mit voller Instrumentierung gespielt und natürlich gegrowlt, kann aber mit seiner etwas tiefen Melodieführung zumindest mich nicht zu 100% überzeugen. Genre-typisch ist es übrigens auch, dass die Gitarren vor allem in den Strophen und Zwischenparts ihre melodischen Leads schroten, das Drumming aber unbeeindruckt davon geradeaus nach vorne kloppert, man beim Mitmoshen im Takt sich also entscheiden muss, ob man sich nach den Klampfen oder dem Schlagwerk richtet. Kraftvoller Uptempo-Titel, der die überragende Qualität des Openers aber nicht ganz halten kann.
8,5/10
3.) ~ Gyroscope ~ 3:26
Zu satter Akustikgitarre wummert hier das dumpfe Drumming im Intro, bevor man nach 20 Sekunden die Band komplett einsteigen lässt und uns einen audialen Ohrgasmus nach dem anderen beschert: Denn nicht nur riffen/solieren die Stromklampfen einfach göttliche Melodien, nein, das Drumming im eigentlich 3/4-Takt hat etwas dermaßen Mitreissendes, dass man alleine schon vom Hören ständig auf seinem Stuhl umherhopst, einfach nicht still sitzen kann und am liebsten sofort aufspringen und wild tanzend durch die Bude springen würde. Kleine Breaks, kurzzeitig abgestoppte Gitarrenriffs und monstermäßiges Drumming lassen einem da eigentlich keine Chance, aber ich fürchte, ich konnte die Genialität dieses Stückes nicht mal ansatzweise herüberbringen. Dazu gesellen sich aber ja im Übrigen noch die nicht minder genialen Lyrics, die nicht nur mega-geil metaphorisch sind, sondern auch dermaßen inbrünstig und emotional vorgetragen werden, dass es eine wahre Pracht ist.
"Apathy dressed in violence, white insectoid legs curse her lips and mouth, receptive only to pain."
Args, ich könnte hier einfach ausrasten, so genial wie dieser Titel ist, gespickt mit kleinen Akustig-Einlagen und dem genialsten Drive, den ich je bei den Göteborgern gehört habe. Unbändige Energie, in mitreissender Dosis geschickt verpackt und mit einem groovenden Beat angereichert, absolute Anhör-Pflicht!
11/10
4.) ~ Dialogue with the Stars ~ 3:00
Nun darf sich Anders am Mikro ein wenig erholen, denn ein Instrumental steht bevor. Kraftvoll geht man hier gleich von der ersten Sekunde an zu Werke, vergisst dabei aber niemals die Melodien, die in aller Regel von den Gitarren im Doppelpack vorgetragen werden. Kleine Riffing-Parts lockern den Titel auf, zwischenzeitlich gibt's dann sogar akustisch ein auffe Omme, bevor die Leadklampfen zu einem - wie's der Name schon vermuten lässt - Lead ansetzen. Doch keine Angst, das akustische Break kommt wieder, überlässt der Sologitarre aber bald wieder das Feld. Und nachdem noch ein letztes Mal der Strom aus den Sechssaitern genommen wurde, geht's letztlich wieder verstromt dem Ende entgegen.
8,5/10
5.) ~ The Hive ~ 4:03
Ein heftiger Drum-Schlag, dann riffen die Stromklampfen gewaltig düster und mit einem feschen Lead ausgestattet los, Anders mischt seine Growls darunter und man darf mit leicht erhöhten Midtempo die ein oder andere Runde abmoshen. Für den Chorus bremst man ein wenig ab und hält die Akkorde aus, danach geht's aber wieder flotter zur Sache. Insgesamt ein netter Song, aber im Vergleich zu den anderen Stücken bisher der "Schwächste" Track der Scheibe.
8/10
6.) ~ Jester Script Transfigured ~ 5:46
Ein paar seltsame technoide Klänge, dann übernehmen satten Akustikgitarren das Ruder und bilden eine wunderschöne Unterlage für sanftes Drumming und Anders Stimme, die diesmal wie eine gepresstes, tiefes Flüstern klingt. Eine Ballade? Mitnichten, denn der Refrain wird Euch mit seinen schneidenden Gitarren alsbald wieder für kurze Zeit von Euren Ausflügen ins Traumland zurückholen, wenngleich auch die dort gespielten Leads eigentlich gleich wieder zum träumen einladen:
"In the cold ceremonial perfection, more radiant than the sum of suns, with each and every attribute of animal machine and man."
Nach dem zweiten Chorus dann bestimmten die enstromten Sechssaiter die Melodieführung, alsbald steigt man jedoch mit einem weiteren Chorus ein. Und hier überschlagen sich die Ereignisse, insbesondere die Gesangs (bzw. Growl-)stimmen von Anders, alles untermalt von einem genialen Lead. Ein folgenden Akustikpart wird von sphärischen Keyboardklängen verfeinert, bevor man mit dem finalen Chorus und einem schier endlos scheinenden Lead den Song ausfaden lässt.
9/10
7.) ~ Morphing into Primal ~ 3:05
Vier harte Drumschläge - dann bricht das Unwetter los! Die Drums prügeln konstant im Uptempo nach vorne, dazu riffen die Gitarren hart und abgestoppt, Anders shoutet sich die Seele aus dem Leib. Bemerkenswert hierbei, dass das Drumming konstant im Takt durchgezogen wird, obwohl die Gitarren für die Bridge eigentlich auf einen anderen Rhythmus umschwingen und so alles etwas gegenläufig klingt. Aber bei der Choruszeile "Morphing into Primal!" sind alle wieder im selben Taktschema und so kann man auch dann problemlos mit einem flotten Flitze-Solo weitermachen. Genialer Nackenbrecher, der nur fast etwas kurz geworden ist.
9/10
8.) ~ Worlds within the Margin ~ 5:06
Nahezu pompös und unglaublich wuchtig steigt man hier ein, vernimmt Anders' Lyrics wie aus einer Radioübertragung. Und beim einsetzenden Gitarrendoppel-Lead möchte man als Zuhörer am liebsten vor der Anlage niederknien, so genial wie das geworden ist. Der Song findet sich übrigens im Midtempo wieder und hier werden erstmals die verwendeten Synths deutlich hörbar, denn der Gesang in den Strophen wird von ihnen im Alleingang mit den Drums und dem Bass begleitet. Ab der Bridge wird dann wieder kraftvoll losgerifft, bis man sich im genialen Refrain wiederfindet:
"In the kinetic energy of a moving fist lies a birth-machine for a parallel universe."
Das Solo nimmt sich dann die Freiheit heraus, auch ziemlich geil zu sein, wird aber fast noch von dem kleinen Synthie-Part danach übertroffen. Egal, denn schon setzt der finale Chorus ein.
9/10
9.) ~ Episode 666 ~ 3:45
Diesen Track kannte ich auch bereits vorher und zwar von einem "Death is just the Beginning"-Sampler, bei dem eine ursprüngliche Version des Songs exklusiv enthalten war. In der "Whoracle"-Version kracht er gleich noch einmal mehr los, reisst den Zuhörer in sein leicht erhöhtes Midtempo mit und das, obwohl weder die Strophen noch die Bridge besonders herausragend sind. Da wird es dann wohl der Refrain sein, der in seiner Einfachheit überzeugt und sich allerbestens zum Mitsingen eignet:
"This is episode 666 - destination chaos! Each and all an actor blind"
8,5/10
10.) ~ Everything Counts ~ 3:17
Kennt Ihr diesen Song dem Namen nach? Richtig, der stammt im Original von Depeche Mode und wurde hier durch den Göteborger Hartwurst-Fleischwolf gedreht. Vergesst also gleich mal alle Gedanken, die in Richtung massiver Synths oder Dave Gahan's softer Stimme führen könnten, hier geben massive Gitarrenwände den Ton an und die Vocals werden zumindest in den Strophen finster gegrowlt. Für den Chorus erbarmt sich Anders dann aber doch noch und singt, was aber ein wenig schräg klingt. Könnte aber auch generell an dem dort vorkommenden Chor und der dennoch vorhandenen Growl-Untermalung liegen. Jedenfalls habe ich noch nie so ein geniales Depeche Mode-Cover wie hier gehört, Respekt!
9/10
11.) ~ Whoracle ~ 2:43
Kaum sind die letzten harten Gitarrenklänge aus unseren Ohren verschwunden, erobern deren akustische Brüder selbige. Satt und kraftvoll wird auch von ihnen gespielt, begleitet von wummerndem Drumming. Nein, das ich kein richtiger Song mehr, wir haben es hier mit dem Outro zu tun - auch wenn noch eine Stimme einsetzt, aber das ist zum einen die einer Dame, zum anderen trällert sich immer wieder nur "Ahhhaahahahhahhahahah" und will uns so wohl den Abschied ein wenig versüßen. Gut, das gelingt ihr dann auch, sage ich mal, aber es ist eben "nur" das Outro, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
8/10~ Fazit ~
Letztlich werden alle Freunde des melodischen Elchtods (das MUSSTE ja noch kommen) hier ihre wahre Freude haben, aber die sollten das Album ohnehin schon besitzen. Ansonsten eignet sich "Whoracle" für alle, die auf melodischen Metal und feine Gitarrenleads stehen (also fast schon Maiden-like), die aber auch nichts dagegen haben, wenn's von Zeit zu Zeit mal die ein oder andere Ecke härter zur Sache geht - In Flames haben ihre Wurzeln eben dann doch im Death-Metal-Bereich. Deswegen schroten die Klampfen schon mal einen Tick härter und auch Anders' Mischung aus Kreischen, Singen und Growlen ist sicher nicht jedermanns Sache - passt aber zur Musik einfach perfekt. Die Produktion aus den Fredmann-Studio ist übrigens ziemlich fett geworden und lässt keine Wünsche offen, das Artwork von Andreas Marshall (u.a. Blind Guardian. Hammerfall, Dimmu Borgir) überzeugt und darf dank der schnellen Bilder-Annahme von Ciao jetzt sogar hier bewundert werden. Entsheidet also selbst, ob die Scheibe was für Euch ist, genug Killer-Songs sind jedenfalls drauf!
In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-Primalmaster
PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen 1 Stunde in einem Bienenstock gefangen bleiben... ;)
PPS: Back from Coburg, das Blind Guardian Open Air war hammergeil!!! - Bericht folgtShake Heads - Für den Grief!
weitere Erfahrungsberichte
IKEA in Flammen Bewertung für Whoracle - In Flamesvon
grantlsack
Pro: druckvolle Beats, melodische Riffs Kontra: manche Stücke sind einfach zu kurz…
[Vor den Flammen das Wort]
„Blut geleckt“ hat der Sack!
Nach meinem Debüt bei der Shake-Head-Aktion über Jethro Tulls „Aqualung“ dürstete mich heute wieder nach etwas Druck-Musik. Also besorgte ich mir auf die Schnelle das aktuell zur Besprechung anst ...
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Pro: Riffs in allen Varianten genial, Gesamtsound, Melodien Kontra: ein etwas schwächerer Song
Na das wurd aber auch mal Zeit, dass auch In Flames mal in Shake Heads ihren verdienten Platz finden. Und das zum Glück mit einem meiner Lieblingsalben, welches ich leider in den letzten ein, zwei Jahren viiiiieeeel zu selten gehört habe. Damals praktiz ...
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...In Flames - Derzeit schwedische Senkrechtstarter in Sachen melodischen, modernen Death Metal konnten schon im Jahr 1997 ihre Duftmarke setzten. WHORACLE war der dritte Longplayer der Band, welcher einen imensen Schub in Sachen Tour und Publicity brachte. ...
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Pro: geniale Melodien, fetter Sound, technisch sehr versierte un extrem anspruchsvolle Musik Kontra: lol
Das beste Melodic-Death-Album EVER
Da ist es nun schon vier Jahre her seit IN FLAMES ihr Album “Whoracle” veröffentlicht haben und noch immer hat es keine Band geschafft, den Standart dieses Meisterwerkes zu erreichen. Selbst die nachfolg ...
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Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
sehr hilfreich
03.06.2001
Das ROCKT !!! Bewertung für Whoracle - In Flamesvon
fabthehero
Pro: geniale Melodien, super arrangiert Kontra: manchmal eher Geschrei als Gesang
Man mix schnelle und perfekt gespielte Beats des Schlagzeugers, die genialen Riffs und noch genialeren Soli der Gitarristen und den düsteren "Gesang", welcher getrost als schreiend oder sprechend bezeichnet werden darf. Hierbei ist hervorzuheben, daß die ...
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Pro: ...hammerstarkes Album, einige echte Klassiker, gewaltiger Sound, abwechslungsreich ohne Ende, Bonustrack und Videoclip + Extras, starkes Artwork... Kontra: ...nichts gefunden, es sei denn man hat das Albums bereits als normale Ausgabe...
...Hallo liebe Leserinnen und Leser!
In den kalten Wintermonaten sollte man auch Musik aus den nordischen Landen hören, klare Sache. Niemals ist es stimmungsvoller und kaum anderswo wird grandioser musiziert als in Skandinavien. Das stellen unter anderem die Göteborger "In Flames" seit mittlerweile zwölf Jahren unter Beweis. Ein Beispiel dafür ist deren 97er Album "Whoracle", welches hier in einer "Deluxe Edition" vorliegt...
| ° In Flames
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Aus Schweden stammt nicht nur ein riesiger Möbel-Konzern und der Mercedes-kippende Elch, sondern auch jede Menge erstklassige Musik - vor allem auch aus dem härteren Sektor. Anfang der 90er entwickelte sich dabei ein eigenes Genre, welches mit der Zeit immer mehr an Bedeutung gewann und langsam aber sicher zu einer wahren Flut an Bands aus diesem Berichte führt...
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...Bei dem neuen Longplayer der Schweden hat man echt bekommen, was man so von ihnen erwartet hat: Melodische Riffs par excellance, harmonische Gitarrenläufe bis zum Abwinken, und der bekannt aggressive Gesang. Der Song ? Embody the Invisible? des neuen Longplayers erinnert mich von der Grundstruktur her stark an ?Jotun? vom Whoracle-Album.
Der Rest ist einfach In Flames pur, da sie auf Nummer sicher gegangen sind und all ihre Trademarks übernommen und zum Teil noch verfeinert haben. Da kann man nur hoffen, daß sie so eifrig weiter machen, bald wieder ins Tonstudio gehen und HOFFENTLICH dann auf Tour gehen !!...
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...Seit der Whoracle bin ich ein gigantischer Fan von In Flames. Ganz besonders Episode 666 auf der ersten Scheibe hatte es mir angetan. Brachial, musikalisch, gut :]
Dann kam die Colony, die mir eigentlich gar nicht zusagte, weil sich schon wieder ein bischen "zu" melodisch war und ich schon Him-ähnliche Katastrophale Auswirkungen vermutete.
Die Clayman nun beweist aber einmal mehr, daß In Flames sich nicht auf die kommerzielle Schiene legen lassen, sondern sich mit knallharten Riffs und dicken Refrains zurückmelden.
Wie bei der Whoracle ist eigentlich jedes Lied empfehlenswert, als Anhörtip geb ich mal "Square Nothing", das erst ruhig und dann auf einmal überraschend hart wird und einen gigantisch eingängigen Refrain hat....
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