... Wer würde es einen 60 jährigen abnehmen wenn er heute noch die gleichen Songs komponieren und aufnehmen würde wie in den 70er oder 80er?
Und aus diesem Grund ist Working genau das richtige Album zur richtigen Zeit. Ja, es ist poppiger als Vergangenes, aber muss es dann gleich auch schlechter ... Bericht lesen
musikalisches Geschichts- und Geschichtenbuch Amerikas gelungen. Nach Ausflügen in den Country und Folk hat er mit seiner E-Street-Band ein Album eingespielt, das in ...
musikalisches Geschichts- und Geschichtenbuch Amerikas gelungen. Nach Ausflügen in den Country und Folk hat er mit seiner E-Street-Band ein Album eingespielt, das in ...
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Ein Rentner der Rockt Bewertung für Working on a Dream - Bruce Springsteenvon
Silver1968
Pro: Abweschlungsreich Kontra: Songs Teilweise etwas zu kurz
Wir sind im Jahre 2009 Irdischer Zeitrechnung - alle Menschen sollte Bewusstsein das die 70er Jahre längst vorbei sind. Darum sollte man auch nicht erwarten dass Bruce Springsteen in dieser Zeit gefangen ist und noch Alben wie Born to Run oder Darkness ...
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BRUCE SPRINGSTEEN, hinlänglich auch nur als Boss bekannt, beehrt uns mit seinem 24. Album. Das 24. Album in einer aussergewöhnlichen, mittlerweile drei Jahrzehnte andauernden, Karriere. Ob 80er Jahre Poprockgeplucker, Patriotischen Hymnen für den Proleten ...
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veröffentlicht Bruce Springsteen am 23. Januar sein 24. Album. Die CD enthält 13 neue Springsteen-Songs, eine limitierte CD&DVD Edition enthält 30 Minuten Videomaterial von den Aufnahmesessions. Es ist die vierte Zusammenarbeit mit Produzent Brendan O’Brien, der das Album sowohl produzierte als auch abmischte. Die Songs entstanden zusammen mit der E Street Band im Southern Tracks Studio in Atlanta, darüber hinaus fanden einige Aufnahmen in New York, L.A. und New Jersey statt. "Gegen Ende der Aufnahmen zu MAGIC war ich so begeistert von der Rückkehr zur Pop-Produktion, dass ich einfach weiter Songs schrieb. Als mein Freund Brendan O’Brien die neuen Lieder hörte, sagte er ‚Lass uns weitermachen’. Und genau das taten wir dann auch im Verlauf des folgenden Jahres - wir gingen in den Tourpausen mit der E Street Band ins Studio. Ich hoffe, dass
musikalisches Geschichts- und Geschichtenbuch Amerikas gelungen. Nach Ausflügen in den Country und Folk hat er mit seiner E-Street-Band ein Album eingespielt, das in 13 neuen Songs das heutige Amerika der kleinen Leute in den Zeiten der großen Krise eingefängt und so maßgeschneidert wie eine klassische Jeans sitzt. Aus Martin Luther Kings historischem Satz I Had A Dream (ich hatte einen Traum), wird bei Springsteen daraus wir arbeiten daran. Zurecht durfte die große Stimme der Working-Class-Heroes bei den Feierlichkeiten zur Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Barack Obama auftreten, denn die erste Single Working On A Dream, die zugleich Titelsong ist, beschwört die uralten, amerikanischen Tugenden - Ärmel hochkrempeln - und in die Hände gespuckt. Und das zu sehr poppigen Beatles-Arrangements. Man kann sagen, dass Bruce Springsteen auch musikalisch zupackt. Rock, sogar eingängiger Pop bester Güte mit eingängigen Melodien, Refrains und Arrangements stehen im Vordergrund, mit überraschenden Ausreißern in den Folk-, Blues- und Countrybereich. Good Eye etwa ist ein gegen den Strich gebürsteter, rauhkehlig-gesungerer Stomp-Blues. Beim Auftakt mit Outlaw Pete, einer erzählerischen Ballade über den einsamen, gesetzeswidrigen Cowboy beschwört er noch einmal den alten Wilden Westen. Und im Bonus-Track Wrestler - dem Filmsong zum gleichnamigen Mickey-Rourke-Film, für den Springsteen einen Golden Globe bekam - den k.o.-geschlagenen Helden, der sich aufrappelt und weiterkämpft. Zwischen diesen symbolischen Zeitzeugnissen schildert Springsteen auf seine unnachahmliche Art zu Orchester und Chorgesang in Queen of the Supermarket die heimliche Liebe zu einer Supermarktverkäuferin, die zur neuen Hymne vieler fleissiger Kassiererinnen werden könnte. Und Surprise, Surprise, ein übermütig-fröhlicher Song, dürfte neu ins Repertoire beliebter Geburtstagsständchen eingehen. Zu Springsteens Bild des amerikanischen Traums zu allen Zeiten gehören natürlich die melancholischen Liebesballaden wie der Ohrwurm This Life oder das romantische Life Itself - und das ironisch-komische Last Carnival, eine Akustikballade aus dem Blickwinkel einer Frau. Kein anderer kann die unverwüstliche Hoffnung und Kraft der Verlorenen und Gescheiterten ohne falschen Pathos und Betroffenheit vermitteln wie Bruce Springsteen. - Ingeborg Schober
musikalisches Geschichts- und Geschichtenbuch Amerikas gelungen. Nach Ausflügen in den Country und Folk hat er mit seiner E-Street-Band ein Album eingespielt, das in 13 neuen Songs das heutige Amerika der kleinen Leute in den Zeiten der großen Krise eingefängt und so maßgeschneidert wie eine klassische Jeans sitzt. Aus Martin Luther Kings historischem Satz I Had A Dream (ich hatte einen Traum), wird bei Springsteen daraus wir arbeiten daran. Zurecht durfte die große Stimme der Working-Class-Heroes bei den Feierlichkeiten zur Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Barack Obama auftreten, denn die erste Single Working On A Dream, die zugleich Titelsong ist, beschwört die uralten, amerikanischen Tugenden - Ärmel hochkrempeln - und in die Hände gespuckt. Und das zu sehr poppigen Beatles-Arrangements. Man kann sagen, dass Bruce Springsteen auch musikalisch zupackt. Rock, sogar eingängiger Pop bester Güte mit eingängigen Melodien, Refrains und Arrangements stehen im Vordergrund, mit überraschenden Ausreißern in den Folk-, Blues- und Countrybereich. Good Eye etwa ist ein gegen den Strich gebürsteter, rauhkehlig-gesungerer Stomp-Blues. Beim Auftakt mit Outlaw Pete, einer erzählerischen Ballade über den einsamen, gesetzeswidrigen Cowboy beschwört er noch einmal den alten Wilden Westen. Und im Bonus-Track Wrestler - dem Filmsong zum gleichnamigen Mickey-Rourke-Film, für den Springsteen einen Golden Globe bekam - den k.o.-geschlagenen Helden, der sich aufrappelt und weiterkämpft. Zwischen diesen symbolischen Zeitzeugnissen schildert Springsteen auf seine unnachahmliche Art zu Orchester und Chorgesang in Queen of the Supermarket die heimliche Liebe zu einer Supermarktverkäuferin, die zur neuen Hymne vieler fleissiger Kassiererinnen werden könnte. Und Surprise, Surprise, ein übermütig-fröhlicher Song, dürfte neu ins Repertoire beliebter Geburtstagsständchen eingehen. Zu Springsteens Bild des amerikanischen Traums zu allen Zeiten gehören natürlich die melancholischen Liebesballaden wie der Ohrwurm This Life oder das romantische Life Itself - und das ironisch-komische Last Carnival, eine Akustikballade aus dem Blickwinkel einer Frau. Kein anderer kann die unverwüstliche Hoffnung und Kraft der Verlorenen und Gescheiterten ohne falschen Pathos und Betroffenheit vermitteln wie Bruce Springsteen. - Ingeborg Schober
klein wenig Anregung, etwas Weisheit vom Boss auf jedermanns eigenes Leben übertragen, und man fühlt sich in sich nicht mehr alleine. Weil Bruce demonstriert, was es heißt, VERSTANDEN zu werden, zu sein. Und - weil vielleicht vieles in dieser Welt verlogen sein mag - ROCK'N'ROLL aber ehrlich ist bis auf die nackten Knochen; Bruce ist ehrlich, keine Illusionen. Bruce The Boss. Er weiß und er lebt, was er sagt.
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