Liebe Leserinnen, liebe Leser,
schon lange besitze ich eine „Best-Of-CD“ des britisch-amerikanischen Musikduos Wax. Die CD heißt „Wax Works“ mit dem Untertitel „Best Of Andrew Gold & Graham Gouldman“. Übersetzen könnte man den Titel so: „Die Werke von Wax – das Beste von Andrew Gold & Graham Gouldman“.
Informationen über das britisch-amerikanische Duo Wax
Das Duo Wax bestand aus den beiden Herren Graham Gouldman und Andrew Gold.
Graham Gouldman ist Brite und war lange Mitglied der sehr erfolgreichen britischen Popgruppe 10cc, die Evergreens schufen wie „Wall Street Shuffle“, „I’m Not In Love“ und auch „Dreadlock Holidays“.
Andrew Gold brillierte in den 1970er-Jahren als Solokünstler. Herausragend ist sein US-Top-Ten-Hit „Lonely Boy“. Aber auch sein Song „Thank You For Being A Friend“ dürfte einigen Leuten noch bekannt sein.
Anfang der 1980er-Jahre gründeten diese beiden Musiker das Duo Wax. Anfangs feierten sie tatsächlich Erfolge. Ihre Singles „Bridge To Your Heart“ und „American English“ sind die bekanntesten Hits des Duos – und auch heute noch in vielen Radiosendern gern gespielte Titel.
Wax veröffentlichten insgesamt drei Alben: „Magnetic Heaven“, „American English“ und „100.000 in Fresh Notes“. Da sich das dritte Album nicht so verkaufte, wie erwartet, löste sich Wax Ende der 1980er-Jahre wieder auf.
Andrew Gold ist immer noch als Solomusiker tätig. Sein letztes Album erschien 2009. Was Graham Gouldman gerade macht, weiß ich gar nicht.
(Informationen aus Wikipedia – mit meinen eigenen Worten wiedergegeben)
Informationen über die CD “Wax Works (Best Of Andrew Gold & Graham Gouldman)“ von Wax
Erscheinungsdatum der CD in Deutschland: 21. Oktober 1996
Plattenfirma: RCA UK (Sony Music)
Gesamtspielzeit: 74 Minuten, 40 Sekunden (18 Titel)
Musikgenre. Pop/Rock
Folgende Songs sind auf dem Album enthalten
1. American English
2. In Some Other World
3. Ready Or Not
4. Call It Destiny
5. Bridge To Your Heart
6. The Promise
7. Heaven In Her Bed
8. Bug In The Machine
9. Right Between The Eyes
10. Wherever You Are
11. Spell On You
12. Don’t Play That Song
13. Railroad To Heaven
14. He Said, She Said
15. Shadows Of Love
16. Marie Clare
17. Systematic
18. Lonely Boy (live)
Fast alle Titel wurden von Graham Gouldman und Andrew Gold getextet und komponiert.
Die einzelnen Songs auf dem Album, genauer beleuchtet
Titel 1 – American English (1987)
Ein schneller Rock-Pop-Song mit Gute-Laune-Charakter, der seinerzeit als Single ausgekoppelt
Bilder von Works - the Best of - Wax
wurde und immer noch oft im Radio läuft (zumindest in dem Radiosender, den ich gerne höre). Es ist der Titelsong des Albums „American English“, den ich genauer in meinem Bericht über dieses Album beschrieben habe: http://musik.ciao.de/American_English_Wax__8119670
Titel 2 – In Some Other World (1987)
Ein schöner schneller Popsong aus dem Album „American English“, der ebenfalls genauer in meinem Bericht über dieses CD-Album besprochen wurde – hier ist der Link: http://musik.ciao.de/American_English_Wax__8119670
Titel 3 – Ready Or Not (1987)
Eine schöne Ballade mit „Orgelpfeifeneffekt“ aus dem Album “American English” – auch nachzulesen in meinem Bericht über dieses Album http://musik.ciao.de/American_English_Wax__8119670
Titel 4 – Call It Destiny (1987)
Ein schneller Popsong mit „Dramatik“ mitten im Song aus dem Album „American English“ – nähere Beschreibungen darüber findet man in meinem Bericht http://musik.ciao.de/American_English_Wax__8119670
Titel 5 – Bridge To Your Heart (1987)
Der zweite Single-Erfolg aus dem Album “American English”. Dieser Titel ist ein „richtiger Kracher“ – und wird heute noch in Radiosendern gerne gespielt. Genauer beschrieben habe ich ihn in meinem Bericht http://musik.ciao.de/American_English_Wax__8119670.
Titel 6 – The Promise (1987)
Diese Ballade stammt ebenfalls aus dem Album „American English“ und wurde von mir in folgendem Bericht http://musik.ciao.de/American_English_Wax__8119670 genauer gewürdigt.
Titel 7 – Heaven In Her Bed (1987)
Ein ruhigerer Popsong aus dem Album “American English”. Es handelt sich hierbei um keine Ballade. Nähere Erläuterungen findet man in meinem Bericht http://musik.ciao.de/American_English_Wax__8119670
Titel 8 – Bug In The Machine (1987)
Ein schneller Popsong, indem ich eine verfremdete Computerstimme, die sich wie „Micky Mouse auf dem Flughafen“ anhört, besonders lustig finde. Wer bis hier mitgelesen hat, wird erstaunt feststellen: Von den zehn Songs des Albums „American English“ finden sich immerhin acht auf diesem Best-Of-Album! Das ist beachtlich!
Dieser Song entstammt also auch dem Album „American English“ – und ich habe ihn auch in folgendem Bericht http://musik.ciao.de/American_English_Wax__8119670 beschrieben.
Titel 9 – Right Between The Eyes (1986)
Eine flotte und schnelle Popnummer, zu der ich tanzen könnte und die sich auf dem Album “Magnetic Heaven” befindet. Auch dieses Album habe ich hier besprochen – und somit auch den Song genauer – in folgendem Bericht http://musik.ciao.de/Magnetic_Heaven_Wax__Test_8687772.
Titel 10 – Wherever You Are (1989)
Liebe Leser, hier kommt endlich ein Song, den ich in meinen vorausgegangenen CD-Berichten über Wax noch nicht beschrieben habe. Der Grund ist, dass der Titel aus dem dritten Wax-Album „100.000 in Fresh Notes“ stammt – ein Album, das mir nur als Langspielplatte vorliegt, aber nicht als CD. Ob es jemals als CD erschienen ist, weiß ich gar nicht.
Der Song selbst ist langsam mit Gitarren, Keyboard und dezentem Schlagzeug. Eine richtige Schmuse-Nummer! Dieser sehr eindrücklich gesungene Poptitel war 1989 die erste Single-Auskopplung aus dem Album „100.000 in Fresh Notes“. Mir gefällt dieser Song, ein Hit war er nie.
Titel 11 – Spell On You (1989)
Auch dieser Titel entstammt dem Album „100.000 in Fresh Notes“. Es handelt sich hier um eine sehr schnelle, melodische Pop-Nummer mit einem sehr markanten Keyboard mit schnellem Schlagzeug. Der Song gefällt mir – auch die Art und Weise, wie Andrew Gold und Graham Gouldman ihn singen. Ein richtiger Guter-Laune-Song!
Titel 12 – Don’t Play That Song (1989)
Der dritte Titel auf der Best-Of-CD, der ursprünglich auf dem dritten Wax-Album „100.000 in Fresh Notes“ veröffentlicht wurde. Eine Popnummer, die ich irgendwie kitschig finde. Grund sind die Backgroundsängerinnen, die Andrew Gold oft mit „uuuuh – uuuuh – uuuuh“ begleiten. Ansonsten sind die dominanten Instrumente ein Keyboard (das auch einmal wie Streichinstrumente klingt) und das Schlagzeug.
Im Text geht es um einen Song im Radio, der an bessere Zeiten erinnert, aber auch unliebsame Erinnerungen hervorruft. Eine Person bittet darum, dass der Song nicht mehr gespielt werde.
Im Refrain singen Graham Gouldman und Andrew Gold zusammen. Das E-Gitarren-Solo mitten im Song gefällt mir am besten.
Titel 13 – Railroad To Heaven (1989)
Auch dieser Song wurde auf dem Album „100.000 in Fresh Notes“ erstmals veröffentlicht. Eine schnelle Pop-Rock-Nummer ist das mit lautem Keyboard, „sägenden“ E-Gitarren und Schlagzeug. Eine typische Wax-Mittanz-Nummer im Stil von „Systematic“ und „Ball And Chain“ (aus dem Album „Magnetic Heaven). Und im Text geht es um Liebe.
Titel 14 – He Said She Said (1989)
Eine meiner absoluten Lieblingssongs von Wax stammt von dem Album “ 100.000 in Fresh Notes“ und ist eine Nummer zum Dahinschmelzen, Entspannen, Träumen. Ich höre kurze Keyboardklänge, die sich anhören wie Streicher – und danach „fließt“ der Song dahin. Ich bin komplett fasziniert, wenn ich ihn höre. Was für eine schöne, melodische, sanfte Popnummer. Andrew Gold und Graham Gouldman singen im Duo.
Titel 15 – Shadows Of Love (1986)
Eine schöne schnelle Popnummer aus dem Album „Magnetic Heaven“, das ich im Bericht http://musik.ciao.de/Magnetic_Heaven_Wax__Test_8687772 genauer besprochen habe.
Titel 16 – Marie Claire (1986)
Ein langsamer, bedächtiger Popsong, den ich sehr schön finde. Er stammt aus dem Album „Magnetic Heaven“. Genauer gewürdigt habe ich den Song in folgendem Bericht http://musik.ciao.de/Magnetic_Heaven_Wax__Test_8687772
Titel 17 – Systematic (1986)
Dieser schnelle Popsong, den ich durchaus partytauglich finde, stammt ebenso aus dem Album „Magnetic Heaven“. Genauer beleuchtet habe ich ihn in meinem Bericht über dieses Album, der
unter folgendem Link zu finden ist: http://musik.ciao.de/Magnetic_Heaven_Wax__Test_8687772.
Titel 18 – Lonely Boy (live) (1989)
Bei diesem Titel sollte man sich von der Jahreszahl nicht irritieren lassen. „Lonely Boy“ ist der Titel, mit dem Andrew Gold als Solokünstler im Jahre 1977 bis auf Position sieben in den Single-Charts der USA kletterte.
Diese Version auf dieser Best-Of-CD wurde 1989 live aufgenommen. Das merkt man an der Akustik – die Studioatmosphäre fehlt. Andrew Gold singt meistens solo – begleitet wird er von einem Klavier, einer E-Gitarre und Schlagzeug. Ab und zu singt in dieser Version noch Graham Gouldman mit.
Als der Song zu Ende ist, hört man den Applaus und Gejohle eines Publikums.
Meine Favoriten auf dem Album „Wax Works“
In Some Other World (Titel 2)
The Promise (Titel 6)
Heaven In Her Bed (Titel 7)
Bug In The Machine (Titel 8)
Spell On You (Titel 11)
He Said She Said (Titel 14)
Über das Booklet
Das Booklet ist ein vierseitiges Faltblatt. Die Hauptfarbe ist hier schwarz. Auf dem Cover sehe ich ein Foto von Andrew Gold (links) und Graham Gouldman (rechts).
Die Seiten 2 und 3 erzählen mir in englischer Sprache die Geschichten von Andrew Gold, Graham Gouldman und Wax.
Seite 4 bietet mir eine Auflistung der Titel auf dem Album „Wax Works“ mit Angabe der jeweiligen Veröffentlichungsjahre und darüber, wer die Songs produzierte.
Für Fans, die noch weitere „Wax-Bildchen“ betrachten wollen, befinden sich im Jewel-Case der CD noch zwei davon. Ich scanne eines davon als eigenes Produktfoto ein.
Meine Erfahrungen mit dieser Musik – bzw.: Warum ich diese Musik schon lange sehr gerne höre
Oh ja, ich bin ein Fan von Wax! Warum sonst habe ich alle drei Langspielplatten von Wax, warum sonst diese Best-Of-Zusammenstellung „Wax Works“ und die beiden CD-Alben „Magnetic Heaven“ und „American English“?
Zu dem hier vorgestellten Album „Wax Works“ kam ich, als ich vor einigen Jahren bei der Internet-Plattform Ebay nach einer anderen CD suchte. Ich weiß nicht mehr, welche CD genau ich suchte – ich weiß nur, dass ich fündig wurde und in einen Ebay-Shop geriet, der CDs verkaufte. Um Versandkosten zu sparen, bestellte ich mir weitere CDs aus dem Shop – auch „Wax Works“. Für die CD bezahlte ich weniger als 10 Euro – den Preis finde ich für 18 Wax-Songs wirklich sehr günstig.
Es war mein erstes CD-Album von Wax – und ich war verzückt darüber, einige ihrer Songs nun auch auf CD zu haben. Auf CD klingen die Songs für mich gleich besser als auf Langspielplatte.
Ich finde diese Zusammenstellung sehr gelungen. Sicherlich mag man streiten, warum von dem Album „American English“ gleich acht Songs auf dem Album enthalten sind und von „Magnetic Heaven“ nur vier Songs. Man mag auch darüber philosophieren, warum die zweite ausgekoppelte Single „Anchors Aweigh“ des dritten Wax-Albums „100.000 in Fresh Notes“ nicht auf dieser Best-Of-Zusammenstellung enthalten ist. Sicherlich ist „Anchors Aweigh“ ein hübscher lauter Popsong in Wax-Manier – aber er ist auf „Wax Works“ nun mal nicht drauf. Deswegen will ich dem Album keine Sterne abziehen – 18 Songs von Wax auf einem Album finde ich total klasse. Und da ich die Musik schon so lange kenne (schon seit Ende der 1980er-Jahre), kann ich sie auch immer hören – egal, ob mit Konzentration oder neben anderen Tätigkeiten oder einfach nur zum Entspannen…
Mein Fazit
Für mich ist „Wax Works“ eine gelungene Best-Of-Zusammenstellung von Songs aus dem Schaffen von Graham Gouldman und Andrew Gold, als diese noch als Duo Wax zusammenarbeiteten.
Ich vergebe 5 Sterne und eine Hörempfehlung.
Danke fürs Lesen und Bewerten!
03.02.2012 20:36
ein komepetenter bericht über eine mir unbekannte formation ... .-) lg detlef
05.01.2012 21:48
bh :o)
26.09.2011 18:43
die kenne ich gar nicht