Wie weit - Apocalyptica feat Marta Jandova

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WIE WEIT

4  28.08.2008

Pro:
toller Song, Klasse Stimme,

Kontra:
nur zwei mal der selbe Song

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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Rainbow67

Über sich: WO DIE SCHWARZE SEELE WOHNT IST KEIN LICHT AM HORIZONT

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 180 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

==Wie Weit==

Apocalyptica feat Marta Jandova


Einleitung

Hier, bei CIAO, habe ich ja schon einige gute Freunde gefunden, es ist eine Community, man tauscht sich aus, liest, bewertet und erfährt viel Neues. Eine meiner sehr guten Vertrauten hier bei CIAO kommt aus Tschechien Ivana ihr Nick " nejiva". Sie stell uns hier bei CIAo ihre Heimat vor, sie schreibt tolle Berichte, lest bei ihr es lohnt sich. Um eine Ihrer Landsfrauen soll es heut in meinem Bericht gehen. Marta Jandova. Sie hat gemeinsam mit Apocalyptica einen Song produziert.
Apocalyptica

Über Apocalyptica schreibe ich heute nichts mehr, lest bitte bei Interesse im Bericht "Welten kollidieren" nach. Auch über Bewertungen freut sich der Bericht noch.

Marta Jandova

Marta Jandova wurde am 13.04.1974 in Prag geboren. Ihr Vater ist Musiker, also wird sie auch Musikerin. Schon bei ihm sang sie als Backgroundsängerin. 1994 kommt die kleine Marta aus Prag nach Deutschland, genau genommen nach Ulm. Sie gründet dort mit Thorsten Mewes, Ralph Rieker, Jürgen Stiehle die Band "Die Happy!". Eine recht erfolgreiche Band in Deutshcland und auch sehr fleißig. Schon 6 Alben haben sie veröffentlicht. Aber um "Die Happy" geht es heut nicht. Marta singt bei dieser Band. Was für eine Stimme, sie singt mit einer richtigen Rockröhre harte Songs und mit einer richtig unter die Haut gehenden Stimme Balladen. Die Frau hat was drauf, kann ich da nur sagen. Sie singt nicht nur bei Die Happy , sondern auch mit Oomph und mit Apocalyptica. Schon einige Zeit her, aber nicht zu weit. 2005 war es.

Wie Weit Apocalyptica feat. Marta Jandov

Wie weit ist eine dieser kleinen Pocket Cds. Ich habe sie für einen Euro in einem großen Auktionshaus bekommen.

Inhalt der CD

1. Wie Weit 3:27
2. How Far 3:27

Komponiert von Eicca Toppinen, Music bei Eicca Toppinen, Lyrics bei Marta Jandova

Cover

Auf dem Cover sehe ich die Weite unserer Welt, im Hintergrund die Berge, vorn Wasser, den Himmel... alles weit weg. Seht das Foto am Ende des Berichtes.
Text

Mein Leben dreht sich
So monoton und still
Und zeichnet dabei einen Kreis
Kreis der Ewigkeit
Ich kann dem Gefühl nicht entgehen
ich sei ein dauerhafter Gast
Das Gold dieser Welt
Ist nichts wert
Verbrennt meine Haut
[Ref]:
Wie weit muss ich gehen

Um zu sehen,
Dass die Nacht ein Ende sucht
Wie viel muss ich geben
Um zu fühlen?
Bin ich (denn) verflucht?
Will ich's wagen
Ist es gut
Oder bin ich doch verflucht?
Mein Leben ist ne Weide
Zieht sich vom Süden nach Nord(en)
Gestreckt auf dem Boden wie gelähmt
Der Himmel ist zu schwer
Meine eigenen Regeln sind mein Feind
wie die Trägheit in mir
Etwas zu ändern ist so schwer
Ein Krieg den ich verlär
[Ref]:
Wie weit muss ich gehen

Um zu sehen,
Dass die Nacht ein Ende sucht
Wie viel muss ich geben
Um zu fühlen?
Bin ich (denn) verflucht?
Will ich's wagen
Ist es gut
Oder bin ich doch verflucht?

Meine Text Interpretation

Dieses Lied ist überfüllt mit verschiedenen Gefühlen. Diese werden von der Lyrikerin mit der Natur verglichen.

Für Marta Jandova ist unser Leben eine Ewigkeit. Sie versucht aber das Ende des Lebens zu finden. Zuerst vergleicht sie ihr Leben mit einem Kreis, der sich "monoton und still" dreht.
Sie bekommt das Gefühl, "ich sei ein dauerhafter Gast", der nichts wert ist.

Im Refrain wiederholt sie sich und betont den Satz: Wie weit muss ich gehen?

Im zweiten Absatz singt sie von ihren Gefühlen:

Wie weit muss ich gehen ..
Um zu sehen…
Um zu fühlen…

Viele Fragen kommen bei ihr auf.

Nun vergleicht sie ihr Leben mit unendlichen Gegenständen:
Zuerst mit einer Weide, die "zieht sich vom Süden nach Norden". Dann kommen wieder Gefühle ins Spiel: ihr wird der "Himmel zu schwer".

Es kommt ein Wechsel. Sie erzählt uns von ihren Regeln, die ihr "wie die Trägheit in mir etwas zu ändern ist so schwer…"

Das Lied endet mit dem Satz "oder bin ich doch verflucht?" Sie findet kein Ende und ihre Gefühle bleiben in einem ganz verwirrten Zustand.
=Musik und Gesang

Wie bei den Titeln von Apocalyptica mit Gesang ist auch hier der Gesang, die Stimme von Marta im Vordergrund. Sie präsentiert diesen Song und wie sie das macht.
Mit den Cellos beginnt das Lied, sie spielen gleichmäßig in verschiedenen Tönen, sie spielen im Einklang, aber jedes klinkt anders. Sie zupfen und streichen ihre Instrumente, gleichmäßig , kräftig und auch recht hart. Dazu zur Ergänzung die Drums, gespielt von Mikko Siren. Sie geben diesen Song noch richtig die Härte, die Kraft. Sie spornen sich gegenseitig bei ihren Cello spiel an, schneller, härter, lauter. Das können diese Finnen sehr gut. Dann beginnt der Gesang von Marta, die Cellos und die Drums nun etwas im Hintergrund. Im Vordergrund die kräftige Stimme von Marta. Mein Leben dreht sich...Monoton gleichmäßig, aber kräftig die Stimme. Eine Art Sprechgesang. Im Hintergrund die Drums, dann steigt ein Cello mit ein. Und das Spiel steigert sich dann zum Refrain... Bin ich denn verflucht... oder bin ich doch verflucht.. Nun folgt ein instrumentales Stück, Cello und Drums ergänzen sich sehr gut. Gut gespielt und gut abgemischt. Gleichmäßig, kräftig etwas treibend, etwas bewegend finde ich den Sound.
Weiter geht es mit einem kleinen Englischen Wortspiel... why am sad...why my sad…have Moon, "Wie weit muss ich gehen um zu sehen dass die Nacht ein Ende sucht" Wieder singt Marta, kräftig, fordernd rufend und fast flehend. "Wie weit muss ich gehen." Sie fleht und fragt, toll, wie sie sich ausdrücken kann. Im Hintergrund immer die Cellos und die Drums. Die Stimme prägt den Song. Die Instrumente nur Begleitung. Im Vordergrund die Stimme Martas. Oder bin ich doch verflucht....
Noch paar Töne vom Cello und der Song ist aus.
Der zweite Titel auf dieser Cd ist der selbe Song nur komplett in Englisch. Besser finde persönlich ich die deutsche Version. Als erstes verstehe ich sie besser und ich finde sie auch besser, ausdruckstärker gesungen. Aber ich denke, das ist Geschmackssache.

Meine Einschätzung

Mein Schlusswort. Der Song ist nicht schlecht. Im Text steckt einiges drin. Besonders gut gefällt mir die stimmliche Interpretation durch Marta Jandova. Sie singt sehr betonend, sie singt traurig, flehend, ja richtig verzweifelt. Das kann sie wirklich sehr gut, dazu die schöne Stimme. Das ist es, was den Song auszeichnet. Die musikalische Unterstützung durch Apocalyptica ist hier im Hintergrund, aber sehr passend. Ein schöner Song. Kaufen würde ich mir diese Cd jedoch nicht mehr. Als erstes ich habe sie ja nun, zweitens nur zwei Songs und dieser Titel ist ja auf mehreren Alben enthalten und auf ihrer DVD Live Burns auch noch das Video, da sehr interessant gemacht ist. Also schaut euch das Video an, bitte nicht nur einmal, um es zu verstehen und den Sinn des Textes, dann lest die Berichte ihrer Landsfrau hier bei CIAO nejiva

Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!

Bilder von Wie weit - Apocalyptica feat Marta Jandova
Wie weit - Apocalyptica feat Marta Jandova over
so sieht das Cover dieser kleinen Cd aus


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
LoloMay

LoloMay

18.09.2008 01:22

Ich müsste mich da erstmal reinhören, um Dir sagen zu können, ob es was für mich ist...

lushlife83

lushlife83

01.09.2008 20:56

hm, die band sagt mir was, aber ich muss gestehen, ich besitze kein einziges ihrer alben ... auf solche pocket-cds bin ich zum glück nie verfallen, ich spar dann doch lieber auf alben *grins* prima bericht! liebe grüße!

logan

logan

31.08.2008 16:10

Am besten gefällt mir von der Band immer noch das zweite Album, "Inquisition Symphony", wo sie noch ganz ohne Schlagzeug, Gesang oder anderes Beiwerk auskam, aber neben tollen Coverversionen von Songs verschiedener anderer Bands schon erste eigene Stücke dabei hatte. Da klangen APOCALYPTICA dort, wo es darauf ankam, auch ohne Drums hart genug, und das Cellospiel war alles andere als Hintergrundbegleitung, sondern sprach für sich selbst. Mit Gesang wurde die Band für mich eher uninteressant.

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