OCOG is back - Wu Tang auch :-)
01.02.2002
Pro:
besser als das Vorgängeralbum
Kontra:
-
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
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 TheRealOCOG
Über sich:
In ca. 3 Wochen bin ich wieder zurück. Bis dann!!
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So, endlich bin ich wieder zurück und kann mich nun wieder an das Schreiben und Lesen von Berichten machen. Meine Rückkehr feiere ich mit einem Bericht über das neueste Album des Wu Tang Clans, nämlich „Iron Flag“. Rausgekommen ist diese Scheibe im Dezember 2001, also vor ca. zwei Monaten. (Um diese Zeit herum habe ich bereits einen Bericht über das Album geschrieben gehabt, doch ehe ich diesen posten konnte, meinte mein PC abstürzen zu müssen und mich eine Neuformatierung machen – und deshalb auch einen neuen Bericht schreiben zu lassen. Aber, nun gut. Das gehört wohl in die Schublade „Mein grenzenloser Hass gegenüber Windows ME“ und nicht in „Heute schreiben wir einen Bericht über Iron Flag“.) Genug geschwafelt, nähern wir uns wieder dem Thema, das in diesem Bericht angesprochen werden soll, dem Wu Tang Clan. Dieser Verband von Rappern der Eastcoast ist immer präsent – ob nun ein Mitglied Solo-Alben auf den Markt bringt oder ob einer in den Knast muss. So geschehen mit ODB, der auf der Platte deswegen auch nicht zu hören ist.
Des letzteren hörte man vom Clan wohl, dass er sich zerstritten habe – natürlich war das Geld daran schuld. Deshalb hatte ich eigentlich auch nicht gedacht, dass wieder ein Album des Clans auf den Markt geschmissen werden würde. Aber es kam wie gesagt das Album „Iron Flag“ heraus, dem ich zunächst etwas skeptisch gegenüberstand. Immerhin hatte mich das Vorgängeralbum „The W“ nicht gerade überzeugt.
Aber lest selbst: =>Iron Flag<= ~~~~~~~~~~~ Das Album dauert eine gute Stunde bei insgesamt 14 Tracks, inklusive Bonus Song und Hidden Track.
Das Album steigt mit dem Song “In The Hood“ ein. Ein monotoner aber explosiver Song mit Beiwerk wie Polizeisirenen. “Rules” ist der nächste Titel. Laut, explosiv, mitreißend. Zum Mitgrölen wird im Hintergrund immer wieder mal „Wu Tang Wu Tang“ geschrieen. Ich denke, dabei kann keiner ruhig bleiben – zumindest keine HipHop Liebhaber.
Bei “Chrome Wheels” wird es wieder etwas ruhiger und langsamer. Ein wirklich guter Track, der typisch Wu Tang ist und den man immer wieder hören kann. “Soul Power (Black Jungle)” erinnert mich an den Begriff „Urban Jungle”. (Keine Ahnung, ob es diesen Ausdruck wirklich gibt, das kommt mir halt in den Sinn, wenn ich diesen Song höre.) Ein ruhiger monotoner Song mit einem unregelmäßigen Bass, nicht schlecht.
“Pinky Ring (The Uzi)” wird wieder schnell durch die sehr explosiven Bläser (ja, das Wort möchte auch einmal wieder geschrieben sein ;-)), die das Stück begleiten, vorangetrieben. Die Bläser klingen richtig unsauber und lassen Siebziger Jahre Feeling aufkommen, was sehr gut passt. Underground und Oldschool treffen bei “One Of These Days” zusammen – zumindest in meinen Ohren. Ein eher langsamer aber impulsiver Song, der einem den ganzen Tag in den Gehörgängen herumschwirren kann.
“Y’All Been Warned” ist einer der monotoneren Songs auf dem Album. Düster gehalten durch die immer wieder kehrende Hook im Hintergrund, was einfach unverkennbar Wu Tang ist. “Babies” versetzt einen ungefähr zwei Jahrzehnte weit zurück. Die Frauenstimme, die über einem Saxophon-Solo klagend singt und der ruhige langsame Beat machen das wohl aus
Bei “Radioactive (Four Assassins)” wird munter drauf los gescratcht. Ein ewig wiederkehrender quietschender Sound lässt den Song allerdings nach einer Weile nervig erscheinen. “Back In The Game” wartet mit unregelmäßigem Beat auf, was so gar keinen richtigen Rhythmus aufkommen lassen will. Irgendwie ungewohnt, aber auch nicht ganz schlecht. Jedoch sollte man den Song nicht zu oft hintereinander hören.
Der Titelsong “Iron Flag” ist ruhig und dumpf gehalten. Eine verfremdete Frauenstimme ist immer wieder zu hören, welche dem Song den besonderen Touch und auch ein wenig Melancholie verleiht. Am ehesten könnte man den Track wohl mit „For Heaven’s Sake“ vergleichen, einem Wu Tang Klassiker, bloß viel, viel ruhiger. Danach schließt sich ein Hidden Bonus Track an, der ein dumpfer düsterer Song ist. Der Song ist äußerst minimalistisch angelegt. Ein leierndes Geräusch möchte eine Melodie einbringen, was aber nicht gelingt – ich nenne dieses leiernde Geräusch gerne Geister-Sound und ist auch typisch für Wu Tang Clan und Umfeld.
“Dashing (Reasons)” ist wieder monoton, aber nicht schlecht. Ein wenig Geistersound mischt auch hier im Hintergrund mit. Ein dumpfer, wieder eher düsterer Song, dem ich nicht sehr abgeneigt bin ;-) “The W” ist der Bonustrack auf dem Album. Dieser ist wieder ruhig und monoton, aber auf keinen Fall schlecht zu nennen.
Tja, und dann ist das Album auch schon wieder aus. Aber kein Problem. Dann hört man die Scheibe eben noch mal von vorn ;-) Fazit: ~~~~ Ach ja, kosten sollte die Scheibe so um die € 16. Und das ist sie auch wert. Ich hätte nicht gedacht, dass der Clan nach dem lausigen „The W“ Album noch einmal was Richtiges auf die Beine stellen konnte. Schön, dass ich auch nicht immer richtig liegen kann ;-) Auf „Iron Flag“ ist endlich auch wieder mehr Underground zu hören und nicht so kommerzielle Sachen wie „Gravel Pit“. Deshalb möchte ich die Scheibe auch nur richtigen Wu Fans und HipHop Liebhabern ans Herz legen. Dem Rest wird sie sowieso nicht gefallen.
© TheRealOCOG, 27.1.2002 Tracklist: 1. In The Hood 2. Rules 3. Chrome Wheels 4. Soul Power 5. Pinky Ring 6. One Of These Days 7. Y’All Been Warned 8. Babies 9. Radioactive 10. Back In The Game 11. Iron Flag 12. Hidden Bonus Track 13. Dashing 14. The W
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15.04.2002 15:16
Nicht wirklich meine Musik; den WTC fand ich allerdings immer recht witzig - ganz schöne Poser die Jungs; aldobar
10.04.2002 15:35
guter bericht; HipHop to the max
09.04.2002 22:37
Na schau mal an, wer da wieder aus dem Winterschlaf erwacht is ;) Eine Schreiberin des HipHops, unsere Kompasin *grinz* genialer Bericht, obwohl ich WTC nicht so mag. Aber is ja schürze, Bericht is genial! ;) greetz